Wirtschaftsstandort | Belgien

Belgiens Produktivität hat ihren Preis

Innovation und Hightech stehen in Belgien oben auf der Agenda. Davon profitieren ausländische Geschäftspartner. Allerdings müssen sie auch hohe Lohnkosten in Kauf nehmen. 

Michael Sauermost

Von Michael Sauermost | Bonn

Mit gerade einmal 12 Millionen Einwohnern beeindruckt Belgien als "kleiner aber feiner" Wirtschaftsstandort. Die strategisch günstige geographische Lage in Nordwesteuropa sowie eine gute Infrastruktur zahlen sich ökonomisch aus. In der Hauptstadt Brüssel tummeln sich zahlreiche europäische und internationale Institutionen. Was den wirtschaftlich bedeutenden Nachbarn Deutschlands zudem auszeichnet, ist die Offenheit seiner Volkswirtschaft: Laut Eurostat machten Belgiens Importe im Jahr 2022 einen Anteil von rund 97 Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP) aus. Vorläufigen Destatis-Erhebungen zufolge belegte Belgien 2023 im Ranking der deutschen Handelspartner Platz 9. 

  • Belgiens Wirtschaftsstruktur steht vor einem Wandel. Ein Fokus ist die Chemieindustrie. Auch die Wasserstoffindustrie gewinnt an Bedeutung.

    Belgien ist eine kleine Volkswirtschaft. Die Wirtschaftsleistung erreicht Statistiken der Europäischen Kommission zufolge etwa ein Fünftel des Niveaus von Frankreich. Im Vergleich zu Deutschland ist es rund ein Siebtel. Was allerdings die Wirtschaftsleistung pro Kopf angeht, so spielt das Land in der Liga der Großen mit und erzielt Werte wie Deutschland. Laut Eurostat bedeutete dies 2022 Platz 8 im Europaranking. Deutschland belegte Platz 9.

    Rund um den Hafen Antwerpen stimmt die Chemie

    Die geographische Lage macht Belgien zu einem bedeutenden Handelsknotenpunkt Westeuropas. Die Infrastruktur ist sehr gut entwickelt. Von besonderer logistischer Bedeutung ist dabei Europas zweitgrößter Hafen Antwerpen-Brügge. Der Umschlagplatz in Flandern gilt als Herzstück des belgischen Wirtschaftswachstums. Im Einzugsgebiet des Hafens haben sich viele Industrieunternehmen angesiedelt. Dabei ist besonders das größte Petrochemiecluster Europas hervorzuheben.

    Der Dienstleistungssektor hat im Laufe der Zeit eine bedeutende Rolle gewonnen. Laut Wirtschaftsministerium entfielen auf ihn im Jahr 2021 etwa 57 Prozent der Unternehmen und 49 Prozent der Erwerbstätigen. Der Handel stellte ein Fünftel der Unternehmen und 22 Prozent der Arbeitsplätze. Die Industrie kam lediglich auf 6 Prozent der Unternehmen. Allerdings entfielen auf das verarbeitende Gewerbe rund 18 Prozent der Beschäftigten.

     

    11,7 Mio.

    Personen lebten 2023 in Belgien.

    Quelle: Statbel 2024

    582,6 Mrd. Euro

    Bruttoinlandsprodukt (BIP, 2023)

    Quelle: Internationaler Währungsfonds 2023

    49.612 Euro

    machte das BIP pro Kopf damit 2023 aus.

    Quelle: Internationaler Währungsfonds 2023

    Rang 9

    der wichtigsten deutschen Exportmärkte (2023)

    Quelle: Destatis 2023

    Rang 16

    nimmt Belgien im Corruption Perceptions Index 2022 ein (unter 180 Ländern).

    Quelle: Transparency International 2023

    rund 1 %

    betrug die Analphabetenquote im Jahr 2021.

    Quelle: Statbel 2024

    Ausführliche Informationen zur Wirtschaft finden Sie in den Wirtschaftsdaten kompakt.

    Gewinnbringende Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland 

    Auch wenn die Geschäftserwartungen deutscher Unternehmen im Rahmen der Herbstumfrage der AHK debelux 2023 für 2024 analog zur allgemeinen Konjunkturlage Belgiens gedämpft blieben: an Lukrativität hat der industriell ausgerichtete Wirtschaftspartner in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewonnen. Vor allem in Hightech-Bereichen wie der Industrie 4.0 ist der Spielraum für bilaterale Kooperationen deutlich größer geworden.

    Für Technologieunternehmen wie Siemens bietet Belgien zahlreiche Möglichkeiten. Die Technologiebranche vereint mehr als 15.000 Arbeitgeber in der belgischen Industrielandschaft, wobei die Aktivitäten breit gefächert sind.

    Ilse Geukens Chief Financial Officer Siemens Belgien

    Dazu kommen neue Entwicklungen im Energiesektor. Dort - sowie generell, wenn es um Nachhaltigkeit geht - können deutsche Firmen in Nischenbereichen ihre Stärken ausspielen. Bei etwa einem Drittel der Mitgliedsunternehmen der AHK debelux handelt es sich um Industrieunternehmen. Rund 18 Prozent entfallen auf Dienstleistungen und knapp 23 Prozent auf den Handel/Großhandel.

    Unsere Geschäftskunden schätzen in Belgien die allgemeine politische Stabilität und wettbewerbsfähige Steuersätze. Belgien verfügt zudem über gut ausgebildete und multikulturelle Arbeitskräfte, auf die unsere Kunden angewiesen sind.

    Michael Krüger Chief Executive Officer BeNeLux Region, Commerzbank AG

    SWOT-Analyse Belgien

    S

    Stärken Strengths

    • Günstige Lage im Zentrum von Nordwesteuropa
    • Offenheit der Volkswirtschaft
    • Mix aus Hightech-Industrien und Dienstleistungen
    • Hohe Kaufkraft
    • Gutes Ausbildungsniveau
    W

    Schwächen Weaknesses

    • Wirtschaftskraft variiert stark nach Regionen
    • Strukturwandel traditioneller Wirtschaftszweige
    • Hohe Staatsverschuldung
    • Hohe Kosten; auch durch Lohnindexierung
    • Regional unterschiedliche Verwaltungsstrukturen
    O

    Chancen Opportunities

    • Investitionen in erneuerbare Energien
    • Dichtes Forschungsnetzwerk
    • Start-up-Ökosystem für Zukunftsbranchen entwickelt sich
    • Großprojekte im Städtebau
    • Investitionen im Verkehrs- und Gesundheitssystem
    T

    Risiken Threats

    • Atomkraft und fossile Brennstoffe bestimmen noch den Energiemix
    • Hohe Abhängigkeit von globalen Konjunkturschwankungen
    • Niederländisch-französischer Sprachenstreit und regionale Autonomiebestrebungen
    • Strukturelle Arbeitslosigkeit Geringqualifizierter im Raum Brüssel und in der Wallonie
    • Zunehmender Fachkräftemangel und Alterung der Gesellschaft

    Forschung rückt Hightech-Branchen in den Fokus

    In Zukunft wird Belgien noch stärker auf Innovation setzen. Universitäten und weitere Forschungseinrichtungen sind auch international gut vernetzt. Der Technologieverband Agoria unterstützt Firmen bei ihren Hightech-Aktivitäten und ihrer nachhaltigen Ausrichtung.

    Was die Digitalisierung angeht, ist Belgien gut aufgestellt. Das Chemiecluster im Hafengebiet von Antwerpen entwickelt sich zu einem führenden Testgebiet für die  Industrie 4.0. Die Fertigung von Elektro-, Hybrid- sowie Brennstoffzellenfahrzeugen schreitet voran. Neben dem innovativen Pharmasektor werten auch Fortschritte in Sachen Biotechnologie sowie künstlicher Intelligenz die belgische Industrielandschaft auf. 

    Laut einem Bericht der Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen bestehen in Belgien insbesondere für elektrische und elektronische Geräte sowie im Maschinenbau noch besonders große Chancen für die Diversifizierung beziehungsweise für das Exportgeschäft. Allerdings seien auch die Möglichkeiten bei Chemie und Pharma noch nicht ausgeschöpft. Als zukunftsträchtiger Bereich in einer dynamischen Entwicklungsphase gilt der Wasserstoffsektor. Belgien will sich als europäische Logistikdrehscheibe für grünen Wasserstoff etablieren.

    Bedeutung der Wirtschaftszweige in Belgien Anteile in Prozent *)

    Sektoren

    Anteil an der Bruttowertschöpfung 2022

    Agrarsektor

    0,7

    Verarbeitendes Gewerbe

    14,1

    Energie

    2,9

    Baugewerbe

    5,3

    Dienstleistungen (Handel, Finanzdienstleistungen)

    55,6

    Andere Dienstleistungen (inklusive Health Care)

    21,3

    *) Abweichung durch Rundungen möglichQuelle: Wirtschaftsministerium (SPF) 2023

    Regionale Unterschiede machen sich bemerkbar

    Belgien ist ein komplexer Föderalstaat mit den drei Regionen Flandern im Norden, der Wallonie im Süden und der Hauptstadtregion Brüssel. Aus geografischer Sicht konzentriert sich die belgische Wirtschaftstätigkeit auf den industriell entwickelten Norden des Landes. Flandern erwirtschaftete 2022 einen Anteil von 62,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die Wallonie kam auf knapp 20, die Hauptstadtregion auf 18,3 Prozent. Die Wallonie bleibt nach wie vor mit strukturellen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der industriellen Umstellung konfrontiert. Von der einstigen Montan- und Textilindustrie geprägte Gebiete erleben einen anhaltenden Strukturwandel.

    Das BIP pro Kopf war 2022 in der Hauptstadtregion Brüssel 60 Prozent höher als im niederländischsprachigen Flandern und mehr als doppelt so groß wie in der frankophonen Wallonie. Die belgischen Regionen unterscheiden sich nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sprachlich, historisch und kulturell. Autonomieforderungen - vor allem von flämischer Seite - haben in den vergangenen Jahrzehnten zu Kompetenzverlagerungen vom Zentrum hin zu den Regionen geführt. Die Folge sind vielerorts komplexe und aufwändige Verwaltungsstrukturen. Dies kann den administrativen Aufwand für Unternehmen merklich erhöhen.

    Eckdaten der wichtigsten Regionen/Provinzen in Belgien (2022)

    Gebiet

    Anteil am BIP (in %)

    BIP pro Kopf (in Euro) 

    Bevölkerung (in Mio.)

    Brüssel

    18,3

    78.344

    1,2

    Flandern, darunter die Provinzen:

    62,5

    49.058

    6,8

      Antwerpen

    20,2

    58.038

    1,9

      Limburg

    6,6

    38.776

    0,9

      Ost Flandern

    13,2

    44.501

    1,6

      Brabant

    12,1

    62.288

    1,2

      West Flandern

    10,5

    47.194

    1,2

    Wallonie, darunter die Provinzen:

    19,2

    34.502

    3,6

      Hainault

    7,5

    29.266

    1,5

      Lüttich

    7,2

    34.061

    1,2

      Luxemburg

    1,5

    28.811

    0,3

      Namur

    3,0

    31.555

    0,6

    Quelle: Belgische Zentralbank 2024

    Michael Sauermost

    Von Michael Sauermost | Bonn

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  • Ausländische Direktinvestitionen geben Belgiens Wirtschaft entscheidenden Rückenwind. Flandern, die Wallonie und Brüssel fahren dabei eigene Strategien.

    Investoren sind willkommen

    Belgien ist traditionell sehr offen für ausländische Direktinvestitionen (FDI). Derzeit gibt es keine Unterscheidung zwischen lokalen und ausländischen Kapitalanlegern. Die Hauptinvestitionsländer waren laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in den letzten Jahren Frankreich, die USA, Deutschland, das Vereinigte Königreich und Italien. Die Investitionen konzentrieren sich hauptsächlich auf Finanz- und Versicherungsaktivitäten, die verarbeitende Industrie, gewerbliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen sowie Verwaltungs- und Unterstützungsdienstleistungen.

    Mit Wirkung zum 1. Juli 2023 hat Belgien einen neuen, einheitlichen Überprüfungsmechanismus für ausländische Direktinvestitionen aus Nicht-EU-Ländern eingeführt. Für bestimmte Investitionsprojekte ist seitdem eine obligatorische Vorabmeldung bei der belgischen Interföderalen Screening-Kommission (ISC) erforderlich. Der Geltungsbereich erstreckt sich über ein breites Spektrum von sensiblen Sektoren. Dazu zählen unter anderem der Verteidigungssektor, Cyber Security, kritische Infrastruktur inklusive Energie sowie Health Care und Ernährungssicherheit.

    Antwerpen zieht die Industrie an

    Was das verarbeitende Gewerbe betrifft, so fließt ein Großteil der Investitionen in die Chemie-, Pharma-, Petrochemie-, Kunststoff- und Verbundwerkstoffindustrien. Dabei kommt dem Einzugsgebiet um den Hafen in Antwerpen eine Schlüsselrolle zu. Außerdem spielen unter anderem die Nahrungsmittelverarbeitung und -verpackung sowie der Gesundheitssektor eine Rolle. 

    Im Oktober 2023 kündigte Toyota Motor Europe an, 1,3 Milliarden Euro in den Ausbau seines Produktionswerks im belgischen Gent zu investieren. Zu den weiteren wichtigen Investitionsprojekten, die 2023 angekündigt wurden, gehören ein neues Chip-Produktionswerk von AMD in Lüttich mit einem Volumen von 2,25 Milliarden Euro und die Erweiterung des Bosch-Produktionswerks in Tienen mit rund 1 Milliarde Euro.

    Gute Infrastruktur sowie Produktivität

    Ausländische Investoren in Belgien schätzen das vergleichsweise gute Ausbildungsniveau einschließlich der Fremdsprachenkenntnisse auf dem Arbeitsmarkt. Außerdem wird allgemein die Flexibilität sowie Produktivität gelobt. Flandern, das zunehmend unter dem Fachkräftemangel leidet, intensiviert die duale Ausbildung, die einige deutsche Investoren wie Audi auch in Eigenregie mit belgischen Schulen vorantreiben. 

    Auch die Verkehrsinfrastruktur zählt zu den Standortvorteilen. Beim Global Competitiveness Report des World Economic Forum kletterte Belgien 2023 auf Rang 13. Sehr gute Einschätzungen wurden dabei in den Kategorien Bildungssystem und Innovationsfähigkeit, aber auch bei der Infrastruktur erzielt. Für Investoren, die nicht vorrangig auf das Exportgeschäft fokussiert sind, ist die hohe Kaufkraft vor Ort ein großer Pluspunkt.

    Lohnkosten in der Kritik

    Auf der anderen Seite nennen Investoren das komplexe Steuersystem sowie das hohe Lohnniveau häufig als Minuspunkte. Durch eine Indexierung sind die Löhne an die Inflationsrate gekoppelt. Die Lohnnebenkosten bewegen sich in etwa auf deutschem Niveau. Auch die Einkommenssteuer ist im internationalen Vergleich hoch. Zu diesen Fragen bietet unter anderem die AHK Debelux einen umfassenden Service an.

    Unternehmen müssen sich mit den heterogenen, regionalen Verwaltungsstrukturen sowohl bei der Investitionsplanung- als auch bei der -umsetzung auseinandersetzen. Dies beeinflusst nicht nur die Investitionsentscheidung sondern auch die notwendigen Maßnahmen für die Marktbearbeitung.

    Exportorientierte Unternehmen haben noch einen anderen Blickwinkel: Eine Produktion in der Wallonie eignet sich gut zur Bedienung auch des französischen Marktes, so wie sich mit einer Präsenz in Flandern die Niederlande praktisch bearbeiten lassen.

    Größte deutsche Investoren in Belgien (Stand: Dezember 2023)

    Unternehmen

    Branche

    AldiEinzelhandel
    AudiAutomobilindustrie
    BASFChemieindustrie
    BayerPharma-, Chemieindustrie
    CovestroKosmetik-, Chemieindustrie
    DBSchenker ChemsolutionsLogistik
    Evonik DegussaPetrochemie
    HenkelChemieindustrie
    LidlEinzelhandel
    Quelle: Recherchen von Germany Trade & Invest 2024

    Investitionsförderung: Regionen bieten unterschiedliche Anreize

    In Belgien liegen Investitionsanreize und Subventionen in der Verantwortung der drei belgischen Regionen: Flandern, der Wallonie und Brüssel-Hauptstadt. Die drei Regionen betreiben auch eigene, unabhängige Investitions- und Exportförderagenturen. Diese sind in Flandern Flanders Investment & Trade, in der Wallonie AWEX und in Brüssel Hub Brussels. Diese Agenturen unterhalten an den belgischen Botschaften und Konsulaten in Deutschland Büros.

    In ihrer Investitionspolitik legen die Regionalregierungen Wert auf Innovationsförderung, Forschung und Entwicklung, Energieeinsparungen, Umweltschutz, Exporte und vor allem Beschäftigung. Grundsätzlich stehen ausländischen und inländischen Investoren alle regionalen und nationalen Anreize zu gleichen Konditionen zur Verfügung.

    Dennoch bleiben die meisten steuerlichen Maßnahmen sowie die Parameter (Sozialversicherung, Tarifverträge), die das allgemeine Gehalts- und Leistungsniveau regeln, unter der Kontrolle der Bundesregierung. Belgische Investitionsanreizprogramme auf allen Regierungsebenen sind durch EU-Vorschriften begrenzt und orientieren sich normalerweise an denen der anderen EU-Mitgliedstaaten. 

    Auf föderaler Ebene gibt es steuerliche Investitionsanreize, die insbesondere die Forschungs- und Entwicklungsstätigkeit fördern. Unternehmen können ihre Einkünfte auf so in Belgien geschaffene Patente oder sonstiges geistiges Eigentum bis zu 85 Prozent von der Steuer absetzen. Dazu gibt es die gesamtbelgische öffentliche Förderagentur FNRS, die auf Forschungsvorhaben fokussiert ist. In Belgien ansässige Unternehmen können auch regionale Wirtschaftsförderprogramme in Anspruch nehmen. Auch hierfür haben die drei Regionen eigene Institutionen. Diese sind in Flandern VLAIO und in Brüssel wiederum Hub Brussels sowie Innoviris. In der Wallonie wenden sich Unternehmen an den zuständigen Öffentlichen Dienst.

    Germany Trade & Invest stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nichttarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

    Michael Sauermost

    Von Michael Sauermost | Bonn

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  • BezeichnungAnmerkung
    Deutsch-Belgisch-Luxemburgische Handelskammer in Brüssel (DEBELUX)Anlaufstelle für deutsche Unternehmen
    Föderaler öffentlicher Dienst Wirtschaft, kleine und mittlere Betriebe, Mittelstand und EnergieFöderales Wirtschaftsministerium
    Föderaler Öffentlicher Dienst Beschäftigung, Arbeit und Soziale Konzertierungunter anderem Informationen zum Arbeitsrecht und Verzeichnis der Tarifverträge
    Flanders Investment & TradeFlämische Investitions- und Exportförderagentur
    AWEXWallonische Investitions- und Exportförderagentur
    Hub BrusselsBrüsseler Wirtschaftförderagentur, unter anderem zuständig für Investitions- und Exportberatung
    InnovirisBrüsseler Agentur für Projektförderung
    VLAIOFlämische Agentur für Wirtschaftsförderung
    Service public de WallonieWallonischer Öffentlicher Dienst für Wirtschaftsförderung