Zollmeldung USA Antidumping, Antisubvention

USA - Antidumpinguntersuchung bei Blöcken aus geschmiedetem Stahl

Die USA halten nach erneuter Prüfung an den Antidumping- bzw. Ausgleichszöllen auf Einfuhren aus vier Ländern fest.

Von Susanne Scholl, Dr. Melanie Jordan | Bonn

Das Handelsministerium (United States International Trade Commission) kommt im Rahmen der Fünfjahresüberprüfung zu den bestehenden Antidumping‑ und Ausgleichszöllen auf Blöcken aus geschmiedetem Stahl (Forged Steel Fluid End Blocks) aus zahlreichen Ländern, darunter auch Deutschland, zu dem Ergebnis, dass eine Aufhebung der Maßnahmen voraussichtlich erneut zu einer Schädigung der US‑Industrie führen bzw. diese fortsetzen würde.

Folgende Ausgleichszölle werden veranschlagt:

  • China bis zu 337,07 Prozent
  • Deutschland bis zu 14,74 Prozent
  • Indien bis zu 5,92 Prozent
  • Italien bis zu 44,86 Prozent.

Quelle: Federal Register, 15. April 2026

Zum Hintergrund

Das U.S. Department of Commerce (DOC) eröffnete am 9. Januar 2020 Antidumping- und Ausgleichszolluntersuchungen bei Blöcken aus geschmiedetem Stahl (forged steel fluid end blocks) aus Deutschland, Italien, Indien und China. Auslöser waren Anträge verschiedener stahlverarbeitender Betriebe an das Department of Commerce. Im Januar 2021 wurden die entsprechenden Maßnahmen eingeführt und im Dezember 2025 überprüft.