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Wirtschaftsumfeld | Ukraine, Russland | Finanzsanktionen

Ukraine setzt Geldtransferdienstleister auf die Sanktionsliste

Die Ukraine stellt Geschäfte mit dem Geldtransfersystem Royal Pay Europe unter Strafe. Damit soll die Umgehung von Finanzsanktionen gegen Russland verhindert werden.

Von Hans-Jürgen Wittmann | Berlin

Staatspräsident Wolodymyr Zelensky verhängte am 12. Januar 2023 mit dem Präsidialerlass Nr. 14/2023 Sanktionen gegen die Royal Pay Europe GmbH. Die im lettischen Riga angesiedelte Firma bietet die Abwicklung von Zahlungsdienstleistungen an, unter anderem mit Russland. Ihr Besitzer ist der russische Staatsbürger Sergej Kondratenko. Dieser war auch an einem russischen Zahlungsdienstleister beteiligt. Ukrainische Medien vermuten, dass die Aktivitäten beider Unternehmen zur Umgehung von Finanzsanktionen gegen Russland dienen könnten.

Die ukrainischen Sanktionen gegen Royal Pay Europe umfassen die Sperrung von Vermögenswerten, die Verhinderung des Kapitalabzugs aus der Ukraine und der Erfüllung finanzieller Verpflichtungen sowie das Verbot der Teilnahme an der Privatisierung oder Verpachtung von Staatseigentum. Ebenso ist es untersagt, Wertpapiergeschäfte mit der Gesellschaft zu tätigen. Die Sanktionen sind auf fünf Jahre ausgelegt.

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