Branche kompakt | Ukraine | Ernährungswirtschaft

Nahrungsmittelindustrie als Säule der ukrainischen Wirtschaft

Die Ukraine will sich von der Rolle des Rohstoffexporteurs lösen und stärker auf verarbeitete Produkte setzen. Für deutsche Maschinenbauer ergeben sich daraus Geschäftschancen.

Von Waldemar Lichter | Warschau

Ausblick der Nahrungsmittelindustrie in der Ukraine

Bewertung:

  • EU-Annäherung, Fachkräftemangel und Energieprobleme erzwingen Investitionen in Modernisierung, Automatisierung und Energieautarkie.
  • Verlagerung von Rohstoffexporten hin zu stärker verarbeiteten, höherwertigen Produkten bei gleichzeitig steigender Exportorientierung.
  • Hoher Bedarf an EU-konformer Technologie schafft attraktive Marktchancen für deutsche Maschinen- und Ausrüstungsanbieter.

Anmerkung: Einschätzung des Autors für die kommenden zwölf Monate auf Grundlage von prognostiziertem Umsatz- und Produktionswachstum, Investitionen, Beschäftigungsstand, Auftragseingängen, Konjunkturindizes etc.; Einschätzungen sind subjektiv und ohne Gewähr; Stand: Mai 2026

  • Die ukrainische Nahrungsmittelindustrie wächst und investiert trotz Krieg – getrieben von EU-Annäherung und staatlicher Investitionsförderung.

    Die Nahrungsmittelindustrie gehört zu den umsatzstärksten Branchen des ukrainischen verarbeitenden Gewerbes. Ihr Anteil an der gesamten Industrieproduktion nahm seit Kriegsbeginn 2022 kontinuierlich zu und stieg laut dem Statistikamt Derzhstat bis 2024 auf rund 22 bis 23 Prozent. Der Branchenumsatz erreichte 2024 umgerechnet 17,5 Milliarden Euro. Agrar- und Lebensmittelexporte stellten 2024 mit 24,6 Milliarden US-Dollar rund 59 Prozent aller ukrainischen Warenausfuhren. Damit wurde das höchste Niveau seit Beginn des Krieges erreicht und gleichzeitig wieder das Vorkriegsniveau.

    Produktionswachstum erwartet

    Nach einer Abschwächung im 1. Halbjahr 2025, die vor allem auf die Folgen der Dürre, anhaltende Energieausfälle sowie das Auslaufen der EU-Zollpräferenzen im Juni 2025 zurückzuführen war, stabilisierte sich die Produktion im weiteren Jahresverlauf. Für 2026 rechnen Branchenverbände mit erneutem Wachstum, gestützt auf bessere Ernteergebnisse und neue Verarbeitungskapazitäten. Die Investitionsbereitschaft der Branche bleibt hoch.

    Branche muss investieren

    Impulse für Investitionen gehen von mehreren Entwicklungen aus. Zum einen treibt die Annäherung der Ukraine an die EU eine umfassende Modernisierungswelle voran: Bis 2028 muss die Ukraine EU-Lebensmittelstandards vollständig übernehmen. Das zwingt exportorientierte Betriebe zu Investitionen. Zum anderen verlagert die Branche ihren Schwerpunkt vom Rohstoffexport hin zu höherer Verarbeitung. Derzeit entfallen erst 20 Prozent der Agrarexporte auf höherwertig veredelte Produkte - Rohstoffe und Erstverarbeitung dominieren weiterhin.
    Auch der Personalmangel erzwingt höhere Investitionen. Ein großer Teil der Betriebe meldet derzeit Engpässe, was Investitionen in Automatisierung beschleunigt. Zudem belasten kriegsbedingte Probleme bei der Sicherung der Energieversorgung die Branche. Das macht Investitionen in dezentrale Energielösungen erforderlich.

    Chancen für deutsche Ausrüster

    Für deutsche Unternehmen, die Maschinen und Ausrüstung in die Ukraine liefern wollen, ergeben sich daraus konkrete Geschäftsmöglichkeiten. Einige Projekte werden von den Unternehmen selbst finanziert; für einen großen Teil können aber Gelder internationaler Finanzinstitutionen wie EBRD oder EIB sowie EU-Fördermittel genutzt werden. Die Pflicht zur Übernahme von EU-Lebensmittelstandards bis 2028 macht CE-zertifizierte und HACCP-konforme Technologien zur Voraussetzung für exportorientierte Betriebe. Das erhöht die Chancen europäischer Anbieter von Maschinen und Ausrüstungen gegenüber anderen Wettbewerbern auf dem ukrainischen Markt.

    Dynamische Wachstumssparte: Fleisch- und Geflügelverarbeitung

    Die Fleisch- und Geflügelverarbeitung zählt zu den dynamischsten Wachstumssparten der Branche. Die Geflügelfleischproduktion erreichte 2025 rund 1,4 Millionen Tonnen; die Exportmenge lag nach Schätzungen bei 480.000 Tonnen, die Exporterlöse überschritten erstmals die Marke von 1,1 Milliarden US-Dollar. Der Sektor profitiert besonders von der EU-Annäherung, die neue Exportchancen eröffnet. Investitionen fließen in Schlachtkapazitäten in westukrainischen Regionen nahe der EU-Grenze, in die Automatisierung der Zerlegung sowie in die EU-Veterinärzertifizierung.

    Strukturwandel in der Molkereibranche

    Die Molkereibranche befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel – von der Rohstoffverarbeitung hin zur Produktion höherwertiger Erzeugnisse wie Käse, Joghurt und Molkenproteinen. Über 60 Betriebe verfügten Ende 2024 über eine EU-Akkreditierung; einige Dutzend neue Milchwirtschaftsbetriebe werden gebaut. Gleichzeitig steigen die Käseimporte aus der EU. Das zeigt, dass ukrainische Hersteller die wachsende Qualitätsnachfrage noch nicht vollständig bedienen können. Investiert wird in neue Käse- und Joghurtlinien, Kühltechnik, automatisierte Verpackung und Labortechnik für EU-Zertifizierungen.

    Exportorientierung im Süßwarensektor

    Süßwaren und Konfekt sind das exportstärkste verarbeitete Segment, gemessen am Wert. Ein wichtiger Absatzmarkt ist die EU. Da der Inlandsabsatz kriegsbedingt rückläufig ist, gewinnen die Exporte an Bedeutung. Investiert wird in EU-konforme Verpackungen, die Steigerung der Produktionseffizienz und die Erschließung neuer Exportmärkte in Nordamerika und Asien.
     

    Stabiler Inlandsmarkt: Backwaren

    Backwaren sind der stabilste Sektor mit starker Inlandsorientierung. Investitionen fließen vorrangig in die Sicherung der eigenen Energieversorgung sowie in verbesserte Verpackungstechnologien zur Verlängerung der Haltbarkeit. Verbraucher kaufen zwar seltener, aber in größeren Mengen und legen trotz Kaufkraftverlusts Wert auf Qualität.


    Boom bei Convenience-Produkten

    Convenience-Produkte und Fertiggerichte sind das am schnellsten wachsende Segment. Veränderte Alltagsgewohnheiten und weniger Zeit zum Kochen steigern die Nachfrage nach Fertiggerichten, Saucen und Instant-Produkten. Der Markt für tiefgekühlte Halbfertigprodukte wächst nach Branchenschätzungen mit 15 bis 25 Prozent jährlich. Online-Lebensmittelkäufe nehmen kräftig zu – was Investitionen in Vertrieb und Lieferinfrastruktur anstößt.
     

    Modernisierung im Getränkesektor

    Der Getränkemarkt stabilisiert sich auf hohem Niveau. Der Biermarkt zeigt stabile Volumina; alkoholfreie Getränke wachsen leicht. Dominierende Investitionspriorität ist die Energieautarkie, da Brauereien und Abfüllanlagen besonders energieintensiv sind. Automatisierte Abfülltechnik – vor allem im wachsenden Dosensegment – steht im Mittelpunkt laufender Modernisierungsprojekte.

    Ausgewählte Projekte in der ukrainischen Nahrungsmittelindustrie Investitionssumme in Millionen Euro
    Unternehmen

    Investition

    Projekt
    Nestlé Ukraine

    rund 218

    Modernisierung Werke Lwiw, Torchyn, Charkiw
    Kernel-Trade

    rund 210

    Pflanzenölpresswerk Starokostjantyniv (Chmelnyzkyj), 1 Mio. t/Jahr, vollautomatisiert (Bühler/Sigma)
    MHP SE

    rund 400 (Unternehmenswert)

    Übernahme Grupo UVESA Spanien (>92%); neue Schlachtanlagen Westukraine nahe polnischer Grenze
    Astarta

    74

    Sojaproteinkonzentrat-Werk Poltawa, 100.000 t/Jahr (erstes der Ukraine, IFC-kofinanziert)
    Astarta

    71 

    Soja-/Rapsverarbeitungswerk Chmelnyzkyj, 400.000 t/Jahr
    Nestlé Ukraine

    bis 70 

    Neue Vermicelli-Fabrik Smolyhiv (Wolyn), 40.000 t/Jahr, 75% Export (EU/USA/Mexiko)
    Carlsberg Group

    rund 40

    Automatisierte Abfülllinie Kyjiw
    Quelle: Unternehmens- und Pressemeldungen 2026

    Von Waldemar Lichter | Warschau

  • Tiefere Verarbeitung und margenstärkere Produkte im Fokus. Unternehmen sehen im Export großes Potenzial. Investitionen werden benötigt. 

    Die ukrainische Nahrungsmittelindustrie wird von zwei Sparten dominiert: Ölsaatenverarbeitung und Fleisch- beziehungsweise Geflügelverarbeitung. Beide sind exportgetrieben, stark vertikal integriert und in der Hand weniger Großunternehmen. Daneben bestehen bedeutende Kapazitäten in der Molkerei, Obst- und Gemüseverarbeitung sowie in der Süßwaren- und Getreideproduktion – Bereiche, die stärker den Inlandsmarkt bedienen, aber zunehmend auf den EU-Export ausgerichtet werden.

    Exportorientierte Schlüsselbereiche prägen die Nahrungsmittelindustrie

    Die Ölsaatenverarbeitung ist der umsatz- und exportstärkste Zweig der ukrainischen Nahrungsmittelindustrie. Angetrieben wird das Wachstum durch Rekordmengen bei der Ölsaatenverarbeitung – in der Saison 2023/24 waren es rund 17,4 Millionen Tonnen – sowie durch die Wiederöffnung der Schwarzmeerhäfen, was die Exportlogistik verbessert hat. Die Ukraine ist Weltmarktführer im Sonnenblumenölexport mit einem globalen Marktanteil von knapp 37 Prozent; im Land werden 95 Prozent der heimischen Ernte weiterverarbeitet. Öl- und Fettprodukte generieren inzwischen fast ein Fünftel der ukrainischen Agrarexporterlöse. Der Bereich entwickelt sich von der reinen Rohölextraktion hin zu höherwertigen, stärker verarbeiteten Produkten, darunter raffinierte Öle, abgefüllte Endprodukte sowie Proteinkonzentrate und kalibrierte Kerne für den EU-Markt.

    Die Fleisch- und Geflügelverarbeitung wird von MHP dominiert, einem vollständig vertikal integrierten Agrarkonzern, der Futter, Zucht und Schlachtung in sich vereint und als größtes Geflügelunternehmen Europas gilt. Die Ukraine zählt zu den weltweit stärksten Exporteuren von Geflügelfleisch.

    Die Molkerei- und Milchverarbeitungsindustrie befindet sich im strukturellen Wandel: Sinkende Rohmilchmengen, schrumpfender Binnenmarkt und die Pflicht zur EU-Standardangleichung bis 2028 zwingen die Branche zu Konsolidierung und Investitionen in höherwertige Verarbeitung. Die Branche sieht gute Chancen für den Export – seit 2024 sind verarbeitete Milchprodukte für den EU-Markt vollständig zollfrei, 60 ukrainische Molkereien sind bereits EU-akkreditiert. Ukrainische Exportprodukte erzielen derzeit jedoch nur ein Drittel der Preise europäischer Wettbewerber, was auf erheblichen Nachholbedarf bei Verarbeitungstiefe und Produktqualität hinweist. Die Branche investiert daher gezielt in Käse, Babykost, Trockenmilch und Premiumjoghurt. Ausländisches Engagement bleibt begrenzt – Lactalis ist der bedeutendste internationale Akteur im Sektor.

    Starkes Wachstum der Obst- und Gemüseverarbeitung durch Tiefkühlkapazitäten

    Die Obst- und Gemüseverarbeitung verzeichnete 2024 mit über 30 Prozent das stärkste Umsatzwachstum aller Teilsparten der Nahrungsmittelindustrie. Wesentlich dazu beigetragen hat der Aufbau von IQF-Kapazitäten (Individual Quick Freezing): Die Ukraine hat sich zum weltweit führenden Exporteur von gefrorenen Himbeeren entwickelt – 95 Prozent der Himbeerproduktion werden tiefgekühlt exportiert. Polen, Deutschland, Tschechien und Österreich sind die wichtigsten Zielmärkte. Der nächste strategische Schritt zu Pürees, Säften und IQF-Fertigprodukten ist das erklärte Branchenziel und treibt Neuinvestitionen an. Die Unternehmen Yarofruit (Lwiw), Tevitta/LNZ-Gruppe (Tscherkassy) und LeoBerry (Westukraine) betreiben bereits industrielle IQF-Werke. Chumak, das sein Hauptwerk in Kakhovka durch Kriegshandlungen verloren hat, plant den Aufbau eines neuen Werks im Odessa-Gebiet.

    Die Getreide-, Teigwaren- und Backwarenverarbeitung ist mengenmäßig bedeutend. Standardprodukte wie Brot, Mehl und einfache Teigwaren sind margenarm und verlieren auf dem Binnenmarkt an Volumen; exportorientierte Markensegmente wie Kekse, Waffeln, Vermicelli und Süßwaren wachsen dagegen stark. Das deutlichste Entwicklungssignal setzt Nestlé mit seinem neuen Vermicelli-Werk in der Region Wolyn (Investition: 50 Millionen US-Dollar), das 75 Prozent seiner Produktion in die EU exportiert.

    Großunternehmen dominieren, Konzentration nimmt weiter zu

    Die Branche weist eine ausgeprägte Zweiteilung auf: Wenige vertikal vollintegrierte Großkonzerne wie Kernel, MHP, Astarta oder Roshen dominieren die Verarbeitung und den Export, während eine große Zahl von Klein- und Mittelbetrieben hauptsächlich den Inlandsmarkt bedient. Feststellbar ist ein Trend zur Konzentration – Agroholdings nutzen die Kriegsbedingungen zur Expansion und für Übernahmen kleinerer Betriebe. Große Unternehmen verfügen über eine bessere Logistikinfrastruktur und Zugang zu internationalen Kreditlinien, zum Beispiel bei der Europäischen Investitionsbank. Klein- und Mittelbetriebe geraten unter Druck: Energiekosten, Arbeitskräftemangel und fehlender Kapitalzugang schwächen ihre Position. Der Erwerb zusätzlicher Ackerflächen tritt als Investitionspriorität in den Hintergrund; Priorität haben jetzt Verarbeitungstiefe, Energieautonomie und vertikale Integration – wie die Astarta-Werke für Sojaproteinkonzentrat und Rapsverarbeitung zeigen.

    Auswahl bedeutender Nahrungsmittelunternehmen in der Ukraine in Millionen Euro
    UnternehmenSparte

    Umsatz 2024

    RoshenSüßwaren/Konfekt

    860

    Nestlé UkraineInstant-Produkte, Saucen, Konfekt

    343

    SchtschedroPflanzenöl

    276

    Radechiwskij ZuckerZucker

    271

    Terra FoodMolkerei/Butter/Käse

    244

    Mondelez UkraineSüßwaren/Konfekt

    218

    OlijarPflanzenöl

    214

    Dairy AllianceMilch und Milcherzeugnisse

    214

    GlobinoFleisch/Geflügel

    207

    Golden Dragon (Kuhovar)Instant-Produkte/Convenience Food

    159

    Quelle: Fachportal AgroReview

    Ausländische Investitionen trotz anhaltender Risiken

    Ausländisches Kapital war vor dem Krieg stark in der Ukraine verankert: Die ABCD-Gruppe (ADM, Bunge, Cargill, Louis Dreyfus) baute Handels- und Verarbeitungsstrukturen auf; PepsiCo, Nestlé und AB InBev engagierten sich im Konsumgüterbereich. Seit 2022 steht dieses Engagement unter Druck. Dennoch sind Zeichen neuen Interesses erkennbar: Bunge erwarb im Juli 2025 die Ölmühle ViOil (Winnyzja) für rund 162 Millionen US-Dollar – die größte Einzeltransaktion im Sektor seit Kriegsbeginn. Nestlés Fabrikneubau in Wolyn unterstreicht, dass EU-Exportzugang ein ausreichend starkes Investitionsmotiv sein kann, um trotz Kriegsrisiken zu investieren.

    Produktion ausgewählter Nahrungsmittel und Getränke in der Ukrainein Milliarden US-Dollar
    Sparte

    2020

    2023

    2024

    Nahrungsmittel, Getränke, Tabak (gesamt)21,220,021,3
     Nahrungsmittel, darunter17,817,318,5
      Fleisch und Fleischwaren3,04,14,0
      Speiseöl5,95,05,8
      Milch und Milcherzeugnisse2,32,02,2
      Brot und Brotwaren1,41,11,1
      Zucker0,50,80,9
      Süßwaren (Kakao, Schokolade, Zuckerwaren)0,80,50,6
     Getränke aller Art2,32,32,4
    Realisierte Industrieproduktion (Absatzwert, ohne MwSt. und Verbrauchsteuer, umgerechnet zum jeweiligen Jahreswechselkurs).Quelle: Ukrainischer Statistikdienst (Derzhstat)

    Von Waldemar Lichter | Warschau

  • Die Ukraine passt die Regelungen für die Nahrungsmittelindustrie an EU-Richtlinien an.

    Das seit dem 29. Oktober 2025 geltende revidierte erweiterte Freihandelsabkommen (DCFTA) bildet die handelspolitische Grundlage für den bilateralen Handel zwischen der Ukraine und der EU: Maschinen und Ausrüstungen mit EU-Ursprung sind beim Export in die Ukraine weitgehend zollfrei. Allerdings fällt auf importierte Industriegüter in der Ukraine grundsätzlich die Einfuhrmehrwertsteuer (Standardsatz: 20 Prozent) an. Als operative Einschränkung bleibt das aktive Kriegsrecht zu beachten, das Lieferketten, Versicherbarkeit und Zahlungsabwicklung erschwert. Zur Absicherung stehen deutschen Exporteuren Hermesdeckungen sowie das Investitionsgarantieprogramm der Bundesregierung zur Verfügung.

    Zuständig für Zollabwicklung und Einfuhrverfahren ist der Staatliche Zolldienst. Für Lebensmittel besteht eine Pflicht zur sanitär-epidemiologischen Expertise. Die Verantwortlichkeit hierfür liegt beim staatlichen Dienst für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz. Tierische und pflanzliche Produkte unterliegen veterinärrechtlichen und phytosanitären Kontrollen. 

    Germany Trade & Invest stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht zur Verfügung sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nichttarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

     

     

    Von Waldemar Lichter | Warschau

  • Bezeichnung

    Anmerkungen

    AHK Ukraine

    Anlaufstelle für deutsche Unternehmen

    Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft

    Das bisherige eigenständige Ministerium für Agrarpolitik und Ernährung wurde im Juli 2025 aufgelöst.
    Sojus ptachiwnykiw UkrajinyVerband der Geflügelproduzenten der Ukraine
    Asoziazija Wyrobnykiw MolokaVerband der Milchproduzenten
    Asoziazija UkrolijapromVerband der Speiseölindustrie der Ukraine
    Asoziazija UkrkondpromVerband der Hersteller von Süßwaren, Lebensmittelkonzentraten, Stärke und Melasse
    Ukrsugar - National Association of Sugar Producers of UkraineVerband der Zuckerhersteller
    AgroexpertFachzeitschrift
    Agrarnyj TyshdenFachzeitschrift
    International Forum of Food Industry and Packaging (IFFIP)Internationale Fachmesse (22. bis 24. April 2026)
    World Food UkraineInternationale Fachmesse (28. bis 30. Oktober 2026)
    LatifundistBranchenportal
    AgroperspectivaBranchenportal