Arbeitsmarkt | Finnland

Trendwende auf dem Arbeitsmarkt erwartet

Die Beschäftigung in Finnland geht weiter zurück. Doch das dürfte sich bald ändern. Bei der Personalsuche im Land spielen kulturelle Unterschiede eine wichtige Rolle.

Von Niklas Becker | Helsinki

Stärken des Arbeitsmarkts

  • Gut ausgebildete Fachkräfte und ein hohes Bildungsniveau
  • Langsamer Anstieg der Arbeitskosten 
  • EU-Mitgliedschaft vereinfacht Entsendung

Schwächen des Arbeitsmarkts

  • Vergleichsweise geringer Anstieg der Arbeitsproduktivität
  • Stellenanzeigen allein reichen nicht - eine aktive Mitarbeitersuche ist notwendig
  • Fachkräftemangel bleibt auch in konjunkturell schwachen Zeiten ein Thema

  • In Finnland steigt die Zahl der Arbeitslosen. Doch es kündigt sich eine Wende an. Fachkräfte fehlen weiterhin, auch in konjunkturell schwachen Zeiten. 

    Die schwache Konjunktur in Europa hinterlässt ihre Spuren auf dem finnischen Arbeitsmarkt. Das zeigt der vom finnischen Statistikamt veröffentlichte Beschäftigungstrend. Seit dem Frühjahr 2023 ist die Zahl der Beschäftigten in Finnland rückläufig. Zuvor stagnierte der Wert bereits für ein halbes Jahr. 

    Im Februar 2025 lag die Erwerbstätigenquote bei Personen im Alter von 15 bis 64 Jahren bei 71,4 Prozent. Im Februar 2023 waren es 73,9 Prozent. Petteri Rautaporras, Chefvolkswirt beim finnischen Verband der technischen Industrien (Teknologiateollisuus) erwartet, dass die Zahl der Beschäftigten im 1. Quartal 2025 weiter abgenommen hat. Der Rückgang dürfte aber weniger stark ausfallen als in der Vergangenheit, da es positive Signale für eine bessere Konjunktur gibt. 

    Arbeitslosenquote steigt weiter

    Die sinkende Zahl der Beschäftigten lässt die Arbeitslosenquote in Finnland steigen. Im Februar 2025 waren 9,4 Prozent der 15 bis 74-Jährigen arbeitslos. Im Februar 2023 waren es 6,7 Prozent. Ökonomen erwarten jedoch auch hier, dass es besser wird, da sich die wirtschaftliche Lage Finnlands verbessert. 

    Wir müssen mindestens noch bis zum Sommer 2025 warten, bis die Beschäftigung wieder zunimmt. Wir sehen allerdings positive Anzeichen, beispielsweise bei der Auftragslage. Aber es wird ein paar Monate dauern, bis auch die Beschäftigung wieder anzieht. Die von Trump angekündigten Zölle werfen jedoch einen großen Schatten auf den leichten Optimismus, den wir im Frühjahr erlebt haben. 

    Petteri Rautaporras Chefvolkswirt beim finnischen Verband der technischen Industrien (Teknologiateollisuus)

    Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen halten viele Unternehmen an ihren Mitarbeitern fest. "Die Firmen wissen, wie schwierig es noch vor ein paar Monaten war, Mitarbeiter zu finden, und halten deshalb an ihren Arbeitnehmern fest", erklärt Rautaporras. Sollte sich die wirtschaftliche Lage der technischen Industrie in Finnland im Frühjahr 2025 jedoch nicht verbessern, erwartet er steigende Entlassungszahlen. 

    Fachkräftemangel nicht vom Tisch

    In der Vergangenheit berichteten viele Firmen in Finnland von Herausforderungen bei der Suche nach Arbeitskräften. Aufgrund der konjunkturellen Abkühlung hat sich die Situation im Jahresverlauf 2024 jedoch merklich entspannt. Vom Tisch ist das Thema Fachkräftemangel aber nicht. Der neusten Umfrage der finnischen Zentralhandelskammer (Keskuskauppakamari) vom Oktober 2024 zufolge sind weiterhin 45 Prozent der befragten Unternehmen vom Mangel an qualifizierten Arbeitskräften betroffen. Zu Höchstzeiten im September 2021 waren es 75 Prozent. 

    Ein Grund für die fehlenden Fachkräfte ist die demografische Entwicklung im Land. Nach Schätzungen des Zentralverbands der finnischen Wirtschaft (Elinkeinoelämän keskusliitto; EK) braucht Finnland netto jährlich 45.000 Fachkräfte aus dem Ausland, um den Rückgang der Erwerbsbevölkerung auszugleichen. 

    Eine weitere Ursache sieht die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im Ungleichgewicht zwischen Qualifikationsangebot und -nachfrage (skills mismatches). Dieses habe im Laufe der Zeit zugenommen. Es fehlen entsprechende Studienplätze, heißt es unter anderem zur Begründung. Der Fachkräftemangel bremse Investitionen in Informations- und Kommunikationstechnik (IKT).

    Finnland im weltweiten Vergleich

    Folgende Karte ermöglicht den Vergleich zwischen zahlreichen Ländern weltweit. Bitte beachten Sie, dass die Werte in der Karte aus international standardisierten Quellen stammen und somit ggf. von Angaben aus nationalen Quellen im Text abweichen können.

     

    Das nordische Land bietet Betrieben gut ausgebildete, oft hoch qualifizierte Arbeitnehmer, die sich durch Zuverlässigkeit und Eigenständigkeit auszeichnen. Im Jahr 2023 verfügten laut Eurostat 35,7 Prozent der Bevölkerung über einen tertiären Bildungsabschluss. Im EU-Durchschnitt waren es 31 Prozent. Die Schulbildung gilt im internationalen Vergleich als hervorragend. So belegte Finnland im weltweiten PISA-Ranking 2022 den zwölften Platz. Im europäischen Vergleich lag es nach Estland, Irland und der Schweiz auf dem vierten Platz

    Entsendung von Mitarbeitern erfordert genaue Prüfung

    Die allgemein verbindlichen Tarifverträge decken verschiedene Branchen ab. Sie sind für einen bestimmten Zeitraum (in der Regel zwei Jahre) gültig und werden dann neu verhandelt. Die Verträge sind für alle Unternehmen der jeweiligen Branche bindend. Allerdings gibt es auch Tätigkeitsfelder, die nicht abgedeckt sind. Hier gelten die gesetzlichen Vorgaben.

    Wenn deutsche Firmen Mitarbeiter nach Finnland entsenden und einer Branche mit entsprechendem finnischen Tarifvertrag angehören, gelten die Regelungen ebenfalls. Nicht selten gibt es in Finnland Tarifverträge für Sektoren, für die es in Deutschland keine gibt. Vor dem Entsenden der Mitarbeitenden empfiehlt sich daher eine genaue Prüfung. Unterstützung bietet die Deutsch-Finnische-Handelskammer (AHK Finnland).

    Auslaufende Tarifverträge führen zu neuen Streiks

    Im Winter 2024/2025 und im Frühjahr 2025 sind viele Tarifverträge ausgelaufen. Der Zentralverband der finnischen Gewerkschaften (SAK) veröffentlicht auf seiner Internetseite eine Liste der bereits ausgelaufenen oder zeitnah auslaufenden Tarifverträge. 

    Im Rahmen der Tarifverhandlungen kommt es häufig zu Streiks im Land. Im Sommer 2024 reformierte die finnische Regierung das Streikrecht und schränkte Unterstützungs- und politische Streiks ein. Die finnische Wirtschaft erwartet bei den aktuellen Tarifverhandlungen höhere Lohnforderungen als üblich. Eine Übersicht über die aktuellen Streiks und Verhandlungen gibt es auf der SAK-Website.

    Im März 2025 konnten Stellungnahmen zu einem neuen Gesetzesentwurf zur Verringerung des Kündigungsschutzes eingereicht werden. Der Entwurf wird dem finnischen Parlament im Juni 2025 vorgelegt werden. 

    Von Niklas Becker | Helsinki

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  • Immer mehr Firmen in Finnland nutzen Headhunter für die Rekrutierung. Deutsche Unternehmen sollten die Kulturunterschiede bei der Personalsuche beachten.

    In Finnland gewinnt die Auslagerung der Personalsuche an Bedeutung. Immer häufiger nehmen Firmen im Land Headhunter in Anspruch. "Der Trend, dass Unternehmen Mitarbeiter aktiv suchen, ist deutlich stärker geworden", berichtet Marcus Honkanen, Gründungspartner der deutsch-finnischen Personalberatung Nordic Minds. Das Unternehmen hat sich auf Personalsuche für Schlüsselpositionen in den nordischen Ländern und Deutschland spezialisiert. 

    Neue Mitarbeiter ohne aktive Suche zu finden, ist schwierig geworden. Größere Firmen in Finnland haben deshalb damit begonnen, eigene Headhunter-Abteilungen aufzubauen. Zudem weitet sich das Dienstleistungsportfolio der in Finnland aktiven Headhunter aus. So gibt es mittlerweile nicht nur Anbieter für die Suche von Executives für die Führungsebene, sondern auch für Fachkräfte und Universitätsabsolventen. Die Suche einer Führungskraft kostet rund ein Drittel des Jahreseinkommens der zu besetzenden Stelle. 

    Vitamin B hilft auch bei der Personalsuche

    Nicht zu unterschätzen ist die Bedeutung der Netzwerke in Finnland. Häufig werden Stellen besetzt, ohne dass jemals eine Stellenanzeige veröffentlicht wurde. Wenn Firmen jedoch eine Stellenanzeige schalten und auf diesem Weg keinen geeigneten Kandidaten finden, gehen sie im zweiten Schritt zum Headhunter. 

    Auf der Suche nach Fachkräften müssen Unternehmen in Finnland attraktive Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Das finnische Ministerium für Arbeit und Wirtschaft betreibt auch auf Englisch eine Homepage mit vielen Informationen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer rund um das Thema Personalsuche.

    Es gibt Kulturunterschiede und die sind entscheidend 

    Bei der Personalsuche im deutsch-finnischen Kontext ist es wichtig, auf die Unterschiede in der Arbeits- und Führungskultur zu achten. Laut Honkanen arbeiten Finnen und Deutsche trotz vieler kultureller und verhaltensbezogener Unterschiede grundsätzlich gut zusammen. Doch immer wieder muss der Headhunter auch zwischen dem potenziellen deutschen Arbeitgeber und dem potenziellen finnischen Arbeitnehmer aufgrund der Kulturunterschiede in der Arbeitswelt vermitteln. 

    Wesentliche Unterschiede sieht der Experte beim Thema Hierarchie. "In Deutschland wird Respekt oft durch Titel und Formalitäten erworben, angefangen bei der Kleidung und dem Parkplatz des Managements vor dem Büro. In Finnland hingegen werden die Mitarbeitenden als gleichwertig angesehen. Respekt wird durch die Leistungen verdient, die man erbracht hat, und dadurch, welchen Einfluss man als Person hat", berichtet Honkanen.  

    Deutsche Unternehmen müssen flexibler sein, um die besten Kandidaten für sich zu gewinnen. Sonst ist der Kandidatenpool deutlich kleiner. Man muss natürlich nicht "finnisch" werden, aber man muss sich zumindest teilweise anpassen.

    Marcus Honkanen Gründungspartner Nordic Minds

    Auch bei der Aufteilung von Arbeits-, Privat- und Familienleben gibt es dem Experten zufolge - auch in Bezug auf die Gleichstellung der Geschlechter - Unterschiede. "Die Familienorientierung spielt in Finnland eine größere Rolle als in Deutschland, vor allem bei den Männern", sagt Honkanen. So sei es auch unter männlichen Geschäftsführern und Führungskräften üblich, Elternzeit zu nehmen oder von zu Hause aus zu arbeiten, um Beruf und Familie besser zu vereinbaren. 

    Viele Arbeitgeber sind familienfreundlich und bieten entsprechende Unterstützung und Zusatzleistungen an. Andernfalls können sie laut Honkanen Talente kaum für sich gewinnen. Und die öffentliche Hand bietet Kinderkrippen, Kindergärten und Ganztagsschulen, damit beide Elternteile Vollzeit arbeiten können.

    "Schnellerer und transparenterer Bewerbungsprozess"

    Den finnischen Bewerbungsprozess beschreibt Honkanen als direkter und transparenter als in Deutschland. Es sei sehr wichtig, mit potenziellen Kandidaten auf Augenhöhe zu sprechen, damit diese Interesse an der Stelle entwickeln. Zudem ist es üblich, am Anfang des Prozesses einen Ausblick zu geben, wie lange der Bewerbungsprozess dauern wird. Betriebe in Finnland geben sich Mühe, einen authentischen Eindruck beim potenziellen Arbeitnehmer zu hinterlassen und ihre Unternehmenskultur zu zeigen.

    "Der potenzielle Arbeitgeber verkauft sich in dem Bewerbungsprozess auch als Unternehmen. Das ist für deutsche Firmen teilweise eine Herausforderung", sagt der Experte. Deshalb sei es wichtig, sich und seine Methode an die finnischen Standards anzupassen. "Finnland ist kleiner, da fließen die Informationen schnell und es kann schnell zu einem Reputationsschaden kommen", warnt Honkanen. 

    Finnische Mitarbeitende gelten als loyal. Dabei ist die Loyalität in Familienunternehmen am höchsten. Auch die wirtschaftliche Entwicklung hat hier einen Einfluss: Aufgrund der schwachen Konjunktur im Land ist die Wechselbereitschaft der Beschäftigten 2024 und zum Jahresbeginn 2025 vergleichsweise niedrig. 

    Von Niklas Becker | Helsinki

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  • Die Arbeitskosten in Finnland steigen langsamer als in anderen EU-Staaten. Die Unterschiede zu Deutschland werden größer. Beachten sollten Unternehmen die finnischen Tarifverträge.

    Die finnischen Arbeitskosten sind in den vergangenen Jahren nicht so schnell gestiegen wie in vielen anderen EU-Ländern. Das zeigen Daten von Eurostat. Im Jahr 2024 mussten Arbeitgeber der gewerblichen Wirtschaft in Finnland im Schnitt 39,10 Euro pro Arbeitsstunde bezahlen. Verglichen mit 2020 entspricht dies einem nominalen Anstieg um 12,4 Prozent. Der sechstniedrigste Wert in der EU. 

    Die finnischen Arbeitskosten waren damit auch geringer als in Deutschland. Hier lagen die Arbeitskosten 2024 mit 44,10 Euro pro Arbeitsstunde rund 18,5 Prozent über dem 2020-Niveau. Das macht sich auch in absoluten Zahlen bemerkbar. In 2020 lagen die finnischen Arbeitskosten pro Stunde 2,40 Euro unter dem deutschen Niveau. 2024 sind es bereits 5,00 Euro. 

    Arbeitsproduktivität wächst nur langsam

    Ein Grund für den vergleichsweise geringeren Anstieg der Arbeitskosten in Finnland ist die finnische Inflation. Die Preiszuwächse in dem nordischen Land fielen in den vergangenen Jahren niedriger aus als im EU-Durchschnitt und in Deutschland. 

    Einen weiteren Grund sieht Petteri Rautaporras, Chef-Volkswirt beim finnischen Verband der technischen Industrien (Teknologiateollisuus) in der finnischen Arbeitsproduktivität. Diese hat sich in den vergangenen Jahren nur sehr langsam entwickelt. "In Finnland ist das Produktivitätswachstum eines der niedrigsten in Westeuropa. Es gibt damit eigentlich keine Möglichkeit für Reallohnsteigerungen", sagt der Experte. Er erwartet daher, dass sich die finnischen Arbeitskosten 2025 und 2026 auf einem ähnlichen Niveau entwickeln werden wie 2024. 

    Regionale Unterschiede bei den Gehältern

    "In Finnland weisen die Gehälter teilweise regionale Unterschiede auf", sagt Rautaporras. In der Hauptstadtregion sowie an der Westküste liegen sie über dem Niveau des Landesinneren. "Die Unterschiede sind aber nicht allzu groß", ergänzt der Ökonom. Deutlicher fallen sie dem Experten zufolge hingegen zwischen verschiedenen Qualifizierungs-Niveaus aus: "Wenn Sie hochqualifizierte Arbeitskräfte haben wollen, müssen Sie viel mehr bezahlen. Vor allem, wenn es einen Mangel an entsprechenden Arbeitskräften gibt."

    Durchschnittliche Monatslöhne für ausgewählte Branchen In Euro, 2023
    Branche

    Monatslohn

    Durchschnittslohn

    4.007

    Bergbau

    4.231

    Verarbeitendes Gewerbe

    4.305

      Lebensmittelherstellung

    3.870

      Papierherstellung

    4.788

      Herstellung von Chemikalien

    4.584

      Maschinen- und Anlagenbau

    4.483

      Herstellung von Kraftfahrzeugen, Anhängern und Aufliegern

    3.687

    Strom-, Gas-, Wärme- und Kälteversorgung

    5.125

    Wasserversorgung, Abfallwirtschaft

    3.951

    Baugewerbe

    4.140

    Groß- und Einzelhandel, Reparatur von Kfz

    3.891

    Transport und Lagerhaltung

    3.723

    Gastgewerbe, Beherbergung und Gastronomie

    2.914

    Informations- und Kommunikationsdienstleistungen

    5.075

    Finanz- und Versicherungswesen

    5.114

    Quelle: Statistics Finland 2025

    Tarifverhandlungen spielen eine große Rolle

    Der finnische Arbeitsmarkt zeichnet sich durch einen hohen Organisationsgrad sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer aus. Im Land haben Tarifverträge Tradition. Seit 2007 werden die Tarifverhandlungen weniger stark zentral organisiert. Stattdessen gewinnen die Verhandlungen auf Branchenebene an Bedeutung.

    Derzeit gelten in Finnland rund 160 allgemein verbindliche Tarifverträge. Diese legen über den gesetzlichen Rahmen hinausgehende Abmachungen zwischen Arbeitgeber und -nehmer fest. Grundsätzlich sind die tarifvertraglichen Regelungen umfassender und weitreichender als die gesetzlichen. 

    Zu den wichtigsten Bestandteilen der Tarifverträge gehören Vorgaben zu branchenspezifischen Mindestlöhnen, zur Wochenarbeitszeit sowie Regelungen zum Urlaubsgeld und zukünftigen Gehaltssteigerungen. Die Arbeitnehmer verzichten für die jeweilige Geltungsdauer der Tarifverträge wiederum auf ihr Recht zum Arbeitsstreik. Diskussionen über einen grundsätzlichen gesetzlichen Mindestlohn gibt es derzeit nicht. 

    Die in den Tarifverträgen festgelegten Mindestlöhne sehen verschiedene Gehaltsstufen entsprechend der Qualifizierung vor. In den technischen Industrien sieht der Tarifvertrag für Produktionsmitarbeiter ("Blue Collar Workers") beispielsweise neun verschiedene Stufen vor. Für die niedrigste fallen rund 10 Euro pro Stunde an. "Etwa ein Fünftel der Mitarbeitenden in den technischen Industrien bekommt diesen Mindestlohn", sagt Rautaporras und ergänzt: "In anderen Sektoren ist der Anteil jedoch merklich höher. Teilweise bestimmen die Mindestlöhne aus den Tarifverträgen in diesen Branchen das Lohngefüge."

    Durchschnittliche Monatslöhne für ausgewählte Positionen In Euro, 2023
    Position

    Monatslohn

    Durchschnittslohn

    4.007

    Führungskraft

    7.992

    Personal mit akademischer Ausbildung

    4.855

    Techniker:in

    3.857

    Unterstützende Bürokraft

    3.148

    Dienstleistungs- und Verkaufskraft

    2.969

    Fachkraft in der Land-, Forst- und Fischwirtschaft

    2.788

    Handwerker:in

    3.459

    Anlagen- und Maschinenbediener:in, Montagekraft

    3.456

    Hilfskraft

    2.379

    Quelle: Statistics Finland 2025

    Weitere Lohnbestandteile sind wichtig

    Prämien sind in Finnland als zusätzliche, freiwillige Gehaltskomponenten weit verbreitet. Sehr häufig werden erfolgsabhängige Prämien an die Belegschaft ausgezahlt. Die Arbeitgeber schließen für ihre Beschäftigten vielfach Zusatzversicherungen und Betriebsrenten ab. Je nachdem, zu welchem Arbeitgeberverband ein Unternehmen gehört, sind solche Zusatzversicherungen, die beispielsweise für den Arbeitnehmer ein bestimmtes Rentenniveau absichern sollen, aufgrund bestehender Tarifverträge verpflichtend.

    Arbeitgeber kooperieren außerdem mit privaten Gesundheitsdienstleistern, um die gesetzlich vorgeschriebene betriebliche Gesundheitsfürsorge zu organisieren und um Mitarbeitern attraktive Zusatzleistungen zu bieten. Bei den nicht-monetären Leistungsanreizen spielt die Flexibilität von Arbeitszeit und -ort, vor allem zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine wichtige Rolle.

    Sozialversicherungsbeiträge - viele Arbeitgeber kaufen Leistungen bei privaten Ärtzehäusern

    Da die Struktur der sozialen Sicherung in Finnland anders als in Deutschland geregelt ist, decken sich die in der Tabelle zu den Sozialversicherungsabgaben aufgeführten Begriffe inhaltlich nicht mit den in Deutschland verwendeten Begriffen. So werden das Gesundheitswesen und Krankheitskosten in Finnland weitgehend über Steuern finanziert. Der von den Arbeitgebern erbrachte Krankenversicherungszuschuss ist daher lediglich als kleiner Beitrag zur Finanzierung des gesamten Gesundheitswesens zu sehen.

    Zu beachten ist jedoch, dass der Arbeitgeber in Finnland verpflichtet ist, seinen Mitarbeitern betriebliche Vorsorge- und Krankenbehandlungsleistungen in einem bestimmten Mindestmaß zur Verfügung zu stellen. In aller Regel geschieht dies durch den Einkauf entsprechender Leistungen bei einem privaten Ärztehaus oder bei einem kommunalen Gesundheitszentrum.

    Damit die Arbeitgeberabgaben korrekt abgeführt werden, nutzen viele deutsche Unternehmen die Gehaltsbuchhaltungsdienstleistungen der AHK Finnland. Diese führt die Arbeitgeberabgaben an die Finanzbehörden ab und übernimmt auf Wunsch die Gehaltsadministration sowie nötige Registrierungen.

    Sozialbeiträge 2025In Prozent der Bemessungsgrundlage
    Rentenversicherung (Arbeitgeberanteil)

    17,38 1)

    Krankenversicherung (Arbeitgeberanteil)

    1,87

    Arbeitslosenversicherung (Arbeitgeberanteil)

    0,20 2)

    Sonstige Versicherungen (Arbeitgeberanteil)

     

      Gruppenlebensversicherung

    0,053-0,060

      Unfallversicherung

    ca. 1 % Außendienst

    ca. 3 % Elektrobranche

    ca. 8 % Bergbau

    1 Durchschnitt: 18,13 % (17 bis 52 Jahre), 16,63 % (53 bis 62 Jahre), 18,13 % (63 bis 67 Jahre); 2 bis zu einem Jahreseinkommen von max. 2.455.000 EuroQuelle: Finnische Steuerverwaltung (Verohallinto) 2025, AHK Finnland 2025

    Von Niklas Becker | Helsinki

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  • Neben einer Vielzahl arbeitsrechtlicher Gesetze gelten in Finnland auch Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen sowie individuelle Arbeitsverträge als Rechtsgrundlage. 

    Die folgenden Angaben stellen eine Erstinformation zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und der Rechtspraxis dar. Germany Trade & Invest bietet keine weiterführende Rechtsberatung hinsichtlich der Ausgestaltung von Arbeitsverträgen oder arbeitsrechtlicher Einzelfälle an

    Gesetzliche Regelungen auf einen Blick
    Vergütung: Grundsätzlich freie Vereinbarungen möglich; in den meisten Branchen allerdings tarifvertraglich Mindestlöhne vorgesehen.
    Mindestlohn: Mindestlöhne setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen, die an Kriterien wie Art der Tätigkeit, Qualifikation und Erfahrung des Arbeitnehmers und dergleichen anknüpfen. Genauere Kriterien sind in den anzuwendenden Tarifverträgen vorgeschrieben. In Finnland gibt es keinen gesetzlichen Mindestlohn.
    Arbeitsstunden pro Woche: Gemäß Arbeitszeitgesetz regelmäßig höchstens 40 Stunden. Oft ist tarifvertraglich eine Arbeitszeitverkürzung auf 36 bis 37 Stunden vereinbart. Die Arbeitszeitverkürzung wird in der Regel umgesetzt, indem Arbeitnehmern bei einer 40-Stunden-Woche zusätzlich 12,5 freie Tage pro Jahr (finnisch: pekkaspäivät) gewährt werden.
    Zulässige Überstunden: Gemäß dem finnischen Arbeitszeitgesetz darf die Arbeitszeit eines Arbeitnehmers einschließlich Mehr- und Überstunden über einen Zeitraum von vier Monaten durchschnittlich 48 Stunden pro Woche nicht überschreiten. In den allgemeinverbindlichen Tarifverträgen können längere Zeiträume vorgeschrieben sein (häufig 6 Kalendermonate). Aus technischen oder organisatorischen Gründen kann die Ausgleichsperiode auf maximal 12 Monate verlängert werden. Überstunden sind mit einem Zuschlag, der für die ersten zwei Überstunden 50 Prozent des Stundenlohns beträgt, auszugleichen. Weitere tägliche Überstunden sind mit einem Zuschlag von 100 Prozent auszugleichen. Es sind zwischen täglichen und wöchentlichen Überstunden zu unterscheiden. Tarifverträge können vom Arbeitszeitgesetz abweichende Regelungen zu Mehr- und Überstundenausgleiche beinhalten. 
    Gesetzliche Feiertage/freie Werktage: Feiertage sind Neujahr (1.1.), der Dreikönigstag (6.1.), Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Mittsommer (immer ein Samstag um den 21.6.), Allerheiligen (erster Samstag im November), der Unabhängigkeitstag (6.12.) und Weihnachten (25./26.12.); gemäß den Tarifverträgen beziehungsweise betrieblicher Praxis sind in der Regel Heiligabend und der Freitag vor Mittsommer ebenfalls frei.
    Bezahlte Urlaubstage: Am Anfang des Arbeitsverhältnisses werden in der Regel zwei Tage Urlaubsanspruch pro Monat erworben, danach 2,5 Tage. Zu beachten ist, dass der Urlaub im Voraus gesammelt werden muss, was dazu führt, dass Arbeitnehmer im ersten Jahr des Arbeitsverhältnisses weniger, im Extremfall gar keinen Urlaub haben. Werktage sind alle Wochentage außer Sonntag. Der volle gesetzliche Urlaubsanspruch von 30 Tagen entspricht daher fünf Wochen Urlaub.
    Sonderzahlungen pro Jahr in Monatslöhnen (13. und/oder 14. Gehalt): Als eine zusätzliche Leistung wird in Finnland vielen Arbeitnehmern sogenanntes Urlaubsgeld gezahlt. Die Zahlung beruht in der Regel auf einer freiwilligen Entscheidung des Arbeitgebers, einer individualvertraglichen Vereinbarung oder einer tarifvertraglichen Regelung. Insbesondere im Falle einer jahrelangen Gewährung des Urlaubsgeldes kann dem Arbeitnehmer ein Anspruch auf Zahlung des Urlaubsgeldes erwachsen. Falls der Arbeitsvertrag keinem Tarifvertrag unterliegt und keine diesbezügliche Vereinbarung getroffen worden ist, ist der Arbeitgeber zur Zahlung eines Urlaubsgeldes nicht verpflichtet. Das Urlaubsgeld beträgt in der Regel, wenn es gezahlt wird, 50 Prozent vom Jahresurlaubsentgelt. 
    Tage mit bezahltem Arbeitsausfall: Erkrankt ein Kind des Mitarbeiters,  das noch nicht 10 Jahre alt ist, oder ein regelmäßig in seinem Haushalt lebendes Kind bis zu diesem Alter und sind beide Elternteile berufstätig, so hat der Mitarbeiter das gesetzlich vorgeschriebene Recht, pro Krankheitsfall unter bestimmten Bedingungen bis zu vier Arbeitstage zur Pflege des Kindes der Arbeit fernzubleiben. Der Arbeitgeber ist nicht zur Gehaltsfortzahlung verpflichtet. Normalerweise wird es jedoch so in den Tarifverträgen vorgeschrieben.
    Jahrestage von Arbeitnehmern und Anlässe im Zusammenhang mit Familie und nahen Verwandten (Hochzeit, Beerdigung, Umzug) können tarifvertraglich als bezahlte freie Tage geregelt werden.
    Tage mit Lohnfortzahlung bei Krankheit: Besteht das Arbeitsverhältnis seit mindestens einem Monat, ist der Arbeitgeber verpflichtet, für die ersten zehn Krankheitstage das volle Gehalt weiterzuzahlen. Danach übernimmt die Sozialversicherung die Lohnfortzahlung. In der Regel sieht der Tarifvertrag eine längere Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber vor (gewöhnlich ein bis drei Monate).
    Probezeit: Maximal sechs Monate; bei befristeten Arbeitsverträgen jedoch höchstens die Hälfte der Dauer des Arbeitsverhältnisses.
    Quelle: Deutsch-Finnische Handelskammer (AHK Finnland)

    Rechtsgrundlagen

    Grundlage des finnischen Arbeitsrechts sind eine Vielzahl arbeitsrechtlicher Gesetze, die teilweise der Umsetzung von EU-Richtlinien dienen. Daneben treten in der Praxis äußerst relevante tarifvertragliche Regelungen sowie Entscheidungen der Arbeitsgerichte. Die verschiedenen Vorschriften aus Gesetzen und Tarifnormen zielen - wie stets im Arbeitsrecht - darauf ab, für Arbeitnehmer ungünstige individuelle vertragliche Regelungen einzugrenzen.

    In der Hierarchie nimmt das Gesetz mit seinen stellenweise zwingenden Bestimmungen den höchsten Stellenwert ein, gefolgt (in dieser Reihenfolge) von Tarifverträgen, Betriebsvereinbarungen und schließlich dem individuellen Arbeitsvertrag.

    Neben Tarifabkommen, die nur für die Mitglieder des jeweiligen Arbeitgeberverbandes beziehungsweise der Gewerkschaft gelten, gibt es in Finnland eine Vielzahl von allgemeinverbindlichen Tarifverträgen. Über die Allgemeinverbindlichkeit entscheidet ein staatlicher Ausschuss. Ist ein Tarifvertrag für allgemeinverbindlich erklärt worden, ist er unabhängig davon, ob Arbeitgeber beziehungsweise Arbeitnehmer in Kollektivverbänden organisiert sind, verbindlich. Solche Tarifverträge gelten in weiten Teilen auch für nach Finnland entsandte Arbeitnehmer.

    Individualarbeitsrechtliche Streitfälle werden vor den ordentlichen Gerichten ausgetragen. Das Arbeitsgericht ist grundsätzlich nur für kollektivarbeitsrechtliche Fragen zuständig; entsprechend können dort nur Tarifparteien klagen.

    Vertragsabschluss 

    Ein finnischer Arbeitsvertrag regelt prinzipiell die gleichen Fragestellungen wie ein Arbeitsvertrag in Deutschland und dient der Festlegung der Rechte und Pflichten der Vertragsparteien (Arbeitsleistung, Entgelt, Arbeitszeit und Ähnliches). Die meisten Verträge werden schriftlich abgeschlossen, mündliche Vereinbarungen oder solche per E-Mail sind aber ebenso möglich. Der Arbeitgeber ist allerdings in jedem Fall verpflichtet, verschiedene Angaben wie zum Beispiel die vereinbarten Arbeitsinhalte, Namen und Adresse des Arbeitgebers, Art der Anstellung sowie die Arbeitszeit in schriftlicher Form mitzuteilen.

    Rechte und Pflichten der Vertragsparteien

    Für den Arbeitnehmer besteht die zentrale Hauptpflicht in der Erbringung der vereinbarten Arbeitsleistung und für den Arbeitgeber in der Zahlung der vereinbarten Vergütung. Die Vergütung ist entweder im Vertrag festgelegt oder ergibt sich aus einem Tarifvertrag.

    Vertragsbeendigung 

    Grundsätzlich ist eine einvernehmliche Auflösung eines Arbeitsvertrages zwischen den Vertragsparteien jederzeit möglich. Im Falle von Kündigungen müssen detaillierte gesetzliche Vorschriften beachtet werden. Kündigt der Arbeitgeber, müssen betriebs- oder personenbedingte Gründe vorliegen. Die Fristen sind meistens vertraglich oder tariflich geregelt und haben dann Vorrang vor gesetzlich geregelten Fristen. Maximal kann eine Kündigungsfrist von sechs Monaten vereinbart werden. Die Laufzeit der Fristen beginnt meistens ab dem tatsächlichen Eingabedatum und nur selten zu Monats- oder Quartalsende.

    Gesetzlich vorgeschriebene Fristen sind je nach Betriebszugehörigkeit gestaffelt und reichen für den Arbeitgeber von zwei Wochen bis zu sechs Monaten. Der Arbeitnehmer kann seinen Vertrag laut Gesetz in den ersten fünf Jahren der Betriebszugehörigkeit mit zweiwöchiger, danach mit einmonatiger Frist kündigen.

    Betriebsbedingte Kündigungen sind an Bedingungen gebunden. Hierzu gehört der Nachweis durch den Arbeitgeber, dass die Menge der Arbeit erheblich und dauerhaft zurückgegangen ist. Außerdem ist Voraussetzung, dass der Arbeitgeber alternative Arbeitsplätze im gleichen Unternehmen oder interne Umschulungen erwogen und angeboten hat. Der Kündigungsschutz ist nicht an die Größe eines Unternehmens gebunden. Abfindungsregelungen bei betriebsbedingten Kündigungen sind nicht gesetzlich institutionalisiert.

    Auch Kündigungen, die formellen Vorschriften nicht genügen oder für die es keinen Kündigungsgrund gibt, beenden das Arbeitsverhältnis in Finnland auf wirksame Weise. Eine Klage des gekündigten Arbeitnehmers kann daher nicht auf Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses, sondern lediglich auf Entschädigung zielen. Die Höhe der Entschädigung liegt bei rechtswidrigen Kündigungen zwischen drei und 24 Monatsgehältern.

    Werden befristete Verträge abgeschlossen, so bedarf die Befristung stets eines sachlichen Grundes. Ist ein solcher nicht gegeben, ist die Befristung unwirksam und das Arbeitsverhältnis gilt als unbefristet. Die Anzahl aufeinanderfolgender Befristungen ist grundsätzlich - anders als in Deutschland - nicht beschränkt, doch wird es für den Arbeitgeber schwieriger, einen sachlichen Grund darzulegen, je mehr Befristungen nacheinander vereinbart werden. Nicht selten kommt es bei Sachverhalten dieser Art zu rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

    Sonstige Regelungen

    Dem Arbeitsschutz wird ein hoher Stellenwert eingeräumt. In diesem Zusammenhang ist die Einhaltung der diesbezüglichen arbeitsrechtlichen Regelungen regelmäßig Gegenstand stichprobenartiger Kontrollen. Gelegentlich überprüfen die Behörden die Urlaubskarteien oder die Arbeitszeitbuchhaltung auf ihre Richtigkeit - zum Beispiel, ob Überstunden korrekt festgehalten und abgegolten werden.

    Urlaubstage werden auf Monatsbasis berechnet. In dem Fall, dass das Arbeitsverhältnis am Ende der "Urlaubsammelperiode" (31.3. eines jeden Jahres) weniger als ein Jahr bestanden hat, erwirbt der Arbeitnehmer einen Anspruch auf zwei Tage Urlaub für jeden Beschäftigungsmonat. Ist das Arbeitsverhältnis am Ende der "Urlaubsammelperiode" mindestens ein Jahr alt, erwirbt er 2,5 Urlaubstage pro Monat. Diese Urlaubstage müssen vorher gesammelt werden. Das Konzept der "Urlaubssaison" sieht vor, dass mindestens 24 Tage des Urlaubs im Sommer zwischen Anfang Mai und Ende September genommen werden müssen, wenn individuell nichts anderes vereinbart wird.

    Von Tuulia Kolkka (AHK Finnland) | Helsinki

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  • Bezeichnung

    Anmerkungen

    Germany Trade & InvestInformationen zu Konjunktur, Branchen, Recht und Ausschreibungen
    Deutsch-Finnische Handelskammer (AHK Finnland)Berät in Ansiedlungs-, Rekrutierungs- und arbeitsrechtlichen Fragen. 
    Bundesverwaltungsamt, Bundesstelle für Auswanderer und AuslandstätigePraktische Hinweise für Expatriates, wie Informationen zu Bildungseinrichtungen, medizinischer Versorgung und Lebenshaltungskosten können von der Internetseite des Bundesverwaltungsamtes heruntergeladen werden.
    Työ- ja elinkeinoministeriöMinisterium für Arbeit und Wirtschaft
    TyöllisyysalueetKommunale Arbeitsämter, nach Regionen gegliedert
    KELAFinnische Sozialversicherungsanstalt
    Elinkeinoelämän keskusliitto (EK)Zentralverband der finnischen Wirtschaft
    Suomen Ammattiliittojen Keskusjärjestö (SAK) Zentralorganisation der finnischen Gewerkschaften
    Henkilöstöala (HELA)Verband der privaten Personaldienstleister
    Nordic MindsDeutsch-finnische Personalberatung
    TyömarkkinatoriStellenbörse und Rekrutierungsdienstleistungen im Internet, untersteht dem Ministerium für Arbeit und Wirtschaft
    DuunitoriStellenbörse im Internet
    JoblyStellenbörse im Internet
    Academic PositionsStellenbörse im Internet