Wirtschaftsstandort | Iran

Iran: Sanktionen und Krieg prägen Investionsumfeld

Iran verfügt über eine diversifizierte Wirtschaft und große Rohstoffvorkommen. Aufgrund der politischen Verhältnisse, Sanktionen und Krieg sind kaum westliche Unternehmen vor Ort.

Heena Nazir

Von Heena Nazir | Dubai

Iran zählt mit rund 92 Millionen Einwohnern zu den bevölkerungsreichsten Ländern des Nahen Ostens. Die Wirtschaft ist trotz großer Öl- und Gasreserven durch Sanktionen, Inflation und Krieg belastet, was sich seit Jahren in relativ niedrigen Investitionen widerspiegelt. Für Deutschland hat Iran heute nur noch begrenzte Handelsbedeutung: 2025 lag das Land mit Ausfuhren von 963 Millionen Euro auf Rang 72 der deutschen Exportziele. Ausländische Direktinvestitionen (Foreign Direct Investment, FDI) spielen wegen der Rahmenbedingungen kaum eine Rolle. Die aktuelle Kriegssituation verschärft die Unsicherheit zusätzlich.

  • Iran besitzt große Kapazitäten bei Öl und Gas und der verarbeitenden Industrie. Allerdings fehlen infolge von Sanktionen Investitionen. Der Krieg verschärft die Situation. 

    Iran zählt zu den rohstoffreichsten Ländern weltweit. Nach Angaben der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) verfügte die Islamische Republik Ende 2025 über nachgewiesene Ölreserven von rund 208 Milliarden Barrel und lag damit auf Rang 3 der erdölreichsten Länder. Auch bei Erdgas gehört Iran mit etwa 34 Billionen Kubikmetern zur Weltspitze und liegt hinter Russland auf Rang 2. Produktion, Ausfuhr und Wertschöpfung bleiben jedoch deutlich hinter dem möglichen Potenzial zurück. Hauptgründe sind die seit 2018 wieder verschärften US-Sanktionen sowie der begrenzte Zugang zu Technologie und Finanzierung. Die Zuspitzung des Konflikts zwischen Iran, Israel und den USA sowie der seit Ende Februar 2026 andauernde Krieg belasten zusätzlich Handel, Energieinfrastruktur und Transportwege.

    92,4 Mio.

    Personen lebten 2025 in Iran.

    Quelle: Vereinigte Nationen, 2026

    356,5 Mrd. US$

    betrug das Bruttoinlandsprodukt 2025.

    Quelle: Internationaler Währungsfonds, 2026 

    4.074 US$

    betrug das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf 2025.

    Quelle: Internationaler Währungsfonds, 2026 

    Rang 72

    belegte Iran 2025 unter den deutschen Exportzielen.

    Quelle: Destatis 2026

    Rang 153

    belegte Iran 2025 im Corruption Perceptions Index unter 180 Ländern.

    Quelle: Transparency International 2026

    Laut OPEC lag die durchschnittliche Rohölproduktion 2025 bei rund 3,26 Millionen Barrel pro Tag und damit etwa auf dem Niveau des Vorjahres. 2023 lag die Förderung noch bei 2,88 Millionen Barrel pro Tag. Anfang 2026 bewegte sie sich nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters bei etwa 3,3 Millionen Barrel pro Tag. Vor der Reaktivierung der US-Sanktionen im Jahr 2018 waren es rund 3,8 Millionen Barrel pro Tag. Hauptabnehmer der Ausfuhren ist China. Die Eskalation seit dem Frühjahr 2026 verschärft den Zielkonflikt: Höhere Ölpreise können Einnahmen kurzfristig stützen, zugleich erhöhen Angriffe, Logistikstörungen und teurere Transporte die Risiken für Förderung und Exporte.

    Mittelfristig hält die Regierung an Ausbauplänen für Öl und Gas fest. Ohne breiteren Zugang zu ausländischer Technologie, Finanzierung und internationalen Partnern dürfte die Umsetzung schwierig bleiben. Die Sicherheitslage kann neue Vorhaben zusätzlich verzögern, weil Kapital stärker in Schutzmaßnahmen, Reparaturen und Versorgungssicherung fließt.

    Industrie diversifiziert

    Das verarbeitende Gewerbe bildet neben Öl und Gas die wichtigste industrielle Basis des Landes. Besonders relevant sind Petrochemie, Kfz-Industrie, Metalle, Nahrungsmittelverarbeitung und Baustoffe. Nach Daten der Weltbank lag der Anteil der Industrie an der Wirtschaftsleistung zuletzt bei rund einem Fünftel. Der breitere Industriesektor einschließlich Bau kam auf gut ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts.

    Die Petrochemie nimmt eine Schlüsselrolle ein. Iran baut sie trotz Sanktionen weiter aus. Ziel ist, Gasvorkommen industriell zu nutzen und Exporteinnahmen außerhalb des Rohölgeschäfts zu ermöglichen. Nach Angaben der staatlichen National Petrochemical Company (NPC) erreichte die nominale Produktionskapazität 2024/2025 (iranisches Jahr: März 2024 bis März 2025) rund 96,6 Millionen Tonnen. Für 2025/2026 werden rund 100 Millionen Tonnen genannt. Die Planungen sehen bis 2028/2029 einen Wert von 131,5 Millionen Tonnen vor. Diese Angaben beschreiben Kapazitäten beziehungsweise Zielgrößen, nicht die tatsächliche Produktion. Die Auslastung ist anfällig, weil Gas- und Feedstock-Engpässe, technische Einschränkungen und Finanzierungsprobleme den Betrieb bremsen, auch ohne Krieg.

    SWOT-Analyse Iran

    S

    Stärken Strengths

    • Große Öl- und Gasreserven und andere Rohstoffvorkommen
    • Diversifizierte Wirtschaftsstruktur
    • Hohes Ausbildungsniveau
    • Junge, westlich orientierte Bevölkerung
    • Traditionell gute Beziehungen zu Europa (vor allem zu Deutschland)
    W

    Schwächen Weaknesses

    • US-Sanktionen behindern Handels- und Finanzbeziehungen sowie Direktinvestitionen
    • Anhaltender Reformstau, staatliche Unternehmen dominieren
    • Schwierige staatliche Bürokratie
    • Fehlende ausländische Finanzierungen, Devisenknappheit, Währungsschwäche, mangelhaftes Bankensystem, hohe Haushaltsdefizite
    • Staatlich kontrollierte, autoritär-konservative Gesellschaftsordnung
    O

    Chancen Opportunities

    • Ausbau/Modernisierung der Öl- und Gasindustrie
    • Ausbau/Modernisierung der verarbeitenden Industrie
    • Ausbau/Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur
    • Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Umwelttechnik
    • Ausbau/Modernisierung des Gesundheitswesens
    • Anmerkung:  Angesichts der fortbestehenden US-Sanktionen und der jüngsten politischen Entwicklungen sind die Chancen aktuell nicht oder nur sehr eingeschränkt realisierbar.
    T

    Risiken Threats

    • Streit über das iranische Atomprogramm eskaliert weiter, Wiederinkrafttreten umfassender UN- und EU-Sanktionen
    • Militärische Konflikte mit Israel, den USA und arabischen Staaten
    • Weitere Zunahme sozialer und politischer Konflikte, Machtkämpfe innerhalb des Machtapparats
    • Staatlich kontrollierte Unternehmen werden noch dominanter, verstärkte Interventionen in der Privatwirtschaft
    • China baut seinen politischen und wirtschaftlichen Einfluss massiv aus

    Die Branche zeigt damit exemplarisch die Grundstruktur der iranischen Industrie. Umfangreiche Anlagen treffen auf unsichere Energieversorgung, begrenzten Technologiezugang und knappe Finanzierung. Der Konflikt erhöht den Druck: Im Frühjahr 2026 stoppte Iran laut Reuters petrochemische Exporte vorübergehend, um den Binnenmarkt mit Rohstoffen zu versorgen. Normalerweise führt das Land rund 29 Millionen Tonnen petrochemische Produkte im Wert von etwa 13 Milliarden US-Dollar (US$) pro Jahr aus.

    Autoindustrie fällt zurück

    Die Automobilindustrie zählt weiter zu den wichtigsten Industriezweigen Irans. Nach Daten der Organisation Internationale des Constructeurs d’Automobiles (OICA), dem internationalen Verband der Automobilhersteller, produzierte Iran 2025 über 1 Million Fahrzeuge. Damit bleibt das Land ein bedeutender regionaler Hersteller, liegt aber deutlich unter dem bisherigen Höchstwert von rund 1,7 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2011. Strukturelle Schwächen bleiben begrenzter Zugang zu ausländischer Technologie, veraltete Modellpaletten, Qualitätsprobleme, staatliche Preiskontrollen und hohe Abhängigkeit von lokalen Zulieferketten. Die Autohersteller Iran Khodro und Saipa dominieren den Markt. Chinesische Modelle gewinnen an Bedeutung. Für Zulieferer und Investoren wäre der Markt groß. Doch Konflikt, Sanktionen und Preiskontrollen erschweren Planung und Finanzierung.

    Bedeutung der Wirtschaftszweige in Iran 2023/2024 1) Anteile in Prozent

    Sektoren

    Anteil an der Bruttowertschöpfung 2)

    Anteil an den Beschäftigten 3)

    Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

    13,2

    14,8

    Bergbau (inklusive Öl- und Gasförderung

    10,9

    0,8

       Öl- und Gasförderung

    8,5

    -

    Verarbeitendes Gewerbe

    19,9

    17,2

    Energieversorgung

    0,5

    0,7

    Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung

    0,1

    0,7

    Baugewerbe

    5,8

    14,2

    Dienstleistungen

    49,6

    51,6

    1) iranisches Jahr 1402 (21. März 2023 bis 20. März 2024); 2) vorläufige Angaben, zu laufenden Preisen; 3) Schätzungen.Quelle: Central Bank of Iran 2024, Statistical Centre of Iran 2024, Germany Trade & Invest 2024

    Ausführliche Informationen zur Wirtschaft finden Sie in den Wirtschaftsdaten kompakt.

    Teheran und Khuzestan sind führende Wirtschaftsregionen 

    Regional konzentriert sich die Wirtschaft stark auf wenige Räume. Die Hauptstadtregion mit Teheran und Alborz ist das wichtigste wirtschaftliche Zentrum. Dort bündeln sich Dienstleistungen, Handel, Immobilienwirtschaft, Verwaltung, Finanzaktivitäten und ein bedeutender Teil der Industrie. Auch ohne aktuelle belastbare Zahlen: die Region hat für Wertschöpfung, Konsum und Unternehmensstandorte eine herausgehobene Bedeutung.

    Eckdaten der wichtigsten Provinzen in Iran 2020/2021 1)

    Provinz (Hauptstadt)

    Anteil an der Bruttowertschöpfung (in Prozent)

    Bruttowertschöpfung pro Kopf (in US$) 2)

    Bevölkerung (in Millionen)

    Teheran (Teheran)

    22,6

    3.855

    14,0

    Khuzestan (Ahvaz)

    13,9

    6.669

    5,0

    Isfahan (Isfahan)

    6,1

    2.710

    5,3

    Bushehr (Bushehr)

    5,4

    10.343

    1,2

    Khorasan Razavi (Mashad)

    4,7

    1.630

    6,9

    Fars (Shiraz)

    4,2

    1.998

    5,1

    Kerman (Kerman)

    3,8

    2.720

    3,3

    East Azarbayejan (Tabriz)

    3,6

    2.123

    4,0

    Mazandaran (Sari)

    3,1

    2.224

    3,4

    Alborz (Karaj)

    2,8

    2.307

    2,9

    1) iranisches Jahr 1399 (21. März 2020 bis 20. März 2021), letzte verfügbare Daten; 2) Umrechnung in US$ zum freien Wechselkurs (Jahresdurchschnitt 1399: 1 US$ = 228.809 Rial).Quelle: Statistical Centre of Iran 2024, Central Bank of Iran 2024, Germany Trade & Invest 2024

    Die Provinz Khuzestan mit der Hauptstadt Ahvaz liegt im Südwesten Irans an der Küste zum Persischen Golf und ist wegen der Öl- und Gasförderung, Raffinerien und Petrochemie strategisch besonders wichtig. Die Provinz trägt wesentlich zur Energie- und Exportbasis des Landes bei und ist dadurch anfällig für Schäden an Infrastruktur, Produktionsanlagen und Logistik. Offiziellen iranischen Angaben zufolge konzentriert sich die Ölförderung vor allem in Khuzestan, während die Provinz Bushehr, die sich an der Küste entlang Richtung Südosten erstreckt, für Gas und Kondensate aus South Pars zentral ist. 

    Heena Nazir

    Von Heena Nazir | Dubai

  • Für westliche Unternehmen spielt Iran als Investitionsziel kaum eine Rolle. Der Krieg verschärft die Lage. Geld kommt aus Russland, China und anderen asiatischen Ländern.

    Sanktionen, Finanzierungsprobleme und hohe politische Risiken: Bereits vor dem Ende Februar 2026 begonnenen Krieg war das Investitionsklima in Iran von Krisenstimmung geprägt. Neue deutsche Direktinvestitionen sind kaum absehbar. Im Vordergrund stehen die Absicherung bestehender Engagements und enges Risikomanagement.

    Bei Investitionen bleibt Iran weit vom Niveau entfernt, das das Land vor dem Rückzug der USA aus dem Wiener Abkommen über das iranische Atomprogramm (Joint Comprehensive Plan of Action, JCPOA) im Jahr 2018 erreicht hatte. Kurz darauf verhängten die USA erneut Sanktionen gegen das Land. Nach Angaben der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) lagen die ausländischen Direktinvestitionszuflüsse 2024 bei rund 1,45 Milliarden US-Dollar (US$). Der Höchststand im Jahr 2017 lag bei rund 5 Milliarden US$.

    Deutschland setzt die Neuübernahme staatlicher Investitionsgarantien für Iran seit Januar 2023 aus. Diese Garantien schützen Unternehmen gegen politische Risiken wie Enteignung, politische Gewalt, Zahlungsverbote oder Einschränkungen beim Kapitaltransfer. Nach Inkrafttreten des Abkommens über das iranische Atomprogramm Anfang 2016 waren solche Absicherungen für Iran zunächst wieder möglich.

    Rechtlich ist Iran damit nicht grundsätzlich als Investitionsstandort ausgeschlossen. Entscheidend bleibt jedoch die politische Risikobewertung. Ohne diplomatische Entspannung, spürbare Sanktionslockerungen und ein stabileres regionales Umfeld ist eine Rückkehr zu neuen Absicherungen kaum absehbar. Laut Internetportal der Investitionsgarantien des Bundes kann aktuell nicht über neue Iran-Anträge entschieden werden kann.

    Ausbleibende westliche Investitionen aufgefangen

    Die Wiedereinführung der US-Sanktionen ab 2018 erschwerte Finanzierungen, Zahlungsabwicklung, Versicherungen und die Zusammenarbeit mit westlichen Partnern erheblich. Auch Unternehmen aus Ländern ohne eigene Beschränkungen müssen prüfen, ob Banken, Zulieferer oder Logistikpartner indirekt betroffen sind. Das erhöht Kosten, verlängert Prüfprozesse und schränkt Investitionsentscheidungen ein.

    Aktuelle Zahlen von unabhängigen Stellen liegen kaum vor. Berichten zufolge dürfte seit etwa 2023 aber Russland wichtigstes Herkunftsland von ausländischen Direktinvestitionen sein, gefolgt von China. Weitere wichtige Herkunftsländer waren zuletzt die VAE, die Türkei und Indien. So wurde trotz des weitgehenden Investitionsstopps aus westlichen Ländern der Zufluss aufrechterhalten oder sogar leicht gesteigert. Projekte gab es unter anderem in die Öl-, Gas- und Transportinfrastruktur. So nimmt der Hafen von Tschahbahar im äußersten Südosten Irans beispielsweise für Indien eine wichtige strategische Rolle ein.

    Im Jahr 2017 zählte Iran bei den Bundesgarantien noch zu den fünf wichtigsten Zielländern. Damals wurden sechs Anträge mit einem Volumen von 77,2 Millionen Euro bewilligt, 2018 folgten neun weitere Vorhaben. Zwischen 2016 und 2018 summierten sich die Garantien auf 123 Millionen Euro; darunter waren auch Solarkraftwerke. Inzwischen spielt Iran im Neugeschäft keine Rolle mehr. Die Bundesregierung übernahm 2025 Investitionsgarantien von rund 1,2 Milliarden Euro, jedoch nicht für Iran.

    Bestehende Projekte erfordern enges Krisenmanagement

    Für laufende Garantien bleibt Iran dennoch relevant. Seit mehreren Jahren gehört das Land zu den Märkten mit abgesicherten Investitionsvorhaben unter Krisenmanagement. Ziel ist es, Entschädigungsfälle möglichst zu vermeiden. Im Mittelpunkt stehen enteignungsgleiche Maßnahmen sowie Konvertierungs- und Transferrisiken.

    Bislang kam es laut den Angaben zu Iran-Garantien nicht zu einem Schadens- beziehungsweise Entschädigungsfall. Bestehende Projekte verschwinden also nicht aus dem Blickfeld, sie werden aber vor allem verwaltet und eng begleitet. 

    Bundesbank-Zahlen zeigen begrenztes deutsches Engagement

    Auch die Zahlen der Deutschen Bundesbank deuten auf Zurückhaltung hin. Für 2025 weist sie bei deutschen Direktinvestitionstransaktionen gegenüber verbundenen Unternehmen in Iran einen Wert von 338 Millionen Euro aus. Im Jahr 2024 hatte der entsprechende Betrag bei 380 Millionen Euro gelegen. Der Zufluss blieb damit zwar positiv, beruhte aber vor allem auf Beteiligungskapital und reinvestierten Gewinnen. Direktinvestitionskredite spielten kaum eine Rolle. 

    Noch deutlicher zeigt sich die Zurückhaltung beim Direktinvestitionsbestand. Nach dem erweiterten Richtungsprinzip lag der deutsche Bestand in Iran Ende 2024 bei 410 Millionen Euro. Erfasst wurden 20 deutsche Unternehmen, rund 1.000 Beschäftigte und ein Jahresumsatz von etwa 450 Millionen Euro. Ende 2023 hatte der Bestand noch bei rund 1,1 Milliarden Euro gelegen. Solche Bestandswerte können auch durch Bewertungs-, Konzernstruktur- oder Statistikänderungen beeinflusst werden. Eine breite Rückkehr ausländischer Investoren zeichnet sich derzeit nicht ab.

    Heena Nazir

    Von Heena Nazir | Dubai

  • Bezeichnung *)Anmerkung
    Deutsch-Iranische Industrie- und HandelskammerBilaterale Handelskammer (gegründet 1975; gehört seit 2023 nicht mehr zum deutschen AHK-Netz)
    Organization for Investment, Economic, and Technical Assistance of Iran (OIETAI)zuständig für Förderung und Genehmigung ausländischer Investitionen 
    Ministry of Industry, Mines and Tradezuständig für Industrie, Bergbau und Handel
    Ministry of Petroleumzuständig für Öl und Gasförderung, Raffinerien sowie Petrochemie
    Ministry of Energyzuständig für Strom- und Wasserwirtschaft 

    * staatliche iranische Webseiten sind aus dem Ausland oft nicht erreichbar.