Zollbericht Chile Freizonen, Investitionsförderung

Freie Wirtschaftszonen

Freizonen gewähren tarifäre Handelserleichterungen. Unternehmen, die sich dort niederlassen, können ihre Waren zollfrei einführen.

Von Andrea González Alvarez | Bonn

Freizonen sind geografisch abgegrenzte Gebiete innerhalb des Staatsgebiets, in denen industrielle Waren- und Dienstleistungsaktivitäten sowie Handelsgeschäfte unter besonderen steuerlichen, zollrechtlichen und außenhandelsrechtlichen Bedingungen durchgeführt werden können.

Unternehmen, die sich dort niederlassen, genießen Zoll- und Steuervergünstigungen. So können sie beispielsweise ausländische Waren zur Weiterverarbeitung zollfrei importieren. In die Freizonen verbrachte Waren können eingelagert, ausgestellt, ein- und ausgepackt, umgepackt, abgefüllt, etikettiert, aufgeteilt oder verkauft werden. Für diese Waren fallen Zollabgaben erst mit ihrem Import in das chilenische Zollgebiet an.

In Chile befinden sich Freizonen in Iquique, Punta Arenas und der Gemeinde Tocopilla. Bei Tocopilla handelt es sich um ein zeitlich befristetes Sonderregime für den Bergbau, das regelmäßig verlängert wird und derzeit bis 2035 gilt.

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