Wirtschaftsstandort | Tunesien

Investoren bleiben Tunesien treu

Ausländische Investoren setzen auf die Standortvorteile Tunesiens und erweitern ihr Engagement vor Ort. Der tunesische Staat bietet einige Investitionsanreize an.

Verena Matschoß

Von Verena Matschoß | Tunis

Mit etwas über 12 Millionen Einwohnern und einem Bruttoinlandsprodukt von rund 50 Milliarden US-Dollar (US$) ist Tunesien kein bedeutender Absatzmarkt für deutsche Exporteure. Dafür fertigen zahlreiche Unternehmen hier Vor- und Fertigprodukte, in erster Linie für den europäischen Markt. Tunesien gehört zu den wenigen Ländern, aus denen Deutschland wertbezogen mehr importiert, als es liefert. Pluspunkte des Landes sind neben der geografischen Nähe das Bildungsniveau, wettbewerbsfähige Löhne und eine im regionalen Kontext gute Infrastruktur.

  • Die tunesische Wirtschaft ist diversifiziert und weist eine starke verarbeitende Industrie auf. Die regionalen Unterschiede sind allerdings groß.

    Tunesien ist stark in europäische Lieferketten einbezogen und bietet den vor Ort produzierenden Unternehmen einige wichtige Standortvorteile. Die wirtschaftliche Entwicklung Tunesiens hinkt allerdings im Vergleich zu anderen Ländern der Region hinterher. Aufgrund der Abhängigkeit von Energie- und Nahrungsmittelimporten und von Exporten in die EU ist das Land anfällig für externe Schocks. Gleichzeitig gehört Tunesien zu den wasserärmsten Ländern der Welt und ist stark vom Klimawandel betroffen. 

    Grundsätzlich besteht ein großes Potenzial, die Standortstärken für arbeitsintensive Industrien und IT-Dienstleistungen noch besser zu nutzen. Zudem könnte Tunesien durch die Produktion von erneuerbaren Energien und grünem Wasserstoff mittelfristig vom Energieimporteur zum -exporteur werden. 

     

    12 Mio.

    Menschen lebten 2024 im Land.

    Quelle: UN 2024

    53 Mrd.

    US-Dollar betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2024 laut Prognosen.

    Quelle: IWF 2024

    4.267

    US-Dollar machte das BIP pro Kopf damit 2024 aus.

    Quelle: IWF 2024

    Rang 59

    belegte das Land 2024 unter den deutschen Exportzielen.

    Quelle: Destatis 2025

    Rang 92

    nimmt das Land im Corruption Perceptions Index 2024 ein (unter 180 Ländern).

    Quelle: Transparency International 2025

    15 %

    betrug die Analphabetenquote im Jahr 2022.

    Quelle: Weltbank 2024

    Ausführliche Informationen zur Wirtschaft finden Sie in den Wirtschaftsdaten kompakt

    Zahlreiche Faktoren sprechen für Tunesien

    Die in Tunesien produzierenden deutschen Unternehmen nennen als klare Standortvorteile die Nähe zur EU, die im Vergleich zu Europa wettbewerbsfähigen Lohnkosten und die Verfügbarkeit von Arbeitskräften. Zudem existiert im Rahmen des Assoziierungsabkommens mit der EU freier Handel im Industriebereich.

    27.11.2024 Special | Tunesien | Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz | Umsetzungshilfe Risikoanalyse
    Tunesien LkSG - Umsetzungshilfe Risikoanalyse

    Der Länderbericht Umsetzungshilfe Risikoanalyse Tunesien unterstützt bei der Ermittlung und Vermeidung menschenrechtlicher Risiken gemäß dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. 

    Damit sich Tunesien im internationalen Wettbewerb besser durchsetzt, müsste der Verwaltungsapparat effizienter arbeiten. In der Mitgliederbefragung der AHK Tunesien im Jahr 2024 nannten die teilnehmenden Firmen als Störfaktoren für gutes Wirtschaften vor allem die Zusammenarbeit mit den Zollbehörden, der Verwaltung und der tunesischen Zentralbank. Sorgen machten sich die Unternehmen auch in Bezug auf die soziale und politische Stabilität im Land. 

    SWOT-Analyse Tunesien

    S

    Stärken Strengths

    • Geografische Nähe zu Europa
    • Wettbewerbsfähige Exportindustrie
    • Viele Hochschulabsolventen, gerade in MINT-Berufen
    • Im Vergleich zu Europa niedrige Lohnkosten
    W

    Schwächen Weaknesses

    • Häufige Wechsel bei Spitzenpositionen in Ministerien und Staatsunternehmen
    • Ineffiziente und teilweise intransparente Verwaltungs- und Genehmigungsprozesse
    • Hohe Arbeitslosigkeit, einsetzender Brain Drain
    • Hohes Länderrisiko wegen Staatsverschuldung
    O

    Chancen Opportunities

    • Ausbau des Nearshorings in Industrie und Dienstleistungen
    • Gute Voraussetzung für erneuerbare Energien und Grünen Wasserstoff
    • Potenzielle Handelsdrehscheibe für Subsahara-Afrika und Libyen
    T

    Risiken Threats

    • Ausbleibende Wirtschaftsreformen, Protektionismus
    • Auswirkungen des Klimawandels verschärfen Anpassungsdruck
    • Verschlechterung der Beziehungen zu westlichen Geberländern

    Tunesische Wirtschaft ist diversifiziert

    Tunesiens Wirtschaft ist relativ stark diversifiziert und das Land bleibt ein interessanter Industriestandort. Die mechanische und elektronische Industrie, hier vor allem die Produktion von Kabelsätzen, ist der stärkste Bereich, gefolgt von der Nahrungsmittelindustrie und dem Bekleidungssektor. In der verarbeitenden Industrie ist Tunesien stark von der Nachfrage in Europa abhängig, da das nordafrikanische Land vor allem für den europäischen Bedarf produziert. 

    Der Dienstleistungssektor profitiert am meisten vom Strukturwandel. Handel, Hotel und Gaststättengewerbe sind hier wichtige Bereiche mit einem Anteil von insgesamt 17 Prozent an der Bruttowertschöpfung. Nach einem starken Rückgang der Besucherzahlen während der Coronapandemie kamen im Jahr 2024 über 10 Millionen Touristen nach Tunesien. Damit wurde das Vor-Corona-Niveau sogar übertroffen. Das Angebot von IT-Dienstleistungen spielt in Tunesien eine immer größere Rolle und ausländische Unternehmen verlagern ganze Geschäftsprozesse nach Tunesien. So wird das Land zu einem immer wichtigeren Nearshoring-Standort. 

    In der Landwirtschaft machen sich die Folgen des Klimawandels bemerkbar. Da nur ein kleiner Teil der bewirtschafteten Fläche künstlich bewässert wird, bricht in regenarmen Jahren die Ernte ein. Dies hatte beispielsweise 2023 starke Auswirkungen auf das gesamtwirtschaftliche Wachstum. Der Faktor Wasser bleibt für die Landwirtschaft in den kommenden Jahren die zentrale Herausforderung.

    Die ehemals starke Phosphatindustrie hat an Bedeutung verloren. Bis 2010 war Tunesien nach eigenen Angaben fünftgrößter Phosphatproduzent und zweitgrößter Hersteller von Phosphatderivaten. Aufgrund sozialer Proteste im Bergbaubecken, die sich auf die Produktion und den Transport ausgewirkt haben, sind die Produktionszahlen stark zurückgegangen. Der Öl- und Gassektor spielt im Vergleich zu anderen Ländern der Region in Tunesien nur eine untergeordnete Rolle. 

    Gleichzeitig entfällt ein großer Teil der Wirtschaft in Tunesien auf den informellen Sektor. Schätzungen zufolge beläuft er sich auf ein Drittel des Bruttoinlandsproduktes. 

     

    Bedeutung der Wirtschaftszweige in TunesienAnteile in Prozent

    Sektoren

    Anteil an Bruttowertschöpfung 2023

    Anteil an den formell Beschäftigten 2022

    Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

    9,8

    2,1

    Bergbau (inklusive Öl- und Gasförderung)

    4,2

    k.A.

    Verarbeitendes Gewerbe

    15,8

    49,6 2)

    Energieversorgung

    0,6

    k.A.

    Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen 

    0,7

    k.A.

    Baugewerbe

    3,5

    3,9

    Dienstleistungen 1)

    65,4

    43,6

    1 umfasst auch staatliche Dienstleistungen wie Verwaltung und Bildung; 2 Industrie gesamt.Quelle: Nationales Statistikinstitut (INS) 2024

    Industrie und Tourismus konzentrieren sich an der Küste 

    Zwar gibt es keine aktuellen Zahlen, aber an der regionalen Struktur der Wirtschaft wird sich nur wenig geändert haben. Das Nationale Statistikinstitut gibt an, dass 2016 fast drei Viertel der Wirtschaftsleistung im Großraum Tunis, in der Region Zentrum-Ost und im Nordosten generiert wurden. An den Küstenregionen konzentriert sich der Tourismus, der seit Jahrzehnten vom klassischen Strand- beziehungsweise vom Massentourismus geprägt ist. Seit einiger Zeit gibt es Ansätze das Landesinnere besser touristisch zu erschließen, auch für den lokalen Tourismus.

    Im Norden und an der Küste liegen aber auch die wichtigsten Industriezentren des Landes. Außerhalb des Großraums Tunis ist die Region zwischen Sousse und Sfax das industrielle Herz Tunesiens. Hier konzentrieren sich die exportorientierten Unternehmen. Monastir ist ein Zentrum für die Textilindustrie, abgesehen davon ist Sfax die zweitgrößte Stadt des Landes und neben Tunis das wichtigste Wirtschaftszentrum. In den westlichen Landesteilen und im Landesinneren dominiert die Landwirtschaft die Wirtschaftsstruktur.

    Die Regierung fördert Investitionen im weniger entwickelten Landesinneren. Dazu wurden zwei regionale Entwicklungszonen definiert, für die es unterschiedlich hohe Vergünstigungen oder Investitionszuschüsse gibt.

    Eckdaten der wichtigsten Regionen in Tunesien, 2016

    Region

    Anteil am BIP (in %)

    BIP pro Kopf (in Euro) *)

    Bevölkerung (in Mio.)

    Großraum Tunis

    35,9

    4.967

    2,7

    Zentrum-Ost

    23,8

    3.353

    2,7

    Nordosten

    13,5

    3.222

    1,6

    Südosten

    7,8

    2.866

    1,0

    Zentrum-West

    7,3

    1.886

    1,5

    Nordwest

    7,2

    2.321

    1,2

    Südwest

    4,5

    2.744

    0,6

    Landesweit

    100,0

    3.349

    11,3

    * Umrechnung nach dem Jahresdurchschnittskurs 2016: 1 Euro = 2,374 tD.Quelle: Nationales Statistikinstitut (INS) 2021

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  • Tunesien ist ein wichtiger Beschaffungsmarkt für europäische Unternehmen. Die vor Ort produzierenden Firmen können von verschiedenen Investitionsregimen und -anreizen profitieren.

    Tunesien ist stark in den internationalen Handel eingebunden. Dennoch gibt es die Tendenz, den lokalen Markt zu schützen. Das zeigt sich bei intransparenten und langwierigen Prozessen der Marktzulassung von Produkten oder bei Investitionsgenehmigungen und Zollprozeduren. Der Finanzsektor ist stark reguliert, was Investitionen und das Wachstum vor allem tunesischer Unternehmen einschränkt. Auch bei der Gewährung von Investitionsanreizen berichten deutsche Unternehmen teilweise von Schwierigkeiten.

    Laut der Foreign Investment Promotion Agency (FIPA) lag der Bestand der ausländischen Direktinvestitionen Ende 2023 bei umgerechnet 13 Milliarden Euro. Zu beachten gilt, dass die nationalen FDI-Statistiken aufgrund unterschiedlicher Erhebungsmethoden teilweise deutlich von den nationalen Statistiken der Investorenländer abweichen. Mehr als die Hälfte des Bestands an ausländischen Direktinvestitionen außerhalb des Energiesektors entfällt laut FIPA auf Industriebranchen. Baumaterialien, die elektronische und mechanische Industrie und die Bekleidungsproduktion liegen an der Spitze. Im Dienstleistungssektor nehmen Telekommunikationsdienstleistungen den ersten Rang ein, danach folgt der Tourismus.

    Deutsche Investoren spielen eine wichtige Rolle

    Nach vorläufigen Zahlen der FIPA war Deutschland im Jahr 2024 der zweitwichtigste Investor - gemessen am Zufluss von Direktinvestitionen. Mit 5.296 geschaffenen Arbeitsplätzen im vergangenen Jahr nahmen deutsche Investoren dabei sogar die Spitzenposition ein. Der Großteil der getätigten Investitionen sind Erweiterungen, es kommen nicht viele neue Investoren ins Land. Investiert wurde vor allem im Sektor Elektronik und Elektrotechnik, hier sind zahlreiche deutsche Kfz-Zulieferfirmen in Tunesien aktiv. 

    So eröffnete beispielsweise Marquardt, der Hersteller von mechatronischen Schalt- und Bediensystemen, Ende September 2024 ein neues Werk im Neopark El Fejja. Einige deutsche Firmen, wie der Kabelbaumproduzent DRÄXLMAIER oder das Textilunternehmen van Laack, feierten im Jahr 2024 bereits ihr 50-jähriges Bestehen in Tunesien. In Unternehmen mit deutscher Kapitalbeteiligung sind laut FIPA über 90.000 Mitarbeiter beschäftigt. Leoni, der deutsche Produzent von Kabel- und Bordnetzsystemen, ist der größte private Arbeitgeber im Land.

    Investitionsförderung: Exportunternehmen im Fokus

    Unternehmen, die für den Export produzieren und deren Kapital zu mindestens 66 Prozent von Ausländern oder Tunesiern, die nicht im Land ansässig sind, gehalten wird, können im Rahmen des sogenannten Offshore-Regimes von zahlreichen Vorteilen profitieren. Dieses Offshore-Regime hat Tunesien bereits in den 1970er-Jahren eingeführt, was zu einer Ansiedlung zahlreicher ausländischer Unternehmen geführt hat.

    Nach Angaben des tunesischen Zolls sind Unternehmen, die rein für den Export produzieren, von Zöllen und Steuern auf die Importe von Vorleistungen für ihre Produktion befreit. Wenn ein Unternehmen seine Produkte auf dem tunesischen Markt verkauft, muss es die entsprechenden Zölle und Steuern allerdings entrichten. Zudem unterliegen Offshore-Unternehmen nicht dem Devisenrecht und genießen Freiheit bei internationalen Kapitaltransfers. Dies ist ein großer Vorteil, da die Devisenbeschränkungen eines der Haupthindernisse für die Internationalisierung von tunesischen Unternehmen darstellen. 

    Die ehemals gewährten Steuervorteile wurden im Rahmen des Finanzgesetzes von 2021 allerdings aufgehoben. Seitdem werden alle Unternehmen mit dem gleichen Körperschaftsteuersatz belastet. Im Finanzgesetz 2025 wurde der allgemeine Steuersatz von 15 auf 20 Prozent angehoben. Für die regionalen Entwicklungszonen und bestimmte Branchen wie die Landwirtschaft und Fischerei gelten reduzierte Sätze von 10 Prozent. Darüber hinaus gibt es Branchen, unter anderen Investmentgesellschaften, Banken und Versicherungen, für die erhöhte Sätze von 35 beziehungsweise 40 Prozent erhoben werden.

    Sonderwirtschaftszonen gewähren mehr Freiheiten

    Im Rahmen der Investitionsförderung hat Tunesien bereits vor vielen Jahren Sonderwirtschaftszonen geschaffen, sogenannte Parks für wirtschaftliche Aktivitäten (parcs d'activités économiques). Bisher gibt es zwei solcher Parks, in Zarzis sowie in Bizerte. In diesen Zonen profitieren Unternehmen von Zollbefreiungen, Steuervergünstigungen und flexibleren Beschäftigungsmöglichkeiten. Eine dritte Sonderzone soll in der Region Ben Guerdane in der Nähe der libyschen Grenze aufgebaut werden. Diese Zone wird schon lange angekündigt, jedoch erfolgte bislang keine Umsetzung. 

    Entwicklung strukturschwacher Regionen 

    Ein wichtiges Ziel der Investitionsförderung sind strukturschwache Regionen. Hier gibt es zwei Entwicklungszonen (Zones de développement régional) für die unterschiedliche Investitionsanreize gelten. Neben Zuschüssen zu Investitionskosten und Steuervergünstigungen gibt es Anreize zur Beschäftigung und Qualifizierung von Personal. In den ersten Jahren der Unternehmenstätigkeit sind Firmen von der Körperschaftsteuer befreit, danach gilt der reduzierte Satz. 

    Darüber hinaus gibt es für Investoren weitere Anreizsysteme, um Projekte für die Wettbewerbsfähigkeit, die Beschäftigung oder die Nachhaltigkeit zu fördern. Ein Überblick über die bestehenden Vergünstigungen sowie über die Einteilung der regionalen Entwicklungszonen ist im Guide de l'Investisseur der Tunisian Investment Authority (TIA) verfügbar.

    Investitionsgesetz könnte überarbeitet werden

    Im Jahr 2016 verabschiedete das tunesische Parlament ein neues Investitionsgesetz, das ausländische Investoren weitestgehend tunesischen gleichstellt und Investitionsfreiheit garantiert. Jedoch gilt die Einschränkung, dass eine Reihe von Sektoren der behördlichen Genehmigung unterliegen. Ein Gesetzentwurf zur Überarbeitungen von mehreren Passagen des Investitionsgesetzes wurde Anfang Februar 2025 in einem kleinen Ministerrat besprochen. Durch die Anpassungen des Gesetztextes sollen Verfahren vereinfacht und Umsetzungshindernisse bei Projekten beseitigt werden. Der Gesetzentwurf soll nun fertiggestellt werden.

    Germany Trade & Invest stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nicht tarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

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    BezeichnungAnmerkung
    Germany Trade & Invest (GTAI)Außenhandelsinformationen für die deutsche Exportwirtschaft 
    Deutsch-Tunesische Industrie- und Handelskammer (AHK Tunesien)Anlaufstelle für deutsche Unternehmen 
    Foreign Investment Promotion AgencyAgentur zur Unterstützung von ausländischen Investoren
    Tunisian Investment AuthorityTunesische Investitionsbehörde
    Agence de Promotion de l'Industrie et d'InnovationAgentur des Industrieministeriums zur Förderung von Industrie und Innovation