Special Vietnam Wege aus der Coronakrise

Vierte Pandemiewelle erschüttert das Land

Vietnam steckt tief in einer vierten Infektionswelle. Vor allem Industriegebiete im Norden sind betroffen. 



  • Konjunktur und wichtigste Branchen

    Ein Neuausbruch mit Infektionszahlen in einer Höhe, die das Land bis jetzt nicht kannte, schockiert Vietnam. Noch aber läuft die Wirtschaft. (Stand: 27. Mai 2021)

    Vietnam steckt seit Ende April tief in einer vierten Coronawelle. Vor allem Industrieparks in den nördlich von Hanoi gelegenen Provinzen Bac Ninh und Bac Giang - Standorte internationaler Elektronikgrößen wie Samsung, Panasonic und Canon - sind betroffen. Die Infektionszahlen steigen schnell und haben im aktuellen Ausbruch die 3.000er-Marke überschritten. Aber auch Hanoi und Ho Chi Minh City (HCMC) leiden unter Coronafällen in der Bevölkerung. Ende Mai ist in HCMC ein neues Cluster in einer christlichen Religionsgemeinschaft entdeckt worden. Innerhalb eines Tages wurden mehr als 25 Mitglieder positiv auf das Virus getestet.

    Lokalregierungen und die Zentralregierung agieren nach dem bewährten Muster, das sie seit Beginn der Pandemie 2020 verfolgen: die gezielte Abriegelung betroffener Wohn- und Bürogebäude, Fabriken, Straßen, Ortschaften und Industrieparks sowie Quarantänepflichten auch für indirekte Kontaktpersonen oder für Menschen, die sich in betroffenen Gebieten aufgehalten haben. Zudem sind in weiten Bereichen des Landes Schulen, Unterhaltungseinrichtungen, körpernahe Dienstleistungen wie Friseure, Parks, Sportanlagen, Restaurants und Cafés geschlossen. Die Bevölkerung ist aufgerufen, sich so weit wie möglich zu isolieren.

    Anders als im April 2020 aber will die Regierung einen großflächigen Lockdown vor allem in Hanoi und HCMC vermeiden. Die Furcht ist groß, durch umfassende Schließungen die gerade wieder Fahrt aufnehmende Wirtschaft des Landes abzuwürgen und weite Bevölkerungsschichten in wirtschaftliche Not zu stürzen.  

    Noch größer allerdings ist die Sorge, dass sich das Virus im ganzen Land ausbreitet. Mangels verfügbaren Impfstoffs befindet sich die Immunisierung der Bevölkerung noch in den Anfängen. Erst gut ein Prozent der Bevölkerung konnte bislang mit dem Vakzin von Astra Zeneca aus Beständen der Initiative Covid-19 Vaccines Global Access (COVAX) versorgt werden. Zwar kommen weitere Lieferungen ins Land, allerdings nur spärlich. Die Regierung will einen Fonds auflegen, damit sich Institutionen, Unternehmen und Bevölkerung an der Finanzierung des Einkaufs von Impfdosen beteiligen können. Zudem entwickelt das Land einen eigenen Impfstoff und hat sich als neuer Produzent für bereits existierende Vakzine ins Spiel gebracht. Als eine der wenigen in Südostasien hat die Regierung Vietnams bislang auf den Einkauf des chinesischen Sinovac-Impfstoffs verzichtet - auch angesichts eines tiefsitzenden Misstrauens in der Bevölkerung gegenüber China. 

    Wirtschaftswachstum sucht seinesgleichen

    Der Neuausbruch kommt in einer Phase, in der die Wirtschaft des Landes eigentlich wieder an Schwung zulegte. Vietnam erreichte 2020 trotz aller pandemiebedingten Herausforderungen ein reales Wirtschaftswachstum von immerhin noch 2,9 Prozent. Wenn dies auch das schlechteste Ergebnis seit der Öffnung des Landes im Jahr 1986 war, zählt Vietnam damit dennoch 2020 zu den weltweit am stärksten wachsenden Ländern. Für 2021 erwarten internationale Analysten ein Wiederanziehen der Konjunktur und Wachstumsraten zwischen 6,5 Prozent (Weltbank) und 8,1 Prozent (HSBC).

    Die Industrieproduktion steigt seit Mai 2020 wieder und konnte im Gesamtjahr 2020 um 9,5 Prozent gegenüber 2019 zulegen. Dabei erzielten die Pharma-, Computer- und Möbelindustrie überdurchschnittliche Zuwächse. Zahlen des ersten Quartals 2021 zeigen eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Erholung. Das Wachstum der ersten drei Monate betrug laut vietnamesischem Statistikamt 4,5 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Ob dieses Tempo im zweiten Quartal beibehalten werden kann, ist angesichts des Neuausbruchs allerdings fraglich. Zumindest der inländische Konsum dürfte unter den erneuten Schließungen und der Furcht vor einer Ausbreitung der Krankheit im gesamten Land leiden. 

    Vietnams Exporte, eine der wichtigsten Stützen der vietnamesischen Wirtschaft, legten im Coronajahr um 7 Prozent zu. In den ersten vier Monaten 2021 stiegen die vietnamesischen Ausfuhren sogar um sehr deutliche 29,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Allerdings befürchten Beobachter, dass die durch ausländisch investierte Elektronikunternehmen getragenen Exporte im Mai schwächeln. Der Ausbruch des Virus in den Industriezonen Bac Giang und Bac Ninh - unter anderem in einem Werk von Samsung - und die damit einhergehenden Produktionseinschränkungen für die dort tätigen Unternehmen könnten zumindest kurzfristig zu Verzögerungen bei Lieferketten, Produktion und Exporten führen.  

    Ausländische Investitionen finden trotz Pandemie und Einreisebeschränkungen ihren Weg nach Vietnam, aber weniger dynamisch als vor der Krise. Die Anzahl der Neuprojekte fiel 2020 um 35 Prozent; der Wert sank um 12,5 Prozent. Auch das kumulierte registrierte Kapital von Neuinvestitionen fiel gegenüber dem Vorjahresniveau um zwei Prozent. Zwar haben eine Vielzahl international tätiger ostasiatischer Unternehmen wie Wistron, Pegatron oder Foxconn angekündigt, Teile ihrer Elektronikindustrie nach Vietnam zu verlagern. Andauernde coronabedingte Einschränkungen aber behindern die Umsetzung von Projekten. 

    Die Tourismusbranche und die Luftfahrt sind deutlich von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. Reisedienstleistungen verzeichneten 2020 einen Rückgang von knapp 60 Prozent, die Hotel- und Gastronomiebranche Einschnitte um 13 Prozent. Der internationale Tourismus, ein wichtiger Wirtschaftszweig, ist seit dem 23. März 2020 komplett weggebrochen. Der Auslandstourismus dürfte erst nach Abklingen der Pandemie und damit voraussichtlich nicht vor 2022 wieder anlaufen. Der Binnentourismus zieht seit Mai 2020 wieder an, leidet aber unter den mittlerweile regelmäßig auftretenden coronabedingten Unterbrechungen. 

    AHK unterstützt Unternehmen

    Die Auslandshandelskammer (AHK) Vietnam informiert auf ihrer Webseite über neue Entwicklungen. Auch steht sie Unternehmen weiterhin bei individuellen Problemen zur Verfügung und hilft mit ihrem Netzwerk bei der Erarbeitung praktikabler Lösungen.

    Von Frauke Schmitz-Bauerdick | Hanoi

  • Konjunktur- und Hilfsprogramme

    Die Regierung fördert den Infrastrukturausbau. Chancen für deutsche Unternehmen ergeben sich besonders bei technisch komplexeren Vorhaben. (Stand: 27. Mai 2021)

    Vietnams Regierung stützte die Wirtschaft in der Hochzeit der Gesundheitskrise mit finanziellen Hilfsprogrammen. Eine Vielzahl der Förderprogramme sind Ende 2020 allerdings ausgelaufen. Laut einer Erhebung der Weltbank haben lediglich 19 Prozent der Unternehmen von dem Hilfspaket Gebrauch gemacht. Davon, dass Vietnam die Pandemie weitestgehend im Griff hat, profitiert insbesondere die produzierende Industrie des Landes, die überwiegend ohne Beschränkungen weiterarbeiten kann.

    Das Impfprogramm läuft mangels verfügbaren Impfstoffes nur langsam an. Zugelassen sind bislang AstraZeneca und Sputnik V. Medizinisches und zur Covid-19-Bekämpfung eingesetztes Personal wird vorrangig geimpft. Die Regierung hofft, bis Ende 2021 rund 20 Prozent der Bevölkerung mit Impfstoff versorgen zu können. Eine Immunisierung des Großteils der Bevölkerung dürfte nicht vor Ende 2022 erreicht werden. 

    Banken schnüren Kreditpakete

    Die Regierung hat die Banken angewiesen, Kredite in Höhe von 12,1 Milliarden US-Dollar (US$) zu vergünstigten Zinssätzen auszugeben. Zum 1. Oktober 2020 hat die Staatsbank die Kreditzinsen für Darlehen mit kurzer Laufzeit nochmal um 0,5 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent abgesenkt. Die Zinssenkung seit März 2020 beträgt damit insgesamt 1,5 Prozentpunkte.  

    Die ersten Banken haben Kreditpakete zu deutlich niedrigeren Zinsen auf den Markt gebracht. Die Kreditnachfrage stieg in den ersten Monaten der Krise zwar deutlich langsamer als in den Jahren zuvor, zog aber im Herbst 2020 wieder an. Das Kreditwachstum lag im Gesamtjahr 2020 laut Staatsbank bei 10,1 Prozent. 

    Steuerstundungen entlasten Unternehmen

    Die Regierung räumte 2020 den von der Gesundheitskrise betroffenen Unternehmen durch Dekret 41/2020/ND-CP Steuerstundungen und -erleichterungen ein. Diese Maßnahmen dürften nach ersten Ankündigungen der Regierung verlängert werden. 

    Resolution 129/2020 von August 2020 erleichtert umweltbezogene Pflichten. So können Unternehmen beispielsweise die Installation von Abwasser-, Emmissionskontroll- und Monitoringsystemen um ein Jahr, bis Ende 2021, aufschieben. Zudem verlängern sich eigentlich bis Ende 2020 befristete Lizenzen zur Gefahrmüllbehandlung. Auch der periodisch fällige Umweltbericht (Environmental Assessment Report) muss nunmehr erst ein Jahr später, zum Jahresende 2021, eingereicht werden.

    Infrastrukturausbau soll die Binnenkonjunktur anschieben

    Die Regierung plant für die Zeit nach der Bewältigung der akuten Gesundheitskrise. Nachdem die öffentlichen Investitionen in den vergangenen Jahren eher zäh flossen, sieht ein Konjunkturprogramm, formuliert in Direktive 11 der Regierung vom 4. März 2020, die beschleunigte Ausschüttung öffentlicher Gelder vor. 

    Gerade der Infrastrukturbereich soll angeschoben werden. So gehen teilweise schon jahrelang verzögerte Großvorhaben, wie der Ausbau des Long Thanh-Flughafen im Einzugsbereich von HCMC, in die Umsetzung. Auch der Straßenbau wird vorangetrieben. Tatsächlich erhöhte die Zentralregierung im Jahr 2020 ihre Investitionen um knapp 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichte zuvor selten erzielte 91 Prozent der geplanten Jahresausgaben.

    Auch 2021 sollen wichtige Infrastrukturprojekte weiter angegangen werden. Beteiligungschancen ergeben sich für deutsche Unternehmen insbesondere bei technisch komplexeren Vorhaben.

    Regierung will Verwaltung digitalisieren

    Außerdem treibt die Regierung gerade im Export- und Zollbereich den Bürokratieabbau voran, fördert die Digitalisierung der Verwaltung und unterstützt die Ausweitung des elektronischen Zahlungsverkehrs.

    Spezielle Förderprogramme für Einzelbranchen wie die Autoindustrie sind Ende 2020 ausgelaufen. Angesichts einer trotz Krise wachsenden Wirtschaft und der Aussicht auf den Beginn einer weltweiten wirtschaftlichen Erholung im Jahr 2021 dürfte die Regierung mit weitergehenden Sonderförderprogrammen zurückhaltend bleiben. 

    Lob von der Weltbank

    Die Weltbank qualifiziert die Reaktion der vietnamesischen Regierung als pragmatisch und weitsichtig zugleich. Die finanziellen Aufwendungen liegen bislang bei knapp einem Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) und werden durch den Notfallfonds der Regierung abgedeckt. Die Gefahr einer coronabedingten Überschuldung sieht die Weltbank zur Zeit nicht. Die Bruttostaatsverschuldung dürfte 2020 bei knapp 47 Prozent des BIP gelegen haben.

    Von Frauke Schmitz-Bauerdick | Hanoi

  • Einschränkungen im Personen- und Warenverkehr

    Im Inlandsverkehr gibt es Beschränkungen bei Reisen in und aus lokalen Infektionsgebieten. Die Einreise aus dem Ausland nach Vietnam bleibt schwierig. (Stand: 27. Mai 2021)

    Aufgrund der vierten Coronawelle kommt es im inländischen Personenverkehr zu leichten Einschränkungen. Einige Ortschaften und Provinzen dürfen nur mit Genehmigung betreten werden. Gerade im Norden des Landes müssen Reisende mit Straßensperren und medizinischen Kontrollen rechnen. 

    Inländischer Personenverkehr funktioniert weitestgehend

    Der Flug-, Bahn- und Busverkehr sowie der öffentliche Personennahverkehr in Vietnam funktionieren vor allem zwischen Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt weitestgehend normal. Allerdings kommt es aufgrund mangelnder Auslastung regelmäßig zu Flugverschiebungen und Ausfällen. Die Nord-Süd-Eisenbahn zwischen Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt sowie der provinzübergreifende Busverkehr befinden sich im Normalbetrieb. Einschränkungen bestehen in Bezug auf Reisen in und aus den Provinzen Bac Giang und Bac Ninh. Zudem haben einige Lokalregierungen Quarantänepflichten für Reisende aus inländischen Infektionsgebieten angeordnet. 

    Passagierflüge aus und nach Vietnam massiv eingeschränkt

    Der grenzüberschreitende Flugverkehr ist seit dem 1. April 2020 auf unbestimmte Zeit stark eingeschränkt. Die Ausreise nach Europa ist über Transitflughäfen wie Seoul, Dubai oder Doha möglich. Gelegentlich bietet Vietnam Airlines auch die Mitnahme von Passagieren auf Cargoflügen an, allerdings nur in Richtung Europa und nicht von Europa in das Land.

    Flüge nach Vietnam bedürfen einer Autorisierung durch den Premierminister. Qatar Airways, Emirates und Singapore Airlines haben grundsätzlich eine Landeerlaubnis. Das Einreiseverfahren aber ist komplex und setzt eine Vielzahl von Genehmigungen seitens der vietnamesischen lokalen und zentralen Behörden voraus. Interkontinentalflüge nach Vietnam für nicht-vietnamesische Staatsbürger gibt es daher zur Zeit im Wesentlichen nur in Form von diplomatisch unterstützten Spezialflügen. Die deutsche Auslandshandelskammer (AHK) in Vietnam organisiert einen solchen Flug im Juli 2021 für deutsche und europäische Experten und Diplomaten sowie deren Familienangehörige.

    Einreisesperre für Ausländer auf unbestimmte Dauer

    Ausländer dürfen prinzipiell seit dem 22. März 2020 nicht mehr nach Vietnam einreisen. Die genaue Dauer des Einreiseverbots ist nicht definiert. Visa werden nicht mehr erteilt und die Möglichkeit der visumfreien Einreise für Deutsche ist aufgehoben.

    Von der Einreisesperre ausgenommen sind Experten, qualifizierte Fachkräfte und leitende Angestellte sowie Angehörige des diplomatischen Dienstes. Bei Ankunft müssen sich Reisende einer gesundheitlichen Untersuchung und einer seit Mai dreiwöchigen Hotelquarantäne sowie einer anschließenden einwöchigen Quarantäne in der eigenen Wohnung unterziehen.

    Geschäftsleute in Ausnahmefällen von Quarantänepflicht befreit

    Kurzzeitreisende Experten, die sich weniger als 14 Tage in Vietnam aufhalten wollen, können theoretisch von der Quarantänepflicht befreit werden. Allerdings dürfte dieses Programm aufgrund der aktuellen Infektionswelle keine Anwendung finden. 

    Personen, die über das Kurzzeitprogramm ins Land kommen, dürfen sich lediglich in ihrem Hotel und am Arbeitsplatz aufhalten und lediglich notwendige Geschäftstreffen absolvieren. Dabei sind strenge Hygiene- und Sicherheitsvorgaben einzuhalten. Geschäftspartner in Vietnam sind angehalten, sich nach den Treffen soweit wie möglich zu isolieren. Den Behörden ist spätestens zwei Wochen vor Einreise ein umfassendes Reiseprogramm vorzulegen. 

    Visaverlängerungen mit Hindernissen

    Ausländer, die sich bereits in Vietnam aufhalten und aufgrund des Wegfalls von Transport- und Flugverbindungen das Land nicht mehr verlassen können, benötigen nicht selten die Verlängerung ihrer Aufenthaltserlaubnis. Die Erteilung oder Verlängerung von Visa aller Art ist zur Zeit wegen nicht ganz klarer Vorgaben der Einwanderungsbehörden erschwert. 

    Allerdings ermöglicht die Regierung Visaverlängerungen für den Fall, dass Einreisende mit Touristenvisum Vietnam aufgrund der Pandemie nicht verlassen konnten oder können. Betroffene sollten sich bei Überschreitung der erlaubten Aufenthaltsdauer mit der zuständigen Botschaft in Verbindung setzen. Zudem empfiehlt die Deutsche Botschaft deutschen Staatsbürgern, die sich in Vietnam aufhalten, dringend, sich auf der sogenannten Elefand-Liste des Auswärtigen Amtes einzutragen, um im Notfall erreichbar zu sein. 

    Neue Arbeitserlaubnis nur für Experten 

    Auch die Erteilung von Arbeitsgenehmigungen ist in der augenblicklichen Situation schwierig. Bereits erteilte, nun ablaufende Arbeitserlaubnisse werden in der Regel zwar noch verlängert, allerdings mit Verzögerung. Aufgrund der vierten Coronawelle, die offiziellen Angaben nach auch auf die Einreise infizierter ausländischer Experten zurückzuführen ist, werden zumindest in Hanoi zur Zeit keine Anträge auf Neuerteilung eines Work Permits angenommen und bearbeitet. 

    Im- und Export funktionieren reibungslos

    Der Warenverkehr bleibt von coronabedingten Einschränkungen weitestgehend verschont. Mit Ausfuhrbeschränkungen hält sich die Regierung zurück. Ein anfängliches Exportverbot für medizinische Schutzmasken und Medikamente zur Behandlung von Covid-19-Erkrankungen ist bereits seit Ende April 2020 aufgehoben.

    Messen in neuen Formaten

    Wie weltweit üblich wurden auch in Vietnam im Coronajahr 2020 viele Messen abgesagt, verschoben oder auf virtuelle Versionen umgestellt. Für 2021 sind wieder reguläre Veranstaltungen oder aber virtuelle Mischformate angedacht. Ob eine Messe tatsächlich stattfindet, ist selbstverständlich abhängig vom jeweils aktuellen Infektionsgeschehen. Aufgrund der bestehenden Einreisebeschränkungen können ausländische Aussteller und Besucher voraussichtlich bis mindestens Ende 2021 nur unter extrem erschwerten Bedingungen an Messen teilnehmen. 

    Aktuelle Informationen zu Reisebeschränkungen

    Aktuelle Informationen zu Bewegungsbeschränkungen im Inland

    Von Frauke Schmitz-Bauerdick | Hanoi

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