Südafrika - Klimaschutz bietet Chance zur Erneuerung
Wind und Sonne statt Kohle, Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft, Innovationen von der Energiespeicherung bis zur Landnutzung: Potenziale sind da, Südafrika muss sie nur nutzen.
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Wind und Sonne statt Kohle, Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft, Innovationen von der Energiespeicherung bis zur Landnutzung: Potenziale sind da, Südafrika muss sie nur nutzen.
Unzuverlässige Stromversorgung ist aktuell ein Standortnachteil Südafrikas. Gesetzesänderungen erlauben die Eigenproduktion bis 100 Megawatt - wachsendes Potenzial für Fotovoltaik.
Steinkohle ist der mit Abstand wichtigste Energieträger in Südafrika. Um die Emissionen zu senken, ist ein massiver Umbau der Energieinfrastruktur notwendig.
Südafrika definiert Zielkorridore für den Ausstoß von Treibhausgasen. Nach Ansicht von Experten reicht das nicht aus, um das 1,5 Grad-Ziel zu erreichen.
Nach der Klimakonferenz von Paris 2016 hat Südafrika ein kohärentes Gesetzespaket geschnürt. Der Weg zur Umsetzung ist indes voller Hindernisse.
Strukturelle Defizite haben notwendige Investitionen in die Infrastruktur Südafrikas in den letzten Jahren behindert. Nur durch Reformen ist ein wirksamer Klimaschutz möglich.
Die Energieversorgung Südafrikas basiert zu großen Teilen auf Steinkohle. Hier liegt der wesentliche Ansatzpunkt der Klimaschutzstrategie.
Südafrikas Land- und Forstwirtschaft absorbiert mehr Treibhausgase als sie ausstößt. Um seine Klimaziele zu erreichen, sollte das Land diese Funktion stärken.
Im Archipel hat grüne Rhetorik Hochkonjunktur. Doch die im Verhältnis zu den Einkommen schon heute hohen Energiepreise machen eine baldige Umstellung auf Erneuerbare schwierig.
Indonesien hat einen großen Mangel an Fachkräften, insbesondere in technischen Bereichen. Zwar existiert eine Bildungsoffensive, doch es dürfte nur langsame Fortschritte geben.