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Philippinen: Devisenrecht

Das Devisenrecht wird auf den Philippinen von der Zentralbank (Bangko Sentral ng Pilipinas) geregelt. (Stand: 06.10.2026)

Dr. Julio Pereira

Von Dr. Julio Pereira | Berlin

Die philippinische Zentralbank (Bangko Sentral ng Pilipinas – BSP) wird durch den New Central Bank Act (Republic Act No. 7653), zuletzt wesentlich geändert durch Republic Act No. 11211, geregelt.

Landeswährung

Der philippinische Peso (PHP) ist die offizielle Währung der Philippinen. Der PHP ist frei konvertierbar.

Die maßgeblichen devisenrechtlichen Bestimmungen werden insbesondere im Manual of Regulations on Foreign Exchange Transactions (FX Manual) der BSP zusammengeführt.

Es ist frei möglich, philippinische Währung im Wert von bis zu 50.000 PHP ein- oder auszuführen. Für höhere Beträge ist grundsätzlich eine vorherige schriftliche Genehmigung der BSP erforderlich.

Bei der Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen liegt die Obergrenze bei 10.000 US-Dollar (oder dem Gegenwert in anderen Fremdwährungen). Für Beträge, die diese Grenze überschreiten, ist eine vorherige Erklärung erforderlich.

Zahlungsverkehr

Gewinne können regelmäßig problemlos konvertiert und transferiert werden. Die Philippinen gewährleisten Investoren sowohl die Rückführung des eingesetzten Kapitals (Repatriation of Capital) als auch die Dividendenausschüttung ins Ausland.

Ob eine Investition oder Finanzierung bei der BSP registriert werden muss, ist insbesondere dann zu prüfen, wenn später Devisen aus dem philippinischen Bankensystem für die Kapitalrückführung, Dividendenausschüttung oder andere Zahlungen erworben werden sollen.

Beschränkungen bei der Kreditvergabe

Ausländische Darlehen und Fremdwährungsfinanzierungen unterliegen den jeweils geltenden Bestimmungen des FX Manual. Abhängig von Schuldner, Gläubiger, Laufzeit und Finanzierungsstruktur können Registrierungs-, Dokumentations- oder Berichtspflichten gegenüber der BSP bestehen.

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