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Uruguay erhöht Mindestlohn

Durch regelmäßige Anpassungen des Mindestlohns ist Uruguay eines der lateinamerikanischen Länder mit dem höchsten Mindestlohn in der Region.

Von Dr. Julio Pereira | Berlin

Am 26. Dezember 2025 hat der Präsident Uruguays das Dekret Nr. 64/2025 erlassen, das den neuen Mindestlohn (Salario Mínimo Nacional – SMN) festlegt, der seit dem 1. Januar 2026 in Kraft getreten ist. Der neue Mindestlohn in Uruguay beträgt 24.572 uruguayische Pesos ($U; entspricht rund 610 Euro). Zudem sieht das Dekret einen weiteren Anstieg auf 25.383 $U ab dem 1. Juli 2026 vor.

Die jährliche Gesamterhöhung für 2026 beträgt 7,54 Prozent, aufgeteilt in einen Anstieg um 4,1 Prozent zum Jahresbeginn und weitere 3,3 Prozent ab Juli 2026.

Die Mindestlohnerhöhung wurde vor dem Obersten Dreierrat (Consejo Superior Tripartito – CST), dem für die Koordinierung und Steuerung der Arbeitsbeziehungen im Lande zuständigen Gremium, formell beschlossen. Daher müssen alle in Uruguay tätigen Unternehmen die Löhne und Gehälter der Arbeitnehmer an die neuen Beträge anpassen.

Uruguay ist weiterhin eines der Länder in Lateinamerika mit einem der höchsten nominalen Mindestlöhne, so auch der jüngste gemeinsame Bericht der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) und der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), beides UN-Organisationen.

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