Wirtschaftsstandort | Norwegen

Norwegens Bedeutung für Deutschland wächst

Norwegen ist als stabile Demokratie und Vorreiter in Energiefragen ein verlässlicher Partner der Bundesrepublik. Die Länder verbindet ein vertrauensvolles Bündnis.

Judith Illerhaus

Von Judith Illerhaus | Stockholm

Norwegen hat mit 5,5 Millionen Einwohnern vergleichsweise wenige Einwohner – aber ein hohes Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf, das mit rund 103.500 Euro fast doppelt so hoch ist wie in Deutschland. Es zählt zu den höchsten der Welt. 

Norwegens Reichtum speist sich in großen Teilen aus den Einnahmen der Erdöl- und Erdgasförderung. Ein bedeutender Teil davon fließt in den norwegischen Staatsfonds, den größten Staatsfonds der Welt. Aber auch in traditionelleren Branchen wie dem Fischfang gehört Norwegen weltweit zu den Spitzenreitern.

  • Norwegens Wirtschaft ist robust und innovativ. Der Ausbau deutsch-norwegischer Kooperationen lässt sich an politischen sowie wirtschaftlichen Initiativen ablesen.

    Norwegen ist unter den skandinavischen Ländern das mit Abstand wohlhabendste Land. Mit seinem Staatsfonds, der als der größte der Welt gilt, ist das Land für die Zukunft gut gerüstet. Aktuell speist sich der Fonds in großen Teilen aus den Gewinnen der Erdgas- und Erdölförderung. Aber auch alle übrigen Gewinne, die aus gemeinschaftlichen Ressourcen wie Wind oder den großen Fisch- und Meeresfrüchtevorkommen erwirtschaftet werden, fließen in diesen Topf. Der Fonds ermöglicht es Norwegen auch in schwierigen Zeiten notwendige Investitionen zu täigen.

    Zuletzt haben die Erträge aus den Öl- und Gasexporten so stark zugelegt, dass es deutliche Abweichungen im nationalen BIP zu verzeichnen gab – je nachdem, ob die Offshore-Industrien hinzugezählt wurden oder nicht. Entsprechend geben nationale Wirtschaftsinstitute in der Regel zwei Kennzahlen an: eine für die Gesamtwirtschaft und eine für die Festlandwirtschaft. Deutsche Exporteure sollten sich an der Festlandwirtschaft orientieren. Norwegen importierte 2023 Waren im Gesamtwert von über 10 Milliarden Euro aus Deutschland - drei Viertel davon machten Chemieerzeugnisse, Maschinen und Transportmittel aus. Diese gingen überwiegend an Kunden auf dem Festland. 

    Der Regierung ist bewusst, dass ihre so florierende Wirtschaft - auch naturbedingt - endlich ist und hat die sogenannte grønt industriløft, die grüne Transformation der Industrie, eingeläutet. Das vorrangige Ziel des Prestigeprojekts der Regierung ist die massive Steigerung von alternativen Exporten, die sich aus grünen Wertschöpfungsketten ergeben sollen. Untermauert wird das Szenario von einer Untersuchung der Klassifikationsgesellschaft der maritimen Industrie, Det Norske Veritas (DNV). Laut den Beratern werden die Gewinne aus Gas- und Ölexporten bis 2050 um 35 Prozent beziehungsweise 93 Prozent zurückgehen.

    5,6 Mio.

    Personen lebten 2025 im Land.

    Quelle: United Nations 2026

    469,2 Mrd.

    Euro betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025.

    Quelle: Internationaler Währungsfond 2026

    83.510

    Euro machte das BIP pro Kopf damit 2025 aus.

    Quelle: Internationaler Währungsfond 2026

    Rang 29

    belegte das Land 2025 unter den deutschen Exportzielen.

    Quelle: Destatis 2026

    Rang 4

    nimmt das Land im Corruption Perceptions Index 2025 ein (unter 180 Ländern).

    Quelle: Transparency International 2026

    0,4 %

    betrug die Analphabetenquote im Jahr 2018.

    Quelle: Weltbank 2022

    Ausführliche Informationen zur norwegischen Wirtschaft finden Sie in den Wirtschaftsdaten kompakt

    Deutsch-norwegische Kooperation floriert besonders in Energiethemen

    In zwei gemeinsamen Erklärungen haben Deutschland und Norwegen die Fokusbereiche Wasserstoff, Batterien, Offshore-Windkraft und die Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) benannt, um in den kommenden Jahren bei der Erzeugung erneuerbarer Energien und der Entwicklung grüner Industrien enger zusammenzuarbeiten.

    Ganz konkret hat sich dies zum Beispiel im November 2023 in der Veröffentlichung einer Machbarkeitsstudie für eine gemeinsame Wasserstoffwertschöpfungskette zwischen den Ländern manifestiert. Der Aufbau einer solchen Wertschöpfungskette sei technisch umsetzbar, so das Fazit der Deutschen Energieagentur (DENA) und des norwegischen Gaslieferanten GASSCO, die die Studie im Auftrag der deutschen und norwegischen Regierung durchgeführt haben.

    Bei Norwegens CCS-Prestigeprojekt Langskip ist ein deutsches Unternehmen von Anfang an mit an Bord. Heidelberg Materials ist einer der Projektpartner und baut im Rahmen der Initiative sein Zementwerk in Brevik so um, dass dort bis Ende 2024 die weltweit erste großtechnische CCS-Anlage in der Zementindustrie entsteht. Insgesamt stellt die Regierung für die Investition knapp 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung. 

    Wir sind optimistisch, was die Nachfrage auf dem norwegischen Markt angeht. Wir haben positive Erfahrungen mit dem Langskip-Programm und der Zusammenarbeit mit den Behörden gemacht und sind überzeugt, dass der grüne Wandel an Fahrt aufnimmt. Deutsche Ingenieurstechnologie ist in allen Teilen der Welt hoch angesehen - das gilt auch in Norwegen und ebenso für Umwelttechnologieunternehmen.

    Pia Prestmo Head of Public Affairs, Heidelberg Materials Norway, Oslo

    Die starke Verbindung beider Länder wurde nicht zuletzt durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine bewiesen. Mit Gaslieferungen konnte Norwegen die Bundesrepublik schnell in Richtung einer Unabhängigkeit von Russland unterstützen. Im Februar 2023 haben beide Länder außerdem ein Industriekooperationsabkommen beschlossen, das die Zusammenarbeit im Rahmen verteidigungspolitischer Angelegenheiten regelt.  

    SWOT-Analyse Norwegen

    S

    Stärken Strengths

    • Zuverlässiger Wirtschaftspartner mit hoher politischer Stabilität
    • Wohlhabendes Land mit über 1 Billionen Euro Rücklagen im Staatsfonds, gemessen BIP pro Kopf eines der reichten Länder der Welt 
    • Hohes Ausbildungsniveau
    • Effiziente, leistungsfähige Verwaltung
    • Bereits hoher Anteil erneuerbarer Energien
    W

    Schwächen Weaknesses

    • Kleiner Binnenmarkt
    • Industriecluster in den meisten Zweigen relativ klein
    • Hohes Lohn- und Kostenniveau
    • Hohes Steuer- und Abgabenniveau
    • Gebietsweise geringe Bevölkerungsdichte
    O

    Chancen Opportunities

    • Starker Digitalisierungstrend
    • Umfangreiche staatliche Förderung für Diversifizierung der Wirtschaft
    • Starker Fokus auf Nachhaltigkeit
    • Umfangreicher Infrastrukturausbau sowie große Offshore-Windausbaupläne
    • Durch die angestrebte Unabhängigkeit von russischem Gas seitens der europäischen Länder kann Norwegen auf eine stark gesteigerte Nachfrage nach Öl und Gas setzen
    T

    Risiken Threats

    • Hohe Abhängigkeiten von Energierohstoffen mit Blick auf einen fortschreitenden, globalen Übergang zu grüner Energie
    • Zahlreiche Branchen mit wenigen, dafür großen Akteuren
    • Hohe private Verschuldungsquote
    • Große Währungsschwankungen möglich
    • Voraussichtliches Stromdefizit ab 2028

    Dekarbonisierung steht oben auf norwegischer Agenda

    Ein wichtiger Aspekt, der eine Veränderung der norwegischen Wirtschaftsstruktur befeuert, ist die hohe Elektrifizierung der Gesellschaft. Bereits 2023 waren 83 Prozent aller neuzugelassenen privaten Fahrzeuge elektrisch betriebene Pkw. Während Norwegen heute noch einen Teil seines Stroms exportieren kann, geht DNV davon aus, dass es bereits 2028 zu einem nennenswerten Stromdefizit kommen wird. Der Grund hierfür ist jedoch nicht im privaten Bereich zu verorten, sondern vielmehr in der Industrie.

    Ein Beispiel hierfür ist die ambitionierte Wasserstoffstrategie Norwegens. Bis zum Jahr 2030 könnte die energieintensive Wasserstoffproduktion schon 2 bis 3 Gigawatt betragen, 10 bis 15 Gigawatt sind bis 2040 möglich. Auch die Bestrebungen im CCS-Bereich sind ambitioniert: Bis 2030 soll das Geschäft mit Offshore-CCS-Infrastruktur auf mehr als 1 Milliarde Euro Umsatz wachsen und sich die Anzahl der Beschäftigten bis dahin von derzeit 300 Personen auf zukünftig 2800 Angestellte etwa verneunfachen.

    Die Offshore-Windenergie und hierbei insbesondere schwimmende Windkraftanlagen haben wohl das größte Potenzial, in den 2030er-Jahren zusätzlichen Strom in das norwegischen Stromnetz zu speisen. 

     

    Bedeutung der Wirtschaftszweige in Norwegen (Anteile in Prozent)

    Sektoren

    Anteil am BIP 2022

    Anteil an den Beschäftigten 2022

    Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

    1,8

    2,3

    Bergbau (inklusive Öl- und Gasförderung)

    38,9

    2,2

    Verarbeitendes Gewerbe

    5,3

    7,5

    Energieversorgung

    3,7

    0,6

    Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen

    0,5

    0,6

    Baugewerbe

    4,8

    8,8

    Dienstleistungen

    45,1

    77,9

    Quelle: Nationales Statistikamt SSB 2024

    Region Oslo punktet mit Cluster-Vielfalt

    Neben den großen wirtschaftlichen Zentren Oslo, Trondheim, Bergen und Stavanger punktet das Land mit einer Vielzahl an kleineren Clustern.

    Als Cluster-Kategorien hat die nationale Innovationsbehörde verschiedene Level festgelegt. Dabei beschreiben "Arenas" Clusterregionen im Anfangsstadium, "Arena Pros" befinden sich bereits in einer weiteren Entwicklungsphase. "Global Centres of Expertise" (GCE) stellen weit entwickelte Ökosysteme mit globaler Relevanz dar. GCE kommen drei Mal in Norwegen vor, wobei auffällig ist, dass sich alle der maritimen Wirtschaft widmen: GCE Node im südlichen Kristiansand, GCE Ocean Technology in Bergen und GCE Blue Maritime in Ålesund.

    Die meisten Cluster, nämlich 13, sind rund um Oslo angesiedelt. Die hier vertretenen Branchen sind sehr vielfältig und arbeiten unter anderem an der Verpackungsindustrie, der Gesundheitswirtschaft, der künstlichen Intelligenz oder auch der Bauindustrie. Weitere Informationen finden sich auf der Seite von Innovasjon Norge.

    Eckdaten der wichtigsten Regionen in Norwegen (Jahr 2021)

    Gebiet

    Anteil am BIP (in %)

    BIP pro Kopf (in Euro) 1)

    Bevölkerung (in Mio.) 2)

    Hauptstadt- und Zentralregion (Provinzen Oslo und Viken (2020-2023; seit 1.1.2024 Akershus, Buskerud und Østfold))

    41,3

    61.319

    1,95

    Südnorwegen (Provinzen Rogaland, Agder und Vestfold og Telemark (seit: 1.1.2024 Vestfold und Telemark))

    21,0

    50.084

    1,21

    Westnorwegen (Provinzen Vestlandet und Møre og Romsdal)

    15,8

    50.603

    0,90

    Trøndelag

    8,1

    49.980

    0,47

    Nord-Norwegen (Provinzen Nordland, Troms und Finnmark)

    8,1

    48.736

    0,48

    1 Umrechnung nach dem Durchschnittswechselkurs der Europäischen Zentralbank für das Jahr 2021: 1 Euro = 10,1633 nkr ; 2 zum 1. Januar 2021.Quelle: Nationales Statistikamt SSB 2024

    Judith Illerhaus

    Von Judith Illerhaus | Stockholm

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  • Investoren finden in Norwegen einen kostenintensiven, dafür aber innovativen und offenen Markt vor. Der norwegische Staat bietet umfangreiche Förderangebote.

    Die ambitionierte Net Zero-Strategie der norwegischen Regierung sorgt dafür, dass sich insbesondere im Energiebereich Chancen für zukünftige Investoren auftun werden. Allein im Bereich des Ausbaus der Onshore-Wind- und Wasserkraft sind mehr als ein Dutzend neuer Projekte geplant. Der staatliche Energiekonzern Statkraft plant beispielsweise mit Investitionen bis zu 3 Milliarden Euro in die Modernisierung und den Umbau norwegischer Wasserkraftwerke. Außerdem sollen bestehende Onshore-Windparks erneuert und um weitere Anlagen ergänzt werden. Das Budget für diese Maßnahmen liegt bei etwa 1 Milliarde Euro. Offshore-Akteure wollen bis 2030 mehr als 3 Milliarden Euro in die CCS-Infrastruktur auf dem norwegischen Festland investieren. Kommunen wie Trondheim, Rakkestad und Kristiansand treiben zudem die Dekarbonisierung voran.

    Um einen Großteil dieser Investitionen in die grüne Transformation zu finanzieren, greift das Land auch auf den staatlichen Zukunftsfonds zurück. Dieser umfasst Anfang 2024 umgerechnet rund 1,4 Billionen Euro. Ziel des Fonds ist es, die staatliche Finanzierung der steigenden öffentlichen Rentenausgaben zu erleichtern und langfristige Maßnahmen zur Verwendung der staatlichen Öleinnahmen zu unterstützen. Eine solide Verwaltung des Staatsfonds trägt zur Generationengerechtigkeit bei, indem sowohl heutige als auch künftige Generationen von den Öleinnahmen profitieren.

    Hohe Lohnkosten bei einheitlicher Verteilung

    Investoren sehen sich in Norwegen mit ähnlichen Schwierigkeiten konfrontiert wie beispielsweise in Deutschland. Der Fachkräftemangel treibt die ohnehin bereits überdurchschnittlich hohen Lohnkosten zusätzlich nach oben. Laut Eurostat lagen die Arbeitskosten pro Stunde in Norwegen im Jahr 2022 bei durchschnittlich 55,60 Euro – zum Vergleich, in Deutschland waren es im gleichen Zeitraum 39,50 Euro.

    Zwar waren die Gehaltsunterschiede in Norwegen traditionell immer geringer als in Deutschland, allerdings konnte die Bundesrepublik hier zuletzt aufschließen. Laut Eurostat ist der Gini-Index, der Auskunft über die Ungleichverteilung der Einkommen gibt, für Norwegen im Jahr 2022 auf 0,28 gestiegen. Deutschland wiederum konnte seinen Index auf 0,29 reduzieren. Damit liegen beide Länder unter dem europäischen Mittel von 0,3.

    Dennoch ist die regionale Lohnverteilung gleichmäßiger als in Deutschland. Sieht man vom Offshore-Bereich ab, gibt es mit der Hauptstadtregion Oslo und dem südwestlichen Rogaland um Stavanger nur zwei Ausreißer. Die Durchschnittslöhne in den verbleibenden neun Regionen unterscheiden sich um maximal 10 Prozent.

    Deutschland nicht mehr unter den Top 10 der ausländischen Investoren

    Bei Betrachtung des Jahres 2022 haben sich die Bestände der Direktinvestitionen bei den meisten der zehn größten Investitionsnationen in Norwegen erhöht. Auf den ersten fünf Plätzen ausländischer Investitionen befinden sich allen voran Schweden, gefolgt von Luxemburg, den Niederlanden, USA und schließlich Großbritannien an fünfter Stelle. Von 2021 auf 2022 haben sich die deutschen Bestände der Direktinvestitionen beinahe halbiert, auf etwa 2,6 Milliarden Euro. Damit entfallen lediglich 1,9 Prozent aller ausländischer Direktinvestitionen auf deutsche Investoren.

    Bei den Auslandsniederlassungen zeichnet sich eine gewisse Trendwende ab. Nachdem die Zahl der deutschen Niederlassungen in Norwegen zuletzt weniger stark gestiegen war als bei den Konkurrenten Schweden, Dänemark, USA und Großbritannien, konnten sie zwischen 2019 und 2021 aufholen. Laut nationalem Statistikamt SSB ist die Zahl der deutschen Unternehmen in diesem Zeitraum um knapp 22 Prozent gestiegen.

    Mit großen in Norwegen aktiven Investoren wie EnBW, RWE oder auch Skion Water wird der deutsche Fokus auf Energie- und Umwelttechnologien deutlich. Auch die Aktivitäten im Bereich von CCS von Wintershall DEA sind nennenswert. Im Dezember 2023 wurde der geplante Verkauf der BASF-Tochter an die britische Harbour Energy bekannt. Sollte die Transaktion wie geplant stattfinden, verblieben 39,6 Prozent der Aktienanteile bei BASF. Der Bund hat indes bereits angekündigt den Verkauf zu überprüfen, da es sich bei Harbour Energy um einen Erwerber außerhalb der EU handelt. 

    Grundzinssteuer verunsichert Investoren

    Ab dem 1. Januar 2024 gilt eine sogenannte Grundzinssteuer für Onshore-Windenergie von 35 Prozent, wovon mindestens die Hälfte der Einnahmen an die Gemeinden fließen soll. Eine solche "Ressourcensteuer" besteht in Norwegen bereits für Erlöse aus dem Geschäft mit anderen natürlichen Ressourcen wie Wasserkraft, Erdöl oder der Fischzucht. Laut Regierung bietet die Steuer einen vorhersehbaren politischen Rahmen für die Branche und erleichtert die Kalkulation profitabler Windenergie für die kommenden Jahre. Kritiker sorgen sich vor einer Abschreckung möglicher Investoren für die so dringend benötigte Energie. 

    Investitionsförderung: Norwegische Regierung setzt auf Nachhaltigkeit

    Grundsätzlich gilt, wer sich für eine Ansiedlung in Norwegen interessiert, sollte sich zunächst mit den größeren Förderinstitutionen vertraut machen. Business Norway, als Teil der staatlichen Handels- und Investitionsförderinstitution Innovation Norway, begleitet ausländische Unternehmen während des gesamten Prozesses, sofern gewünscht. Ein interaktives Standort-Tool unterstützt bei der Suche eines geeigneten Standorts, geordnet nach den jeweiligen Industrien.

    Neben einer breit gefächerten Auswahl an Cluster-Regionen gibt es diverse andere Fördereinrichtungen. Ein Beispiel ist die staatliche Klima-Investmentgesellschaft Nysnø, die dem Ministerium für Handel, Industrie und Fischerei untersteht. Sie investiert in Unternehmen, die klimatische Herausforderungen auf intelligente und profitable Weise zu lösen versuchen.

    Die GTAI stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nichttarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

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    BezeichnungAnmerkung
    AHK NorwegenAnlaufstelle für deutsche Unternehmen
    UtenriksdepartementetAußenministerium
    Statistics NorwayNationale Statistikbehörde
    Innovation NorwayNationale Handels- und Investitionsförderorganisation
    Business NorwayInvestitionsförderagentur, die von Innovation Norway betrieben wird