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Frankreichs Maschinenbauer auf vorsichtigem Erholungskurs

Der Maschinenbau zeigt sich nach schwierigen Jahren wieder optimistischer. Unternehmen investieren in die Steigerung von Effizienz und Produktivität. 

Frauke Schmitz-Bauerdick

Von Frauke Schmitz-Bauerdick | Paris

Ausblick des Maschinenbaus in Frankreich

Bewertung:

 

  • Schwache Inlandsnachfrage und internationaler Wettbewerbsdruck bremsen den Markt.
  • Investitionen in Datenzentren, Verteidigung und Elektrifizierung halten die Ausrüstungsnachfrage stabil.
  • Industrieunternehmen investieren in ihre Wettbewerbsfähigkeit.
  • Der Bedarf an Prozessoptimierung und ressourcenschonender Produktion bietet Beteiligungsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen.
  • Digitalisierung, KI in der Industrie und Robotik eröffnen neue Geschäftsfelder.

Anmerkung: Einschätzung der Autorin für die kommenden zwölf Monate auf Grundlage von prognostiziertem Umsatz- und Produktionswachstum, Investitionen, Beschäftigungsstand, Auftragseingängen, Konjunkturindizes etc.; Einschätzungen sind subjektiv und ohne Gewähr; Stand: Juli 2026

  • Der französische Maschinenbau erholt sich. Unternehmen investieren in Prozessoptimierung, Elektrifizierung und Effizienz. Auch die europäischen Exporte entwickeln sich positiv. 

    19 %

    der französischen Maschinenbauimporte 2025 kommen aus Deutschland.

    Nach einem schwierigen Jahr 2025 mit einem Umsatzrückgang von nominal 0,3 Prozent zeigt sich der Maschinenbau in Frankreich zur Jahresmitte 2026 wieder gedämpft optimistisch. Nach Angaben des Maschinenbauverbandes FIM (Fédération des Industries Mécaniques) legten die Umsätze in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 um 2,9 Prozent im Vorjahresvergleich zu. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet der Verband ein Wachstum von nominal rund 2 Prozent. 

    Der stark expandierende Verteidigungs- sowie Luft- und Raumfahrtsektor schiebt mit Großinvestitionen in die Produktion auch den Maschinenbau an. Insbesondere die Bereiche metallverarbeitende Maschinen und Werkzeugmaschinen, aber auch Förder- und Hebetechnik profitieren. Zudem erhoffen sich Maschinenbauer mit Schwerpunkt auf den Bereichen Umwelt- und Wassertechnik, Luft- und Kältetechnik sowie Elektrotechnik neue Aufträge infolge angekündigter Großinvestitionen in Datencenter. Ohnehin steht der Sektor Luft- und Kältetechnik seit den Hitzewellen des Jahres 2026 im Fokus von Unternehmen, aber auch der öffentlichen Hand. 

    Nachhaltigkeit wird zum Wettbewerbsfaktor

    Die Regierung drängt mit ihrem Plan Électrification von April 2026 auf eine beschleunigte Elektrifizierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Wesentliches Ziel ist es, Frankreich aus seiner Importabhängigkeit von den fossilen Rohstoffen Gas und Erdöl zu lösen. 

    Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt insbesondere für Unternehmen, die direkt oder mittelbar für die öffentliche Hand arbeiten, an Relevanz. Vom 21. August 2026 an sind bei öffentlichen Ausschreibungen neben dem Preiskriterium auch Umweltkriterien zur Entscheidung heranzuziehen. Der Baumaschinensektor orientiert sich um und arbeitet an der Elektrifizierung seiner Gerätschaften. Die französische Umweltagentur Ademe hat im Juni 2026 das mit 50 Millionen Euro dotierte Programm E-Trans aufgelegt, das Käufer elektrischer Baumaschinen europäischer Herkunft finanziell unterstützt.

    Auch der Landmaschinenverband AXEMA sieht in der Elektrifizierung einen wichtigen Hebel zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Herstellern und Landwirtschaft. Rund 750.000 selbstfahrende Landmaschinen könnten kurzfristig elektrifiziert werden, so der Verband im Mai 2026. 

    Schwache Binnenkonjunktur 

    Außerhalb der expandierenden Geschäftsfelder sieht es für den Maschinenbau schwieriger aus. Der Sektor kämpft mit einer schleppenden inländischen Nachfrage, der US-amerikanischen Handelspolitik und chinesischer Konkurrenz.

    Eine anhaltende inländische Investitionsblockade belastet die Branchenunternehmen. Die Banque de France prognostiziert für 2026 einen Anstieg der Unternehmensinvestitionen von lediglich 0,5 Prozent. Erst ab 2027 erwartet die Zentralbank einen Anstieg um 1,2 Prozent. Angesichts einer nur schwachen Wirtschaftsentwicklung sowie einer geringen Kapazitätsauslastung in der Industrie mangelt es Unternehmen an Investitionsanreizen. So liegt die durchschnittliche Auslastung in der Industrie seit 2020 im Bereich von 76 Prozent.

    Exporte mit zwei Geschwindigkeiten

    Auch die internationale Nachfrage entwickelt sich lediglich verhalten. In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 stiegen die Exporte von Maschinenbauprodukten laut Maschinenbauverband FIM mit nominal 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum nur minimal. Zwar ziehen gerade die europäischen Exporte wieder an. Vor allem die Ausfuhren Richtung Deutschland, Italien und dem Vereinigten Königreich entwickeln sich positiv. So legten die Exporte Richtung Deutschland nach einer Steigerung von 9,6 Prozent im Jahr 2025 auch in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 mit 6 Prozent kräftig zu. Die Exporte in Richtung Großbritannien wuchsen in den Monaten Januar bis April 2026 sogar um 19,6 Prozent.

    Die Ausfuhren in die USA hingegen sanken und lagen in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 um 3,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Bereits 2025 waren die Exporte in die USA um 1,3 Prozent zurückgegangen. Unternehmen sind angesichts ständig wechselnder Rahmen- und Zollbedingungen verunsichert. 

    Anlagenbauer investieren in Produktivität

    Insgesamt erwartet der Branchenverband FIM für 2026 steigende Umsätze. Angeschoben wird die leichte Erholung durch Investitionen in die Modernisierung des Maschinen- und Anlagenparks und in Automatisierung. Ziel ist weniger der Aufbau neuer Produktionskapazitäten als eine Steigerung der Produktivität. 

    Denn auch französische Unternehmen kämpfen mit massiver chinesischer Konkurrenz und müssen in ihre Wettbewerbsfähigkeit investieren. Predictive Maintenance, Absenken der Verschleißquote, Energieeffizienz und Verschlankung von Produktionsprozessen durch Digitalisierung und KI sowie beginnend auch Robotik sind hier wichtige Stellschrauben. "Alles, was die Betriebskosten einer Maschine senkt, ist hilfreich", betont Benjamin Frugier, Geschäftsführer des Branchenverbands FIM im Wirtschaftspodcast "Une voix dans l’Industrie". Um auch kleinen und mittleren Industrieunternehmen Investitionen zu ermöglichen, unterstützt die französische Regierung seit Juli 2026 den Ankauf von Technologie und Anlagen im Rahmen des Förderprogramms "France 2030 regionalisé".  

    Digitalisierung und Prozessoptimierung bieten Chancen für deutsche Anbieter

    Gerade im Bereich der Integration industrieller KI in Produktionsprozesse bieten sich Chancen für europäische und deutsche Anbieter. Auch in der französischen Industrie steigt das Bewusstsein für den wirtschaftlichen Wert von Daten. Anbieter europäischer und deutscher Technologien genießen einen Vertrauensvorschuss gegenüber der asiatischen, aber auch US-amerikanischen Konkurrenz. Allerdings müssen sich höhere Preise in der Anschaffung auch durch Einsparungen und Effizienzsteigerungen in der Produktion rechnen. Und gerade im Bereich von Umwelttechnologien hilft deutschen Unternehmen ihr international anerkanntes Know-how. 

    Frauke Schmitz-Bauerdick

    Von Frauke Schmitz-Bauerdick | Paris

  • Frankreichs Maschinenbausektor ist international aufgestellt. Start-ups schieben den Robotikbereich an.  

    Frankreichs Maschinenbau erzielte laut Branchenverband FIM 2025 einen Umsatz von 75,2 Milliarden Euro und lag damit weltweit auf Rang sechs der wichtigsten Maschinenbaunationen nach China, den USA, Japan, Deutschland und Italien. Vor allem bei Maschinen und Anlagen für die Luft- und Raumfahrt, Nukleartechnik, Kühltechnik, Pumpen und Turbinen, aber auch Verpackungsmaschinen und Landtechnik ist das Land gut aufgestellt. Knapp 50 Prozent des Umsatzes entfielen laut dem französischen Statistikamt INSEE auf den Export. 

    Der Landmaschinensektor ist einer der wichtigsten Teilbereiche der Maschinenbaubranche. Knapp 14 Prozent der gesamten Branchenproduktion entfiel laut den letzten verfügbaren INSEE-Zahlen von 2023 auf Landmaschinen. International führende Hersteller wie John Deere, Claas und Kuhn sind im Land mit eigenen Fabrikationsstätten vertreten und produzieren für den lokalen und den internationalen Markt. Frankreich ist nicht nur bedeutender Produzent. Laut dem Landmaschinenverband AXEMA ist das Land zudem der wichtigste Absatzmarkt für Landmaschinen in Europa und der viertgrößte weltweit.

    Grüne Industrien auf Zulieferungen angewiesen 

    In anderen Bereichen aber hat Frankreich Aufholbedarf. Insbesondere in "grünen" Industrien, wie der Batteriefertigung, Chipproduktion, Solarindustrie oder im Wasserstoffsektor ist die eigene Maschinen- und Anlagenkompetenz bislang schwach. Auch im klassischen Werkzeug- und Präzisionsmaschinenbau ist Frankreich weniger stark aufgestellt als Deutschland. Zugleich steigt durch Investitionen der Verteidigungsindustrie der Bedarf an spezialisierten Zulieferern.
     

    Deutschland bleibt wichtiger Maschinenlieferant

    Deutschland ist für den französischen Maschinenbau ein zentraler Partner. 16 Prozent der französischen Maschinenbauexporte gingen 2025 laut Eurostat nach Deutschland. Damit liegt Frankreich auf Rang 5 der weltweit wichtigsten Lieferländer Deutschlands. Frankreichs Industrieunternehmen sind zudem wichtige Kunden der deutschen Maschinenbauindustrie. Der deutsche Anteil an den französischen Branchenimporten lag 2025 bei 19 Prozent. Damit bleibt Deutschland der mit Abstand wichtigste Zulieferer von Maschinenbauprodukten, trotz eines leichten Exportrückgangs. 

    INSEE zählt nach letzten verfügbaren Zahlen aus dem Jahr 2023 rund 4.100 Maschinenbauunternehmen im Land. Davon gehören 31 Prozent zur Kategorie der kleinen und mittleren Unternehmen, lediglich 4 Prozent sind Großunternehmen. Die Großunternehmen prägen die Branche jedoch maßgeblich. Sie erwirtschafteten im Jahr 2023 knapp 78 Prozent des Branchenumsatzes und 99 Prozent der Exporte. 

    Französische Maschinenbau-KMU sind in der Regel hoch spezialisiert und in Nischensegmenten für die französische Industrie aktiv. Der Maschinen- und Anlagenbau in Frankreich konzentriert sich auf den Norden und Osten des Landes, vor allem in den Regionen Auvergne-Rhône-Alpes um Lyon, Ile-de-France (Großraum Paris), Hauts-de-France als Zentrum für die Automobilindustrie sowie in der traditionellen Industrieregion Grand Est. Mit dem Wachstum der Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie gewinnt die Zulieferstruktur in den Luft- und Raumfahrtzentren rund um Bordeaux und Toulouse an Bedeutung. 

    Maschinenbaubranche ist international 

    Frankreich ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Standort für ausländische Maschinenbauer. Deutsche, amerikanische und japanische Hersteller bedienen von ihren französischen Fabriken aus nicht nur den lokalen Markt. Sie beliefern auch ihre Fabriken und Kunden in anderen europäischen Ländern. 

    Im Landmaschinensektor unterhalten AGCO (USA) in Beauvais, Claas in Le Mans und Kubota (Japan) in Bierne Traktorfabriken. Hinzu kommen weitere wichtige Branchenunternehmen wie John Deere aus den USA sowie Kuhn und Pellenc aus Frankreich. 

    In der Hebetechnik produzieren unter anderem Manitou (Frankreich), Kion (Fenwick-Linde) und Toyota vor Ort. Wichtige Hersteller von Lagern und Getrieben sind NTN-SNR (Japan) und SKF (Schweden). 

    Wichtige Maschinenbauunternehmen in Frankreich Umsatz in Millionen Euro, Veränderung in Prozent
    Unternehmen

    Umsatz 2025

    Veränderung 2025/2024 

    Manitou

    2.564

    -3,5

    Fives Group (Umsatz Gesamtgruppe)

    2.143

    -7,9

    Sidel Blowing & Services

    1.389

    3,2

    AGCO

    945

    -17,8

    Claas Tractor

    934

    +0,9

    SKF France (2024)

    840

    -7,9

    Kuhn 

    815

    2,0

    John Deere

    744

    10,8

    Liebherr Mining Equipment

    658

    -13,43

    Stäubli Faverge

    486

    1,43

    Quelle: Verif 2026, Recherche von Germany Trade & Invest

    Auch die deutschen Pumpenhersteller KSB und Wilo stellen in Frankreich her. Trumpf hat im Juni 2026 Investitionen in Höhe von 19 Millionen Euro in den Ausbau seiner Produktion von Laserschneid- und Stanzmaschinen im elsässischen Hagenau angekündigt. Mit der 2023 erfolgten Übernahme des französischen Unternehmens Ingecal hat Dürr seine Aktivitäten im Bereich Kalandrieranlagen für die Batterieproduktion ausgebaut. Liebherr hat im Juni 2026 Investitionen in Höhe von insgesamt 190 Millionen Euro in die Produktion von Hochleistungsgeneratoren für Datenzentren sowie Fahrerkabinen für Baumaschinen bekanntgegeben.  

    Ausgewählte Investitionsprojekte der Maschinen- und Anlagenbauindustrie in Frankreich
    Akteur/Projekt

    Investitionssumme (in Mio. Euro)

    Projektstand

    Anmerkungen

    Softbank Group (Japan)

    45.000

    Ankündigung Juni 2026, Inbetriebnahme geplant 2. Halbjahr 2031 Datenzentren und Infrastruktur (Kooperation mit Schneider Electric) (Hauts-de-France)
    Brookfield (Kanada)

    30.000

    Ankündigung Juni 2026Datenzentren und Infrastruktur (Hauts-de-France)
    Stellantis (Frankreich)

    1.000

    Ankündigung Juni 2026, Inbetriebnahme geplant 2029Produktion von E-Autos (Peugeot) (Mulhouse)
    SAF+IG (Kanada)

    700

    Ankündigung Mai 2026, Inbetriebnahme geplant 2. Halbjahr 2031Produktion von synthetischem nachhaltigen Flugkraftstoff E-SAF (Aude)
    Safran (Frankreich)

    450

    Ankündigung Juli 2026, Inbetriebnahme geplant 2. Halbjahr 2030Produktion von Karbonbremsen (Ain)
    Airbus (Frankreich / Deutschland)

    250

    Ankündigung März 2025, Inbetriebnahme geplant 1. Halbjahr 2029Modernisierung und Ausbau des Produktionsstandortes Merignac (Next Gen-Factory)
    Venturi Space (Frankreich)

    250

    Ankündigung Juni 2026, Inbetriebnahme geplant 2. Halbjahr 2028Produktion des Moonrover (Toulouse)
    Arabelle Solutions (Frankreich)

    100

    Ankündigung April 2026, Inbetriebnahme geplant 2. Halbjahr 2030Produktion von Wärmewechslern für EPR2-Reaktoren (Chalon-sur-Saone)
    Quelle: Recherchen von Germany Trade & Invest 2026

    Robotikszene lernt laufen

    In Untersektoren des Maschinenbaus entwickelt sich eine lebhafte Start-up-Szene, gefördert unter anderem durch die französische Regierungsinitiative French Tech, den Innovationsplan France 2030 und die staatliche Investitionsbank Banque Publique d'Investissement (BPI). 

    Der Bereich Robotik entwickelt sich schnell. Exotec ist international mit Lagerrobotik aktiv. Pollen Robotic produziert unter anderem den Laborroboter Reachy2. Renault setzt seit Juni 2026 humanoide Roboter von Wandercraft in der Produktion ein. Ende 2027 sollen bereits 350 Roboter in Renaults Fabriken arbeiten. Zudem bereitet sich der Konzern darauf vor, in die industrielle Produktion humanoider Roboter einzusteigen. 

    Das erst 2026 gegründete Unternehmen AMI Labs des ehemaligen Meta-Ingenieurs Yann LeCun konnte unmittelbar nach seiner Gründung 890 Millionen Euro einwerben. AMI Labs gilt als wichtiger Baustein der europäischen humanoiden Robotik und arbeitet an physischer KI, die die Fähigkeiten und Einsatzfelder humanoider Roboter wesentlich erweitern könnte.

    Auch die Agrarrobotik nimmt an Fahrt auf. Das Start-up Aisprid entwickelt KI-gestützte Gewächshausrobotik. Naïo Technologies ist nach Umstrukturierungen mit seinen Robotern für Wein- und Gemüsebau wieder auf Wachstumskurs. Und Exxact Robotics ist mit autonomen Landmaschinen auf Frankreichs Feldern vertreten.

     

    Frauke Schmitz-Bauerdick

    Von Frauke Schmitz-Bauerdick | Paris

  • Im gemeinsamen Markt gelten in Frankreich grundsätzlich die gleichen Rahmenbedingungen wie in Deutschland.

    Im innergemeinschaftlichen Warenverkehr der Europäischen Union sind die Regelungen des Umsatzsteuerkontrollverfahrens in der EU zu beachten. Informationen hierzu finden sich auf der Internetseite des Bundeszentralamtes für Steuern. Für die Sicherheit von Maschinen findet auch in Frankreich die EU-Maschinenverordnung 2023/1230 aus dem Jahr 2023 Anwendung. Sie löst die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG ab und stellt neue Anforderungen, insbesondere bei Fragen der Digitalisierung oder in Bezug auf vernetzte Maschinen und Cybersicherheit. Hinsichtlich der Normierung gelten ebenfalls die einschlägigen EU-Richtlinien (siehe etwa Deutsches Institut für Normung e.V. oder Association Française de Normalisation).

    Germany Trade & Invest stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nichttarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

    Frauke Schmitz-Bauerdick

    Von Frauke Schmitz-Bauerdick | Paris

  • Bezeichnung

    Anmerkungen

    AHK Frankreich

    Anlaufstelle für deutsche Unternehmen

    Ministère de l'Économie, des Finances et de la Souveraineté industrielle et numériqueWirtschaftsministerium Frankreich
    Direction générale des Entreprises (DGE)Oberste Unternehmens- und Industriebehörde im Zuständigkeitsbereich des Wirtschaftsministeriums
    Fédération des Industries Mécaniques (FIM)Maschinenbau-Dachverband
    Union des Industriels de l'Agroéquipement (Axema)Verband für Agrarmaschinen
    Le Syndicat des Industriels de la Mécatronique (Artema)Verband für Mechatronik
    EvolisVerband für die Ausrüstung von Bau, Infrastruktur, Metallurgie und Bergbau
    Usine NouvelleZeitschrift für Industrie
    Global IndustrieJährliche Fachmesse für Industrie, im Wechsel in Paris und Lyon
    BatimatJährliche Fachmesse für die Bauindustrie in Paris
    Frauke Schmitz-Bauerdick

    Von Frauke Schmitz-Bauerdick | Paris