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Infrastrukturprojekte im Pazifik bieten Chancen für Unternehmen

In den pazifischen Inselstaaten haben Infrastrukturprojekte hohe Priorität. Sie sollen Versorgungssicherheit stärken, die Klimaresilienz erhöhen sowie Lebenshaltungskosten senken.

Von Daniel Lenkeit | Port Moresby, Sydney

Papua-Neuguinea (PNG), Fidschi, die Salomonen und Samoa sind teils kleine, schwer zugängliche pazifische Inselstaaten (Pacific Island Countries PIC). Öffentliche Vorhaben treiben in den kommenden Jahren Investitionen in Infrastruktur (Transport, Wasser, Energie, Digitales). PNG verdient als größter Markt besondere Beachtung.

Ein Anteil der Infrastrukturinvestitionen am Bruttoinlandsprodukt von über 6 Prozent in Ländern wie PNG und Fidschi zeigt die hohe Priorität. In der EU (circa 3,5 Prozent) und besonders in Deutschland (etwa 2,5 Prozent) lagen die durchschnittlichen öffentlichen Infrastrukturausgaben von 2012 bis 2023 prozentual deutlich darunter. China erreicht seit 2010 etwa 5 bis 6 Prozent.

Für deutsche Unternehmen kann das Projektgeschäft in den Inselstaaten interessant sein. Anspruchsvolle EPC-Projekte unter schwierigen Bedingungen erfordern logistisches Know-how, Engineering, Planung und Qualitätsprodukte ein Vorteil für deutsche Anbieter. Voraussetzungen bleiben Ausdauer und der Aufbau lokaler Netzwerke.

  • Papua-Neuguinea investiert in Energie- und Verkehrsinfrastruktur. Für Firmen warten Chancen insbesondere bei Stromnetzen, Off-Grid-Lösungen und landwirtschaftlicher Verarbeitung.

    In der ersten Juniwoche 2026 fand in Port Moresby das "EU-Papua New Guinea Business Forum" statt.  Auch Germany Trade & Invest (GTAI) nahm teil. Gespräche mit Regierungsvertretern, der Asian Development Bank (ADB), Versorgern und Unternehmen aus PNG verdeutlichten einen hohen Investitionsbedarf vor allem im Energiesektor. Das bietet Markteintrittsmöglichkeiten für ausländische Technologieanbieter.

    Wichtigste Erkenntnisse für deutsche Firmen:

    • Infrastruktur bleibt Schlüsselthema: Laufende Investitionen in Straßen und langfristiger Bedarf an (integrierten) Verkehrs- und Energielösungen
    • Energiesektor zentraler Engpass: Hoher Bedarf an Netzkomponenten (Umspannwerke, Transformatoren) sowie an dezentralen OffGrid- und MiniGrid-Lösungen
    • Marktzugang über Geberprojekte: Chancen bestehen vor allem über internationale Ausschreibungen (ADB, Pacific Infrastructure)
    • Provinzebene: Neben Defiziten bei Straßen und Strom, vor allem Verarbeitungskapazitäten gefragt (insbesondere im Agrar- und Forstsektor)
    • Herausforderungen beachten: Geologie, häufig unerschlossenes Terrain, begrenzte lokale Umsetzungskapazitäten, Rahmenbedingungen technisch sowie operativ sehr anspruchsvoll

    Papua-Neuguinea kleiner Markt mit Entwicklungsplänen

    Papua-Neuguinea (PNG) ist eine kleine Volkswirtschaft, östlich von Indonesien. Mit rund 11 Millionen Einwohnern ist es aber der größte Markt der Pazifikinseln. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf liegt bei rund 3.000 US-Dollar (US$). Das BIP stieg in den vergangenen Jahren um etwa 4 Prozent pro Jahr. Es soll auch 2026 in diesem Rahmen wachsen.

    Die Wirtschaftsstruktur ist wenig diversifiziert und stark rohstoffgetrieben. Dazu zählen Bergbauprodukte sowie Öl und Gas. Zusätzlich trägt eine produktive Landwirtschaft zur Wirtschaftsleistung bei. Sie dient überwiegend der Subsistenz, exportiert aber auch Kakao, Fisch und Palmöl.

    Erdgas und Gold sind die wichtigsten Exportgüter. Doch vor allem in der Landwirtschaft, Fischerei und Forstwirtschaft ist ein Wandel hin zu höherer lokaler Weiterverarbeitung geplant. Viele Kleinbauern streben eine nachhaltige Entwicklung an. Dafür benötigen sie technisches Wissen und Ausrüstung.

    Öffentliche Investitionen eröffnen Exportchancen

    Chancen für internationale Firmen entstehen häufig im Umfeld großer Projekte und staatlicher Investitionsprogramme. Besonders relevant für Exportchancen ist das Public Investment Program (PIP). Das PIP ist ein mehrjähriger staatlicher Investitionsrahmen. Er erfasst systematisch alle öffentlich finanzierten Entwicklungs- und Infrastrukturprojekte und gliedert sie nach Sektoren, Finanzierungsquellen und Umsetzungsstand.

    Eine zentrale Anlaufstelle für deutsche Unternehmen ist die Investment Promotion Authority (IPA). Sie wird von Clarence Hoot in Port Moresby geleitet. Die Aufgaben und Funktionen der IPA sind vielfältig. Unter ihrem Dach wird sowohl das Handelsregister von Papua-Neuguinea geführt als auch der Schutz des geistigen Eigentums verwaltet.

    Eine Priorität der Regierung ist es, die Wertschöpfung in PNG zu erhöhen. Wir freuen uns, mit Ihnen darüber zu sprechen, wie wir die ausländischen Unternehmen mit lokalen Gruppen hier in PNG in Verbindung bringen, um Möglichkeiten des Downstream Processing zu erkunden.

    Clarence Hoot Managing Director, IPA Papua New Guinea

    Für deutsche KMU entstehen Marktzugänge vor allem über internationale Ausschreibungen. Diese berücksichtigen neben dem Preis auch technische Kriterien und lokale Wertschöpfungsanteile.

    Ein Ausgangspunkt sind die Procurement Plans der ADB für PNG. Auch die Plattform Pacific Infrastructure bietet eine Übersicht über Projekte in pazifischen Inselstaaten.

    Ausbau und Modernisierung der Stromnetze hat hohe Priorität

    Das Public Investment Program umfasst den Zeitraum von 2026 bis 2030. Die Regierung priorisiert insbesondere den Ausbau von Transport- und Energieinfrastruktur. Unter anderem soll die Elektrifizierung im ländlichen Raum deutlich ausgeweitet werden.

    Angestrebt wird eine Stromversorgungsquote von 70 Prozent bis 2030 und 100 Prozent bis 2050. Ende 2024 hatten laut Weltbank nur etwa ein Fünftel der Bevölkerung Zugang zum Stromnetz. In ländlichen Regionen liegt der Anteil deutlich darunter. Off-Grid-Lösungen wie Dieselgeneratoren und Biomasseverstromung sind verbreitet.

    Die Stromversorgung ist dezentral organisiert. Es existiert kein landesweites Übertragungsnetz. Stattdessen gibt es drei Hauptnetze sowie zahlreiche isolierte Mininetze. Betreiber der drei Hauptnetze ist der staatliche Versorger PNG Power. Dieser kauft nach eigenen Angaben zunehmend Strom von privaten Erzeugern (IPP).

    Zu den privaten Stromproduzenten zählen nationale Unternehmen wie Dirio Gas & Power oder PNG Forest Products. Zunehmend investieren auch Unternehmen aus Südkorea, China und Australien in den Energiesektor.

    “Energie ist ein großes Thema. Der Ausbau des Stromnetzes ist schwierig. Papua-Neuguinea möchte alle Stromnetze miteinander verbinden.”

    Takafumi Kadono Country Director Papua New Guinea, ADB

    Der Ausbau des Stromnetzes ist technisch und finanziell anspruchsvoll. Zentrale Teilnetze wie etwa in Port Moresby und im Ramu-System sind noch nicht miteinander verbunden. Entsprechend besteht Bedarf an Umspannwerken, Transformatoren (im 132‑Kilovolt-Bereich) sowie an dezentralen Off-Grid- und Mini-Grid-Lösungen, um die aktuell unterdrückte Stromnachfrage zu bedienen.

    Straßennetz auf PNG soll bis 2040 alle Regionen verbinden

    Neben der Elektrifizierung priorisiert die Regierung mit ihrem Investitionshaushalt 2026 Verkehrsinfrastrukturprojekte. Geplant ist der Bau von über 1.000 Kilometern neuer Straßen. Bis 2040 sollen alle Regionen in PNG vollständig mit Straßen verbunden werden. Dies soll Wachstum und Entwicklung schaffen.

    Inklusive Entwicklung der PNG Landwirtschaft hat Priorität

    Die Regierung fördert Investitionen in die kommerzielle Landwirtschaft und Weiterverarbeitung. Dies betrifft unter anderem Kakao, Kaffee, Kokosnuss, Fisch und Nutzholz. Viele landwirtschaftliche Betriebe benötigen Verarbeitungsmaschinen, wie sie unter anderem von deutschen Mittelständlern wie Probat, Baader oder HF Press+LipidTech angeboten werden.

    Die National Development Bank (NDB) verfolgt das Ziel, die ländlich geprägte Wirtschaft zu stärken. Sie will Kleinbauern stärker in marktwirtschaftliche Strukturen integrieren. Der amtierende CEO David Munaga erklärte gegenüber GTAI Interesse an Kooperationen mit deutschen Herstellern. Ziel ist es, Angebot und Nachfrage bei Verarbeitungsmaschinen zusammenzuführen.

    Die NDB vergibt Kredite an klein- und mittelständische Agrarbetriebe entlang der Wertschöpfungsketten. Kleinbauern sollen schrittweise von Subsistenzwirtschaft zu kommerzieller Produktion wechseln. Gefördert werden insbesondere einfache Verarbeitungsstufen. Dazu zählen Fermentation und Trocknung von Kakao sowie die Primärverarbeitung bei Kaffee und Palmöl. Dies soll höhere Margen im Land halten.

    Auf dem Forum wurde deutlich, dass viele Kleinbauern Zugang zum EU-Markt suchen. Sie sehen sich durch Regulierungen wie die EU-Entwaldungsverordnung benachteiligt. Obwohl sie selten für großflächige Entwaldung verantwortlich sind, droht ihnen ein Marktausschluss.

    Ausgewählte Ziele der Regierung Papua-Neuguineas:

    • 70 Prozent Elektrifizierungsziel bis 2030
    • 100 Prozent Elektrifizierung bis 2050
    • Reduzierung der Emissionen des Energiesektors um 29 Prozent bis 2035
    • Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an der netzgebundenen Stromerzeugung von 60 Prozent im Jahr 2022 auf 80 Prozent bis 2035
    • Connect PNG 2020-2040: Bau von 16.000 Kilometer Straßen, Schaffung landesweiter Straßenverbindungen bis 2040

    Von Daniel Lenkeit | Port Moresby, Sydney

  • Fidschi, die Salomonen und Samoa investieren in Transport, Energie und Wasser. Chancen entstehen vor allem über öffentliche Programme und Ausschreibungen.

    Fidschi, die Salomonen und Samoa zählen zu den kleinen, geografisch isolierten Pazifikstaaten mit begrenzten Binnenmärkten. Gleichzeitig könnten sie durch öffentliche Investitionsprogramme und internationale Finanzierung für deutsche Firmen interessant werden: In den kommenden Jahren fließen verstärkt Mittel in den Ausbau zentraler Infrastruktur insbesondere in Transport, Energie, Wasser und digitale Konnektivität.

    Fidschi: Wachsende Nachfrage nach resilienter Infrastruktur

    Fidschi ist nach Papua-Neuguinea die zweitgrößte Volkswirtschaft der pazifischen Inselstaaten (PIC). Mit etwa 1 Million Einwohnern und einem BIP pro Kopf von 6.740 US-Dollar (US$) gehört das Land zu den einkommensstärkeren Volkswirtschaften im Südpazifik. Fidschi hat sich als Logistikdrehscheibe und Dienstleistungszentrum etabliert und ist stark vom Tourismus abhängig. Der Primärsektor, insbesondere Fischerei und Landwirtschaft, trägt mit etwa 15 Prozent zur Wirtschaftsleistung bei.

    In den aktuellen Haushaltsplänen steht der Infrastrukturausbau in den Bereichen Transport (Straßen, Brücken) sowie Wasser und Abwasser im Fokus. Im regionalen Vergleich gehört Fidschi zu den führenden Ländern bei der Reichweite der Stromversorgung. Nahezu alle Einwohner haben nach Angaben der Weltbank Zugang zu Elektrizität. Auch die Internetnutzung ist mit 75 Prozent im regionalen Vergleich hoch.

    Gleichzeitig steigt der Bedarf an moderner und resilienter Infrastruktur, vor allem aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels. Extreme Wetterereignisse führen regelmäßig zu Schäden an Verkehrs- und Energieinfrastruktur. Straßen, Brücken und Hafeninfrastruktur, die Extremwetter standhalten, sind zunehmend gefragt. Die Nachfrage dürfte sich von Neubau hin zu Nachrüstung, Verbesserung und Sanierung verlagern.

    Ebenso besteht Bedarf bei Überwachung und Früherkennung im Katastrophenschutz und bei Wetteranalysen sowie beim Schutz kritischer Infrastruktur. Deutsche Firmen finden auf der offiziellen E-Precurement-Website einen Überblick über Ausschreibungen.

    Salomonen: Große Projektpipeline eröffnet Möglichkeiten

    Die Salomonen zählen rund 820.000 Einwohner und gehören zu den größeren Inselstaaten im Pazifik. Mit etwa 2.000 US$ BIP pro Kopf zählen sie zu den wirtschaftlich schwächeren PICs. Ursachen sind unter anderem die geringe wirtschaftliche Diversifizierung sowie die starke Prägung durch Subsistenzlandwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei. Der Primärsektor erwirtschaftet etwa ein Drittel des BIP. Es gibt kaum industrielle Wertschöpfung und die Versorgung der rund 150 bewohnten Inseln ist logistisch aufwendig und kostenintensiv.

    Zudem verzeichnen die Salomonen im regionalen Vergleich ein hohes Bevölkerungswachstum von 2 bis 3 Prozent pro Jahr. Die Bevölkerung wuchs in den vergangenen zehn Jahren teilweise schneller als die Wirtschaft.

    Als kleiner, kapitalbedürftiger Staat sind die Salomonen stark von externer Finanzierung abhängig, etwa für Infrastrukturprojekte. Länder wie Australien, die USA, China und Neuseeland versuchen, über Kredite und Investitionsprojekte ihre jeweilige Einflusssphäre auszubauen.

    So gerät der Inselstaat häufig in den strategischen Wettbewerb zwischen Australien und seinen Partnern (etwa den USA) sowie China. Gründe sind die geografische Nähe zu Australien sowie die Lage an wichtigen Luft- und Seewegen im Pazifik.

    Der Investitionsbedarf auf den Salomonen ist projektgetrieben

    Mit dem Solomon Islands National Infrastructure Investment Plan (SINIIP) 2026 wurde eine Projektpipeline von circa 2,5 Milliarden US$ vorgelegt. Laufende Vorhaben sind unter anderem das Wasserkraftprojekt Tina River, Solar- und Netzausbauprojekte sowie ein nahezu abgeschlossenes nationales Breitbandprogramm mit rund 98 Telekommunikationstürmen. Die Regierung priorisiert Transport, Energie, Telekommunikation sowie Wasser- und Abwasserinfrastruktur. Weitere Projekte sind für den Zeitraum 2026 bis 2028 vorgesehen.

    Für deutsche Unternehmen ergeben sich Geschäftsmöglichkeiten, insbesondere bei erneuerbaren Energien, Netzstabilisierung, Batteriespeichern sowie in Telekommunikations- und Wassertechnik. Projekte erfolgen meist im Rahmen geberfinanzierter Ausschreibungen.

    Informationen über Projekte und Ausschreibungen

    Bei der Umsetzung von geberfinanzierten Vorhaben schreiben die Staaten die benötigten Bau-, Liefer- und Beratungsleistungen oft international aus.

    GTAI informiert tagesaktuell mit Projektfrühinformationen und Hinweisen auf Ausschreibungen über die vielfältigen Geschäftschancen in der internationalen Zusammenarbeit. Die kostenfreie Datenbank ist nach Land, Branche und Geber filterbar.

    Unser E-Mail-Service Tenders & Projects Daily liefert Ihnen täglich die neuesten öffentlichen Ausschreibungen und Projekte aus der ganzen Welt - direkt in Ihr Postfach.

    Samoa: Nischenchancen in kleineren Infrastrukturprojekten

    Samoa ist ein kleiner, vergleichsweise stabiler Markt. Mit etwa 220.000 Einwohnern, geringem Bevölkerungswachstum und einem BIP pro Kopf von 5.400 US$ gehört das Land zum oberen Mittelfeld der PICs. 

    Öffentliche Programme und externe Finanzierung stützen die wirtschaftliche Entwicklung. Die Wirtschaft wird vor allem vom Tourismus, von der Landwirtschaft sowie von Rücküberweisungen getragen.

    Das Budget 2025/26 unterstreicht die zentrale Rolle staatlicher Investitionen, insbesondere in Straßeninfrastruktur, Wasser- und Sanitärversorgung sowie Energieprojekte mit Fokus auf netzgekoppelte Solarenergie. Für die kommenden Jahre zeichnen sich vor allem kleinere Projekte ab, etwa in den Bereichen Solar-IPP, Netzanbindung und Wassertechnik.

    Für deutsche Firmen ergeben sich Einstiegsmöglichkeiten als Nischenanbieter, etwa bei Planung, Systemtechnik, Betrieb und Wartung sowie digitaler Betriebsführung.

    Das EU-Pazifik Wirtschaftspartnerschaftsabkommen soll Investitionen fördern 

    Das EU-Pacific Interim Economic Partnership Agreement (iEPA) schafft für PNG, Fidschi, Samoa und die Salomonen einen Rahmen für den Warenhandel mit der EU. Es gewährt zoll- und quotenfreien Zugang zum EU-Binnenmarkt, während die Inselstaaten ihre Märkte schrittweise und selektiv öffnen.

    Die Umsetzung erfolgt teilweise zögerlich, unter anderem wegen Sorgen um lokale Industrien und einseitige Handelsbeziehungen. Auch mögliche fiskalische Einnahmeverluste durch Zollsenkungen sowie begrenzte administrative Kapazitäten tragen zur Skepsis bei.

    Für europäische Firmen ergeben sich dennoch Chancen. Das Abkommen verbessert Rechtssicherheit, Marktzugang sowie Zoll- und Ursprungsregeln. Dies kann den Einstieg in Projekte, Lieferketten und Investitionen in der Region erleichtern.

    Von Daniel Lenkeit | Sydney

  • Für direkte Kontakte zu lokalen Partnern, öffentlichen Versorgungsunternehmen und der lokalen Investitionsförderungsbehörde insbesondere in Papua-Neuguinea (PNG) nehmen interessierte deutsche Unternehmen gerne direkten Kontakt mit uns – über das Kontaktformular oder per Telefon – auf.

    Ansonsten finden Sie die wichtigsten Ansprechpartner und Ausschreibungsstellen für die vier pazifischen Inselstaaten in der folgenden Tabelle.

    Kontaktadressen Pazifische Inselstaaten
    BezeichnungAnmerkungen
    Germany Trade & InvestAußenwirtschaftsagentur des Bundes
    GTAI Ausschreibungs- und ProjektdatenbankGTAI Website für Internationale Ausschreibungen und Projekte
    AHK NeuseelandAnlaufstelle für Unternehmen
    Deutsche Botschaft SuvaDeutsche Botschaft in Suva, Fidschi
    Pacific InfrastructureProjektportal Pazifische Inseln
    Asian Development Bank (ADB)Beschaffungsportal der asiatischen Entwicklungsbank
    Papua-Neuguinea 
    Investment Promotion Authority PNGBehörde für Investitionsförderung
    Ausschreibungsplattform PNGNationale Beschaffungskommission
    PNG Ports CorporationAusschreibungsportal der PNG Ports Corporation 
    National Development Bank PNGNationale Entwicklungsfinanzierung PNG
    Fidschi 
    Fidschi Procurement OfficeBeschaffungsbehörde
    Finanzministerium FidschiElektronisches Beschaffungsportal
    Samoa 
    Regierung von SamoaElektronisches Vergabeportal
    Finanzministerium SamoaBeschaffungsportal und Ausschreibungsinformationen
    Salomonen 
    Regierung der SalomonenAusschreibungsportal der Regierung 
    Quelle: Recherchen Germany Trade & Invest 2026