Wirtschaftsstandort | Taiwan

Taiwan behauptet sich als starker Wirtschaftsstandort

Der Inselstaat verfolgt eine pragmatische Handels- und Investitionspolitik, um seine Wettbewerbsposition zu verbessern. Die Beziehungen zu Deutschland haben sich intensiviert.

Jürgen Maurer

Von Jürgen Maurer | Taipei

Taiwan ist flächenmäßig eine kleine Insel, vergleichbar mit der Schweiz. Wirtschaftlich gehört das Land jedoch zu den leistungsstärksten Volkswirtschaften weltweit und behauptet sich erfolgreich im internationalen Wettbewerb.

Im World Competitiveness Ranking 2026 der IMD Business School erreichte Taiwan den vierten Platz (unter 70 Regionen), hinter Singapur, Hongkong und der Schweiz. Bei neuen Unternehmensgründungen kam Taiwan im National Entrepreneurship Context Index 2025/2026 des Global Entrepreneurship Monitor auf den zweiten Rang (von 53 Volkswirtschaften). Auch im 2026 Index of Economic Freedom der Heritage Foundation war Taiwan mit einem fünften Platz (von 173 Ländern und Regionen) weit oben zu finden. Südkorea (19. Platz), Japan (30.) und China (154.) rangierten deutlich dahinter.

  • Taiwan ist dabei, seine Wirtschaft resilienter aufzustellen, zu diversifizieren und zu dekarbonisieren. Deutsche Firmen können dabei eine aktive Rolle spielen.

    Taiwan wird seine starke Position in der Halbleiter- und Elektronikindustrie weiter ausbauen. Im Fokus stehen vor allem Zukunftstechnologien wie das Internet der Dinge (IoT) und künstliche Intelligenz (KI). Im Zuge dessen treibt die Regierung gezielt die Entwicklung innovativer Anwenderbranchen voran, darunter Biotechnologie, Medizintechnik, intelligente Maschinen sowie Luft- und Raumfahrt.

    Parallel dazu richtet sich Taiwan strategisch neu aus, um seine wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit zu stärken. Hintergrund ist die geopolitische Lage: China betrachtet Taiwan als Teil seines Staatsgebiets und übt politischen sowie wirtschaftlichen Druck aus. Trotz der begrenzten diplomatischen Anerkennung gelingt es Taiwan, seine internationale Einbindung durch bilaterale und multilaterale Handels- und Kooperationsabkommen zu stärken.

    China-Abhängigkeit sinkt

    Bis heute ist China – einschließlich Hongkong – insgesamt Taiwans wichtigster Handelspartner. Jedoch hat Taiwan in den letzten Jahren die Export- und Importanteile mit dem chinesischen Festland sukzessive verringern können. Ganz deutlich sind die Investitionen aus Taiwan nach China zurückgegangen.

    Der verschärfte technologische Wettbewerb, die Erfahrungen aus der Covid-19-Pandemie sowie anhaltende geopolitische Spannungen – insbesondere zwischen den USA und China – haben die Verwundbarkeit globaler Lieferketten offengelegt. Da es keine Anzeichen für eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China gibt, verfolgt die taiwanische Regierung eine klare Strategie zur Diversifizierung. Handelsbeziehungen und Investitionen werden breiter aufgestellt. Neben den etablierten Märkten in den USA, Japan und Europa rücken insbesondere Südostasien und Indien stärker in den Fokus.

    23,3 Mio.

    Personen lebten 2025 im Land.

    Quelle: Directorate General of Budget, Accounting and Statistics (DGBAS) 2026

    921,9 Mrd.

    US-Dollar betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025.

    Quelle: Directorate General of Budget, Accounting and Statistics (DGBAS) 2026

    39.492

    US-Dollar machte das BIP pro Kopf damit 2025 aus.

    Quelle: Directorate General of Budget, Accounting and Statistics (DGBAS) 2026

    Rang 31

    belegte das Land 2025 unter den deutschen Exportzielen.

    Quelle: Destatis 2026

    Rang 24

    nimmt das Land im Corruption Perceptions Index 2025 ein (unter 182 Ländern).

    Quelle: Transparency International 2026

    Ausführliche Informationen zur Wirtschaft finden Sie in den Wirtschaftsdaten kompakt.

    Taiwan als global vernetzter Handelsstandort 

    Taiwans Wirtschaft basiert stark auf internationalem Handel. Die Regierung fördert aktiv den Zugang zu globalen Märkten durch Freihandelsabkommen und bilaterale Kooperationen. Taiwan ist unter anderem Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO) und der Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC). Bilaterale Handelspartnerschaften mit den USA und dem Vereinigten Königreich bestehen. Seit 2022 findet ein regelmäßiger Handels- und Investitionsdialog mit der EU statt. Die EU ist insgesamt der größte Investor in Taiwan.

    Stabile Rahmenbedingungen, eine aktive Förderpolitik und eine starke Innovationsbasis sprechen für den Standort Taiwan. Neben Halbleiter und KI bieten vor allem die Bereiche Luft- und Raumfahrt, Gesundheit sowie Automatisierung attraktive Investitionsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen.

    Eva Langerbeck Delegiert der deutschen Wirtschaft in Taiwan

    Trotz geopolitischer Spannungen zeigen sich die wirtschaftlichen Beziehungen robust. Außenhandel und Investitionen entwickeln sich positiv. Auch während der Corona-Pandemie wuchs der bilaterale Warenhandel zwischen Deutschland und Taiwan und überschritt 2021 erstmals die Marke von 20 Milliarden US-Dollar. Deutschland ist damit Taiwans wichtigster Handelspartner in Europa.

    SWOT-Analyse Taiwan

    S

    Stärken Strengths

    • Breite industrielle Basis
    • Gut ausgebildete Arbeitskräfte und relativ günstige Löhne
    • Starke Stellung als Auftragsfertiger (Foundry), Flexibilität in den Lieferketten
    • Sehr gute Verkehrs- und IT-Infrastruktur
    • Nähe zu China als Produktionsstandort und Absatzmarkt
    W

    Schwächen Weaknesses

    • Hohe Exportabhängigkeit, insbesondere von China und den USA
    • Hohe Abhängigkeit von Energie- und Rohstoffimporten
    • Nur wenig bekannte internationale Firmen und Marken
    • Hohe Abhängigkeit von nur wenigen Produktgruppen (Elektronik, Halbleiter)
    • Relativ kleiner Binnenmarkt
    O

    Chancen Opportunities

    • Förderung innovativer Branchen
    • Rückkehr von taiwanischen Investoren aus China und zunehmende Investitionen internationaler Firmen
    • Hohe Krisenresilienz (Handelskonflikt und Covid) und dadurch Stärkung des Standorts
    • Ausbau der Energieerzeugung und Nachholbedarf bei Energieeffizienz
    • Konsumfreudiger Absatzmarkt mit im Schnitt hohen Vermögenswerten
    T

    Risiken Threats

    • Erdbeben, Taifune
    • Geopolitische Spannungen mit China
    • Zwar einige, doch meist eher weniger umfassende Freihandelsabkommen
    • Zunehmender Fachkräftemangel
    • Niedrige Geburtenrate und schnelle Überalterung

    Starke Industrie mit Fokus auf Hightech

    Die taiwanische Wirtschaftsstruktur entspricht der entwickelter Industrienationen, jedoch mit mehr Anteilen im produzierenden Gewerbe: 38 Prozent der volkswirtschaftlichen Leistungen entfallen auf die Industrie und etwa 54 Prozent auf den Dienstleistungssektor. Besonders wettbewerbsfähig ist die verarbeitende Industrie in Bereichen wie Elektronik, Informationstechnologie, Chemie, Maschinenbau sowie Stahl- und Textilproduktion.

    Viele Unternehmen sind als OEM- und Auftragsfertiger in Branchen wie Elektronik, Metallverarbeitung, Automobilteile, Medizintechnik und Fahrrädern tätig. Eine Schlüsselrolle spielt die Halbleiterindustrie: Taiwan deckt rund zwei Drittel der weltweiten Auftragsfertigung ab und erreicht bei hochentwickelten Chips einen Marktanteil von etwa 90  Prozent.

    Exportorientierung sehr hoch

    Die Insel bietet einige Vorteile, wie qualifizierte Arbeitskräfte, stabile Lieferketten und eine hohe Kaufkraft. Das macht Taiwan zu einem attraktiven Beschaffungs- und Absatzmarkt. Nicht zuletzt wegen eines vergleichsweise kleinen Binnenmarkts mit rund 23 Millionen Einwohnern ist die Wirtschaft stark exportorientiert. Die Außenhandelsquote liegt bei über 100 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

    Der Boom von künstlicher Intelligenz und dazu erforderlicher Ausrüstung hat dazu geführt, dass drei Viertel der taiwanischen Ausfuhren im Jahr 2025 auf Elektronik- und IT-Produkte entfielen. Diese Produkte machen ebenfalls den größten Anteil an den Importen aus. Effiziente See- und Lufttransportnetze sichern dabei die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Im Logistics Performance Index der Weltbank 2026 lag Taiwan mit 3,9 Punkten (von 5) gleichauf mit Japan und vor Südkorea und den USA (je 3,8 Punkte). Hongkong erreichte 4 Punkte.

    Bedeutung der Wirtschaftszweige in Taiwan (Anteile in Prozent)

    Sektoren

    Anteil an der Bruttowertschöpfung 2025

    Anteil an den Beschäftigten 2025

    Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

    1,4

    4,2

    Bergbau (inklusive Öl- und Gasförderung)

    0,05

    0,03

    Verarbeitendes Gewerbe

    38,0

    25,7

    Energieversorgung (inklusive  Wasserversorgung)

    1,7

    1,1

    Baugewerbe

    3,1

    8,0

    Dienstleistungen

    54,4

    61,0

    Quelle: Directorate General of Budget, Accounting and Statistics (DGBAS) 2026

    Produktion konzentriert sich auf das Flachland im Westen

    Da der Osten des Archipels von Hochgebirgen und Steilküsten geprägt ist, haben sich Taiwans Industriebetriebe vor allem im westlichen Teil der Insel angesiedelt. Mit Unterstützung der Regierung sind zahlreiche Cluster, sogenannte Science Parks entstanden. Diese dienen als Forschungs- und Produktionsnetzwerke für unterschiedliche Industrien.

    Taipei ist Hauptstadt und wirtschaftliches Zentrum zugleich. Hier hat sich ein Großteil des Groß- und Einzelhandels und der Finanzindustrie angesiedelt. In Taoyuan, dem Luftdrehkreuz der Insel, haben sich viele Verarbeitungsbetriebe niedergelassen. Die Elektronik- und Halbleiterbranche ist in allen Wirtschaftszentren vertreten, besonders aber in Hsinchu. Mittlerweile erfolgt deren Ausbau verstärkt auch in den südlichen Standorten Kaohsiung und Tainan, die zudem für Schiffbau und Biomedizin bekannt sind. In Taichung haben der Maschinenbau und die Chemieindustrie ihren Hauptstandort.

    Eckdaten der wichtigsten Provinzen in Taiwan (2021) 1)

    Gebiet

    Anteil am Wert der Produktion (in %)

    Wert der Produktion pro Arbeitnehmer (in US$) 2)

    Arbeitnehmer (in Mio.)

    Taipei City

    22,7

    180.158

    1,9

    Taoyuan City

    11,5

    165.875

    1,0

    New Taipei City

    11,4

    120.688

    1,4

    Kaohsiung City

    11,1

    159.027

    1,1

    Taichung City

    10,7

    123.076

    1,3

    Tainan City

    7,9

    162.998

    0,7

    Hsinchu City

    5,5

    307.752

    0,3

    Hsinchu County

    4,6

    227.765

    0,3

    Yunlin County

    3,5

    311.200

    0,2

    Changhua County

    3,3

    116.418

    0,4

    1) Neueste verfügbare Werte; 2) Umrechnungskurs Jahresdurchschnitt 2021: 1 US$ = 28,02 NT$.Quelle: Directorate General of Budget, Accounting and Statistics (DGBAS) 2023

    Jürgen Maurer

    Von Jürgen Maurer | Taipei

  • Internationale Unternehmen sehen weiterhin gute Investitionschancen in Taiwan. Auch deutsche Firmen bauen ihre Liefer- und Beschaffungsnetzwerke mit der Insel aus.

    Taiwan verfolgt aktiv das Ziel, ausländische Investitionen anzuziehen, und schafft dafür günstige wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen. Zwar sind die Zuflüsse ausländischer Direktinvestitionen nach Taiwan im Vergleich zu China, Japan oder Südkorea geringer. Andererseits schafft es die Insel, unter den 25 Top-Zielmärkten im 2026 Kearney FDI Confidence Index gelistet zu werden. Dafür befragt die US-Consultingfirma Kearney jährlich Top-Entscheider von internationalen Unternehmen. 

    Trotz geopolitischer Spannungen in der Taiwanstraße erreicht das Investitionsrisiko zwar keine Spitzenbewertung, doch stellt dies für viele internationale Unternehmen kein Hindernis dar. Die Standortqualität bleibt hoch: Taiwan verfügt über gut ausgebildete Fachkräfte, vergleichsweise moderate Lohnkosten sowie eine leistungsfähige Infrastruktur. Als weitere Standortfaktoren kommen eine hohe Rechtssicherheit, ein verlässlicher Schutz geistigen Eigentums und ein wirtschaftliches System hinzu, das sich auch in Krisenzeiten als stabil erwiesen hat. Herausforderungen bestehen jedoch weiterhin in der begrenzten Verfügbarkeit von Flächen, dem zunehmenden Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte sowie in Risiken durch Naturkatastrophen. 

    EU als wichtiger Investor

    Die ausländischen Direktinvestitionen in Taiwan überschritten zwischen 2020 und 2025 in drei von sechs Jahren die 10-Milliarden-US-Dollar-Marke. Nach Angaben des Department of Investment Review (Ministry of Economic Affairs) überstiegen sie 2022 ein Volumen von über 13 Milliarden US-Dollar (US$) – der höchste Wert in den vorangegangenen 15 Jahren. 

    Europa spielt als Investitionsquelle eine zentrale Rolle: insgesamt erreichten die Direktinvestitionen aus Europa zwischen 1952 und 2025 rund 81 Milliarden US$, rund 35 Prozent der ausländischen Gesamtinvestitionen in diesem Zeitraum. Aus Deutschland summierten sich die Direktinvestitionen auf 6,3 Milliarden US$. Der größte europäische Investor sind die Niederlande (39 Milliarden US$).

    Fokusbranchen: Digitalisierung und Hightech

    Für Innovationen in Taiwan sprechen dabei sicherlich die hohe Technologie- und Innovationsfähigkeiten. Die Regierung treibt im Zusammenspiel mit Unternehmen die Transformation der Wirtschaft Richtung Digitalisierung und Dekarbonisierung voran und fördert entsprechende Investitionen. Dadurch entstehen vielfältige Chancen für deutsche Unternehmen, sowohl für Kooperationen als auch für eigene Investitionsprojekte.

    Ein zentraler Magnet für Investitionen ist die Elektronik- und IT-Industrie. Taiwans Regierung verfolgt das Ziel, die Insel zu einem globalen Zentrum der digitalen Transformation zu entwickeln. Internationale Technologiekonzerne wie Google, Microsoft, Nvidia und AMD bauen ihre Präsenz deutlich aus. Unternehmen aus dem Halbleiterökosystem investieren verstärkt in Kapazitätserweiterungen 

    Dazu gehört nicht nur der weltweit führende Auftragsfertiger TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Corp.),  sondern auch die Verpackungsspezialisten wie ASE oder Server-Hersteller wie Wistron und andere Firmen aus dem Branchenumfeld, darunter Materialzulieferer, Ausrüstungs- und Anlagenbauer. Dies zieht Investitionen von deutschen Branchenfirmen an, wie von Merck, Zeiss, SUSS MicroTec und Infineon.

    Starke Präsenz deutscher Unternehmen 

    Insgesamt gibt es eine starke Präsenz deutscher Unternehmen, die bereits seit Jahren in Taiwan aktiv sind und den Standort sowohl als Absatzmarkt als auch als Teil regionaler Wertschöpfungs- und Innovationsnetzwerke nutzen. Dazu zählen unter anderem Merck in den Bereichen Elektronik, Chemie und Life Science, BASF in der Chemieindustrie, Siemens mit Technologie-, Infrastruktur- und Medizintechniklösungen, Bosch in Elektronik und Automobiltechnik sowie Infineon im Halbleiterbereich. Sie beschäftigen vor Ort mehrere tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.  

    Größte deutsche Investoren in Taiwan (Stand: 2024/2025)

    Unternehmen

    Branche

    Angestellte

    Standorte

    Merck Elektronik, Medizin, Chemie

    1.200

    10

    BASF Chemie

    750

    4

    Siemens Elektronik, Medizin, Chemie

    1.000

    3

    BoschElektronik

    550

    3

    Infineon Elektronik

    400

    3

    Quelle: Corporate Social Responsibility Report 2024/2025, AHK Taiwan 2025; Firmenwebseiten 2026

    Abgesehen davon sind auch viele mittlere und kleine Firmen aus Deutschland in Taiwan präsent, meist durch Vertriebs-, Dienstleistungs- und Verkaufsbüros. Die vor Ort zuständige Auslandshandelskammer, in Taiwan als Deutsches Wirtschaftsbüro (GTO - German Trade Office) vertreten, gibt die Zahl der auf der Insel tätigen deutschen Unternehmen mit zwischen 260 und 300 an. Am stärksten sind die Branchen Maschinenbau/industrielle Ausrüstung und Elektronik vertreten. 

    Strategische Investitionsförderung 

    Zur gezielten Weiterentwicklung der Wirtschaft startete die taiwanische Regierung 2016 den „5+2 Innovative Industry Plan“. Mit dieser industriepolitischen Initiative soll die Wirtschaftsstruktur diversifiziert und widerstandsfähiger gemacht werden. Im Mittelpunkt stehen Zukunftsbranchen wie intelligente Maschinen, grüne Energie, Kreislaufwirtschaft, smarte Landwirtschaft und Biomedizin. Damit knüpft Taiwan an seine bestehende industrielle Stärke an und erweitert den Fokus über die Elektronik- und Halbleiterindustrie hinaus. 

    Die Investitionsförderung erfolgt insbesondere über die Agentur InvesTaiwan. Unternehmen können von steuerlichen Anreizen, vor allem für Forschung und Entwicklung, sowie von Vorteilen in Technologie- und Industrieparks profitieren. Grundsätzlich ist Taiwan für ausländische Investitionen offen. Einschränkungen bestehen nur in wenigen sensiblen Bereichen. Die Bereiche, in die nicht investiert werden kann, beziehungsweise solche, die strengen Auflagen unterliegen, sind in einer Negativliste aufgeführt. Die klar definierten regulatorischen Rahmenbedingungen bieten Investoren ein hohes Maß an Planungssicherheit. 

    Germany Trade & Invest stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nichttarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

    Jürgen Maurer

    Von Jürgen Maurer | Taipei

  • BezeichnungAnmerkung
    German Trade Office (AHK Taiwan)Anlaufstelle für deutsche Unternehmen
    Directorate General of Budget, Accounting and Statistics (DGBAS)Statistikbehörde
    Ministry of Foreign AffairsAußenministerium
    Ministry of Economic AffairsRegierungsbehörde, zuständig für Investitionsrahmenbedingungen
    InvesTaiwanNationale Investitionsförderungsagentur