Pressemitteilung

Regionen im Strukturwandel: Neue Perspektiven durch Internationalisierung

Germany Trade & Invest erweitert Fokus in der Wirtschaftsförderung

Berlin (GTAI) - Mit Beginn des neuen Jahres erweitert Germany Trade & Invest (GTAI) als Außenwirtschaftsagentur des Bundes ihr Aufgabengebiet in der Wirtschaftsförderung. Neben den Geschäftsfeldern Exportförderung, Investorenanwerbung und Standortmarketing legte die GTAI ihren vierten Schwerpunkt bisher auf die Förderung der neuen Bundesländer einschließlich Berlins. Dieser regionale Fokus wird nun auf Regionen im Strukturwandel sowie vom Kohleausstieg betroffene Gebiete in der gesamten Bundesrepublik ausgeweitet. 

„Bislang war die Förderung der Internationalisierung der ostdeutschen Bundesländer einer der Aufgabenschwerpunkte von der GTAI. Als Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer ist es mir wichtig, dass – nach Auslaufen des Solidarpaktes II – mit dem Start des neuen Fördersystems für strukturschwache Regionen in ganz Deutschland ab 2020 diese Förderung für Ostdeutschland erhalten bleibt, die GTAI jedoch darüber hinaus die Standortvorteile der Regionen im Strukturwandel in ganz Deutschland im Ausland bewerben wird. Sie wird dazu ausländische Unternehmen über Entwicklungen und Geschäftsmöglichkeiten in den Regionen informieren und KMUs bei der Erschließung internationaler Märkte unterstützen“, sagt Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und die neuen Bundesländer.

Seit mittlerweile mehr als zehn Jahren fördert Germany Trade & Invest die Internationalisierung der neuen Bundesländer. Die GTAI ist das einzige Instrument der Außenwirtschaftsförderung des BMWi mit diesem regionalen Förderschwerpunkt. Die Förderung erfolgt unter anderem mithilfe von Investorenveranstaltungen zu ausgewählten Industrien, Delegationsreisen für die Anbahnung von Geschäftskontakten im In- und Ausland oder Marketingmaßnahmen für ausgewählte Spitzencluster. „Mit ihrer langjährigen Erfahrung, die Strukturwandelregionen Ostdeutschlands außenwirtschaftlich zu fördern, ist die GTAI dafür prädestiniert, den regionalen Schwerpunkt in Zukunft auf die strukturschwachen Regionen und die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen auszuweiten“, sagt Dr. Robert Hermann, Geschäftsführer von Germany Trade & Invest.

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