Wirtschaftsstandort | Venezuela

Venezuela rückt in den Fokus

Die angeschlagene Wirtschaft zeigt positive Signale. Veränderungen der Geopolitik eröffnen neue Geschäftschancen. Sorgen bereiten aktuell die Spannungen mit dem Nachbarland Guyana.

Janosch Siepen

Von Janosch Siepen | Bogotá

Venezuela ist enorm reich an fossilen Rohstoffen, litt aber lange Zeit unter einer schweren Rezession. Seit einigen Jahren zeigt der Karibikstaat Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung und einer beginnenden wirtschaftlichen Liberalisierung. Die Lockerung der US-Sanktionen gegen das Land im Oktober 2023 hat Venezuela wieder in den Fokus gerückt. Für Verunsicherung sorgt aber das Säbelrasseln Venezuelas gegenüber dem Nachbarland Guyana. Welche Chancen und Risiken bestehen für deutsche Firmen in Venezuela?

  • Die Lockerung der US-Sanktionen und Ölreichtum machen Venezuela interessant für deutsche Firmen. Das Potenzial des Landes ist groß - ebenso wie die bestehenden Herausforderungen.

    Venezuela war lange Zeit eine verhältnismäßig reiche Volkswirtschaft in Südamerika und Standort zahlreicher multinationaler und deutscher Unternehmen. Im Jahr 2013 verfügte das Land noch über das vierthöchste Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in der Region. Allerdings schrumpfte die venezolanische Wirtschaft zwischen 2014 und 2020 um fast 80 Prozent, unter anderem aufgrund von Misswirtschaft, Verstaatlichungen, sinkenden Ölpreisen, Hyperinflation und US-Sanktionen. Die wirtschaftliche Aktivität ist massiv zurückgegangen: Viele Geschäfte sind geschlossen, Gebäude stehen leer und das Containervolumen in den Häfen ist stark reduziert.

    Doch die allmähliche wirtschaftspolitische Öffnung und der steigende Bedarf an venezolanischem Öl auf dem Weltmarkt haben wieder zu positiven Wachstumszahlen geführt. Halten diese Trends an, könnten sich mittelfristig neue Geschäftschancen eröffnen. Verschiedene internationale Großkonzerne wie Chevron, Eni, Repsol, Maurel & Prom, Mondelez, Mitsubishi und Maha Energy sind bereits wieder in Venezuela aktiv oder haben entsprechende Pläne angekündigt. 

    Venezuela profitiert von geopolitischen Veränderungen 

    Venezuela verfügt über die größten Ölreserven der Welt (18 Prozent der globalen Vorkommen) und die zweitgrößten Erdgasreserven in der westlichen Hemisphäre. In den vergangenen Jahren durchlebte der Sektor aber einen drastischen Niedergang. Nun könnte sich das Blatt wenden. Angesichts des Kriegs in der Ukraine, Sanktionen gegen Russland und der unsicheren Lage in Nahost sind traditionelle Bezugsmärkte fossiler Energie für den Westen unzugänglich oder gefährdet. Damit steigt in den USA und Europa das Interesse an Venezuelas Öl- und Gasvorkommen, und es bestehen Chancen für eine Reaktivierung der Branche. Auch neue Geschäftsfelder wie Flüssiggasexporte könnten hinzukommen. Der spanische Ölgigant Repsol verfolgt bereits entsprechende Pläne. Die EU verhandelt mit Venezuela über ein 1,5 Milliarden US-Dollar (US$) schweres Projekt, um Methanemissionen aufzufangen und als Flüssiggas in die EU zu exportieren. Das Projekt soll aus Mitteln der Global Gateway-Initiative finanziert werden. 

     

    28 Mio.

    Personen lebten 2022 im Land.

    Quelle: Weltbank 2023

    92 Mrd.

    US-Dollar betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2022 laut Schätzungen.

    Quelle: IWF 2023

    3.422

    US-Dollar machte das BIP pro Kopf damit 2022 aus.

    Quelle: IWF 2023

    Rang 130

    belegte das Land 2022 unter den deutschen Exportzielen.

    Quelle: Destatis 2023

    Rang 177

    nimmt das Land im Corruption Perceptions Index 2022 ein (unter 180 Ländern).

    Quelle: Transparency International 2023

    2,4 %

    betrug die Analphabetenquote im Jahr 2022.

    Quelle: Weltbank 2023

    Großes Potenzial für industrielle Reaktivierung

    Venezuelas industrielles Potenzial ist groß. Das Land verfügt über große Raffinerien, und die installierte Stromerzeugungskapazität ist doppelt so hoch wie im Nachbarland Kolumbien, so die Lateinamerikanische Energieorganisation (OLADE). Doch nach Jahren der Rezession liegt ein Großteil der industriellen Infrastruktur Venezuelas brach. Weniger als ein Drittel der Kapazität ist ausgelastet. Eine Schienenstrecke zwischen Caracas und Valencia endet im Nirgendwo und Landeskenner berichten von Fabriken, die nie in Betrieb genommen wurden. Der Bedarf, die Industrie wieder in Gang zu bringen, ist groß. Die Wiederinbetriebnahme von Maschinen und Anlagen erfordert ausländische Technik und Wartungsdienstleistungen in allen Wirtschaftsbereichen. 

    SWOT-Analyse Venezuela

    S

    Stärken Strengths

    • Riesige Öl- und Gasvorkommen
    • Lage am Atlantik prädestiniert für Exporte nach Nordamerika und Europa
    • Hoher Urbanisierungsgrad
    • Große Teile der Industrie basieren auf nordamerikanischer und europäischer Technik
    • Doppelbesteuerungs- und Investitionsschutzabkommen mit Deutschland
    W

    Schwächen Weaknesses

    • Starker Mangel an Kapital und Finanzierung
    • Extrem hohe Inflation
    • Internationale Sanktionen
    • Großteil der industriellen Infrastruktur seit Jahren nicht gewartet
    • Korruption und fehlende Rechtssicherheit
    O

    Chancen Opportunities

    • Veränderte Geopolitik erhöht Nachfrage nach venezolanischen Rohstoffen
    • Zugeständnisse der Regierung führen zu weiteren Sanktionslockerungen vor den Präsidentschaftswahlen
    • Teilweise wirtschaftliche Liberalisierung
    • Großer Bedarf an Maßnahmen zur Reaktivierung der industriellen Kapazität
    • UN-Treuhandfonds für humanitäre Projekte aus eingefrorenen Geldern kann Geschäftsmöglichkeiten eröffnen 
    T

    Risiken Threats

    • Regierung agiert erratisch
    • Undemokratischer Wahlvorgang 2024 führt zu neuen Sanktionen
    • Geldentwertung nimmt zu
    • Sinkende Ölpreise treffen die Wirtschaft
    • Chinesische Firmen werden in Venezuela präsenter

    Laut dem spanischen Beratungsunternehmen LLYC bieten verschiedene Sektoren in Venezuela Absatzchancen mit überschaubarem Risiko. Dazu gehören die Lieferung und Produktion von Nahrungsmitteln und Getränken, landwirtschaftlichen Betriebsmitteln und Düngemitteln, Fahrzeugteilen, Pharmazeutika, Kunststoff sowie der Tourismus. In diesen Bereichen lasse sich ein Vertrieb relativ schnell aufbauen, die Importzölle seien vergleichsweise niedrig und es gebe ungenutzte installierte Kapazität. Zudem seien diese Sektoren in geringem Maße von Sanktionen betroffen und sanktionierte Firmen oder Einrichtungen seien kaum vorhanden.

    Deutsche Unternehmen sehen Chancen - und große Herausforderungen

    In vielen Branchen kommt deutsche und nordamerikanische Technologie zum Einsatz. Industrieanlagen wie die Großbrauerei des Lebensmittelkonzerns Polar verwenden Maschinen von Krones aus Bayern und Getriebemotoren des baden-württembergischen Antriebsherstellers SEW-Eurodrive. 

    Das Geschäftsumfeld ist aus deutscher Sicht noch sehr komplex. So berichtet ein Unternehmensvertreter, dass es häufig an Produktregulierungen fehle, so dass jedes Produkt in jeder Qualität auf dem venezolanischen Markt vertrieben werden könne. Dadurch müssten Firmen Produkte günstig anbieten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Potenzial bestünde dennoch. GTAI sprach mit deutschen Unternehmen, die in Venezuela aktiv sind: 

    Stimmen und Erfahrungen von deutschen Unternehmen

    Natalia Diaz, Compliance-Beauftrage beim Softwarekonzern SAP: "Ich empfehle für Geschäfte in Venezuela gute lokale Berater und Anwaltskanzleien. Zudem nutzen wir nur Vertriebspartner außerhalb Venezuelas und führen strikte Exportkontrollen durch." 

     

    Edgard Mulford, Vertriebsingenieur beim Getriebehersteller Voith Turbo: "Inzwischen sind wir offener, Geschäfte in Venezuela wieder aufzunehmen. Ich glaube aber, dass Unternehmen ein sehr solides Geschäftsmodell entwickeln sollten, anstatt nur auf das Potenzial des Landes zu schauen."

     

    Ein Geschäftsführer eines deutschen Unternehmens in Venezuela: "Unternehmen sollten schon jetzt Geschäftsmöglichkeiten in Venezuela erörtern und nicht auf bessere Bedingungen warten. Deutsche Firmen haben in Venezuela traditionell einen guten Ruf. Die Wirtschaftskrise hat viele Marktnischen hinterlassen, die Unternehmen jetzt nutzen können."

    Venezuelas Wirtschaft beruht auf Öl und Gas

    Seit 2019 veröffentlicht Venezuela keine offiziellen Wirtschaftsdaten mehr. Daher ist es schwierig, verlässliche Aussagen über die Entwicklung der Wirtschaft und einzelner Branchen zu treffen. Laut Schätzungen der Deutsch-Venezolanischen Industrie- und Handelskammer (AHK Venezuela) trägt die Erdölindustrie 30 Prozent zum BIP bei, das verarbeitende Gewerbe 16 Prozent und die Landwirtschaft 12 Prozent. Der Öl- und Gassektor ist historisch der wichtigste Wirtschaftszweig des Landes und Hauptdevisenbringer. Allerdings ist die Produktion von rund 2,5 Millionen Barrel pro Tag im Jahr 2013 auf knapp 800.000 Barrel pro Tag im Oktober 2023 gesunken.

    Wirtschaft gliedert sich in regionale Hubs

    Die wichtigsten Industrieregionen sind die Region um die Hauptstadt Caracas, der angrenzende Bundesstaat Miranda (hier vor allem Valles del Tuy) und Carabobo mit dem Industriehub Valencia. Der Bundesstaat Zulia mit der zweitgrößten Metropole Venezuelas, Maracaibo, ist das Zentrum der Ölindustrie im Westen des Landes und beherbergt einen wichtigen Teil der Garnelenproduktion. Die Stadt Barquisimeto (Bundesstaat Lara) ist das Zentrum der Agroindustrie. Wichtige Agrarprodukte Venezuelas sind Kakao und Kaffee, die nahezu im gesamten Land in den Küsten- und Andenregionen angebaut werden. Im Osten, im Bezirk Puerto Ordaz der Stadt Ciudad Guayana (Bundesstaat Bolívar) haben sich viele Bergbauunternehmen angesiedelt. In diesem Teil Venezuelas liegt auch der Bundesstaat Monagas, der Öl- und Gashub für den Osten des Landes.
     

    Janosch Siepen

    Von Janosch Siepen | Bogotá

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  • Geschäfte in Venezuela winken mit hohen Profiten, doch die Risiken sind groß. Die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft im Land sind äußerst schwierig.

    Der britische Informationsdienstleister Economist Intelligence Unit listet Venezuela auf dem letzten Platz in seinem Ranking zum Geschäftsklima in 82 Ländern weltweit. Die Politik der Regierung schrecke ausländische Investoren durch komplizierte Vorschriften und wenig Aussicht auf fairen Wettbewerb ab. Die Geschichte Venezuelas mit Verstaatlichungen und staatlichen Eingriffen hat dazu geführt, dass das Vertrauen der Investoren in das Land weiterhin ausgesprochen gering ist. Im Index of Economic Freedom der Heritage Foundation rangiert Venezuela auf Platz 174 von 176 Ländern weltweit.

    Finanzierung fehlt und die Steuerlast ist hoch

    Eines der größten Hindernisse für Geschäfte und Investitionen in Venezuela ist der Mangel an Bankkrediten. Das Forschungsinstitut Ecoanalítica schätzt den Kreditbedarf des Privatsektors auf rund 6 Milliarden US-Dollar (US$), das gesamte Kreditportfolio venezolanischer Banken betrug Mitte 2023 jedoch nur etwa 730 Millionen US$. Unternehmen klagen auch über die hohe Steuerlast im Land. Die 2022 angepasste Steuer auf große Finanztransaktionen (Impuesto a las Grandes Transacciones Financieras, IGTF) beispielsweise erhebt 3 Prozent auf Transaktionen in Fremdwährungen und verhindert so die Verwendung des US-Dollars im Land. Bei einer dreistelligen Inflationsrate können Geschäfte im Ausland nur über harte Währungen abgewickelt werden. Die meisten lokalen Unternehmen haben Bankkonten in anderen Ländern. 

    Venezuelas wirtschaftliche Zukunft hängt von einer langfristigen Aufhebung der Sanktionen ab, die noch nicht absehbar ist. Trotz des Drucks der USA auf die Regierung, freie Wahlen im Jahr 2024 im Gegenzug zu Sanktionslockerungen zuzulassen und weitere Lockerungen zu ermöglichen, bleibt der zukünftige Kurs der Regierung ungewiss. Gleichzeitig kündigten die USA an, die Aufhebung der Sanktionen gegen Venezuela auszusetzen, sofern keine demokratischen Fortschritte erzielt werden. Der Grenzstreit mit Guyana um die ölreiche Region Esequibo sorgt für zusätzliche Unsicherheit. 

    Zwar dürfte sich die zaghafte wirtschaftliche Liberalisierung der Wirtschaft fortsetzen. Doch trotz der Abschaffung vieler Preis- und Währungskontrollen seit 2019 und einer de facto Dollarisierung der Wirtschaft bleiben grundlegende strukturelle Wirtschaftsreformen unwahrscheinlich. 

    Deutsche Direktinvestitionen sinken

    Die deutschen Direktinvestitionen in Venezuela sind seit Jahren rückläufig. Die verbliebenen deutschen Unternehmen in Venezuela bieten vornehmlich Dienstleistungen und Produktvertrieb an, darunter Siemens Energy, Bayer, Bosch, Schryver, DHL und Saltec. Henkel und Linde produzieren in Venezuela. Andere Firmen aus Deutschland bearbeiten den Markt durch Repräsentanten. 

    Investitionsförderung: Regulatorischer Rahmen profitiert von wirtschaftspolitischem Wandel

    Das "Ley Constitucional de Inversión Extranjera Productiva" von 2017 bildet die Grundlage für ausländische Investitionen. Das Gesetz sieht ausdrücklich die Gleichbehandlung ausländischer und inländischer Investoren vor und regelt die Grundsätze für ausländische Investitionen, mit Ausnahme bestimmter Wirtschaftssektoren wie Öl und Gas, Bergbau, Finanzdienstleistungen, Medien und Telekommunikation. 

    Unternehmerkreise berichten von einem wirtschaftspolitischen Wandel innerhalb Venezuelas, der Austausch zwischen politischen Vertretern und der Privatwirtschaft nehme zu und die Regierung zeige sich pragmatischer. Im Juni 2022 verabschiedete die venezolanische Nationalversammlung das "Ley Orgánica de Zonas Económicas Especiales - LOZEE". Das Gesetz regelt die Einrichtung sogenannter Sonderwirtschaftszonen (ZEE). Diese umfassen verschiedene Wirtschaftszweige und basieren auf einem umfangreichen System von Steuervergünstigungen, das sich auch an ausländische Unternehmen richtet. Zu den Vorteilen zählen Steuererleichterungen, Zollsenkungen, vereinfachte Verwaltungsverfahren und Zollpräferenzen.

    Neue bilaterale Beschlüsse (zum Beispiel ein Zusatzprotokoll zum "Acuerdo de Alcance Parcial Nr. 28" mit Kolumbien) bewirken eine zwischenstaatliche Vertiefung der Handelsbeziehungen beispielsweise durch  Zollpräferenzen. Zudem sorgen seit einigen Jahren Dekrete und Beschlüsse (zum Beispiel Resolution 075/2019, Gaceta Extraordinaria 6393/2018, Dekret Nr. 4.821/2023) für Mehrwertsteuerbefreiungen bei bestimmten importierten Produktgruppen wie Medikamenten oder Nahrungsmitteln sowie für die Aufhebung von Importzöllen.

    Zwischen Venezuela und Deutschland besteht seit 1995 ein Doppelbesteuerungsabkommen und seit 1996 ein Investitionsschutzabkommen. Aktuell entscheidet die Bundesregierung jedoch nicht über Garantieanträge für Investitionen in Venezuela. Aus Wirtschaftskreisen wird berichtet, dass Investitionssicherheit und Rechtsstaatlichkeit zweifelhaft seien. Die Regierung ist darauf angewiesen, die Wirtschaft und den Devisenfluss anzukurbeln, um Inflation, Kaufkraftverlust und Unzufriedenheit in der Bevölkerung vor den Wahlen 2024 zu mildern. Der regulatorische Rahmen könnte von diesen Faktoren profitieren.

    Die GTAI stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nichttarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

     

    Janosch Siepen

    Von Janosch Siepen | Bogotá

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  • BezeichnungAnmerkung
    Deutsch-Venezolanische Industrie- und Handelskammer (AHK Venezuela)Vertretung deutscher und venezolanischer Unternehmen
    Federación de Cámaras y Asociaciones de Comercio y Producción de Venezuela (Fedecámaras)Venezolanischer Unternehmensverband
    La Cámara de Comercio, Industria y Servicios de Caracas (Cámara de Caracas)Handelskammer der Hauptstadt Caracas
    Banco Central de Venezuela (BCV)Venezolanische Zentralbank
    Consejo Nacional de Promoción de Inversiones (Conapri)Nationaler Rat für Investitionsförderung
    VenecápitalVenezolanischer Verband für Privatkapital
    Observatorio Venezolano de Finanzas (OVF)Institut zur Erforschung der venezolanischen Wirtschaft
    EcoanalíticaVenezolanisches Wirtschafts- und Finanzberatungsunternehmen
    Atenas Grupo ConsultorVenezolanisches Marktforschungsunternehmen