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Branche kompakt | USA | Medizintechnik

USA stärken die ambulante Gesundheitsversorgung

Das US-Gesundheitssystem steht wegen steigendem Behandlungsbedarf unter Druck. Mehr ambulante Angebote und KI-Lösungen sollen Kosten dämpfen und Abläufe effizienter machen.

Von Heiko Stumpf | San Francisco

 

Ausblick der Medizintechnik in den USA

Bewertung:

 

  • Die Gesundheitsausgaben pro Kopf steigen nach Prognosen bis 2033 um mehr als 50 Prozent an.
  • Die Anzahl der Menschen im Alter von über 65 Jahren wächst und daher steigt die Verbreitung von chronischen Erkrankungen.
  • Mehr als 600 Krankenhausprojekte mit einem Investitionsvolumen von etwa 174 Milliarden US-Dollar sorgen für einen hohen Ausstattungsbedarf.
  • KI-Anwendungen im Gesundheitssektor breiten sich zunehmend aus.

Anmerkung: Einschätzung des Autors für die kommenden zwölf Monate auf Grundlage von prognostiziertem Umsatz- und Produktionswachstum, Investitionen, Beschäftigungsstand, Auftragseingängen, Konjunkturindizes etc.; Einschätzungen sind subjektiv und ohne Gewähr; Stand: Dezember 2025

  • Steigende Patientenzahlen treiben Investitionen im US-Gesundheitssektor voran – trotz Kürzungen bei staatlichen Programmen. Die Rolle ambulanter Zentren wächst deutlich.

    Mit einem prognostizierten Marktvolumen von 269 Milliarden US-Dollar (US$) im Jahr 2025 festigen die USA ihre Position als weltweit größter Medizintechnikmarkt. Angesichts des wachsenden Bedarfs für medizinische Behandlungen müssen die Gesundheitseinrichtungen ihre Investitionen in den kommenden Jahren deutlich steigern.

    Rund 40 %

    des weltweiten Branchenumsatzes vereint der US-Medizintechnikmarkt auf sich.

    Das Analyseunternehmen Fitch Solutions erwartet, dass der Umsatz mit Medizinprodukten bis 2029 auf 328,5 Milliarden US$ ansteigt. Dies entspricht einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 5,1 Prozent pro Jahr. Die USA sind dabei auch der weltweit größte Importeur von medizinischen Geräten. Die Importe machen etwa 30 Prozent des Marktes aus.

    Kostenexplosion im teuersten Gesundheitssystem der Welt

    Das amerikanische Gesundheitswesen ist führend bei medizinischer Innovation und ermöglicht Behandlungen auf höchstem Niveau - jedoch zu enormen Kosten. Die Gesundheitsausgaben der USA sind deutlich höher als in anderen Ländern. Laut Schätzungen des Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS) entfielen 2024 rund 18 Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP) auf den Gesundheitssektor. Das sind 15.610 US$ pro Kopf. Im Vergleich waren es in Deutschland laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) nur etwa 12,3 Prozent des BIP und umgerechnet 5.721 US$ pro Kopf.

    Insbesondere die alternde Bevölkerung treibt die Kosten im Gesundheitssystem weiter nach oben. Mit dem Eintritt der Babyboomer in das Rentenalter wächst die Zahl der Menschen ab 65 Jahren von zurzeit rund 63 Millionen auf etwa 73 Millionen im Jahr 2033 an. Neben der Alterung der Gesellschaft sorgt auch der Lebensstil für einen Anstieg von chronischen Krankheiten. Rund 40 Prozent der US-Bevölkerung gelten als übergewichtig. Die Zahl der Krebserkrankungen nimmt zu: Für 2025 werden über 2 Millionen neue Fälle erwartet – rund 27 Prozent mehr als vor zehn Jahren.

    Der zusätzliche Behandlungsbedarf stellt das US-Gesundheitssystem vor große Herausforderungen: Laut CMS-Prognosen steigen die jährlichen Gesundheitsausgaben bis 2033 um durchschnittlich 5,6 Prozent – wodurch die Pro-Kopf-Kosten auf 24.200 US$ anwachsen.

    Kürzungen im Gesundheitswesen sorgen für Unsicherheit

    Mit dem One Big Beautiful Bill Act (OBBA) tritt die Trump-Regierung auf die Kostenbremse: Über 1 Billion US$ sollen in den nächsten zehn Jahren bei Gesundheitsprogrammen eingespart werden. Die Kürzungen betreffen vor allem das Medicaid-System, das einkommensschwachen Menschen eine Grundversorgung bietet. Durch strengere Zugangskriterien könnten bis 2034 rund 10 Millionen Menschen ihren Zugang zu Medicaid verlieren. 

    Leidtragende wären auch die Krankenhäuser, welche über diesen Zeitraum mit Einnahmeverlusten von etwa 665 Milliarden US$ rechnen müssen. Beobachter befürchten, dass insbesondere Non-Profit-Krankenhäuser und Einrichtungen im ländlichen Raum ihre Investitionen zurückfahren oder Projekte auf Eis legen.

    Auch die Zukunft des Affordable Care Act (ACA) ist weiter fraglich. Die als Obamacare bekannte Gesetzgebung erleichtert den Zugang zu privaten Krankenversicherungen durch steuerliche Zuschüsse für einkommensschwache Haushalte. Eine Erweiterung der Zuschüsse, die während der COVID-19-Pandemie eingeführt und mehrfach verlängert wurde, läuft Ende 2025 aus. Die Republikaner lehnen eine Verlängerung bislang ab – ein Streitpunkt, der im Herbst 2025 zum längsten Government Shutdown in der US-Geschichte führte. Ohne Verlängerung könnten 4 bis 5 Millionen Amerikaner ihre Krankenversicherung verlieren.

    Krankenhäuser schaffen Kapazitäten

    Der steigende Behandlungsbedarf schlägt sich bereits in höherer Auslastung in den Krankenhäusern nieder. Laut Forschern der University of California Los Angeles (UCLA) ist sie von rund 64 Prozent vor der Pandemie auf zuletzt etwa 75 Prozent gestiegen. Und die Patientenzahlen wachsen weiter. 

    Der 2025 Impact of Change Report des Beratungsunternehmens Sg2 prognostiziert, dass die stationären Behandlungen bis 2035 um 5 Prozent auf jährlich etwa 31,9 Millionen Patientenentlassungen zunehmen. Patienten über 65 Jahre, die häufig unter Komorbiditäten leiden, machen dabei mehr als die Hälfte aus. Das führt zu längeren Klinikaufenthalten: Die Zahl der Krankenhaustage dürfte deshalb um 10 Prozent auf 175,8 Millionen steigen.

    Im Krankenhausbau herrscht mit einem Investitionsvolumen von 174 Milliarden US$ bereits eine hohe Aktivität. "Aktuell befinden sich 347 Projekte im Bau, die eine Nutzfläche von 7,4 Millionen Quadratmetern schaffen", sagt Mike Hargrave vom Marktforschungsunternehmen Revistamed, das auf Immobilien im Gesundheitssektor spezialisiert ist. Hinzukommen weitere 334 Vorhaben in der Planungsphase - knapp die Hälfte der geplanten Nutzfläche von 7,5 Millionen Quadratmetern entfällt dabei auf die Erweiterung von bestehenden Kliniken, so der Experte. 

    Dadurch gibt es immer mehr Krankenhausbetten in den USA: Prognosen von Statista zufolge wird bis 2029 eine Gesamtzahl von etwa 960.080 Betten erreicht (2024: 942.170 Betten). 

    Ausgewählte Investitionsvorhaben im US-Gesundheitssektor in Milliarden US-Dollar

    Projekt

    Investitionssumme 

    Anmerkung
    North Carolina Children’s eHealth - University of North Carolina und Duke University (Apex, North Carolina)

    2-3

    Neubau eines pädiatrischen Krankenhauses mit 550 Betten und Outpatient Center. Baubeginn voraussichtlich 2027
    Harris Health Northeast Houston Hospital - University of Texas (Houston, Texas)

    2

    Neubau eines Level-1-Trauma-Krankenhauses mit 330 Betten (plus 60 Shell Rooms). Geplante Eröffnung im 1. Quartal 2029
    Wexner Medical Center - Ohio State University (Columbus, Ohio)

    ~2

    Klinikneubau (26-stöckiger Turm) mit 820 Einzelzimmern, 234 Intensivbetten und 51 Betten in der Neonatologie. Geplante Fertigstellung 2026
    Dana-Farber Beth Israel Deaconess Cancer Collaboration - Harvard Medical School (Boston, Massachusetts)

    1.68

    Neubau eines Krebszentrums mit 300 Betten. Geplanter Baustart 2026 und Eröffnung 2031
    Good Samaritan Hospital und HCA Healthcare (San Jose, Kalifornien)

    1.3

    Erweiterungsprojekt: Neubau eines Parkhauses, eines Patiententurms mit ca. 43.660 Quadratmetern sowie einer zentralen Energieanlage. Geplante Fertigstellung bis 2032
    Scripps Health (San Marcos, Kalifornien)

    1.2

    Neubau eines ambulanten Zentrums und später eines Akutkrankenhauses (200–250 Betten)
    NewYork-Presbyterian (New York City, New York)

    1.2

     

    Geplanter Neubau eines Krebs- und Spezialklinikums auf dem Campus des Columbia University Irving Medical Center. Genehmigungsprozess läuft

     

    Roper St. Francis Healthcare (North Charleston, South Carolina)

    1.2

    Neubau eines Krankenhauses auf einem rund 11 Hektar großen Gelände. Ersatz für das bestehende Krankenhaus in Downtown Charleston. Fertigstellung bis 2029
    Wellstar Kennestone Regional Medical Center (Acworth, Georgia)

    1.1

    Geplanter Neubau eines Krankenhauses mit 230 Betten und rund 62.700 Quadratmeter Nutzfläche. Ausstattung: 70 Behandlungsplätze in der Notaufnahme und acht OP-Säle. Voraussichtliche Eröffnung 2031
    Kaiser Permanente (Sacramento, Kalifornien)

    1.

    Neubau eines Krankenhauscampus mit 310 Betten, 14 OP-Sälen und einer Notaufnahme mit 70 Behandlungsplätzen. Zusätzlich entsteht ein medizinisches Bürogebäude mit rund 16.000 Quadratmetern und 66 Untersuchungsräumen. Geplante Fertigstellung 2029
    Quelle: Recherchen von Germany Trade & Invest 2025

    Hohes Wachstum bei ambulanten Zentren

    Auch der ambulante Bereich bietet hohes Wachstumspotenzial im US-Medizintechnikmarkt. Bis 2035 steigt die Anzahl ambulanter Behandlungen um voraussichtlich 18 Prozent auf über 6 Milliarden an. 

    Ein besonderes Wachstumsfeld sind Ambulatory Surgical Centers (ASC) - also ambulante OP-Zentren außerhalb von Krankenhäusern. Viele Eingriffe können in ASC um 30 bis 60 Prozent günstiger durchgeführt werden als in ambulanten Krankenhausabteilungen.

    Aus Kostengründen werden deshalb immer mehr chirurgische Eingriffe in ASC verlagert - und regulatorische Erleichterungen verstärken den Trend. Das CMS erweitert die ASC Covered Procedures List im Jahr 2026 um 289 Eingriffe. Die Liste legt fest, welche Operationen in ASC über Medicare abgerechnet werden können.

    Die Erweiterung ermöglicht dem ASC, mehr und teilweise komplexere Eingriffe im Rahmen von Medicare durchzuführen und dadurch größere Patientenkreise zu erschließen. Vor diesem Hintergrund dürften auch private Krankenversicherungen die Kostenerstattung ausweiten. Die Anzahl der in ASC durchgeführten Operationen wird über die nächsten 10 Jahre um insgesamt 23 Prozent steigen, prognostiziert Sg2. Besonders großes Potenzial besteht in den Bereichen Orthopädie, Wirbelsäulenmedizin und Gastroenterologie. 

    Mitte 2025 gab es über 6.500 zertifizierte Ambulatory Surgical Centers (ASC) in den USA (2022: 6.109). Rund 70 Prozent werden von unabhängigen Betreibern geführt. Medizintechnikunternehmen passen ihre Vertriebsstruktur bereits an und bilden speziell auf ambulante Zentren ausgerichtete Teams, etwa um flexible Finanzierungsmodelle anzubieten. Im Hinblick auf die technische Ausstattung stehen die ambulanten Zentren modernen Kliniken in nichts nach und beschaffen beispielsweise auch hochmoderne Chirurgierobotik.

    Neben den ASC profitieren auch die ambulanten OP-Bereiche in Krankenhäusern von Deregulierung: Ab 2026 wird die Inpatient Only List, die festlegte, welche Eingriffe Medicare ausschließlich stationär vergütet, schrittweise über drei Jahre abgeschafft. 

    Arztpraxen vermehrt in der Hand von Ketten

    Auch die Primärversorgung verändert sich. Die Anzahl der eigenständigen Arztpraxen nimmt ab. Dafür gibt es bereits mehr als 15.000 Urgent Care Center, die meist von Ketten wie Concentra oder CareNow betrieben werden. Der Umsatz von Urgent Care Centern soll bis 2030 um jährlich über 7 Prozent wachsen. 

    Von Heiko Stumpf | San Francisco

  • KI revolutioniert den US-Gesundheitssektor und dringt in immer mehr Bereiche vor. Auch Telemedizin und häusliche Versorgung bleiben wichtige Themen.

    Die USA sind Vorreiter bei digitalen Gesundheitslösungen. Laut dem Marktforschungsinstitut Precedence Research könnte der US-Markt für digitale Gesundheit im Jahr 2025 ein Volumen von rund 92 Milliarden US-Dollar (US$) erreichen und bis 2030 um durchschnittlich rund 12 Prozent pro Jahr wachsen. Dazu trägt die innovative Start-up-Szene bei. Nach Angaben des Portals HealthTech Alpha sind rund 3.800 Digital Health Start-ups im US-Markt aktiv. 

    Der Markt für Risikokapital vollzieht im Jahr 2025 die lange erwartete Trendwende. Nachdem während der Coronapandemie im Jahr 2021 eine Rekordsumme von 29,2 Milliarden US$ eingesammelt wurde, folgte ein dreijähriger Absturz. Nun geht es wieder bergauf - mit 9,9 Milliarden US$ haben junge Unternehmen im Bereich Digital Health bis zum 3. Quartal 2025 schon fast das gesamte Finanzierungsvolumen des Vorjahres erreicht. Getrieben wird der Trend vor allem durch den KI-Investmentboom, der auch für vielversprechende Aussichten im Jahr 2026 sorgt.

    KI hört mit und erstellt die Dokumentation

    Insbesondere KI‑Lösungen für klinische und administrative Prozesse rücken in den Fokus. Am schnellsten wächst der Bereich der KI-Assistenten - etwa Ambient Listening und AI Scripts. Diese Systeme hören bei Patientengesprächen im Hintergrund mit und erstellen automatisch die zugehörige Dokumentation. Laut dem 2025 Healthcare IT Survey von Bain & Company haben bereits 62 Prozent der befragten US-Gesundheitsdienstleister und -versicherer solche Systeme eingeführt oder befinden sich in der Pilot- oder Proof-of-Concept-Phase.

    Nachdem zunächst Arztpraxen und ambulante Einrichtungen zu den frühen Anwendern zählten, halten die KI-gestützten Systeme verstärkt auch in großen Krankenhäusern Einzug. Beim renommierten Betreiber Mass General Brigham in Massachusetts nutzen bereits rund 2.500 Ärzte die Technologie. Das bisherige Resümee in der Branche ist positiv. Die für Dokumentationszwecke aufgewendete Zeit kann sich durch KI-Assistenten um bis zu zwei Drittel reduzieren, weshalb mehr Zeit für Patienten bleibt - und auch das Burn-out-Empfinden sinkt. Zudem wird auch von Effizienzgewinnen bei der medizinischen Kodierung zur Kostenerstattung berichtet.

    Neben dem Marktführer Microsoft mit Dragon Copilot sind auch zahlreiche Start-ups wie Ambience Healthcare, Abridge, Onpoint Healthcare Partners oder Nabla in dem Feld aktiv. Auch führende Anbieter von elektronischen Patientenakten wie Epic, Oracle Health oder Meditech integrieren KI-Anwendungen in ihre Plattformen. Die Adoption wird dadurch erleichtert, dass für KI-Assistenzsysteme wie Ambient Listening in der Regel keine Zulassung erforderlich ist.

    Auch Medizinprodukte setzen auf KI

    Verstärkt kommt KI auch in medizintechnischen Geräten zur Anwendung. Bis Mitte 2025 hatte die Regulierungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) bereits rund 1.250 KI-basierte Produkte zugelassen. Mit rund 77 Prozent fällt der Großteil in den Bereich der bildgebenden Diagnostik. Die Kardiologie steht mit 9 Prozent an zweiter Stelle. Bei den Anbietern ist GE Healthcare mit 84 Zulassungen führend, gefolgt von Siemens Healthineers und Philips mit 76 beziehungsweise 32 Anwendungen.

    Die zugelassenen KI-Systeme beruhen nahezu ausschließlich auf klassischen Machine-Learning- oder Deep-Learning-Algorithmen. Grundmodelle oder generative KI sind bislang in den FDA-Zulassungen nicht vertreten. Aidoc hat jedoch als erstes Unternehmen eine FDA-Zulassung für Bildanalysemodelle erhalten, die auf einem Grundmodell aufbauen - und auch GE Healthcare sowie Philips entwickeln bereits Grundmodelle für die MRT-Bildgebung.

    Erleichterungen für Telemedizin hängen in der Schwebe

    Langfristig gute Geschäftschancen bietet auch die Telemedizin. Laut dem 2025 Impact of Change Report von Sg2 könnten virtuelle Arztbesuche im Jahr 2035 einen Anteil von 19 Prozent erreichen. Die zukünftige Marktentwicklung hängt auch davon ab, ob im Zuge der Coronamaßnahmen erlassene Erleichterungen für Telemedizin verlängert werden. 

    Innerhalb von Medicare wurden unter anderem geografische Beschränkungen für Telemedizinanbieter aufgehoben. Diese Ausnahmeregelungen gelten derzeit bis zum 30. Januar 2026. Im US-Kongress gibt es parteienübergreifende Bemühungen, die telemedizinischen Ausnahmeregelungen über das Jahr 2026 hinaus zu verlängern.

    Seitens der Drug Enforcement Agency gibt es zudem Überlegungen, dauerhaft die telemedizinische Verschreibung von rezeptpflichtigen Medikamenten zu erlauben. Eine entsprechende Ausnahmeregelung gilt derzeit bis 31. Dezember 2025. Ohne die Ausnahme wäre immer eine persönliche Erstuntersuchung bei der verschreibenden Stelle erforderlich. Die Ausnahmeregelung gilt landesweit für alle Anbieter, nicht nur für Medicare.

    Häusliche Gesundheitsversorgung gewinnt an Bedeutung

    Bei Gesundheitsanbietern stoßen auch Konzepte für häusliche Behandlungen auf großes Interesse. Laut Sg2 wird die häusliche Gesundheitsversorgung bis 2035 um insgesamt 35 Prozent wachsen - und damit ein jährliches Volumen von 702 Millionen Behandlungen erreichen.

    Ein Beispiel ist das Konzept Hospital-at-Home. Statt in der Klinik können Patienten bei chronischen Erkrankungen oder zur Nachsorge nach chirurgischen Eingriffen in den eigenen vier Wänden behandelt werden. Dafür kommen telemedizinische Geräte zur Patientenfernüberwachung wie Herzfrequenz- und Blutdruckmesser zum Einsatz. 

    Durch das Acute Hospital Care at Home Program erlaubt die US-Regierung, Hospital-at-Home Behandlungen im Rahmen von Medicare wie stationäre Aufenthalte abzurechnen. Mit Stand September 2025 nahmen bereits 419 Krankenhäuser an dem Programm teil. Teilnehmende Einrichtungen berichten von spürbaren Effizienzgewinnen, insbesondere da sich die Wartezeiten auf freie Betten verkürzen. 

    Allerdings tickt auch hier die Uhr, denn die Regelung ist bis zum 30. Januar 2026 befristet. Das Repräsentantenhaus hat bereits eine fünfjährige Verlängerung verabschiedet ,sodass als nächster Schritt noch der Senat zustimmen muss.

    Von Heiko Stumpf | San Francisco

  • Das Gesundheitssystem der USA ist komplex und setzt stark auf Eigenverantwortung. Deutschland zählt zu den wichtigsten Lieferländern für Medizintechnik.

    Die USA sind das einzige große Industrieland, in dem die Bereitstellung von medizinischen Dienstleistungen und Versicherungen nicht durch eine zentrale nationale Strategie vereinheitlicht ist. Eine gesetzliche Krankenversicherung wie in Deutschland gibt es nicht. Der Bevölkerungsanteil mit Krankenversicherungsschutz ist mit 92 Prozent dennoch hoch.

    Vielfältiger Markt für private Krankenversicherungen

    Die meisten Menschen sind über Gruppenversicherungen, die von ihren Arbeitgebern unterstützt werden, krankenversichert. Dabei gibt es eine unüberschaubare Zahl an Tarifen und Modellen. Die durchschnittliche jährliche Versicherungsprämie für Einzelpersonen lag im Jahr 2025 bei 9.325 US-Dollar (US$), für Familien lag der Wert bei 26.993 US$. Davon wurden jeweils im Schnitt 16 Prozent beziehungsweise 26 Prozent durch die Beschäftigen getragen (plus Eigenanteile und Zuzahlungen). 

    Bei den Versicherungstarifen wird zwischen zwei Gruppen unterschieden: 

    1. Verträge mit einer Preferred Provider Organization (PPO) ermöglichen eine freie Arztwahl (mit Einschränkungen in Form von Eigenanteilen und Zuzahlungen)
    2. Im Rahmen einer Health Maintenance Organization (HMO) können grundsätzlich nur bestimmte Gesundheitseinrichtungen genutzt werden, beispielsweise eines privat betriebenen Health Systems wie Kaiser Permanente.

    Rund 84 Millionen Personen mit geringem Einkommen erhalten über das staatliche Medicaid-Programm Zugang zu einer Krankenversicherung. Bei Einkommensgrenzen, Versicherungsbeiträgen und Leistungen gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen US-Bundesstaaten. Die fast 63 Millionen Menschen im Rentenalter sind über das staatliche Krankenversicherungsprogramm Medicare versichert. Eine erhebliche Anzahl von rund 27 Millionen Menschen muss aktuell ohne Krankenversicherung leben.

    Rahmendaten zum US-Gesundheitssystem

    Indikator

    Wert

    Einwohnerzahl (2024 in Mio.)

    340,1

    Bevölkerungswachstum (2024 in %)

    0,98

    Altersstruktur der Bevölkerung (2024)

     

     Anteil der bis 14-Jährigen (in %)

    17,3

     Anteil der mindestens 65-Jährigen (in %)

    17,9

    Durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt (2023 in Jahren)

    78,4

    BIP pro Kopf (2024 in US$)

    86.117

    Gesundheitsausgaben pro Kopf (2024 in US$)

    14.671

    Anteil der Gesundheitsausgaben am BIP (2024 in %)

    18,0

    Ärzte/100.000 Einwohner (2023)

    254

    Zahnärzte/100.000 Einwohner (2024)

    61

    Krankenhausbetten/100.000 Einwohner (2023) 

    232

     davon in öffentlich zugänglichen Krankenhäusern*

    235

    * ohne Spezialkliniken wie Rehabilitation oder Kliniken für bestimmten Personenkreis wie Veterans Hospitals.Quelle: United States Cenus Bureau, Centers for Medicare & Medicaid Services, U.S. Centers for Disease Control and Prevention, Association of American Medical Colleges, American Hospital Association, Internationaler Währingsfonds (IWF) 2025

    Weitergehende Informationen über das US-amerikanische Gesundheitssystem bieten beispielsweise die US-Botschaft in Deutschland, das MIT Medical und der Commonwealth Fund.

    Krankenhäuser unterscheiden sich im Nachfrageverhalten

    Insgesamt verfügen die Vereinigten Staaten über rund 6.100 Krankenhäuser, darunter etwa 5.100 Akutkliniken. Der Rest entfällt beispielsweise auf mehr als 600 psychiatrische Kliniken oder Rehabilitationseinrichtungen. Die Akutkrankenhäuser befinden sich zu über 80 Prozent in der Hand von privaten Betreibern. Dabei gibt es jedoch große Unterschiede. 

    Mit rund 70 Prozent fällt der Großteil der privaten Krankenhäuser in die Kategorie der Not-for-Profit Hospitals. Hinter den Einrichtungen stehen häufig kirchliche Träger oder Stiftungen. Erzielte Gewinne sind steuerfrei, müssen jedoch in den Betrieb reinvestiert werden. Non-for-Profit Hospitals sind häufig Teil vertikal integrierter Health Systems wie Ascension, CommonSpirit Health, Intermountain Health oder Kaiser Permanente, welche aus mehreren hundert einzelnen Gesundheitseinrichtungen bestehen können. Die verbleibenden 30 Prozent im Privatsektor entfallen auf die rund 1.200 For-Profit Hospitals. Beispiele für große Anbieter sind HCA Healthcare, Universal Health Services und Tenet Health. 

    Nach Einschätzung von Branchenkennern richten sich Not-for-Profit Hospitals bei der Beschaffung von Medizintechnik eher am bestehenden Versorgungsbedarf im eigenen Einzugsgebiet aus. Für gewinnorientierte Kliniken spielt hingegen auch die Abgrenzung zur Konkurrenz eine Rolle. Bei der Anschaffung modernster Medizintechnik kann es darum gehen, mit den Wettbewerbern gleichzuziehen oder diese bestenfalls zu übertrumpfen.

    Medizintechnikhersteller wie Stryker richten sich bei der Bewerbung ihrer Produkte mittlerweile auch direkt an die Patienten. So bewirbt Stryker seinen hochmodernen Chirurgieroboter Mako Smartrobotics in Fernsehspots und auf Social-Media-Kanälen. Auch For-Profit Hospitals werben mit moderner Medizintechnik - denn die Kernkundschaft, nämlich wohlhabende Krankenversicherte mit freier Arztwahl, sucht sich die Kliniken auch unter dem Kriterium aus, ob die neuesten Technologien angeboten werden.

    Heimat der weltweit größten Hersteller medizinischer Geräte

    Die US-Medizintechnikbranche ist weltweit führend und besteht aus mehr als 7.000 Unternehmen. Bei den meisten Firmen handelt es sich um kleine und mittlere Unternehmen, etwa 80 Prozent haben weniger als 50 Beschäftigte. Gleichzeitig haben die USA viele globale Aushängeschilder hervorgebracht. Von den zehn weltweit führenden Medizinprodukteherstellern sind sechs in den USA ansässig.

    Führende US-Medizintechnikunternehmen nach weltweitem Umsatz In Milliarden US-Dollar; Veränderung in Prozent

    Unternehmen

    Umsatz 2024 *)

    Veränderung 2024/23 *)

    Johnson & Johnson

    31,9

    4,9

    Abbott

    28,3

    5,2

    Stryker

    22,6

    10,2

    BD (Becton, Dickinson and Company)

    20,2

    4,1

    GE HealthCare

    19,7

    0,5

    Cardinal Health

    16,9

    12,7

    Boston Scientific

    16,8

    18,3

    Baxter

    10,6

    -28,4

    Danaher

    9,8

    2,1

    * jeweils Fiskaljahr; die Unternehmen legen Start und Ende des Fiskaljahres selbst fest. Quelle: Medical Product Outsourcing Magazine, Juli 2025

    Obwohl die Unternehmen der Branche über die gesamten USA verteilt sind, gibt es Schwerpunktregionen, die für ihre Hochtechnologiebranche bekannt sind. Zu den Bundesstaaten mit der höchsten Anzahl von Medizintechnikunternehmen gehören Kalifornien, Florida, New York, Pennsylvania, Michigan, Massachusetts, Illinois, Minnesota und Georgia. 

    Deutschland gehört zu den wichtigsten Lieferländern

    Die Stärke der amerikanischen Medizintechnikhersteller sorgt dafür, dass der Importbedarf mit etwa 30 Prozent recht gering ist. Durch die schiere Größe des Marktes gibt es dennoch gute Absatzchancen. Laut Fitch Solutions war Deutschland im Jahr 2024 mit einem Anteil von 10,5 Prozent das drittwichtigste Lieferland von Medizinprodukten, hinter Mexiko (20 Prozent) und Irland (11,3 Prozent). Die Volksrepublik China steht mit 9,7 Prozent auf Rang 4. Mexiko ist insbesondere bei den medizinischen Verbrauchsgütern stark, während Irland rund 40 Prozent der importierten orthopädischen Produkte beisteuert.

    Deutschland ist der größte Importeur im Bereich der bildgebenden Diagnostik. Pro Jahr werden in den USA rund 730 Millionen bildgebende Untersuchungsverfahren durchgeführt, mit einem erwarteten jährlichen Wachstum von 4 Prozent bis 7 Prozent über die nächsten 10 Jahre. Etwa 40 Prozent bis 50 Prozent der Untersuchungen erfolgen außerhalb von Krankenhäusern. Beispielsweise gibt es spezialisierte Anbieter wie RadNet mit rund 400 radiologischen Praxen. Zudem hält Deutschland die Spitzenposition für den Import von Dentalprodukten.

    Importe ausgewählter Medizinprodukte in die USA und Anteil aus Deutschland 2024In Milliarden US-Dollar, Anteil in Prozent
    SITC 

    Import

    Anteil Import aus Deutschland

    774.1Elektrodiagnoseapparate und -geräte

    7,7

    22,1

    774.2Röntgenapparate etc.

    4,7

    31,9

    741.83 Sterilisierapparate

    0,3

    0,5

    872.1Zahnmedizinische Instrumente; a.n.g.

    1,3

    23,1

    872.21Spritzen, Nadeln, Katheter, Kanülen etc.

    10,9

    2,8

    872.25Ophthalmologische Instrumente

    0,6

    16,7

    872.29Andere Instrumente, Apparate und Geräte

    20,4

    9,8

    872.3Therapiegeräte, Atmungsgeräte etc.

    6,6

    2,4

    872.4Medizinmöbel etc.

    1,3

    10,0

    899.6Orthopädietechnik, Prothesen etc.

    18,8

    6,9

    Quelle: USITC DataWeb Datenbank 2025

    Von Heiko Stumpf | San Francisco

  • Der Markt für Medizintechnik in den Vereinigten Staaten gehört zwar zu den lukrativsten, aber auch zu den am stärksten regulierten und wettbewerbsintensivsten.

    Um Medizinprodukte in den USA zu vertreiben, müssen diese durch die Food and Drug Administration (FDA) zugelassen sein. Der Marktzugang medizinischer Produkte ist in den USA im Regelfall abhängig von der Gefahrenklasse. Die FDA hat etwa 1.700 Produkte je nach Gefährdungspotential den Risikoklassen I bis III zugeordnet.

    Zulassung erfolgt abhängig von der Risikoklasse

    Hersteller von Medizinprodukten mit niedrigem bis moderatem Sicherheitsrisiko (Klasse I und II) können in der Regel eine Vorabbenachrichtigung (Premarket Notification, 510(k)) bei der FDA einreichen. Mit einem 510(k)-Antrag weisen sie nach, dass ihr Produkt in Bezug auf Sicherheit und Wirksamkeit einem bereits auf dem Markt befindlichen, vergleichbaren Produkt entspricht. Dieser Antrag wird vor der Markteinführung eingereicht, um sicherzustellen, dass das neue Produkt ebenso sicher und wirksam ist wie ein bestehendes Referenzprodukt.

    Produkte mit hohem Sicherheitsrisiko (Klasse III - zum Beispiel mechanische Herzklappen) benötigen eine Marktzulassung (Premarket Approval, PMA). Dieses Verfahren dauert im Allgemeinen sechs Monate oder länger und ist kostenaufwendig. Ein PMA-Antrag umfasst administrative Elemente und erfordert eine gründliche wissenschaftliche Ausarbeitung, insbesondere gültige klinische Informationen und solide wissenschaftliche Analysen. Der technische Abschnitt des Antrags enthält Daten aus klinischen und nicht-klinischen Studien, darunter Studienprotokolle, Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit, unerwünschte Reaktionen, Komplikationen sowie Informationen zu Toxikologie, Immunologie und Biokompatibilität. Die benötigten Informationen variieren je nach Produktklassifizierung.

    Unternehmen, die für ein Produkt eine Notifizierung oder Marktzulassung beantragen, müssen sich bei der FDA kostenpflichtig registrieren. Ausländische Hersteller müssen der FDA im Rahmen der Registrierung einen Agenten benennen. Außerdem unterliegen medizinische Produkte komplexen Kennzeichnungsvorschriften. 

    Vereinfachte Verfahren für innovative Medizintechnik

    Neben dem 510(k)-Verfahren und der Premarket Approval (PMA) bietet die FDA auch vereinfachte Zulassungsverfahren für Medizinprodukte an. Für deutsche kleine und mittlere Unternehmen könnte das "Breakthrough Devices Progam" interessant sein. Dieses Programm soll den Zulassungsprozess für innovative Produkte beschleunigen, die eine wirksame Behandlung oder Diagnose schwerwiegender Erkrankungen versprechen. Im Geschäftsjahr 2024 hat die FDA bisher insgesamt 166 Zulassungen für Medizinprodukte über das Breaktrough Devices Program erteilt, mehr als im Vorjahr mit 145 entsprechenden Zulassungen.

    Neben dem Breakthrough Devices Program gibt es weitere vereinfachte Verfahren der FDA für Medizinprodukte:

    1. De Novo-Verfahren: Dieses Verfahren ist für neuartige Produkte gedacht, die ein geringes bis moderates Risiko darstellen und für die es noch kein gleichwertiges Produkt gibt. Es ermöglicht die Einordnung eines Produkts in Klasse I oder II, ohne dass die strengeren Anforderungen der PMA erfüllt werden müssen.
    2. Humanitarian Device Exemption (HDE): Dieses Verfahren gilt für Medizinprodukte, die für seltene Erkrankungen bestimmt sind (weniger als 8.000 Patienten pro Jahr in den USA). Es bietet einen vereinfachten Weg zur Marktzulassung, da keine vollständigen klinischen Wirksamkeitsdaten erforderlich sind.
    3. Safer Technologies Program (STeP): Dieses Programm zielt auf Produkte ab, die das Potenzial haben, die Sicherheit aktuell verfügbarer Behandlungen und Diagnosen zu verbessern. Es beschleunigt die Prüfung und Zulassung von Technologien, die Risiken für die Patienten reduzieren.

    In den USA werden sämtliche öffentlichen Aufträge aller Einrichtungen des Bundes in der Onlinedatenbank der US-Regierung veröffentlicht. Die einzelnen Bundesstaaten haben ihre eigenen zu vergebenden öffentlichen Aufträge, die in den jeweiligen Online-Datenbanken der zuständigen Behörden veröffentlicht werden. Weitere Informationen über das US-amerikanische öffentliche Auftragswesen gibt es bei Germany Trade & Invest und auf dem Webportal der U.S. General Services Administration.

    Germany Trade & Invest stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nicht tarifären Handelshemmnissen zur Verfügung. In Bezug auf die Vereinigten Staaten stehen beispielsweise die Publikationen Recht kompakt sowie Zoll und Einfuhr kompakt zur Verfügung.

    Von Heiko Stumpf | San Francisco

  • Bezeichnung

    Anmerkungen

    Germany Trade and Invest

    Außenhandelsinformationen für die deutsche Exportwirtschaft

    Deutsch-Amerikanische Handelskammer (AHK USA)

    Anlaufstelle für deutsche Unternehmen

    Der Delegierte der Deutschen Wirtschaft/Representative of German Industry and Trade - RGIT

    Verbindungsbüro des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) und des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) in Washington, D.C.

    Exportinitiative Gesundheitswirtschaft

    Die Exportinitiative bündelt Unterstützungsangebote für die Internationalisierung der Gesundheitswirtschaft

    Centers for Medicare & Medical Services

    Verwaltungsbehörde für die öffentlichen Krankenkassen Medicare and Medicaid

    US Food and Drug Administration (FDA)

    Behörde, die für die Zulassung und Marktüberwachung von Lebensmitteln, Medikamenten und Medizinprodukten verantwortlich ist

    National Center for Health Statistics

    Behörde für Gesundheitsstatistik

    Department of Health & Human Services

    Gesundheitsministerium

    Medical Device Manufacturers Association

    Verband der Medizintechnikhersteller

    AdvaMed

    Medizintechnik-Verband

    FIME

    Fachmesse für Medizintechnik, nächster Termin 17.-19.06.26 in Miami
    HIMSSFachmesse für Digital Health, nächster Termin 09.-12.03.26 in Las Vegas
    MedTechFachmesse für Medizintechnik, nächster Termin 18.-21.10.26 in Boston
    MedtradeFachmesse für Medizintechnik, nächster Termin 02.-04.03.26 in Phoenix

    Von Heiko Stumpf | San Francisco

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