Wirtschaftsstandort | Malta

Wachstum durch Auslandsabsatz

Maltas Wirtschaft ist seit dem Beitritt zur Europäischen Union 2004 stärker als in jedem anderen Mitgliedsstaat gewachsen. Das liegt an den exportstarken Dienstleistungssektoren.

Torsten Pauly

Von Torsten Pauly | Valletta

Malta ist die kleinste Volkswirtschaft in der EU. Doch das Land nutzt seine zentrale Lage im Mittelmeer mit Fremdenverkehr und einem großen Logistikumschlag. Zudem ist Malta ein wichtiger Standort für Flugzeugwartungen. Bedeutend für die Wirtschaft sind auch der Bausektor, das Finanzwesen und die Informations- und Kommunikationstechnologie. Es gibt eine kleine exportierende Industrie. Insgesamt ist das Bruttoinlandsprodukt von 2004 bis 2023 um real 156 Prozent gestiegen mehr als in jedem anderen EU-Land.

  • Ein starker Stellenaufbau führt auf Malta zu Fachkräftezuzug und einer sehr hohen Bevölkerungsdichte. In den kommenden Jahren müssen Investitionen in die Nachhaltigkeit erfolgen.

    Malta ist bei sehr vielen Produkten importabhängig, da das Land eine kleine Volkswirtschaft ist und viele Waren nicht selbst produziert. Das Minus im Außenhandel machte 2023 etwa 19,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus. Im Warenverkehr mit Deutschland hat Malta in den letzten Jahren jedoch Exportüberschüsse erzielt. Dies liegt in erster Linie an Lieferungen von Elektrotechnik und Playmobilspielzeug. Dank vieler Dienstleistungsexporte erwirtschaftet Malta insgesamt hohe Leistungsbilanzüberschüsse. Diese sollen 2024 und 2025 jeweils 5,7 Prozent des BIP erreichen, so die Europäischen Kommission.

     

    542.000

    Menschen lebten 2023 in Malta.

    Quelle: NSO Malta 2024

    21 Mrd.

    Euro betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023.

    Quelle: NSO Malta 2024

     

    37.300 Euro

    machte das BIP pro Kopf damit 2023 aus.

    Quelle: NSO Malta 2024

    Rang 69

    belegte Malta 2023 unter den deutschen Exportzielen.

    Quelle: Destatis 2024

    Rang 55

    nimmt Malta im Corruption Perceptions Index 2023 ein (unter 180 Ländern).

    Quelle: Transparency International 2024

    5,1 %

    betrug die Analphabetenquote im Jahr 2021.

    Quelle: Weltbank 2024

    Ausführliche Informationen zur Wirtschaft finden Sie in den Wirtschaftsdaten kompakt.

    Großer Fachkräftemangel

    Das Wirtschaftswachstum der letzten Jahre hat in Malta zu einem starken Stellenaufbau geführt. Dabei entstehen hochqualifizierte Arbeitsplätze insbesondere im Finanz- sowie Informations- und Kommunikationssektor. Auch viele Beschäftigte mit geringerem Ausbildungsniveau werden gesucht, etwa im Gastgewerbe, dem Logistiksektor und der Industrieproduktion. Malta hat im EU-Vergleich ein günstiges Verhältnis von Lohnkosten und Produktivität.

    Maltas Bevölkerung kann diese Arbeitskräftenachfrage nicht decken. Bereits von 2004 bis 2023 ist die Einwohnerzahl durch den Zuzug ausländischer Fachkräfte um 35,6 Prozent gestiegen. Bis 2030 soll Maltas Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter zwischen 20 und 64 Jahren nochmals um 13,6 Prozent wachsen, prognostiziert Eurostat. Dieses gesellschaftliche Wachstum ist ein kontinuierlicher Wachstumsmotor, denn es steigert die Nachfrage nach Angeboten aller Art.

    Der Zuzug erfolgt nicht nur aus der EU, sondern auch aus dem Commonwealth, dem Malta aufgrund seiner früheren britischen Kolonialgeschichte immer noch angehört. Auch nordafrikanische Staaten sind Herkunftsländer. Etwa 34 Prozent aller Arbeitgeber beschäftigen 2024 Mitarbeiter aus anderen EU-Ländern und 43 Prozent aus Drittstaaten, so eine Studie der Unternehmensberatung EY.

    Nachholbedarf bei Nachhaltigkeit

    Der Einwohneranstieg hat zur höchsten Bevölkerungsdichte in der EU geführt. Im Jahr 2022 lebten in Malta mit 1.693 Personen siebenmal mehr Menschen als in Deutschland auf einem Quadratkilometer. Der Ausbau der Verkehrs- und Umweltinfrastruktur, aber auch des Gesundheitssystems hielt mit diesem Anstieg nicht Schritt. Der öffentliche Personennahverkehr ist zu Stoßzeiten stark überlastet.

    Malta hat hervorragende Bedingungen für Offshore-Windparks. Mit der so erzeugten Elektrizität ließen sich hohe Exporterlöse generieren. Bereits in der Realisierung befindet sich ein zweites Unterwasserstromkabel nach Sizilien. Die Regierung verabschiedete im Oktober 2024 eine Nationale politische Strategie zur Nutzung von Offshore-Energie.

    Darüber hinaus bietet Malta hervorragende Bedingungen für Solarenergie. Schwimmende Fotovoltaikparks werden bereits realisiert. Erdöl und Flüssigerdgas (LNG) haben 2022 jedoch 94 Prozent zur Energieversorgung beigetragen. Bis 2030 soll der Anteil erneuerbarer Quellen auf 25 Prozent steigen. In einer 2024 veröffentlichten Umfrage der Europäischen Investitionsbank bezeichneten 77 Prozent der maltesischen Bevölkerung den Klimawandel als größte Herausforderung des Landes. Dies ist der höchste Wert in der EU.

    Dank kurzer Entfernungen bietet sich Malta auch für die Elektromobilität an. Doch Ende 2023 gab es in Malta nur 101 öffentliche Ladestationen. Bei der Erreichung der Ausbauziele für 2024 bis 2026 hinkte Malta weiter als jedes andere EU-Land hinterher, so der Dachverband der europäischen Automobilindustrie ACEA. Auch machen im EU-Vergleich niedrige Kraftstoffsteuern Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren weiterhin attraktiv.

    Malta ist ein Land der kurzen Wege, die Verwaltung hat ein Gehör für Probleme der Unternehmen. Ein Problem ist es für viele Investoren, Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig zu halten. Anreize wie betriebliche Sportangebote können da helfen. Der Umbau zur erneuerbaren Energieversorgung müsste schneller gehen, aber auch der Ausbau der Elektromobilität und des öffentlichen Personennahverkehrs.

    Philipp Seifert Production-Operations Manager bei Seifert Systems Limited und Vorsitzender des Deutsch-Maltesischen Wirtschaftsausschusses

    SWOT-Analyse Malta

    Investoren finden in Malta eine unternehmerfreundliche Gesetzgebung vor. Angesichts des kleinen Inlandsmarktes können Anbieter vor allem im Export wachsen, was die Wirtschaftsförderung unterstützt. Nötig sind Investitionen in öffentliche Infrastrukturen. Planungs- und Genehmigungsverfahren dauern jedoch oft lange.

    S

    Stärken Strengths

    • Mix aus wachstumsstarken Dienstleistungsbranchen
    • Malta ist Logistikdrehkreuz im südlichen Mittelmeer
    • Amtssprache Englisch
    • Unternehmerfreundliches administratives Umfeld
    • Geringe Staatsverschuldung
    W

    Schwächen Weaknesses

    • Kleiner Inlandsmarkt
    • Importabhängigkeit bei vielen Waren
    • Fachkräftemangel
    • Abhängigkeit von einigen exportorientierten Dienstleistungsbranchen
    • Überlastete Verkehrsinfrastruktur
    O

    Chancen Opportunities

    • Bevölkerungsanstieg wegen Arbeitsimmigration erhöht Nachfrage in allen Bereichen
    • Ausbau der Nutzung von erneuerbaren Energien
    • Ausbau der Elektromobilität und des öffentlichen Personennahverkehrs
    • Ausbau der Umweltsysteme
    • Ausbau des Gesundheitswesens
    T

    Risiken Threats

    • Hohes Zinsniveau verteuert Investitionskredite
    • Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen
    • Unzureichende Ladestationen für Elektrofahrzeuge
    • Teilweise langwierige Planungs- und Genehmigungsverfahren
    • Volatile Konjunktur auf Exportmärkten wegen internationaler politischer Unsicherheiten

    Dynamische Dienstleistungssektoren

    Als Logistikstandort profitiert Malta von seiner Lage im südlichen Mittelmeer auf halber Strecke zwischen dem Suezkanal und der Meerenge von Gibraltar. Der internationale Freihafen mit einem Tiefgang von 17 Metern bietet sich zum Umladen auf kleinere Schiffe für Häfen mit seichterer Tiefe an. Daher hat Malta mit das größte Containeraufkommen im Mittelmeer. Maltas Logistiksektor steigerte seine Bruttowertschöpfung zwischen 2014 und 2023 real um 50,5 Prozent.

    Der wachstumsstärkste maltesische Wirtschaftszweig ist der IKT-Sektor. Dieser konnte seine Bruttowertschöpfung von 2014 bis 2023 real um 238,9 Prozent erhöhen. Es gibt ein Gaming-Cluster: 335 Unternehmen haben dort 2023 eine Bruttowertschöpfung von 811 Millionen Euro erwirtschaftet.

    Bei unternehmensnahen Dienstleistungen gab es von 2014 bis 2023 einen Anstieg um 187,8 Prozent und im Immobiliensektor um 90,2 Prozent. Im selben Jahrzehnt konnten das Finanz- und Versicherungswesen eine Ausweitung um 79,1 Prozent, das Gastgewerbe um 60,4 Prozent und das verarbeitende Gewerbe um 26,7 Prozent verbuchen. Insgesamt ist die maltesische Bruttowertschöpfung in diesem Zeitraum um real 83,4 Prozent gestiegen.

    Bedeutung der Wirtschaftszweige in MaltaAnteile in Prozent

    Sektoren

    Anteil an der Bruttowertschöpfung 2023

    Anteil an den Beschäftigten 2023

    Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

    0,7

    1,0

    Verarbeitendes Gewerbe

    6,6

    10,2

    Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen

    0,6

    0,9

    Baugewerbe

    4,2

    6,6

    Private Dienstleistungen *)

    71,9

    55,6

    * Erfasst sind die NACE 2.0 Kategorien G-N, R, S.Quelle: Eurostat 2024

    Hauptinsel dominiert Wirtschaftsgeschehen

    Der Staat Malta ist ein Archipel mit drei besiedelten Inseln. Mit Abstand die größte Bedeutung hat die Hauptinsel Malta. Dort ist neben dem Großraum der Hauptstadt Valletta auch Birzebbuga an der Südküste mit dem Freihafen und Industriebetrieben ein wirtschaftliches Zentrum. Auf den Nebeninseln Gozo und Comino dominieren der Fremdenverkehr und der Agrarsektor.

    Eckdaten der Regionen in Malta2022
    Gebiet

    Anteil am BIP (in %)

    BIP pro Kopf (in Euro) 

    Bevölkerung (Personen)

    Malta

    96

     33.311

    501.860

    Gozo und Comino

    4

     17.734

    40.191

    Quelle: NSO Malta 2024

    Torsten Pauly

    Von Torsten Pauly | Valletta

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  • Malta bietet sich als Standort für kleine und mittlere Unternehmen mit international ausgerichteten Geschäftsfeldern an. Förderprogramme unterstützen ihre Ansiedlung.

    Trotz eines sich eintrübenden internationalen Wirtschaftsklimas bleibt Malta ein interessanter Investitionsstandort. Malta ist an ausländischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit hoher Wertschöpfung interessiert, etwa bei Forschung und Entwicklung. Weniger Interesse besteht an großen ausländischen Investoren. Zum einen fehlen entsprechende Gewerbegebiete, zum anderen Arbeitskräfte. Malta will sich stärker zur wissensbasierten Volkswirtschaft entwickeln und dafür weniger, jedoch höher qualifizierte ausländische Arbeitskräfte anziehen.

    Malta sieht sich dabei als attraktiven Standort insbesondere für die Branchen Life Science, Digitalwirtschaft, Flugzeugwartungen, Green Tech und Blue Tech, das heißt maritime Technologien. Im Tourismussektor will das Land ausländische Investitionen im hochwertigen Segment gewinnen. In der Gaming-Industrie will Malta nicht mehr in der Glücksspielsparte wachsen.

    Gute digitale Infrastruktur, überlastete Verkehrsnetze

    Laut einer von der Unternehmensberatung EY 2024 durchgeführten Investorenumfrage ist die Besteuerung Maltas meistgenannter Standortvorteil. Der Körperschaftsteuersatz von 35 Prozent fällt nur auf in Malta erwirtschaftete Gewinne an. International operierende ausländische Investoren können einen Steuersatz von 5 Prozent realisieren. Zu den Top-Investitionsargumenten zählen außerdem die gute Telekommunikationsinfrastruktur, die gesellschaftliche Stabilität, das flexible Arbeitsrecht und der Patentschutz.

    Malta ist neben Irland das einzige EU-Mitglied, das auch Englisch als Amts- und Unterrichtssprache hat. Die andere Amtssprache, das Maltesische, gehört zur semitischen Sprachfamilie und ist mit dem Arabischen verwandt.

    Als negative Standortfaktoren werden in der Untersuchung von EY vor allem die überlastete Verkehrsinfrastruktur, das noch ausbaufähige Umfeld für Forschung und Entwicklung und die als intransparent empfundenen politischen Entscheidungsfindungen genannt. Im Corruption Perception Index von Transparency International lag Malta 2023 in der EU an 22. Stelle. Beim Index der Rechtsstaatlichkeit (rule of law) vom World Justice Project rangierte Malta 2023 im EU-Vergleich auf Rang 17.

    Sieben von zehn Investoren erwarten in der von EY durchgeführten Umfrage, auch in zehn Jahren noch in Malta präsent zu sein. Etwa 38 Prozent der Befragten planen, ihre Investition in den nächsten zwölf Monaten zu erhöhen.

    Hoher Bestand an Direktinvestitionen

    Ende 2023 haben sich die ausländischen Direktinvestitionen ins maltesische verarbeitende Gewerbe auf 2,5 Milliarden Euro summiert. Maltas größter Exporteur ist der französisch-italienische Chiphersteller STMicroelectronics. Das Gast- und Logistikgewerbe sowie der Immobiliensektor konnten weitere 5 Milliarden Euro anziehen.

    Im IKT-Sektor, der Freizeitindustrie und unternehmensnahen Dienstleistungen hatten sich ausländische Direktinvestoren Ende 2023 mit insgesamt 1,4 Milliarden Euro engagiert. Sehr hoch war der Bestand mit 421 Milliarden Euro im Finanz- und Versicherungswesen. Dies liegt jedoch an maltesischen Niederlassungen von international operierenden Instituten. Die Bedeutung für die Realwirtschaft des Landes ist gering.

    Lufthansa unterhält in Malta einen Wartungsstandort für Airbus- und Boeing-Flugzeuge. Lufthansa bildet auch dual aus und arbeitet dabei mit dem College MCAST zusammen. Der deutsche Hersteller von Kühltechnik für Schaltschränke Seifert Systems produziert seit Jahrzehnten auf Malta.

    Ebenfalls seit Jahrzehnten fertigt geobra Brandstätter in Malta Playmobil-Spielzeug. Inzwischen betreibt das Unternehmen auch einen Freizeitpark. Im Einzelhandel ist der Discounter Lidl präsent. Deutsche Unternehmen engagieren sich beim Deutsch-Maltesischen Wirtschaftsausschuss in der Malta Chamber of Commerce, Enterprise and Industry.

    Investitionsförderung: Programme für Start-ups und KMU

    Das wichtigste maltesische Förderprogramm für Investoren heißt INVEST. Gefördert werden Erst- und Erweiterungsinvestitionen insbesondere in der Industrie, dem IKT-Sektor, dem Umweltsektor, dem Gesundheitswesen, von Call-Centern, dem Logistiksektor, dem Tourismus und in der Wartung von Flugzeugen, Schiffen sowie Maschinen und Anlagen.

    Das Programm Accelerator 2024 richtet sich an Unternehmen, die nicht länger als sieben Jahre in der EU, Norwegen, Island und Liechtenstein registriert sind und in Malta tätig sein wollen. Adressat sind wissensbasierte und exportorientierte Branchen, insbesondere die Industrie, Softwareentwicklung und Gesundheitswirtschaft. Speziell für Start-ups läuft das Programm Start-up Finance für die gleichen Branchen wie Accelerator 2024.

    Das Programm Rent Subsidy fördert bis 2030 Erst- und Erweiterungsinvestitionen in Industrie und Handwerk, im Lager- und Verpackungsgewerbe sowie in der Kfz- und Maschinenwartung. Zuständig für alle Programme ist die öffentliche Wirtschaftsförderagentur Malta Enterprise.

    Auswahl von FörderprogrammenStand: November 2024
    Programm 
    INVESTMöglich sind bis September 2026 Abschreibungen, zinsgünstige Darlehen, Kreditgarantien und nicht zurückzuzahlende Fördergelder.
    Accelerate 2024Bis 2030 können Firmen nicht zu erstattende Förderungen von bis zu 100.000 Euro erhalten.
    Start-up FinanceBis September 2026 gibt es zurückzuzahlende Förderungen für Gehaltskosten, Investitionen in das Betriebskapital und Aufwendungen zur Einrichtung einer maltesischen Niederlassung.
    Rent SubsidyBis 2030 gibt es Abschreibungsmöglichkeiten und nicht zurückzuzahlende Fördergelder für die Mietkosten von Räumen zur Geschäftsausübung. Die Unterstützung darf 150.000 Euro nicht übersteigen.
    Quelle: Malta Enterprise 2024

    Germany Trade & Invest stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nicht tarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

    Torsten Pauly

    Von Torsten Pauly | Valletta

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  • BezeichnungAnmerkung
    Ministry for the Economy, Enterprise and Strategic ProjectsWirtschaftsministerium
    Malta EnterpriseWirtschaftsförderagentur
    Trade MaltaExportförderagentur
    National Statistics Office MaltaNationales Statistikamt
    Central Bank of Malta Zentralbank
    The Malta Chamber of Commerce, Enterprise and IndustryMaltesische Industrie- und Handelskammer
    ETendersAusschreibungsportal