Zollmeldung USA Einfuhrabgaben

USA führt höhere Zollabfertigungsgebühren ein

Die Zollbehörde Customs and Border Protection (CBP) wird ab Oktober 2026 die Zollabfertigungsgebühren anpassen.

Dr. Melanie Jordan

Von Dr. Melanie Jordan | Bonn

Die US-Zollbehörde CBP wird verschiedene Gebühren, die von der Zollbehörde für bestimmte Dienstleistungen erhoben werden, zu Beginn des Haushaltsjahres 2027 und somit ab dem 1. Oktober 2026 anpassen.

Die Zollabfertigungsgebühr - die sogenannte Merchandise Processing Fee (MPF) - beträgt für Warensendungen mit einem Wert von mehr als 2.500 US Dollar (sogenannte "formal entries") weiterhin 0,3464 Prozent des Zollwertes. Dabei gelten immer ein Minimal- und ein Maximalbetrag. Ab Oktober 2026 wird die CBP immer mindestens 34,58 US$ (vorher: 33,58 US$) und maximal 670,86 US$ (vorher: 651,50 US$) berechnen. Der Ad-Valorem-Prozentsatz von 0,3464 Prozent bleibt bestehen. 

Die Gebühr für den Erwerb der Customs Broker Permit (Genehmigung) steigt von 185,38 US$ auf 190,88 US$

Die Gebühren für sogenannte "Informal Entries" (Warensendungen mit einem Wert von unter 2.500 US$) und für die zollamtliche Behandlung von im Postverkehr eingeführten Paketen werden ab dem 1. Oktober 2026 ebenfalls steigen. Zusätzlich erhöhen sich die Abgaben für die Einreise von Handelsschiffen und deren Passagieren sowie die Gebühren für gewerblich genutzte Lastkraftwagen.

Weitere Informationen: Bekanntmachung der US-Zollbehörde zur Anpassung der Zollabfertigungsgebühren für das Haushaltsjahr 2027