Wirtschaftsstandort | Senegal

Senegal ist Entwicklungsland mit Hubfunktion

Senegal ist hoch verschuldet. Gleichzeitig sorgen vor allem steigenden Öl- und Gaseinkommen für ein starkes Wachstum. Dieses Spannungsfeld wird die Wirtschaftsentwicklung prägen.

Fausi Najjar

Von Fausi Najjar | Berlin

Senegal zählt zu den am weitesten entwickelten Ländern in der westafrikanischen Region. Die Wirtschaft bleibt jedoch geprägt von einem breiten informellen Sektor und einer starken Importabhängigkeit bei Energie und Nahrungsmitteln. Die Einkommensverteilung ist sehr ungleichmäßig.

Einem hohen Schuldenstand stehen hohe Einnahmen aus Öl-, Gas- und Goldförderung gegenüber, die starkes Wachstum stützen. Offen bleibt, inwieweit die von der neuen Regierung angestrebte Transformation der Wirtschaft gelingt. Risikofaktoren sind die gegenwärtige Liquiditätskrise, die auf das Geschäftsklima durchschlägt, sowie ein Ausscheren der Regierung aus einem geplanten IWF-Programm im Falle zu harter Sparauflagen

  • Investitionsvorhaben in die Logistik, Chemie und Bergbau könnten die regionale Hubfunktion Senegals stärken. Größte Herausforderung ist die Schaffung von Arbeitsplätzen. 

    Neu erschlossene Erdöl- und Erdgasfelder sowie steigende Goldpreise sorgen für einen Wachstumsboom in Senegal. Nach circa 9 Prozent Realwachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) 2025 dürfte die Wirtschaft bis 2028 jährlich im Schnitt mit knapp 7 Prozent wachsen. 

    Spannungsfeld zwischen Ressourcenboom und Überschuldung

    Gleichzeitig hat die 2024 an die Macht gekommene Regierung Faye/Sonko einen hohen Schuldenstand geerbt. Die Gesamtschulden betrugen Ende 2025 circa 110 Prozent des BIP. Zuvor nicht ausgewiesene Verbindlichkeiten der Vorgängerregierung werden auf 7 bis 13 Milliarden US-Dollar (US$) geschätzt. 

    Ursachen der Schuldenkrise in Senegal sind vor allem mangelnde Transparenz, systematisches Misreporting und Governance‑Defizite. Mittel aus dem laufenden IWF-Programm sind mittlerweile eingefroren. Ratingagenturen haben das Land herabgestuft. Die Kosten für die Bedienung der Schulden sind seit 2024 stark gestiegen. 

    Nicht außergewöhnlich für die Region wurden offenbar - so die Antikorruptionsagentur Transparency International - während der Amtszeit des vorherigen Präsidenten Macky Sall (2012 bis 2024) öffentliche Aufträge an politisch gut vernetzte Firmen vergeben.

    19,2 Mio.

    Einwohner

    Quelle: IWF 2025

    36,8 Mrd.

    Bruttoinlandsprodukt (BIP) in US Dollar

    Quelle: IWF 2025

    1.929

    BIP pro Kopf in US Dollar 

    Quelle: IWF 2025

    Rang 110

    unter den Zielländern deutscher Exporte (2024)

    Quelle: Destatis 2025

    Rang 69

    Corruption Perceptions Index 2024 (von 180 Ländern).

    Quelle: Transparency International 2024

    49,6 %

    Analphabetenquote 2023

    Quelle: Weltbank 2023

    Ausführliche Wirtschaftsdaten zu Senegal finden Sie in den Wirtschaftsdaten kompakt.

    Wirtschaftsstruktur ist unausgewogen 

    Tiefgreifende Ungleichgewichte prägen die Wirtschaft. Über den Export von mineralischen und agrarischen Rohstoffen, Überweisungen von Auslandssenegalesen sowie Tourismus generiert das Land vergleichsweise hohe Einkommen. Gleichzeitig ist die heimische Produktion von Grundnahrungsmitteln nur wenig produktiv, ein beschäftigungsintensives verarbeitendes Gewerbe gering entwickelt. Beide Faktoren blockieren eine eigenständige wirtschaftliche Dynamik. Die Folge sind eine hohe strukturelle Unterbeschäftigung und hohe Armutsquote. Der informelle Sektor umfasst mehr als 90 Prozent der Erwerbstätigen.

    Die 2024 neu gewählte Regierung ist mit dem Anspruch angetreten, die Wirtschaft grundlegend zu transformieren. Ziel ist es, die Bevölkerung durch eine forcierte Industrialisierung sowie die Förderung des Agrarsektors stärker am Wachstum zu beteiligt und gleichzeitig die Korruption nachhaltig zu bekämpfen. Vor dem Hintergrund knapper finanzieller Mittel zeigen sich allerdings gegenwärtig bei Steuerbehörden Tendenzen, ausländische Unternehmen zu gängeln. Das fehlende Fairplay könnte die eigenen wirtschaftlichen Ziele konterkarieren.

    Die im Grunde sehr guten Wachstumserwartungen und der Nachholbedarf bei Infrastruktur, Rohstofferschließung und Industrialisierung bergen potenziell für die deutschen Wirtschaft passende und sich möglicherweise stark entwickelnde Nachfrage.

    SWOT-Analyse Senegal

    S

    Stärken Strengths

    • Dank expandierendem Öl- und Gas-Sektor hohes Wirtschaftswachstum
    • Drehkreuz für Handel in Richtung Sahelzone
    • Hohe Legitimität der Regierung nach demokratischem Wandel
    W

    Schwächen Weaknesses

    • Hohe Finanzierungslücken von der Vorgängerregierung geerbt.
    • Bisheriges Wachstumsmodell generiert zu wenig Beschäftigung
    • Fehlende Fachkräfte
    O

    Chancen Opportunities

    • Neue Regierung will heimische Wertschöpfung steigern
    • Minderung von Korruption mittels Verwaltungs- und Justizreformen
    • Lokale Unternehmen und Regierung suchen deutsche Firmen als Partner
    • Neuer Fokus auf Start-Ups
    T

    Risiken Threats

    • Schwere Schuldenkrise
    • Unklar begründete Belastungen gefährden Wirtschaftsklima
    • Gefahr durch soziale Spannungen aufgrund von Sparmaßnahmen
    • Rohstoffeinkommen erschweren die Diversifizierung

    Landwirtschaft mit zwei Geschwindigkeiten

    Rund zwei Drittel der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft. Diese trägt jedoch nur rund 15 Prozent zum BIP bei. Die Mobilisierung des in weiten Teilen wenig produktiven Agrarsektors zur Armutsbekämpfung und zur Minderung der Abhängigkeit von Nahrungsmittelimporten gilt als wichtige Maßnahme für die gesamtwirtschaftliche Dynamisierung. Gleichzeitig gelten Programme zur Bekämpfung der ländlichen Armut als nur langsam umsetzbar.

    Der wettbewerbsfähige Teil des Agrarsektors benötigt Bewässerungsanlagen, moderne Ausrüstung für die Agrarverarbeitung. Der Fischereisektor muss vor dem Hintergrund illegaler Industriefischerei neu geordnet werden.

    Vor allem Öl und Gas generieren hohes Wachstum

    Haupttreiber des starken Wachstums sind die steigende Erdölproduktion und der Beginn der Erdgasförderung 2024/25. Der Sektor gilt als wichtigste Finanzierungsquelle für die geplante wirtschaftliche Transformation.

    Die Regierung plant, ab 2026 heimisches Gas zur Stromerzeugung zu nutzen und Kraftwerke umzurüsten. Ziel ist es, die Außenabhängigkeit bei fossilen Energieträgern zu senken. Im Rahmen der Just Energy Transition Partnership ist bis 2030 ein Anteil der erneuerbaren Energien an den Stromerzeugungskapazitäten von 40 Prozent vorgesehen. 

    Gestützt auf reiche Phosphatreserven und die neu angelaufenen Öl- und Gasförderung will die Regierung die heimische Düngemittelindustrie und Petrochemie erweitern. Mehrere Unternehmen haben ehrgeizige Projekte in Aussicht gestellt, deren Finanzierung aber noch nicht gesichert ist. Im verarbeitenden Gewerbe dominiert die Nahrungsmittelverarbeitung. Eine Modernisierung der Produktion steht an.

    Ausbau des Logistikstandorts 

    Port de Ndayane ist ein ambitioniertes Hafenprojekt mit dem Ziel, den größten Tiefseehafen Westafrikas zu bauen. Im September 2025 wurde ein Finanzierungsabkommen mit der emiratischen DP World unterzeichnet, das den Weiterbau absichern soll. 

    Die Liquiditätskrise setzt dem Bausektor erheblich zu. Tendenziell erfolgt eine Verschiebung weg von Prestigeobjekten hin zu mehr gefördertem Wohnungsbau und Infrastrukturprojekten (Hafen- und Straßenbau, Wasseraufbereitung). 

    Handel und Transport sowie ein gut entwickelter Tourismus tragen zu dem hohen BIP-Anteil des Dienstleistungssektors wesentlich bei. Im Februar 2025 stellte Präsident Faye eine Digitalstrategie vor. Start-ups und Tech-Unternehmen erhalten eine gezielte Förderung. Der Ausbau von Glasfaserleitungen, Mobilfunknetzen und Rechenzentren wird priorisiert. Die Überweisungen von Auslandssenegalesen machen rund 10 Prozent des BIP aus und übersteigen die Einnahmen aus dem Tourismus. 

    Bedeutung der Wirtschaftszweige in SenegalAnteile in Prozent
    Sektoren

    Anteil am BIP 2023

    Anteil an den Beschäftigten 2023

    Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

    14,9 

    21,6

    Bergbau (inklusive Öl- und Gasförderung) 

    4,9

    1)

    Verarbeitendes Gewerbe

    24,4

    22,3

    Energieversorgung

    3,8

    1)

    Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen 

    1,2

    1)

    Baugewerbe

    8,1

    1)

    Dienstleistungen

    43,7

    56,1

    1) Bergbau, Energie, Wasser, Bau, Verarbeitendes Gewerbe sind nicht separat ausgewiesen und unter Verarbeitendes Gewerbe zusammengefasstQuelle: ANDS 2025; ILOStat 2024

    Wirtschaft konzentriert sich auf Hauptstadt

    Als Folge der Ungleichgewichte zwischen den Wirtschaftssektoren ist Senegal von einem hohen regionalen Gefälle geprägt. Zudem werden in den ländlichen Gebieten generierte Einkommen (Bergbau, Agrarexporte) zum Teil zugunsten der Hauptstadtregion Dakar verbucht. Aufgrund des informellen Grenzverkehrs dürften die Einkommen in den Randgebieten höher liegen als offiziell angegeben. Die Unterschiede bleiben dennoch sehr groß.

    Eckdaten der wichtigsten Provinzen in Senegal (2023)
    Region

    BIP in Prozent

    Einwohner in Millionen 

    Pro-Kopf-Einkommen in Euro

    Dakar

    46,2

    3,90

    3.093

    Thiès

    11,1

    0,57

    1217

    Diourbel

    5,1

    2,38

    659

    Saint-Louis

    4,7

    0,88

    1.055

    Kaolack

    4,5

    1,29

    904

    Ziguinchor

    3,1

    0,79

    1.308

    Quelle: Agence Nationale de la Statistique et de la Démographie (ANSD) 2025

    Fausi Najjar

    Von Fausi Najjar | Berlin

  • Die Regierung steht unter Druck, Reformen umzusetzen. Ein neu zu erwartendes IWF-Programm dürfte den Standort stärken und die Kreditwürdigkeit stützen. 

    Die senegalesische Regierung hat breit angelegte Reformen eingeleitet. Diese umfassen die fiskalische Konsolidierung, die Digitalisierung der Verwaltung, Justizreformen, die Bekämpfung von Korruption und Steuerbetrug sowie die Neuverhandlung von Verträgen in Schlüsselindustrien wie den fossilen Energieträgern und dem Bergbau.

    Im Jahr 2024 hat die Regierung Transparenzauflagen für Regierungsmitglieder eingeführt und die Befugnisse der nationalen Antikorruptionsbehörde OENAC deutlich gestärkt. Infolgedessen sind Strafverfahren gegen mehrere hochstehende Persönlichkeiten eingeleitet worden. Im Februar 2024 wurde Senegal von der Grauliste der Financial Action Task Force zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung genommen. 

    Liquiditätskrise des Staates belastet Unternehmen

    Senegals Schuldenproblematik ist eine ernsthafte Belastung für das Geschäftsumfeld. Denn neben versteckten Schulden hat der Staat auch erhebliche Zahlungsrückstände gegenüber Lieferanten und Unternehmen angehäuft. Unmittelbar betroffen sind vor allem Bauunternehmen, Zulieferer und Dienstleister für den Staat. Pressemeldungen zufolge belaufen sich die operativen Rückstände des senegalesischen Staates gegenüber Unternehmen auf geschätzte 2,6 Milliarden US$. 

    Die Geldknappheit trifft auch Unternehmen, die nicht unmittelbare Auftragnehmer des Staates sind. Hohe Steuererstattungen und Subventionen bleiben aus; auch über irreguläre Zollerhebungen berichten Unternehmen gegenüber Germany Trade & Invest. Die Prozesse zur Steuererhebung seien umständlich, kompliziert und oftmals inkonsistent – mit der Folge, dass die Besteuerung langwierigen Aushandlungsprozessen unterworfen ist. Nicht zuletzt können häufige Steuerinspektionen den betrieblichen Ablauf stören. Beschwerden gibt es zudem über hohe Energiepreise und eine schlechte oder ausbleibende Versorgung mit Strom und Wasser.

    Im Juni 2025 und erneut im Oktober 2025 hat die für die Einstufung des OECD-Länderrisikos zuständige Country Risk Experts' Group (CRE Group) Senegal zunächst auf die Stufe 6 und schließlich auf die schlechteste Stufe 7 herabgesetzt. 

    Unklar ist, ob die gegenwärtig erschwerten Geschäftsbedingungen von Dauer sind. Entscheidend ist, wann nach der Suspendierung 2024 infolge gefälschter Haushaltssalden ein neues IWF-Programm aufgelegt wird. Die IWF-Verhandlungen könnten bei staatlichen Stellen zu einem unternehmensfreundlicheren Vorgehen führen. Immerhin hat die Regierung im April 2025 damit begonnen, erste inländische Rückstände zu begleichen. Weiter positiv anzumerken sind die geplanten Haushaltseinsparungen 2026 von knapp einer halbe Milliarde US$. Angesichts der großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Jugendarbeitslosigkeit, Armut und Ungleichheit bergen zu harte Sparauflagen des IWF allerdings soziale Risiken.

    Regionalwährung sorgt für Stabilität

    In Senegal gilt das Gleichbehandlungsprinzip für in- und ausländische Unternehmen. Der CFA-Franc (Communauté Financière Africaine) ist als Regionalwährung der Westafrikanischen Währungs- und Wirtschaftsunion (WAEMU/UEMOA) frei konvertibel und an den Euro gekoppelt. Genehmigungspflichtige Investitionen beschränken sich auf strategische Wirtschaftsbereiche wie Bergbau, Öl/Gas, Bankwesen, Telekommunikation, Energie und Wasser.

    Anlaufstelle für ausländische Investoren ist die Agentur APIX. Die Regierung hat im September 2025 den Code d’Investissement umfassend novelliert. Das Gesetz koppelt Steueranreize an Kriterien zur Nachhaltigkeit und Beschäftigung. Alle Verfahren sollen über ein Single Window digital erfolgen. Anträge müssen innerhalb von zehn Werktagen bearbeitet werden

    Das Gesetz verpflichtet große Investoren, mindestens 40 Prozent der Wertschöpfung lokal zu erbringen. Es gelten gesonderte Begünstigungen für Investoren aus der senegalesischen Diaspora und für kleinere und mittlere Unternehmen. Bemerkenswert ist die Verlagerung des Investitionsschutzes von internationalen auf nationale Schiedsgerichte.

    Wirtschaftszonen mit zusätzlichen Vergünstigungen

    Nach Angaben der Regierung gibt es in Senegal insgesamt sieben Sonderwirtschaftszonen (SWZ). Drei davon gelten als funktionsfähig. Innerhalb dieser SWZ gelten unabhängig vom Exportanteil dauerhafte Zoll- und Steuervergünstigungen; auch entfallen hier Arbeitgeber- und Stempelsteuern. 

    Auch außerhalb der SWZ sind Investitionen in die Produktion, Tourismus, Landwirtschaft, Digitalisierung und erneuerbaren Energien während der Aufbauphase von Importzöllen befreit. Die Mehrwertsteuer (VAT) ist für drei Jahre ab Investitionsbeginn ausgesetzt. 

    Eine längere Anreizfrist von fünf Jahren gilt außerhalb der Agglomerationen Dakar und Thiès. Bei der Körperschaftssteuer (CIT) gilt für Exportgesellschaften (Exportanteil ≥ 80 Prozent) ein reduzierter Satz von 15 Prozent. Exportgesellschaften sind von Lohn-, Arbeitgeber und Stempelsteuern befreit.

    Frankreich bleibt bedeutend

    Frankreich ist historisch der bedeutendste Investitionspartner Senegals. Neben der Rolle Chinas nimmt auch der wirtschaftliche Einfluss der Türkei zu, insbesondere im Bauwesen. Weitere wichtige Investitionspartner sind Marokko, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien. Zu den Sektoren, die erhebliche Investitionen anziehen, gehören Erdöl und Erdgas, Agrarwirtschaft, Bergbau, Tourismus und verarbeitende Industrie.

    Ausländische Direktinvestitionen nach Herkunftsländern 1) Französische Unternehmen als Investoren führend
    Herkunftsland

    FDI-Bestand (Mio. USD)

    Anteil in % 

    Tätigkeitsbereiche
    Frankreich

    4.200

    25,7

    Telekommunikation, Bankwesen, Energie, Transport
    Vereinigte Arabische Emirate

    2.100

    12,82)

    Logistik, Hafeninfrastruktur
    China

    1.800

    11,0

    Energie, Infrastruktur, Digitalisierung
    USA

    1.200

    7,3

    Dienstleistungen, Technologie
    Marokko

    950

    5,8

    Bauwirtschaft, Handel
    Türkei

    700

    4,3

    Bauwirtschaft, Infrastruktur
    Indien

    600

    3,7

    Pharma, IT-Dienstleistungen
    Deutschland

    580

    3,6

    Industrie, Maschinenbau
    Vereinigtes Königreich

    500

    3,1

    Finanzdienstleistungen, Bildung
    Niederlande

    450

    2,8

    Agrarwirtschaft, Logistik
    1) Schätzungen; der Gesamtbestand beträgt 16.358 Mio. US$. In der Tabelle sind nur die wichtigsten Herkunftsländer aufgeführt. 2) Einschließlich aktiver ProjekteQuelle: UNCTAD, APIX, DP World 2025

    Die neue senegalesische Regierung sucht verstärkt die Zusammenarbeit mit nicht-französischen Unternehmen aus dem Ausland. Deutsche Firmen sind im Senegal deutlich unterrepräsentiert. Die jüngst angekündigte Montage verschiedener Lkw-Baureihen von Mercedes-Benz ist als positives Signal zu werten. 

    Größte deutsche Investoren in Senegal
    UnternehmenSektorProjekt / InvestitionOrtInvestitionsvolumenBemerkungen
    Klingele Paper & PackagingVerpackung / IndustrieAufbau eines Wellpappenwerks zur Herstellung von ExportverpackungenDiamniadio (bei Dakar)ca. 7,5 Mio. €DEG-finanziert, Solarenergie, regionale Expansion in Westafrika
    Daimler Truck AGAutomobil / MontageMontagewerk für Mercedes-Benz LkwDakarnicht öffentlichProduktion ab 2026 geplant, regionale Marktversorgung
    GRIPS Energy GmbHErneuerbare EnergienPhotovoltaikanlage für GemüsefarmNähe mauretanische Grenzenicht öffentlichCO₂-freie Energie für Bewässerung und Kühlung
    SAP SEDigitalisierung / TextilBeteiligung am Africa Fashion & Textile Accelerator NetworkDakar / virtuellnicht öffentlichFörderung von Start-ups im Textilsektor, Digitalisierung
    Quelle: Recherchen von Germany Trade & Invest

     

    Germany Trade & Invest stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nicht tarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

     

    Fausi Najjar

    Von Fausi Najjar | Berlin

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    Bezeichnung Anmerkung 
    APIX SénégalZentrale Agentur für die Investitionsförderung 
    AHK Côte d`IvoireBietet deutschen Unternehmen Unterstützung bei der Markterschließung an
    Deutsche Botschaft Dakar Vertritt die Bundesrepublik Deutschland in Senegal und bietet konsularische Dienstleistungen und fördert die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit
    Eurocham Sénégal Vertritt europäische Unternehmen in Senegal