Italien – Pragmatismus statt Ideologie
Auch Italien bekämpft den Klimawandel, konzentriert sich aber auf machbare Projekte. Diese sollen Bürgern und Unternehmen möglichst auch kurzfristig wirtschaftlich dienen.
Sie sind ein ausländisches Unternehmen, das in Deutschland investieren möchte?
Auch Italien bekämpft den Klimawandel, konzentriert sich aber auf machbare Projekte. Diese sollen Bürgern und Unternehmen möglichst auch kurzfristig wirtschaftlich dienen.
Im Güterfernverkehr und auf einigen Zugstrecken soll Wasserstoff zum Einsatz kommen. Für den Ausbau der Ladesäulen für E-Autos gibt es ambitionierte Pläne.
Italien orientiert sich an den europäischen Zielen, will aber mögliche Instrumente erst noch testen. Im Mittelpunkt stehen vorerst Kompromisslösungen mit Gas.
Das eher klassische Bildungssystem Italiens schafft es noch nicht, Umweltkompetenzen in ausreichender Menge bereitzustellen. Firmen investieren verstärkt selbst in die Ausbildung.
Insgesamt 70 Milliarden Euro will Italien bis 2026 in den grünen Wandel investieren.
Italien steckt viel Fördergeld in die Energieeffizienz von Gebäuden. Schwerpunkt sind bestehende Immobilien.
Klimaneutralität bis 2050: Südkorea schont bis 2030 seine Industrie und will Emissionen an anderen Stellen senken. Es setzt auf Kernenergie und hinkt bei Erneuerbaren hinterher.
Südkorea verschärft die Vorgaben für Neubauten so lange, bis 2050 nur noch Nullenergiegebäude errichtet werden dürfen. Dies betrifft auch die weit verbreiteten Hochhäuser.
Die Regierung unter Präsident Yoon setzt neue Schwerpunkte in der Energiepolitik. Sie will Kernenergie länger nutzen und neue Reaktoren bauen. Kohle dürfte an Bedeutung verlieren.
Beim Klimaschutz setzt sich die Regierung seit 2020 hohe Ziele. Gleichzeitig fürchtet das Land um die Wettbewerbsfähigkeit seiner äußerst energieintensiven Industrie.