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Zollmeldung WTO Coronavirus

WTO veröffentlicht Bericht über handelsbezogene Entwicklungen

Corona spielt auch hier eine wichtige Rolle. 

Der Bericht bildet den Zeitraum von Mitte Oktober 2020 bis Mitte Mai 2021 ab und geht somit auch auf die Entwicklungen und Auswirkungen der Coronapandemie ein. 

Der Bericht dokumentiert die Handelsbeschränkungen, die primär zu Beginn der Pandemie eingeführt wurden, sowie die zahlreichen Handelserleichterungen. Seit Ausbruch der Pandemie wurden der WTO 384 Handelsmaßnahmen mit Coronabezug gemeldet. Davon waren 248 (65%) handelserleichternder Natur und 136 (35%) beschränkender Natur. Rund 84% der Beschränkungen stellten Exportbeschränkungen dar. 60% der Erleichterungen entfielen auf Senkung oder Abschaffung von Einfuhrzöllen und Steuern. 

Zahlreiche Maßnahmen wurden bereits wieder zurückgenommen, andere dagegen aber auch verlängert. Mitte Mai 2021 wurden 21% der Covid-19-Handelserleichterungen und 54% der Beschränkungen wieder zurückgenommen. Demnach waren Mitte Mai 2021 nur noch 195 handelserleichternde Maßnahmen und 62 beschränkende Maßnahmen in Kraft. 

Die WTO-Mitglieder sind nun bestrebt, Unterstützungsmaßnahmen einzuführen. Dabei wurden seit Ausbruch der Pandemie bereits 1521 Covid-19-bezogene Maßnahmen in Form von zum Beispiel Zuschüssen, Krediten und Konjunkturpakten eingeführt. 

Für den Vergleich: Im Berichtszeitraum wurden nur 61 neue handelserleichternde und 70 handelsbeschränkende Maßnahmen für Waren ohne Coronabezug eingeführt. 

Weitere Zahlen und Fakten - auch zu den Themen Dienstleistungen und geistiges Eigentum - entnehmen Sie den unten aufgeführten Quellen. 

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