Investitionschancen und -risiken in Tschechien

Tschechien: Beliebter Standort für ausländische Hersteller

Die Tschechische Republik ist einer der beliebtesten Zielmärkte für ausländische Direktinvestitionen in Mittelosteuropa. Politische Stabilität, hohe Wachstumsraten und die lange Industrietradition bilden die Pluspunkte des Standortes. Auch bei Zukunftstechnologien wie Industrie 4.0 sowie bei den Forschungsaktivitäten gehört Deutschlands Nachbarin zu den Schrittmachern in der Region. Probleme bereiten den Unternehmen der Personalmangel und die träge Bürokratie.

02.01.2018

Unternehmen in Tschechien setzen auf moderne Technologien und Automatisierung

Tschechien gehört derzeit zu den dynamischsten Volkswirtschaften in Europa. Die politische Lage ist stabil und die Wirtschaftsstruktur diversifiziert, sodass für die kommenden Jahre mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung zu rechnen ist.

Für 2018 erwartet die Regierung einen Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 2,9 Prozent. In den beiden Folgejahren 2019 und 2020 soll die Wirtschaftsleistung um jeweils 2,5 Prozent zulegen. Damit wird das BIP die Marke von umgerechnet mehr als 200 Milliarden Euro überschreiten. Es hätte fast das Niveau von Finnland erreicht

Starke Impulse liefert die Inlandsnachfrage. Mit knapp 10,6 Millionen Einwohnern ist der Binnenmarkt recht klein. Doch die Bevölkerung wächst jährlich dank Zuwanderung aus Osteuropa um rund 20.000 Einwohner. Mehr Informationen zum Wirtschaftsklima in Tschechien


Entwicklung wichtiger Eckdaten (pro Monat)

Indikator

2014

2015

2016

1. Halbjahr 2017

Bruttolohn für einen Geschäftsführer (Median in Euro) *)

2.174

2.149

2.140

2.236

Miete für Büroraum in Prag (Durchschnitt in Euro pro qm)

13,20

13,20

13,20

13,20

Klasse A

19,00

18,50 bis 19,50

18,50 bis 19,50

19,00 bis 20,00

Klasse B

14,50 bis 16,00

14,50 bis 16,50

14,50 bis 16,50

14,50 bis 16,50

*) "Lohn- und Lohnnebenkosten in der Tschechischen Republik"
Quellen: Informationssystem über den Durchschnittslohn; Zentralbank; Colliers International


Pluspunkte Tschechiens sind die Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU) und gut ausgebildete Fachkräfte. Zu den Nachteilen zählen die zuweilen als willkürlich empfundene Bürokratie, die geringe Transparenz bei öffentlichen Ausschreibungen und in Einzelfällen die mangelnde Rechtssicherheit. Informationen zu den Stärken und Schwächen des Wirtschaftsstandorts bietet die SWOT-Analyse der GTAI.

Da die Lohnkostenvorteile schwinden, muss Tschechien verstärkt auf höhere Wertschöpfung der Industrieproduktion setzen, auf moderne Technologien und Automatisierung. Bei den Investitionen in Forschung und Entwicklung gehört das Land zu den Spitzenreitern in Mittelosteuropa.

Wegen der starken Verflechtung mit dem Nachbarland orientiert sich Prag bei der Digitalisierung der Produktionsprozesse am deutschen Konzept Industrie 4.0. Weiterhin starke Investitionszuflüsse sind im Transport- und Logistiksektor zu erwarten.

Deutschland gehört neben den Niederlanden und Österreich zu den wichtigsten Herkunftsländern für ausländische Direktinvestitionen. Wichtige Zielbranchen sind das verarbeitende Gewerbe, der Finanzsektor sowie der Einzelhandel.


Entwicklung ausländischer Direktinvestitionen (in Mio. Euro)

Indikator

2013

2014

2015

2016

Kumulierter Bestand

97.311

100.076

107.129

k.A.

Nettotransfers

2.769

4.140

419

6.104

Quelle: Tschechische Nationalbank


Deutsche Direktinvestitionen (in Mio. Euro)

Indikator

2013

2014

2015

2016

Kumulierter Bestand

20.779

24.980

26.370

k.A.

Nettotransfers

92

689

177

1.338

Quelle: Deutsche Bundesbank


Größte deutsche Investoren (Stand: September 2017)

Unternehmen

Branche

Volkswagen

Fahrzeugbau

RWE Gas

Gas, Energie

Continental

Kfz-Teile

Robert Bosch

Motorenbau, Kfz-Teile, Elektronik

Siemens

Elektronik, Motoren, Schienenfahrzeuge

Quelle: Recherchen von Germany Trade & Invest


Text: Gerit Schulze

02.01.2018

Tschechien gibt Steuernachlässe für Investitionen in Forschung und Ausbildung

Ein Standortvorteil Tschechiens ist die Förderung von Investitionsvorhaben aus staatlichen Quellen und EU-Fonds. Während bislang die Schaffung von Arbeitsplätzen im Vordergrund stand, ändern sich angesichts des Personalmangels die Prioritäten. Die Regierung will das Fördersystem umstellen und verstärkt Vorhaben mit höherer Wertschöpfung unterstützen. Ziel ist es, das Lohnniveau und damit den Lebensstandard anzuheben. Besonders förderwürdig sind Technologiezentren und zentrale Dienstleistungszentren.

Aktuell gewährt Tschechien Investitionsanreize in Form von Steuerferien oder direkten Zuschüssen für Projekte. Zudem profitieren Unternehmen von Steuernachlässen, wenn sie in Forschung und Ausbildung von Beschäftigten investieren. Darüber hinaus stellt Brüssel im Rahmen der EU-Struktur- und Investitionsfonds im Förderzeitraum 2014 bis 2020 über 24 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Mittel fließen schwerpunktmäßig in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, in die Armutsbekämpfung, in Forschung und Entwicklung sowie in Umweltschutzmaßnahmen. Zum Investitions- und Steuerrecht informieren wir Sie in der Reihe Recht kompakt Tschechien. Aktuelle Hinweise auf Gesetzesänderungen.

Konkrete Fördermaßnahmen in Tschechien beschreibt der GTAI-Bericht Nationale Investitionsförderung.


Staatliche Förderung von Investitionsvorhaben in Tschechien (Stand September 2017)

 

Mindestinvestition, sonstige Bedingungen

Staatliche Förderung
(in Tschechischen Kronen Kc)

Verarbeitende Industrie 

Investition in der Region I 1)

50 Mio. Kc (davon 25 Mio. Kc in neue Ausrüstungen), mindestens 20 neue Arbeitsplätze

Ermäßigte Einkommensteuer für zehn Jahre; zusätzlich in Kreisen der Region A 1): 200.000 Kc für jeden neuen Arbeitsplatz und 50% Kostenübernahme für Weiterbildung; Region B 1): 100.000 Kc und 25%

Investition in der Region II 1)

100 Mio. Kc (davon 50 Mio. Kc in neue Ausrüstungen), mindestens 20 neue Arbeitsplätze

Ermäßigte Einkommensteuer für zehn Jahre

begünstigte Industriezonen 2)

50 Mio. Kc (davon 25 Mio. Kc in neue Ausrüstungen), mindestens 20 neue Arbeitsplätze

Ermäßigte Einkommensteuer für zehn Jahre; 300.000 Kc für jeden neuen Arbeitsplatz; gegebenenfalls Befreiung von Grund- und Immobiliensteuer für fünf Jahre

Strategische Investition

500 Mio. Kc (davon 250 Mio. Kc in neue Ausrüstungen), mindestens 500 neue Arbeitsplätze

Ermäßigte Einkommensteuer für zehn Jahre; 10% Kostenübernahme für neue Ausrüstungen (maximal 1,5 Mrd. Kc); zusätzlich in Kreisen der Region A 1): 200.000 Kc für jeden neuen Arbeitsplatz und 50% Kostenübernahme für Weiterbildung, Region B 1): 100.000 Kc und 25% und in begünstigten Industriezonen 2): 300.000 Kc sowie gegebenenfalls Befreiung von Grund- und Immobiliensteuer für fünf Jahre

Technologiezentren

in allen Kreisen (außer Prag)

10 Mio. Kc (davon 5 Mio. Kc in neue Ausrüstungen), mindestens 20 neue Arbeitsplätze

Ermäßigte Einkommensteuer für zehn Jahre; zusätzlich in Kreisen der Region A 1): 200.000 Kc für jeden neuen Arbeitsplatz und 50% Kostenübernahme für Weiterbildung; Region B 1): 100.000 Kc und 25% und in begünstigten Industriezonen 2): 300.000 Kc sowie gegebenenfalls Befreiung von Grund- und Immobiliensteuer für fünf Jahre

Strategische Investition in Technologiezentren

200 Mio. Kc (davon 100 Mio. Kc in neue Ausrüstungen), mindestens 100 neue Arbeitsplätze

Ermäßigte Einkommensteuer für zehn Jahre; 10% Kostenübernahme für neue Ausrüstungen (maximal 0,5 Mrd. Kc); zusätzlich in Kreisen der Region A 1): 200.000 Kc für jeden neuen Arbeitsplatz und 50% Kostenübernahme für Weiterbildung; Region B 1): 100.000 Kc und 25% und in begünstigten Industriezonen 2): 300.000 Kc sowie gegebenenfalls Befreiung von Grund- und Immobiliensteuer für fünf Jahre

Zentren für strategische Dienstleistungen (SSC)

Software-Entwicklung und Datenzentren

Mindestens 20 neue Arbeitsplätze

Ermäßigte Einkommensteuer für zehn Jahre; zusätzlich in Kreisen der Region A 1): 200.000 Kc für jeden neuen Arbeitsplatz und 50% Kostenübernahme für Weiterbildung; Region B 1): 100.000 Kc und 25% und in begünstigten Industriezonen 2): 300.000 Kc sowie mögliche Befreiung von Grund- und Immobiliensteuer für fünf Jahre

Hightech-Reparaturzentren und SSC

Mindestens 70 neue Arbeitsplätze

Ermäßigte Einkommensteuer für zehn Jahre; zusätzlich in Kreisen der Region A 1): 200.000 Kc für jeden neuen Arbeitsplatz und 50% Kostenübernahme für Weiterbildung; Region B 1): 100.000 Kc und 25% und in begünstigten Industriezonen 2): 300.000 Kc sowie mögliche Befreiung von Grund- und Immobiliensteuer für fünf Jahre

Kundenzentren (Callcenter)

Mindestens 500 neue Arbeitsplätze

Ermäßigte Einkommensteuer für zehn Jahre; zusätzlich in Kreisen der Region A 1): 200.000 Kc für jeden neuen Arbeitsplatz und 50% Kostenübernahme für Weiterbildung; Region B 1): 100.000 Kc und 25% und in begünstigten Industriezonen 2): 300.000 Kc sowie mögliche Befreiung von Grund- und Immobiliensteuer für fünf Jahre

Wechselkurs: Tschechische Krone Kc; Kurs am 20.10.17: 1 Euro = 25,72 Kc
1) Region A: 18 Kreise in Nordwestböhmen, Mährisch-Schlesien und Südmähren, deren Arbeitslosenquote um 50 Prozent über dem Landesdurchschnitt liegt; Region B: 15 Kreise in Nordwestböhmen, Mährisch-Schlesien und Südmähren, deren Arbeitslosenquote um 25 bis 50 Prozent über dem Landesdurchschnitt liegt; Region I: alle Kreise der Regionen A und B sowie ausgewählte Kreise, die von der Regierung für besondere Strukturhilfen bestimmt wurden; Region II: alle übrigen Kreise außer Prag; 2) Industriezonen Ostrava-Mosnov, Most-Joseph und Holesov (Bezirk Zlin)
Quellen: CzechInvest; Gesetze


Text: Gerit Schulze

02.01.2018

Tschechien: Fachkräfte werden knapp

Das drängendste Problem in Tschechien ist der Personalmangel. „Wir finden keine Arbeitskräfte mehr“, erklärt Uwe Hengstermann, Geschäftsführer bei Borgers CS. Der deutsche Kfz-Zulieferer produziert an vier Standorten im Land textile Verkleidungen für Fahrzeuge. Wegen der Flaute am Arbeitsmarkt musste das Unternehmen bereits Aufträge ablehnen. „Würden wir nochmals vor der Standortentscheidung stehen, dann wäre Tschechien unter den aktuellen Voraussetzungen nicht mehr unsere erste Wahl“, so Hengstermann.

Nach seiner Einschätzung führen die schnell steigenden Lohnkosten dazu, dass die Kostenvorteile gegenüber Deutschland gering seien. Unter anderem, weil die Firmen in Wohnraum oder Busverbindungen für die Beschäftigten investieren müssen. Wegen der Nähe zu wichtigen Abnehmern in der Automobilindustrie bleibt Borgers aber in Tschechien. Für 2018 plant das Unternehmen Millioneninvestitionen in die Automatisierung seiner tschechischen Werke.

Ähnliche Probleme hat das fränkische Logistikunternehmen Geis. „Es wird immer schwerer, Fachkräfte und Lkw-Fahrer zu rekrutieren“, sagt Thomas Gaßmann, Geschäftsführer von Geis CZ. Bislang sei die Verfügbarkeit gut qualifizierter Arbeitskräfte ein Standortvorteil gewesen. Das ändere sich jetzt ins Gegenteil. Dennoch expandiert Geis in Tschechien. „Wir sehen hier großes Wachstumspotenzial. Gerade die deutsche Wirtschaft investiert stark, sodass Bedarf für Logistikdienstleistungen entsteht“, so Gaßmann.

Zu den Vorteilen des Marktes gehörten die günstigen Steuersätze und die Möglichkeit, Fördermittel für Investitionen zu beantragen. Zu den Negativfaktoren zählt Gaßmann die nachlassende Qualität der Infrastruktur („Polen und die Slowakei haben hier mächtig aufgeholt“) und die teilweise schwerfällige Bürokratie, besonders bei Baugenehmigungen.

Bei der jährlichen Konjunkturumfrage der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer nennen deutsche Unternehmen als beste Standortfaktoren regelmäßig die EU-Mitgliedschaft sowie die Qualität und Verfügbarkeit lokaler Zulieferer. Bei der Umfrage im Frühjahr 2017 kamen die Berechenbarkeit der Wirtschaftspolitik und die Zahlungsdisziplin als Pluspunkte hinzu. Erstmals nicht mehr unter den positiven Faktoren war die Verfügbarkeit von Fachkräften. Der Personalmangel ist ein Standortnachteil neben dem praxisfernen Berufsbildungssystem, der unzureichenden Transparenz der öffentlichen Vergabe, dem Steuersystem und den Finanzbehörden sowie der mangelnden Bekämpfung von Korruption und Kriminalität.

Im Global Competitiveness Report des World Economic Forum (WEF) ist Tschechien neben Estland die bestplatzierte Volkswirtschaft im Osten Europas. Im Index für 2017/18 rangiert das Land wie in den beiden Vorjahren auf Platz 31. Die anderen Visegrad-Staaten Polen (39), Slowakei (59) und Ungarn (60) schneiden schlechter ab.

Gute Noten vergibt das WEF zu Recht an Tschechien für das positive makroökonomische Umfeld, den stabilen Finanzmarkt und die Hochschulausbildung. Besonders kritisiert werden der Gesetzesrahmen für Streitbeilegung, die fehlende Transparenz politischer Entscheidungsprozesse und die komplizierten Regelungen für die Beschäftigung von Arbeitskräften.


WEF-Länderrating 2017 bis 2018, Tschechische Republik (wirtschaftlicher Rang von insgesamt 137 Ländern)

Kriterien 1)

Tschechische Republik

Deutschland

Gesamtrang

31

5

1 Institutionen 2)

52

21

2 Infrastruktur

49

10

3 Gesundheit und Grundbildung

23

13

4 Höhere Bildung und Ausbildung

27

15

5 Effizienz der Gütermärkte 3)

38

11

6 Effizienz des Arbeitsmarkts

41

14

7 Entwicklung des Finanzmarkts 4)

23

12

8 Qualität des Geschäftsumfeldes

30

5

9 Korruption 5)

47

10

1) bewerten unter anderem; 2) Eigentumsrechte, Unabhängigkeit der Justiz, Auditierung; 3) benötigte Zeit für die Unternehmensgründung, Wettbewerbsintensität, Besteuerung, Zollvorschriften; 4) Beschränkungen der Kapitalströme; 5) Rang (von 176 Ländern) bei Transparency International (TI)
Quellen: World Economic Forum - Global Competitiveness Report; Transparency International


Text: Gerit Schulze

02.01.2018

Tschechien: Kontakte, Internetadressen

Bezeichnung

Internetadresse

Anmerkungen

Germany Trade & Invest

www.gtai.de/tschechische-republik

Außenhandelsinformationen für die deutsche Exportwirtschaft

CzechInvest

www.czechinvest.org

Wirtschafts- und Investitionsförderagentur

Cesko-moravska zarucni a rozvojova banka

www.cmzrb.cz

Böhmisch-Mährische Garantie- und Entwicklungsbank

Ministerstvo pro mistni rozvoj CR

www.strukturalni-fondy.cz, www.dotaceEU.cz

Ministerium für regionale Entwicklung, Koordinationsstelle für EU-Programme

Ministerstvo prumyslu a obchodu

www.mpo.cz

Ministerium für Industrie und Handel

Technologicka agentura CR

www.tacr.cz

Technologieagentur TACR

Centrum pro regionalni rozvoj Ceske republiky

www.crr.cz

Zentrum für regionale Entwicklung

Ceska asociace rozvojovych agentur CARA

www.cara.cz

Tschechischer Verband der regionalen Entwicklungsagenturen

Regionalni rozvojova agentura Plzenskeho kraje

www.rra-pk.cz

Regionale Entwicklungsagentur für den Bezirk Pilsen

Regionalni rozvojova agentura jizni Moravy

www.rrajm.cz

Regionale Entwicklungsagentur für Südmähren

Agentura pro regionalni rozvoj

http://arr.cz

Regionale Entwicklungsagentur für Mährisch-Schlesien

Agentura regionalniho rozvoje

www.arr-nisa.cz

Regionale Entwicklungsagentur für den Bezirk Liberec

Regionalni rozvojova agentura jiznich Cech

www.rera.cz

Regionale Entwicklungsagentur für Südböhmen


Text: Gerit Schulze

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‎+49 228 24 993 416