Neue Seidenstraße

Eisenbahnschienen | © GettyImages/Jose A. Bernat Bacete

Neue Seidenstraße

Chinas massives Investitionsprogramm

Chinas neue Seidenstraße

Schon vor mehr als 2.000 Jahren wurden Waren über die antike Seidenstraße zwischen China und Europa gehandelt. Heute sollen diese Transportrouten wiederbelebt werden. Das Konzept der Chinesen („Belt and Road Initiative“ – BRI) sieht eine riesige Wirtschaftszone zwischen Asien und Europa vor. Mehr als 60 Staaten in Asien, Afrika und Europa und damit fast zwei Drittel der Weltbevölkerung sind hieran beteiligt.

Der Plan besteht aus zwei Haupttransportrouten von China nach Europa: Zum einen dem Seidenstraßen-Wirtschaftsgürtel („Belt“) über den Landweg; zum anderen die maritime Seidenstraße des 21. Jahrhunderts („Road“) über den Seeweg. Genau wie bei der traditionellen Seidenstraße handelt es sich um ein Netzwerk von Routen, über das Waren per Straße, Eisenbahn oder Schiff zwischen Asien, Afrika und Europa transportiert werden können.

Hierfür werden Gelder vor allem für den Ausbau der Transport- und Energieinfrastruktur bereitgestellt – die chinesische Regierung spricht bereits von 900 Milliarden US-Dollar für Projekte in Detailplanung oder Umsetzung. Auch für deutsche Firmen bieten sich hieraus kurz- bis langfristig Chancen für eine Beteiligung.


China präsentiert Liste mit Kooperationsprojekten entlang der Seidenstraße (25.04.2019)

Beijing/Kairo/Accra (GTAI) - China hat eine kurze Liste mit Projekten in Afrika herausgegeben, für die ausländische Partner gesucht werden. De facto sind die Möglichkeiten aber begrenzt. ...weiterlesen


Chinas neue Seidenstraße - eine Zwischenbilanz (25.04.2019)

Beijing (GTAI) - Die 2013 von China ins Leben gerufene Belt and Road Initiative (BRI) hat inzwischen fast weltweite Dimensionen angenommen. Zugleich ist bei vielen Beteiligten Ernüchterung eingetreten. ...weiterlesen

China setzt weiter auf Freihandelsabkommen (08.03.2019)

Beijing (GTAI) - China baut sein Netzwerk internationaler Verflechtungen in Form von Freihandels- und Investitionsschutzabkommen aus. Dabei stehen die Interessen der eigenen Industrie im Vordergrund. ...weiterlesen


VR China - Internationales Handelsgericht mit Fokus auf die Seidenstraße eingerichtet (17.08.2018)

(GTAI) Das Oberste Volksgericht (Supreme People's Court of China (SPC)) hat am 29. Juni 2018 ein Internationales Handelsgericht (China International Commercial Court (CICC)) eingerichtet, um über internationale Handelsfälle zu entscheiden. Das Gericht hat zunächst zwei Standorte in Shenzhen und Xian und untersteht der vierten Zivilabteilung des Obersten Volksgerichtes. ...weiterlesen


Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank will Profil schärfen (19.07.2018)

GTAI (Bonn) - Die 2016 auf chinesische Initiative hin gegründete Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) hielt Ende Juni 2018 in Mumbai ihre dritte Jahrestagung ab. Sie bekennt sich zu schlanken Strukturen und Nachhaltigkeitskriterien. Bisher konzentriert sich die Bank auf Ko-Finanzierungen mit anderen Gebern für Projekte der öffentlichen Hand in asiatischen Schwellenländern. Künftig will sie mehr eigene Projekte entwickeln und diese auch gemeinsam mit dem Privatsektor finanzieren. ...weiterlesen


Chinas Seidenstraßeninitiative darf keine Einbahnstraße bleiben (18.10.2017)

Beijing (GTAI) - Hinter der neuen Seidenstraßeninitiative der chinesischen Regierung steckt nicht nur die Idee, China via moderner Infrastruktur und Wirtschaftskorridoren besser mit Europa, Zentral-, Süd- und Südostasien sowie mit Ostafrika zu verknüpfen. Darüber hinaus geht es um geopolitischen Einfluss, dessen Ehrgeiz sich mittlerweile bis nach Süd- und Westafrika, Südamerika und in den Pazifikraum erstreckt. Damit könnte die Initiative zum wichtigen Impulsgeber der künftigen Globalisierung werden. ...weiterlesen




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Zentralasien & Russland

Kasachstan baut Logistikkapazitäten aus (25.10.2018)

Almaty (GTAI) - Der kasachische Logistiksektor investiert in moderne Abfertigungsterminals für den Landtransport. Damit reagiert er auf das wachsende Güteraufkommen zwischen Europa und China. ...weiterlesen


Kasachische Eisenbahn verfolgt zahlreiche Projekte (03.10.2018)

Berlin (GTAI) - Die Kasachische Eisenbahn setzt 2018 bis 2020 Modernisierungs- und Ausbaupläne für mehr als eine Milliarde US-Dollar um. Die Projekte bieten deutschen Unternehmen Geschäftschancen. ...weiterlesen


China setzt in Zentralasien auf staatlich gelenkten Wirtschaftsaufschwung (07.11.2017)

Beijing (GTAI) - Drei Motive bestimmen Chinas Engagement im eurasischen Raum: die Entwicklung seiner strukturschwachen und politisch unruhigen Westprovinzen, die Stabilisierung der Gesamtregion sowie die Sicherung seiner Rohstoffquellen durch beispielsweise kasachisches Gas und russisches Öl. Experten sprechen schon von einer Arbeitsteilung mit Beijing in der wirtschaftlichen und Moskau in der militärischen Führungsrolle. ...weiterlesen


Russland und China kooperieren bei Seidenstraßenprojekten (25.10.2017)

Moskau (GTAI) - Russland ist als Transitkorridor zwischen Europa und Asien fester Bestandteil der neuen Seidenstraße. Mit dem "Schwenk nach Osten" im Zuge der Ukrainekrise nähern sich Russland und die VR China strategisch an. Das Land beteiligt sich nicht an den Wirtschaftssanktionen und liefert Russland dringend benötigte Güter. Großprojekte im Energiesektor weisen auf eine langfristige Partnerschaft hin. Doch Chinas Engagement zielt auf den Export und nicht auf die Lokalisierung der Produktion. ...weiterlesen


China weitet Engagement in Kasachstan aus (25.10.2017)

Almaty (GTAI) - Kasachstan und China werden zu immer wichtigeren Wirtschaftspartnern, auch außerhalb des bislang dominierenden Rohstoffsektors. Ein Grund hierfür ist die chinesische Seidenstraßeninitiative. Kasachstan möchte zur zentralen Drehscheibe für den Güterverkehr auf dem Landweg zwischen Asien und Europa werden. Chinesische Firmen planen die Umsetzung milliardenschwerer Projekte in verschiedenen Branchen. Dies bietet auch deutschen Unternehmen Geschäftschancen. Allerdings herrscht wenig Transparenz. ...weiterlesen


Usbekistans Transportsektor setzt auf die neue Seidenstraße (08.03.2017)

Taschkent (GTAI) - Das im Herzen Zentralasiens und an der alten Karawanenroute gelegene Usbekistan hegt ambitiöse Pläne zum Ausbau seiner Verkehrswege. Das Land will sich zu einem Bindeglied für internationale Transporte zwischen Europa und Asien entwickeln. Von 2016 bis 2020 sind Investitionen von etwa 8 Mrd. US$ vorgesehen. Davon können auch ausländische Ausrüstungslieferanten und Dienstleister profitieren. ...weiterlesen

Südostasien

Philippinen rechnen mit hohen Investitionen aus China (29.05.2019)

Taipei (GTAI) - Die Philippinen erhoffen sich hohe Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur durch die Belt-and-Road-Initiative. Doch bislang wurden nur wenige konkrete Projekte umgesetzt. ...weiterlesen


Malaysias Ostküsten-Eisenbahnstrecke wird nun doch gebaut (19.04.2019)

Kuala Lumpur (GTAI) - Die Bauarbeiten am bislang auf Eis liegenden East Coast Rail Link (ECRL) werden nun doch fortgesetzt. Malaysia konnte viele seiner Interessen gegenüber China durchsetzen. ...weiterlesen


China treibt neue Seidenstraße in Indonesien voran (02.04.2019)

Jakarta (GTAI) - Der Ausbau der Infrastruktur steht ganz oben auf Indonesiens politischer Agenda. Insgesamt 28 ausgewählte Projekte wurden nun chinesischen Investoren vorgestellt. ...weiterlesen


Mit der neuen Seidenstraße erweitert China seine Spielräume in Südostasien (06.11.2017)

Beijing (GTAI) - Etwa 90 Prozent des chinesischen Außenhandels werden über den Seeweg abgewickelt. Die Sicherung der maritimen Handelsrouten ist für China deshalb von zentraler Bedeutung. Doch werden Richtung Südostasien auch zusätzliche Verbindungen über Land ausgebaut. Die "Belt and Road Initiative" (BRI) dient dabei als Klammer für bereits bestehende und für neue Vorhaben. Neben Wirtschaftsinteressen sind deutliche Tendenzen erkennbar, die politische Einflusssphäre zu vergrößern. ...weiterlesen


China baut Eisenbahnverbindungen nach Singapur aus (06.11.2017)

Beijing (GTAI) - Die geplante Bahntrasse von der südwestchinesischen Provinz Yunnan nach Singapur gilt als Kern der Maßnahmen, mit denen China seine Beziehungen nach Südostasien verbessern möchte. Zudem ist sie Teil der "Belt and Road Initiative" (BRI), mit der sich das Land geopolitisch neu aufstellt. Trotz technischer und politischer Schwierigkeiten nimmt das Bahnprojekt Gestalt an. Das Mittelstück in Laos ist seit Anfang 2017 im Bau und für das erste Teilstück in Thailand wurden Verträge unterzeichnet. ...weiterlesen


China zeigt verstärktes Interesse in Südostasien (24.10.2017)

Bangkok (GTAI) - Die neue chinesische Seidenstraßeninitiative schließt auch die südlichen Staaten der ASEAN ein. In der Sicherung der langfristigen Stromversorgung gilt Myanmar mit Wasserkraft und Erdgaspipeline als ein wichtiger Partner. Mit Laos und Thailand sollen moderne Hochgeschwindigkeitszüge einen Nord-Süd-Korridor eröffnen, der neben Transport und Logistik auch Industriezonen beleben sollte. Deutschen Technologieanbietern und Dienstleistern winken neue fruchtbare Geschäftsfelder. ...weiterlesen


Neue Seidenstraße umgarnt Malaysia (19.09.2017)

Kuala Lumpur (GTAI) - Malaysia dürfte in den nächsten Jahren von milliardenschweren Investitionen aus China profitieren. Handelte es sich bislang vornehmlich um Industrieprojekte, steht nun zunehmend die Infrastruktur als Teil der "Belt and Road Initiative" im Fokus. Während dies der Regierung angesichts knapper Kassen gelegen kommt, wird auch Kritik an der chinesischen Umsetzung laut. Ein vorgeschriebener lokaler Projektanteil bietet malaysischen und ausländischen Firmen jedoch ebenfalls Beteiligungschancen. ...weiterlesen


Investoren aus der VR China in Indonesien auf dem Vormarsch (27.09.2017)

Jakarta (GTAI) - Investoren aus der VR China sind in Indonesien dabei, die japanische Konkurrenz abzuhängen. Einen Riesenauftrag - den Bau einer 6 Milliarden US-Dollar (US$) teuren Hochgeschwindigkeitsstrecke - konnten sie den Rivalen bereits vor der Nase wegschnappen. In Zukunft dürften Bietergefechte zwischen den beiden Ländern zur Regel gehören. Deutsche Firmen haben bei Großvorhaben im Rahmen der chinesischen Seidenstraßeninitiative durchaus Zuliefermöglichkeiten. ...weiterlesen


Vietnam zurückhaltend gegenüber maritimer Seidenstraße (30.10.2017)

Hanoi (GTAI) - Vietnam bietet sich als idealer Partner bei der Verwirklichung des maritimen Parts der chinesischen "Belt and Road Initiative" an. Denn das Land ist als einziger der ASEAN-Staaten mit China sowohl über eine See- als auch eine Landgrenze verbunden. Vietnam könnte daher eine strategisch wichtige Brückenposition zum ASEAN-Raum einnehmen, doch das Land reagiert zurückhaltend. Chinesische Investoren engagieren sich trotzdem mit einer Vielzahl an Projekten. ...weiterlesen


Philippinen wollen Teil der chinesischen Seidenstraße werden (06.11.2017)

Taipei (GTAI) - Die Philippinen haben einen hohen Finanzierungsbedarf, um Infrastrukturmängel zu beseitigen. Auf der anderen Seite steht China mit Geldern bereit, auch um den Einfluss in der Region auszubauen. Nachdem unter der Regierung Duterte die politische Eisdecke zwischen beiden Ländern abgetaut ist, könnte sich China in wenigen Jahren zum größten Kreditgeber und Investor der Philippinen entwickeln. Erste Projekte im Rahmen der Seidenstraßeninitiative sind 2017 in den Philippinen angelaufen. ...weiterlesen

Südasien

Pakistan baut Stromsektor aus (29.01.2019)

Dubai (GTAI) - Unzureichende Kraftwerkskapazitäten und defizitäre Stromnetze behindern Pakistans Entwicklung. Chinesisch finanzierte Kraftwerke sollen nun über elf Gigawatt an zusätzlichen Kapazitäten schaffen. ...weiterlesen


Chinesische Infrastrukturprojekte machen Indien zu schaffen (17.11.2017)

(GTAI) - Indien hat seine Teilnahme an der "Belt and Road Initiative" (BRI) abgesagt. Das Außenministerium nannte den geplanten China Pakistan Economic Corridor (CPEC) als einen Grund für die Nichtteilnahme am Seidenstraßenprojekt. Der CPEC verläuft durch die Region Kaschmir, die Pakistan und Indien jeweils für sich beanspruchen. Das riesige Handelsbilanzdefizit mit China sorgt ebenfalls für Unruhe. Indiens wichtigster Entwicklungspartner bleibt Japan. Beide Länder arbeiten an einer Gegenstrategie zur BRI. ...weiterlesen


Neue Seidenstraße soll Sri Lankas Wirtschaft ankurbeln (24.10.2017)

Mumbai (GTAI) - Durch die chinesische Belt-and-Road-Initiative gewinnt Sri Lanka dank seiner geographischen Lage auch im internationalen Wirtschaftsgefüge wieder stärker an Bedeutung. Eine Reihe von Infrastrukturprojekten soll die Konjunktur des Inselstaates beleben. China ist der wichtigste ausländische Investor in Sri Lanka, was auch für Kritik sorgt. Für deutsche Unternehmen bieten die Entwicklungen langfristig ebenfalls Geschäftschancen. ...weiterlesen


Bangladesch nimmt an chinesischer Seidenstraße teil (27.11.2017)

New Delhi (GTAI) - Bangladesch strebt ein harmonisches Verhältnis zu seinen wichtigen Wirtschaftspartnern an. China gewinnt als Handelspartner an Bedeutung. Bangladesch wünscht sich daher von China einen besseren Marktzugang sowie mehr Investitionen und trat der "Belt and Road Initiative" (BRI) bei. Die chinesischen Angebote zur Finanzierung von Infrastruktur sind immens. Japan, Indien, Deutschland und andere internationale Geber werden aber weiterhin wichtige Partner bleiben. ...weiterlesen


"Belt and Road Initiative" lässt China und Pakistan näher zusammenrücken (23.11.2017)

Beijing (GTAI) - Die 2013 vom chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping initiierte neue Seidenstraße knüpft direkt an die traditionelle Partnerschaft zwischen China und Pakistan an. Als Teil hiervon ist der 3.000 Kilometer lange China-Pakistan-Wirtschaftskorridor zu verstehen. Er umfasst milliardenschwere Infrastrukturprojekte vor allem im Transportsektor und zur Energieerzeugung. Für China von höchster geopolitischer Bedeutung ist dabei der Tiefwasserhafen Gwadar am Eingang zur Straße von Hormus. ...weiterlesen


Pakistans Wirtschaft hofft auf Schub durch neue Seidenstraße (16.11.2017)

Bonn (GTAI)- Der China-Pakistan-Economic-Corridor (CPEC) setzt neue Akzente in der pakistanischen Infrastruktur. Das Großprojekt verläuft durch die gesamte Republik und führt den chinesischen Handelsweg über den Hafen von Gwadar in die Länder des Nahen und Mittleren Ostens sowie nach Afrika fort. Die erste Phase des Korridors konzentriert sich auf den Ausbau der Infrastruktur und schafft damit die Basis für neue Freihandelszonen. Chancen bestehen bei der Ausstattung mit Technik und Ausrüstungen. ...weiterlesen

Afrika

Chinesische Präsenz beim Seidenstraßenpartner Ägypten nimmt weiter zu (21.05.2019)

Kairo (GTAI) - Chinesische Akteure treten bei der Finanzierung und Umsetzung von Projekten in Ägypten deutlich in Erscheinung. Manchmal stellen jedoch die finanziellen Konditionen eine Hürde dar. ...weiterlesen


Deutsch-Chinesischer Brückenbau in Mosambik (12.02.2019)

Johannesburg (GTAI) - Ein deutscher Mittelständler kooperiert in Afrika mit einem Goliath der Bauindustrie aus China. Viele deutsche Unternehmen schrecken da zurück. Was ist der Schlüssel zum Erfolg? ...weiterlesen


China agiert in Afrika zielorientiert und flexibel (29.11.2018)

Shanghai (GTAI) - Chinas heutige Präsenz in Afrika ist Ausdruck seiner ziel- und projektorientierten Kooperationsstrategie mit dem Kontinent. ...weiterlesen


China ist wichtigster Wirtschaftspartner Algeriens (30.10.2018)

Tunis (GTAI) - Algerien ist mit Abstand Chinas wichtigster Wirtschaftspartner im Maghreb. Vor allem im Bausektor sind chinesische Unternehmen mit vielen Projekten präsent. ...weiterlesen


China als Investor in Afrika immer wichtiger (29.10.2018)

Bonn (GTAI) - China hat etwa viermal so viel in Afrika investiert wie Deutschland. Besonders stark ist es im Infrastrukturbau und bei Rohstoffen. Die Investitionen sind regional breit gestreut. ...weiterlesen


China mit großem Abstand führender Lieferant für Afrika (29.10.2018)

Bonn (GTAI) - Seit dem WTO-Beitritt 2002 hat China seine Exporte nach Afrika gewaltig ausgeweitet. Fast alle anderen Lieferanten gerieten dagegen ins Hintertreffen. ...weiterlesen


Finanzierung ist Schlüssel für China in Afrika (29.10.2018)

Shanghai (GTAI) - Chinas Engagement in Afrika findet jenseits internationaler Institutionen in einem äußerst flexiblen Rahmen statt. Allein für die Periode 2019 bis 2021 sagte das Reich der Mitte 60 Milliarden US-Dollar (US$) finanzielle Unterstützung zu. ...weiterlesen

Neue Seidenstraße soll auch durch Tunesien führen (1.10.2018)

Tunis (GTAI) - China positioniert sich nun auch in Tunesien. Neben der Finanzierung von Infrastrukturprojekten geht es um Investitionen in Industrieproduktion und den Ausbau des Tourismus. Neben vielen anderen afrikanischen Staats- und Regierungschefs war auch Tunesiens Premierminister Youssef Chahed Anfang September 2018 nach Beijing gereist. Dort sagte Chinas Präsident Xi Jinping den Gästen im Rahmen des Forums für China-Afrika-Kooperation (FOCAC) Investitionen und Kredite in Höhe von 60 Milliarden US-Dollar (US$) für die kommenden drei Jahre zu. ...weiterlesen

China intensiviert Partnerschaft mit Afrika (25.09.2018)

Shanghai (GTAI) - China sagt Afrika in Peking ein 60 Milliarden US-Dollar (US$) schweres Finanzpaket zu. Gearbeitet wird an einem großen Wirtschaftsraum mit privilegiertem Zugang für China. Der China-Afrika-Gipfel im Rahmen des Forum on China-Africa Cooperation (FOCAC) Anfang September 2018 in Peking hat an die vorangegangenen Treffen angeknüpft und gleichzeitig neue Akzente gesetzt. ...weiterlesen

Afrikas Häfen erweitern ihre Kapazitäten (18.04.2018)

Berlin (GTAI) - Rund um den afrikanischen Kontinent steigen die Umschlagskapazitäten der Häfen. Neue Standorte, zusätzliche Terminals und erweiterte Kaianlagen sind Zeichen der Modernisierung und Anpassung an gestiegene Verkehrsanforderungen. Zugleich spiegelt sich darin der härter werdende Wettbewerb zwischen internationalen Akteuren sowie afrikanischer Länder untereinander wider. Zusätzliche beziehungsweise leistungsstärkere Häfen erleichtern potenziell den Zugang zu afrikanischen Märkten. ...weiterlesen


Neue Seidenstraße stärkt ägyptisch-chinesische Kooperation (31.07.2017)

Kairo (GTAI) - Ägypten unterstützt die chinesische Initiative einer neuen Seidenstraße ("Belt and Road Initiative"). China verfügt über günstige Kredite, auslandsaktive Infrastrukturunternehmen und potenzielle Investoren aus der Industrie. Ägypten setzt auf ausländische Investitionen und benötigt Finanzierungen, um die Infrastruktur auszubauen und zu erneuern. Über Zulieferungen und Dienstleistungen für Infrastrukturprojekte und künftige Industrieanlagen können auch deutsche Unternehmen profitieren. ...weiterlesen


China profiliert sich in Ostafrika mit Infrastrukturprojekten (20.11.2017)

Beijing (GTAI) - Chinesische Firmen bauen in Ostafrika Häfen, Eisenbahnen und Airports. Finanziert wird mit Hilfe staatlicher Banken. Seit der Etablierung der "Belt and Road Initiative" (BRI) 2013 hat China sein Engagement speziell zur Entwicklung der Infrastruktur in den ostafrikanischen Küstenstaaten verstärkt. In der Tat stünden viele Länder der Region ohne die chinesischen Mittel heute deutlich schlechter da. Dessen ungeachtet steckt hinter Chinas Aktivitäten massive Interessenpolitik. ...weiterlesen


VR China treibt Infrastrukturprojekte in Ostafrika voran (27.10.2017)

Nairobi (GTAI) - "Belt and Road" heißt die globale chinesische Wirtschaftspolitik in Ostafrika - mit dem Begriff "Seidenstraße" kann in der Region kaum jemand etwas anfangen. Was die VR China mit ihrer Politik bezweckt, ist der ostafrikanischen Politik nicht wichtig, solange Infrastrukturprojekte entstehen, die sich die jeweiligen Machthaber auf die Fahnen schreiben können. China handelt, wo andere nur reden, lautet die Devise. Das Reich der Mitte nehme die Wünsche seiner Partner ernst. ...weiterlesen

Nahost

Kuwaits Bauwirtschaft mit Potenzial (28.02.2019)

Dubai/Kuwait Stadt (GTAI) - Der wachsende Wohnraumbedarf der einheimischen Bevölkerung soll vor allem durch den Bau neuer Städte gedeckt werden. Auch das "Silk City"-Projekt ist wieder im Gespräch. ...weiterlesen


Algerien schreibt zahlreiche Bahnprojekte aus (22.02.2019)

Tunis (GTAI) - Algeriens Bahnentwicklungsgesellschaft ANESRIF will im Jahresverlauf 2019 mehrere Ausschreibungen vergeben. Auch in die Transmaghreb-Bahnverbindung scheint Bewegung zu kommen. ...weiterlesen

China engagiert sich in Israel (12.10.2018)

Jerusalem (GTAI) - Chinas Investitionen in Israel reichen von Start-ups bis hin zu Großübernahmen. Bei Infrastrukturprojekten mischen chinesische Unternehmen kräftig mit. ...weiterlesen


China baut dominante Position in Iran weiter aus (26.06.2018)

Teheran (GTAI) - Schon heute ist China Irans führender Handelspartner und Projektfinanzierer. Der amerikanische Ausstieg aus dem Atomabkommen und der dadurch verursachte Rückzug europäischer und anderer westlicher Unternehmen bieten China nun weitere Expansionschancen. Zudem wird Peking jetzt von Teheran eine langfristige Absicherung der weiter wachsenden chinesischen Dominanz fordern. Damit würde der westlichen Konkurrenz nach einem Ende der "Trump-Ära" der Zugang zum iranischen Markt erheblich erschwert. ...weiterlesen


Libanon als Teil der Neuen Seidenstraße (28.03.2018)

Beirut (GTAI) - Im Libanon keimt Hoffnung auf, endlich eine Lösung für die Infrastrukturkrise finden zu können. Das Land positioniert sich neu, als Teil des chinesischen Megaprojekts "Neue Seidenstraße". Auf der Investitionskonferenz waren die großen internationalen Geldgeber vertreten. Libanon präsentierte seine öffentlichen Projekte, für die es hofft, 16 Milliarden US-Dollar an öffentlichen und privaten Geldern mobilisieren zu können. ...weiterlesen


Oman setzt auf Wirtschaftssonderzone Duqm (26.03.2018)

Dubai/Maskat (GTAI) - Oman will seine Wirtschaft stark diversifizieren. Das größte Projekt ist die Entwicklung der Wirtschaftssonderzone Duqm. Fertiggestellt wurden erste Phasen des Hafens und des Flughafens. Großinvestitionen im Chemiesektor sind in Vorbereitung. Mit einem chinesischen Konsortium wurde der Bau eines Industrieparks für 11 Milliarden US$ vereinbart. Duqm hofft auch auf starkes Engagement aus dem Westen und lockt mit Investitionsanreizen. ...weiterlesen


China sucht im Mittleren Osten gute Kontakte zu allen Seiten (23.11.2017)

Beijing (GTAI) - Für China hat die MENA-Region (Middle East & North Africa) als Erdöl- und Gaslieferant sowie als Durchgangszone für Containerschiffe auf dem Weg nach Europa höchste Bedeutung. Folglich stehen Investitionen in Häfen an der Passage im Vordergrund. Überdies konnte China in Dschibuti die erste Marinebasis im Ausland etablieren. Generell pflegt China sowohl gute Beziehungen in die arabische Welt als auch in den Iran. Nordafrika ist vor allem als Tor ins Innere des Kontinents von Belang. ...weiterlesen


GCC-Staaten setzen auf "Belt and Road Initiative" (16.11.2017)

Bonn (GTAI) - Die Seidenstraße führt nicht direkt durch die Staaten des Golf-Kooperationsrat, besitzt dennoch einen hohen ökonomischen und geopolitischen Stellenwert für die Region. Die sechs GCC-Länder (Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien, VAE) können vom wachsenden Handel profitieren und auch politisch am weiteren Aufstieg Chinas teilhaben. Dessen primäres Interesse an der Region liegt vor allem an den Ressourcen Öl und Gas sowie der strategisch wichtigen geographischen Lage. ...weiterlesen


Neue Seidenstraße nach Europa führt durch Iran (24.07.2017)

Teheran (GTAI) - In der Sanktionszeit ist die VR China zu Teherans führendem Handelspartner aufgestiegen, diese Position soll weiter gefestigt werden. Iran nimmt in der chinesischen "Belt and Road" Initiative eine wichtige Position ein. Das iranische Schienennetz soll ausgebaut und für den Transitverkehr nach Ost- und West-Europa genutzt werden. Die chinesischen Iran-Aktivitäten erstrecken sich auch auf viele andere Sektoren, darunter Öl- und Gasförderung, Petrochemie, Kraftwerksbau oder Metallerzeugung. ...weiterlesen

Europa

China investiert in Hafen- und Infrastrukturprojekte in Italien (12.04.2019)

Mailand (GTAI) - China integriert auch Italien in seine logistischen Zukunftspläne und zieht damit erstmals ein G7-Land auf seine Seite. ...weiterlesen

China investiert in Serbiens Industrie und Bergbau (03.04.2019)

Bonn (GTAI) - China baut in Serbien nicht nur Autobahnen, Brücken und eine Hochgeschwindigkeitszugstrecke. Pekings Firmen kaufen Industrie- sowie Bergbaukonzerne und kündigen Großinvestitionen an. ...weiterlesen


Die chinesische Seidenstraße nach Europa führt über Griechenland (31.10.2017)

Athen (GTAI) - Griechenland als Tor zu den europäischen Märkten: So sieht China das mediterrane Land bereits seit 2009. Im Mittelpunkt des Interesses steht der Erwerb von Häfen und Flughäfen, die auf der chinesischen Seidenstraße liegen. Auch strategische Energierouten locken Investoren aus dem Reich der Mitte. Die chinesische Entwicklungsbank CDB will Hellas mit großzügigen Finanzierungen von Energieprojekten unter die Arme greifen. ...weiterlesen


Ungarn will von Chinas Seidenstraßeninitiative profitieren (14.11.2017)

Budapest (GTAI) - Ungarn hofft, von der chinesischen Seidenstraßeninitiative profitieren zu können. Bereits 2015 hatte es dazu als erstes europäisches Land einen Kooperationsvertrag mit der VR China unterzeichnet. Seit April 2017 ist Ungarn auch an der Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) beteiligt. Die bilateralen Beziehungen wurden in den Rang einer strategischen Partnerschaft erhoben. Doch die chinesischen Investitionsaktivitäten in Ungarn sind bisher überschaubar. ...weiterlesen


Ungarn schreibt Bahnstrecke Richtung Belgrad aus (11.12.2017)

Budapest (GTAI) - Ungarn hat Ende November 2017 einen Tender zur Modernisierung und Erweiterung der Bahnstrecke zwischen Budapest und der serbischen Grenze veröffentlicht. Die Ausschreibung stellt den Startschuss für das von China finanzierte Projekt zum Ausbau des ungarischen Abschnitts der Bahnverbindung zwischen Belgrad und Budapest dar. Das Vorhaben soll die Möglichkeiten für den Transport chinesischer Exportgüter über den griechischen Hafen Piräus nach Zentraleuropa verbessern. ...weiterlesen

Zentralpolen will von neuer Seidenstraße profitieren (04.09.2017)

Warschau (GTAI) - Der zentralpolnische Raum Lodz (Lodsch) sieht gute Entwicklungschancen durch einen möglichen neuen Überlandkorridor bis China. Dieses Vorhaben gebe der Transport- und Logistikbranche weiteren Auftrieb und zöge zusätzliche Investitionen nach sich. Zentralpolen möchte zum europäischen Hub für Frachtgüter werden, die per Bahn aus China kommen. Diese sollen dann bei Lodz verladen und in alle Himmelsrichtungen weitergeleitet werden. Die Stadt in der Mitte Polens ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. ...weiterlesen


Investitionen für Flughafen Maribor angekündigt (05.12.2017)

Ljubljana (GTAI) - Der Flughafen der ostslowenischen Stadt Maribor steht vor großen Investitionen. Im Gespräch sind der Ausbau des Terminals und der Landebahn. Der Flughafeneigentümer soll dazu bereits einen Vorvertrag mit einem chinesischen Baukonzern unterzeichnet haben. Durch das Projekt will Maribor zu einem regionalen Hub für den Passagier- und Güterverkehr mit der VR China aufsteigen. Beobachter sind gegenüber den Realisierungschancen der Pläne skeptisch. ...weiterlesen

Amerika

Chinesische Firmen stärken Präsenz in Mexiko (31.05.2018)

Mexiko-Stadt (GTAI) - China weitet seinen wirtschaftlichen Einfluss in Lateinamerika seit Jahren aus, doch Mexiko lag dabei bisher nicht im Fokus. Dies ändert sich gerade. Chinesische Firmen wollen zunehmend im Land Fuß fassen. Neben traditionellen chinesischen Zielbranchen wie Energie, Bergbau und Infrastruktur stärken sie ihre Position in der prosperierenden mexikanischen Pkw-Industrie. Für deutsche Unternehmen ist die Entwicklung zwiespältig. ...weiterlesen

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