Zollmeldung USA Antidumping, Antisubvention
USA überprüfen Antidumpingzölle auf Thermopapier aus Deutschland
Das Handelsministerium stellt vorläufig fest, dass kein Dumping vorlag.
31.03.2026
Von Susanne Scholl, Dr. Melanie Jordan | Bonn
Das Handelsministerium hat das Antidumpingverfahren gegen Thermopapier der Zolltarifposition 4811 90 aus Deutschland überprüft (administrative review). Im Fokus steht unter anderem der deutsche Hersteller Koehler Paper SE beziehungsweise Koehler Kehl GmbH. Die Überprüfung umfasste Einfuhren in dem Zeitraum von 1. November 2023 bis zum 31. Oktober 2024.
Nach vorläufiger Einschätzung wurden die betroffenen Waren nicht zu Preisen unter dem Normalwert in die USA exportiert. Die durchschnittliche Dumpingspanne betrug 0,00 Prozent.
Interessierte Parteien erhalten nun Gelegenheit, schriftlich Stellung zu den vorläufigen Ergebnissen zu nehmen. Erst mit den endgültigen Ergebnissen werden die endgültigen Antidumpingzollsätze festgelegt. Je nach Ergebnis sind Zollrückzahlungen oder Nachverzollungen möglich.
Zum Hintergrund: Der bestehende Antidumpingzoll auf Thermopapier aus Deutschland basiert auf einer Maßnahme aus dem Jahr 2021 und unterliegt jährlichen Überprüfungen.
Weitere Informationen:
- Thermal Paper From Germany:
Preliminary Results and Rescission, in
Part, of Antidumping Duty
Administrative Review; 2023–2024 - Thermal Paper From the Republic of
Germany: Preliminary Results of
Antidumping Duty Administrative
Review; 2021–2022 - Antidumping-Verordnung zu Thermopapier aus Deutschland