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Zollbericht Kolumbien Kennzeichnungsvorschriften

Etikettierungs- und Kennzeichnungsvorschriften, Verpackung

Alle in Kolumbien eingeführte Produkte bzw. deren Verpackungen müssen den kolumbianischen Kennzeichnungsvorschriften entsprechen.

Von Susanne Scholl | Bonn

Insbesondere Nahrungsmittel und Getränke, Textilprodukte und chemische Produkte unterliegen umfangreichen Vorgaben. Für verpackte Nahrungsmittel ist beispielsweise die Norm NTC 512-1 (Industrias Alimentarias – Rotulado o Etiquetado. Parte 1: Norma General) maßgeblich.

Danach soll die Verpackung von Nahrungsmitteln und Getränken den Namen des Produktes, eine Auflistung der Inhaltsstoffe, Angaben zum Nettogehalt, den Namen bzw. die Firmenbezeichnung und die Adresse des Herstellers oder Verpackers beziehungsweise bei Einfuhren den Namen und die Adresse des Importeurs, Angaben zum Fertigungslos, das Ursprungsland, das Mindesthaltbarkeitsdatum und Angaben zum Verbrauch (instrucciones para el uso) aufweisen.

Die Etiketten von Textilprodukten müssen grundsätzlich das Ursprungsland, die Firmenbezeichnung des Herstellers, Händlers oder Importeurs, Pflegehinweise, Angaben zur Zusammensetzung und Angaben zur Größe aufweisen.

Kolumbien fordert für Holzverpackungen den Standard ISPM 15 der International Plant Protection Convention (IPPC). Holzverpackungen müssen danach entweder mit Hitze oder Methylbromid behandelt und mit einer entsprechenden Markierung versehen sein.

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