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Belgiens Chemiecluster kämpft gegen die Branchenkrise

Die belgische Chemieindustrie ist breit aufgestellt und gut vernetzt. So kommt sie ein wenig besser durch die aktuelle Krise als die Branche in manch anderem EU-Land. 

 

Michael Sauermost

Von Michael Sauermost | Bonn

 

Ausblick der chemischen Industrie in Belgien

Bewertung:

 

  • Belgiens Chemiebranche leidet wie andere europäische Standorte - vor allem unter den Energiepreisen.
  • Exporte gehen zurück und Investitionen werden eingefroren.
  • Die Erholung hängt von externen Faktoren wie Ende des Iran-Konflikts und EU-Gesetzgebung ab.

 

Anmerkung: Einschätzung des Autors für die kommenden zwölf Monate auf Grundlage von prognostiziertem Umsatz- und Produktionswachstum, Investitionen, Beschäftigungsstand, Auftragseingängen, Konjunkturindizes etc.; Einschätzungen sind subjektiv und ohne Gewähr; Stand: Juni 2026.

  • Belgiens Chemieindustrie steht unter Druck. Hohe Kosten und starker internationaler Wettbewerb belasten die Branche. Dennoch bleibt das Land für den Sektor ein wichtiger Standort.

    Für Belgiens Chemiebranche wird der wachsende Kostendruck zunehmend zur Herausforderung. Ein Beispiel für den Druck auf die Wettbewerbsfähigkeit ist das geplante 1,5-Milliarden-Euro-Projekt (Polyolefin-Anlage) des Unternehmens Vioneo. Im Januar 2026 wurde der geplante Standort von Antwerpen nach China verlegt.

    Energiepreise dämpfen die Wettbewerbsfähigkeit

    Dabei ist die Chemieindustrie in Belgien einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige. Auch im europäischen Vergleich nimmt der Sektor eine herausragende Stellung ein. Maßgeblich dafür ist der Chemiecluster im Antwerpener Hafengebiet.

    Allerdings kann das Jahr 2025 getrost als "Annus horribilis" für die Chemiebranche bezeichnet werden. Die Exporte der lokalen belgischen Chemieindustrie waren bereits im dritten Jahr in Folge rückläufig. Zugleich hielten sich allgemein Investoren bei neuen Produktionskapazitäten zurück. 

    42 Mrd. Euro

    erreichten die Umsätze der Chemieindustrie 2025. Damit nimmt der Export-Hub Belgien auch in der Kategorie weiter eine europäische Spitzenposition ein.

    Bereits 2023 galt infolge der Energiekrise als konjunkturell bedingtes Krisenjahr. Das Jahr 2025 könnte den Übergang zu einer strukturellen Wettbewerbs- und Investitionskrise der belgischen – analog zur europäischen - Chemieindustrie einläuten. Vor allem der Kernbereich der chemischen Industrie, die Basischemie und die Petrochemie rund um den Hafen von Antwerpen, kämpft mit hohen Energiepreisen sowie starker Konkurrenz aus den USA und China.

    Branche fährt seit dem Ukrainekrieg herunter

    Die Verlangsamung sei inzwischen seit mehr als vier Jahren spürbar, beklagt Essenscia, Belgiens Fachverband für Chemie und Life-Science. Im Jahr 2025 verloren die von Essenscia vertretenen Unternehmen insgesamt knapp 1.600 Arbeitsplätze. Dieser Rückgang fiel besonders stark in Flandern aus und betraf zu 90 Prozent Basischemikalien und Kunststoffe. Bereits 2024 wurden landesweit 1.145 Stellen gestrichen.

    Seit dem Krieg in der Ukraine, durch die Zollpolitik der Trump-Regierung und nicht zuletzt auf Grund der Folgen des Irankrieges hat sich die Lage zugespitzt. Im Chemiesektor sei die Auslastung der Produktionskapazitäten von durchschnittlich mehr als 80 Prozent zwischen 2015 und 2022 auf zuletzt rund 70 Prozent gesunken, betonte der Fachverband. Vor allem im Bereich der Basischemie wurde die Fertigung heruntergefahren.

    Belgischer Chemiesektor hält sich im EU-Vergleich noch stabil

    Dabei bleibt Belgien allerdings noch einer der stabilsten Chemiestandorte Europas. Der Chemiesektor kommt besser mit der Situation zurecht als in den meisten europäischen Nachbarländern. Das liegt laut Essenscia an den gut aufgestellten und integrierten industriellen Clustern, einer hohen Innovationskraft sowie einer aktiven Rolle in der grünen Transformation.

    Auch die Zahlen des Verbands der europäischen Chemieindustrie Cefic bestätigen die vergleichsweise noch entspannte Situation für Belgien. Rund 45 Prozent der Produktionskapazitäten der europäischen Chemie wurden laut Cefic in den Jahren 2021 bis 2025 geschlossen. Am stärksten von der Krise sei Deutschland betroffen. Hier gingen 25 Prozent der Produktionskapazitäten verloren. In den Niederlanden sind es 20 Prozent, in Belgien dagegen nur 6 Prozent.

    Der Umsatz der belgischen Chemie-, Kunststoff- und Life-Sciences-Industrie erreichte 2025 laut Essenscia knapp 75 Milliarden Euro. Somit ergab sich im Vergleich zu den beiden Vorjahren keine Änderung. Für die reine Chemieindustrie (NACE C20) ermittelte das statistische Amt Statbel für 2025 einen Wert von rund 42 Milliarden Euro. Das entsprach einer Steigerung von circa 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

    Die Ausfuhren der lokalen Industrie setzten laut Essenscia 2025 ihren Abwärtstrend fort. Der Fachverband kalkuliert gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 4,6 Prozent. Die Exporte in Länder außerhalb der EU fielen stark (-9,6 Prozent), während das Minus innerhalb der EU moderat blieb (-1,2 Prozent).

    Investitionen trotz schlechtem Klima

    Auf den ersten Blick wirkt das Bild bei den Investitionen nicht ganz so düster. Die geplanten Investitionen für 2025 erreichen mit rund 4 Milliarden Euro einen Spitzenwert. Dennoch spricht Essenscia von einer Verschlechterung des Investitionsklimas.

    Diese Projekte gingen auf frühere Entscheidungen zurück, die unter besseren Bedingungen getroffen wurden, relativiert Essenscia. Seit 2023 sei keine größere Investitionsentscheidung mehr zur Erweiterung von Produktionskapazitäten oder zum Bau neuer Fabriken getroffen worden.

    Branchenvertreter warnen davor, dass auch zukünftig Investitionen in andere Weltregionen abwandern könnten, wenn sich die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen in Europa und Belgien nicht verbessern. Dennoch bleibt die belgische Chemieindustrie ein strategischer Kernsektor mit großem Transformationspotenzial.

    Viele Unternehmen investieren in nachhaltigere Produktionsverfahren, Kreislaufwirtschaft, Recycling, Wasserstoff, Elektrifizierung und innovative CO2-arme Prozesse. Damit dürfte die Zukunft der Branche nicht ausschließlich von der aktuellen Kostenkrise abhängen, sondern auch davon, wie erfolgreich sie den Übergang zu einer klimafreundlicheren und technologisch moderneren Industrie gestalten kann.

    Industrie fordert Unterstützung

    Um aus der Krise herauszukommen, fordert die Industrie Lösungen von der Regierung. Jan Remeysen, Präsident von Essenscia und Leiter des BASF-Werks in Antwerpen, sieht die Prioritäten in der Senkung der Energie- und CO₂-Kosten, die Einführung handelspolitischer Schutzmaßnahmen und ein investitionsfreundlicheres Klima. Bernard Delvaux, CEO des belgischen Baustoffriesen Etex, beschreibt die aktuelle Krise als strukturell und nicht vorübergehend. Eine Lösung könne sein, dass die Energiekosten für europäische Industrieunternehmen auf einem künstlich niedrigeren Niveau gehalten werden.

    Die aktuellen Projekte im belgischen Chemiesektor konzentrieren sich auf die Transformation bestehender petrochemischer Strukturen (Dekarbonisierung, Wasserstoff, CCS). Außerdem sollen die Kapazitäten der Basischemie vor Ort erhalten bleiben. 

    Ausgewählte Investitionsprojekte der chemischen Industrie in Belgien
    Akteur/ProjektInvestitionssumme ProjektstandAnmerkungen
    INEOS Project ONE, Ethancrackermehr als 4 Mrd. EuroFertigstellung 2027 geplantStandort am Hafen von Antwerpen
    BASF und Air Liquide, Kairos@C  (CCS-Projekt)mehr als 1 Mrd. EuroFertigstellung 2027 geplantStandort am Hafen von Antwerpen
    DL Chemicals, DLC3 Expansion und Modernisierung über 30 Mio. EuroExpansion im GangVollautomatisierte Produktionsstätte für Silikondichtstoffe in Wielsbeke sowie die Kernsanierung des Hauptsitzes in Waregem
    Quelle: Recherchen von Germany Trade & Invest, 2026

    Michael Sauermost

    Von Michael Sauermost | Bonn

  • Der belgische Chemiesektor ist sehr breit aufgestellt. Internationale Player haben sich rund um den Hafen Antwerpen angesiedelt. Die Clustervorteile des Standorts zahlen sich aus.

    Die Branchenstruktur der belgischen Chemieindustrie ist breit und zugleich sehr arbeitsteilig. Das Rückgrat bilden die Grundstoff- und Petrochemie. Diese sind vor allem im Raum Antwerpen angesiedelt. Dort befindet sich das herausragende Chemiecluster im Hafen Antwerpen-Brügge. Zahlreiche weltweit führende Chemieunternehmen betreiben dort große Produktionsstätten.

    Internationale Unternehmen prägen den Standort Antwerpen

    Antwerpen liegt im Zentrum des westeuropäischen Pipelinenetzes. Der Standort ist direkt mit den wichtigen Unterclustern Belgiens, dem Ruhrgebiet in Deutschland und der Deltaregion in den Niederlanden verbunden.

    Deutsche Unternehmen haben sich als Schlüsselakteure in Antwerpen etabliert. BASF Antwerpen zählt zu den größten Chemiewerken Europas. Der Standort ist für die Versorgung zahlreicher nachgelagerter Chemie- und Kunststoffhersteller in Belgien und den Nachbarländern strategisch bedeutend. Der Präsident des belgischen Chemieverbandes Essenscia, Jan Remeysen, leitet zugleich das BASF-Werk in Antwerpen.

    Auch die Kunststoffproduktion, die Polymerverarbeitung sowie die Spezialchemie sind von großer Bedeutung. Prägend ist die starke Präsenz internationaler Konzerne. Sie stellen einen großen Teil der industriellen Beschäftigung. Daneben sind zahlreiche spezialisierte mittelständische Unternehmen, Zulieferer und technologieorientierte Firmen vor Ort aktiv.

    Kapazitäten werden verlagert

    In der belgischen Chemieindustrie ist angesichts der sich verschärfenden Branchenkrise in Europa derzeit keine fluchtartige Komplettabwanderung zu beobachten. Die Branche reduziert ihre Präsenz jedoch strukturell. Große multinationale Konzerne verlagern mehr oder weniger schleichend Kapazitäten ins außereuropäische Ausland, vor allem in die USA und nach China. Zudem schließen sie unrentable Teilbereiche und bauen Stellen ab.

    Gleichzeitig bleibt die belgische Chemieindustrie ein strategischer Kernsektor mit erheblichem Erneuerungspotenzial. Viele Unternehmen investieren in nachhaltigere Produktionsverfahren, Kreislaufwirtschaft, Wasserstoff, Elektrifizierung sowie Dekarbonisierung.

    Analysen von Deloitte Belgium zufolge gewinnen hochentwickelte Polymere, Funktionswerkstoffe, Hochleistungsharze und fortschrittliche Zwischenprodukte strukturell an Bedeutung. Die klassische Basischemie rentiere sich in Europa kaum noch.

     

    Produktion ausgewählter chemischer Erzeugnisse in BelgienGeschätzte Fertigungsanteile 2024 in Prozent

    Sparte

    Wirtschaftliche Bedeutung / Standorte

    Anteil

    Industriechemikalien

    Größter Sektor; stark konzentriert im Hafen von Antwerpen (z.B. INEOS, Borealis)

    knapp 30

    Basischemikalien (organisch: Ethylen, Propylen, Benzol, Phenol, Ethylenoxid)

    Grundstoffe für die Weiterverarbeitung; hochgradig in die petrochemischen Raffinerien integriert

    rund 25

    Spezial- und Feinchemikalien (Hochleistungsharze, Tenside, Katalysatoren, Farben und Lacke)

    Stark wachsender Bereich mit hoher Wertschöpfung; oft exportorientierte Nischenprodukte

    circa 18

    Basischemikalien (Anorganisch), Industriegase (Sauerstoff, Stickstoff), Düngemittel, Säuren

    Stark energieabhängiges Segment; leidet aktuell am stärksten unter den Standortkosten.

    rund 10

    Seifen, Waschmittel und KosmetikaStabile Inlandsnachfrage, Präsenz von L'Oréal Benelux

    rund 10

    AgrarchemikalienStark reguliertes Segment; enge Verknüpfung mit den Agrarexporten der Benelux-Region

    etwa 7

    Quelle: Recherchen von Germany Trade & Invest, StatBel, 2026

    Industrie kooperiert eng mit Wissenschaft

    Der belgische Chemiesektor zeichnet sich durch die enge Zusammenarbeit mit Universitäten aus. Beispielsweise ist Catalisti der führende Innovationscluster für die Chemie- und Kunststoffindustrie in Flandern. Er wurde vom Branchenverband Essenscia ins Leben gerufen und umfasst mehr als 100 Unternehmen sowie alle flämischen Universitäten mit Unterstützung der flämischen Regierung. 

    Ziel von Catalisti ist es, den Übergang zur mehr Nachhaltigkeit durch Innovationsförderung zu beschleunigen. Im Fokus stehen erneuerbare Chemikalien und die Förderung nachhaltiger Produkte. Zu diesem Zweck unterstützt der Cluster kleine, mittlere und große Unternehmen sowie Wissensinstitutionen bei der Identifizierung, Einrichtung und Umsetzung von Innovationsprojekten.

    Hinzu kommt eine große Zahl an Wissenschaftsparks mit Inkubations- und Innovationszentren. Dazu gehört BlueChem, der Inkubator für nachhaltige Chemie in Antwerpen. Außerdem verfügt Belgien über eine hohe Spezialisierung im Kunststoffrecycling und bei Bioplastiktechnologien. Das Land nimmt daher beim Recycling von Kunststoffen und Kunststoffverpackungen in Europa eine starke Position ein.

    Drehscheibe für Batteriematerialien

    Belgien zählt nicht zu den europäischen Ländern mit großen Gigafactory‑Ankündigungen. Stattdessen konzentriert sich der Standort auf Materialtechnologien wie Kathodenmaterialien, Elektrolyte und Spezialchemikalien. 

    Außerdem setzt Belgien im Bereich Batterieproduktion auf Recycling und Kreislaufwirtschaft, Forschung und Pilotanlagen sowie Logistik. Antwerpen übernimmt dabei die Rolle einer Drehscheibe für Batteriematerialien. Diese Spezialisierung macht Belgien zu einem Zuliefer- und Technologie-Hub - nicht zu einem Massenproduzenten.

    Wichtige Branchenunternehmen in Belgien Umsatz in Milliarden Euro
    UnternehmenSparte

    Umsatz 2025

    SyensqoSpezialchemie, Hochleistungsmaterialien

    5,8

    SolvaySoda, Peroxide, Basischemie, Spezialchemie

    4,3

    UmicoreBatteriematerialien, Recycling, Spezialmetalle

    3,8

    Tessenderlo GroupAgrochemie, Industriechemikalien, Bio-Valorisierung

    2,8

    SoudalKleb-, Dicht- und PU-Schäume

    1,6

    PrayonPhosphatchemie

    1,0

    VynovaSuspensions-PVC (S-PVC), Vinylchlorid-Monomer (VCM)

    0,9

    Anmerkung: aufgeführt sind nur Unternehmen mit Hauptsitz in BelgienQuelle: Recherchen von Germany Trade & Invest, Unternehmensangaben, 2026

     

    Michael Sauermost

    Von Michael Sauermost | Bonn

  • Die Regulierung des belgischen Chemiesektors ist ein Zusammenspiel zwischen EU-Recht und einer Kompetenzaufteilung vor Ort. Bundesstaatliche und regionale Aufgaben sind definiert.

    Während der Föderalstaat Produktstandards festlegt, regeln die Regionen die Betriebs- und Umweltgenehmigungen für Industrieanlagen. Marktzugang und Betrieb von Chemieanlagen erfordern ein mehrstufiges Genehmigungsverfahren.

    Keine Verbote, aber strenge Auflagen 

    Investitionsverbote für die chemische Industrie bestehen grundsätzlich nicht. Allerdings führen strenge Umweltauflagen dazu, dass bestimmte Produktionsanlagen faktisch nicht mehr errichtet oder erweitert werden dürfen. Dazu zählen beispielsweise strenge Grenzwerte für per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS). Auch Verstöße gegen das sogenannte Stickstoffdekret oder die Wasserrahmenrichtlinie können Vorhaben erschweren. Darüber hinaus sollten Unternehmen Exportverbote für verschiedene "Giftstoffe" in Nicht-EU-Länder regelmäßig prüfen, da Verschärfungen möglich sind.

    Wirtschaftsförderung und Umweltschutz regeln die Regionen

    In Belgien gelten wie in anderen EU-Ländern Entscheidungen der Europäischen Chemieagentur ECHA zur Zulassung von Chemikalien sowie zur Notifizierung von Herstellern. Zuständig vor Ort ist der Föderale Öffentliche Dienst Volksgesundheit, Sicherheit der Nahrungsmittelkette und Umwelt. Für Arzneimittel übernimmt diese Aufgabe die Föderale Agentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte.

    Das niederländischsprachige Flandern, das frankophone Wallonien und die zweisprachige Hauptstadtregion Brüssel sind in Belgien autonome Regionen. Zu deren Zuständigkeiten gehören unter anderem die Wirtschaftsförderung, der Umweltschutz (Luft, Boden, Wasser), das Abfallmanagement sowie das Genehmigungsverfahren für Chemieparks.

    Die Amtssprachen und weitere Rahmenbedingungen für Unternehmen können sich daher je nach Region unterscheiden. Das Registrierungsverfahren und steuerliche Fragen gelten in Belgien als komplex. Einen umfassenden Service hierzu bietet unter anderem die AHK Debelux an.

    Im innergemeinschaftlichen Warenverkehr der Europäischen Union (EU) sind die Regelungen des Umsatzsteuerkontrollverfahrens in der EU zu beachten. Informationen hierzu finden sich auf der Internetseite des Bundeszentralamtes für Steuern. Hinsichtlich der Normierung gelten die einschlägigen EU-Richtlinien (siehe etwa die Website des Deutschen Instituts für Normung e.V.).

    Germany Trade & Invest stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nichttarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

    Michael Sauermost

    Von Michael Sauermost | Bonn

  • Bezeichnung

    Anmerkungen

    Deutsch-belgisch-luxemburgische AHK

    Anlaufstelle für deutsche Unternehmen

    Föderaler Öffentlicher Dienst Volksgesundheit, Sicherheit der Nahrungsmittelkette und Umwelt

    Belgisches Ministerium

    Belgian Federation for Chemistry and Life Sciences - Essenscia

    Belgischer Fachverband für Chemie und Life Sciences

    Fédération Pétrolière Belge

    Verband der petrochemischen Industrie
    BACD Belgium Association of Chemical DistributorsBelgischer Verband der Chemielieferanten

    Chemiecluster

    Infoportal Chemiecluster Port of Antwerpen

    ChemXplore

    Infoportal zur belgischen Chemieindustrie