Wirtschaftsstandort | Irland

Zwischen Boom und Belastung: Irlands Erfolg hängt an den USA

Irland ist einer der attraktivsten Wirtschaftsstandorte Europas — besonders für US-Konzerne aus Tech und Pharma. Damit ist das Land stark abhängig von der US-Handelspolitik.

Leonie Schneiderhöhn

Von Leonie Schneiderhöhn | Bonn

Die irische Wirtschaft ist geprägt durch eine hohe Investitionsbereitschaft und starke internationale Unternehmen. Die Regierung des Landes verfolgt eine sehr investorenfreundliche Politik, geprägt durch niedrige Körperschaftsteuern und effiziente Bürokratie. Doch es gibt auch Schattenseiten.

  • Irland wird aus deutscher Sicht als agiler, innovationsfreundlicher und wachstumsstarker Standort wahrgenommen. Noch befindet sich das wirtschaftliche Zentrum im Großraum Dublin.

    Irland erzielt seit über einem Jahrzehnt einen stabilen Handelsüberschuss, was die steigende internationale Nachfrage nach irischen Produkten unterstreicht. Prognosen von UN Comtrade belegen der Volkswirtschaft 2024 einen Überschuss in Höhe von 90,3 Milliarden Euro. Im Jahr 2023 waren es rund 57,7 Milliarden Euro. Insbesondere die irischen Exporte chemischer Erzeugnisse tragen regelmäßig dazu bei.

    Deutschland ist in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Absatzmärkte für irische Waren und Dienstleistungen geworden. Laut UN Comtrade belegte die Bundesrepublik Platz 4 (9,0 Prozent Anteil an den Warenexporten) der wichtigsten Abnehmerländer von irischen Produkten im Jahr 2024. Übertroffen wurde sie nur vom Vereinigten Königreich (9,3 Prozent), den Niederlanden (10,3 Prozent) und den USA (32,5 Prozent).

    Deutschland und Irlands Wirtschaftsbeziehungen sind geprägt von der engen Einbindung in den EU‑Binnenmarkt und gemeinsamen europäischen Programmen wie "NextGenerationEU" oder "Horizon Europe". Diese erleichtern Investitionen und Kooperationen und stärken die wirtschaftliche Verflechtung.

    5,3 Mio.

    Menschen lebten 2025 im Land.

    Quelle: United Nations 2026

    635,9 Mrd.

    Euro betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025.

    Quelle: Internationaler Währungsfond 2026

    115.689

    Euro machte das BIP pro Kopf damit 2025 aus.

    Quelle: Internationaler Währungsfond 2026

    Rang 28

    belegte das Land 2025 unter den deutschen Exportzielen.

    Quelle: Destatis 2026

    Rang 12

    nimmt das Land im Corruption Perceptions Index 2025 ein (unter 180 Ländern).

    Quelle: Transparency International 2026

    Ausführliche Informationen zur Wirtschaft finden Sie in den Wirtschaftsdaten kompakt

    Irlands Standortprofil ist attraktiv

    In einem Bericht über die deutsch-irischen Wirtschaftsbeziehungen der deutschen Botschaft in Irland aus Mai 2025 werden von befragten deutschen Unternehmen folgende Standortfaktoren besonders hervorgehoben:

    • Junges, gut ausgebildetes, internationales Arbeitskräfteangebot
    • Zugehörigkeit zur EU und niedrige Sprachbarriere
    • Investitionsfreundlichkeit
    • Hohe Kompetenz in Forschung und Entwicklung
    • Geschwindigkeit und Pragmatismus der Behörden
    • Starke Branchencluster (Pharma und Life Sciences, Tech, Medizintechnik, Erneuerbare Energien)

    Deutsche Unternehmen äußerten sich in dem Bericht jedoch auch über Herausforderungen. Besonders die Abhängigkeit von multinationalen Konzernen, zum Großteil aus den USA, und die angespannte Lage auf dem lokalen Wohnungsmarkt bergen Risiken. Hohe Mieten und ein begrenztes Angebot an Immobilien verursachen hohe Kosten und sorgen für Unsicherheiten. Auch die schleppende Umsetzung europäischer Datenschutzvorgaben erweist sich als problematisch.

    Trotzdem verschlägt es zahlreiche deutsche Akteure auf den irischen Markt. Der Discounter Lidl beschäftigt beispielsweise mehr als 5.000 Mitarbeitende im Land. SAP, ein großer deutscher Softwarekonzern, hat rund 2.400 Angestellte auf der Insel und spricht offen über die sehr guten Bedingungen für Tech-Unternehmen. Aufgrund Irlands hoher Kompetenz im Life-Science-Sektor baut auch der deutsche Chemie- und Pharmakonzern Merck seine Kapazitäten dort aus: Bis 2027 sollen rund 440 Millionen Euro in den Aus- und Aufbau der irischen Standorte fließen.

    SWOT-Analyse Irland

    S

    Stärken Strengths

    • Globale Technologiekonzerne stärken irische Wirtschaft als moderner Industrie- und Dienstleistungsstandort
    • Überdurchschnittlich starkes Wirtschaftswachstum und hohe Exportüberschüsse
    • Starke akademische und außeruniversitäre Forschungslandschaft
    • Hohes Preisniveau bietet Exporteuren attraktive Margen
    • Niedrige Unternehmensbesteuerung
    W

    Schwächen Weaknesses

    • Hohe Abhängigkeit von ausländischen Investoren
    • Kleiner Binnenmarkt in dezentraler Insellage
    • Hohes Kostenniveau bei Immobilien, Löhnen und Waren
    • Großes Ungleichgewicht in der Wirtschaftskraft zwischen Regionen und Branchen
    • Fachkräftemangel
    • Verzögerte Umsetzung der europäischen Datenschutzregulierungen
    O

    Chancen Opportunities

    • Nordirland über grüne Grenze mit Irland weiterhin zu EU-Binnenmarktregeln erschließbar
    • Neuordnung des irischen Außenhandels post-Brexit ermöglicht Stärkung deutsch-irischer Handelsbeziehungen
    • Neue Fährverbindungen stärken irischen Direkthandel innerhalb der Europäischen Union
    • Bevölkerungswachstum dank Zuzug von qualifizierten Arbeitskräften und hoher Geburtenrate
    • Ausbau der Verkehrs-, Energie- und IKT-Infrastruktur, Bau von Wohn- und Gewerbeimmobilien
    T

    Risiken Threats

    • Globale Mindeststeuer könnte Irlands Markenkern gefährden
    • Neue Zollgrenze erschwert Zugang zum wichtigen Absatzmarkt Großbritannien
    • Steigende Inflation gefährdet Privatkonsum als Wachstumstreiber im Binnenmarkt
    • Änderungen in US‑Steuer- oder Handelspolitik könnten Irlands Modell empfindlich treffen
    • Stadtentwicklung hält vor allem in Dublin nicht mit Einwohneranstieg Schritt

    Die irische Industrie ist wirtschaftliches Zugpferd

    Irland verfügt über eine offene, exportorientierte und stark diversifizierte Volkswirtschaft. Besonders dynamisch entwickelt sich die Industrie, das gilt vor allem für die Pharmabranche, die Biotechnologie, Chemieindustrie und die Medizintechnik sowie für den Informations‑ und Kommunikationssektor (IKT). Aufgrund der Entscheidung von Tech-Konzernen wie Google, Meta, Microsoft und Apple ihre europäischen Hauptsitze in Dublin anzusiedeln, zählt der IKT‑Bereich zu den wichtigsten Wachstumstreibern des Landes. Seit 2020 beträgt der Anteil der IKT an der Bruttowertschöpfung des Landes durchschnittlich 19 Prozent.

    Die Transformation der irischen Wirtschaft wurde in den vergangenen Jahren vor allem durch den Brexit, die zunehmende Digitalisierung, die Energiewende und starke ausländische Investitionsströme geprägt. Diese Trends verändern die sektorale Struktur nachhaltig und verstärken zugleich die Nachfrage nach deutscher Technologie, industriellen Lösungen und spezialisiertem Know‑how.

     

    Bedeutung der Wirtschaftszweige in Irland Anteile in Prozent

    Sektoren

    Anteil an der Bruttowertschöpfung 2024 1)

    Anteil an den Beschäftigten 2024 1) 2) 

    Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

    1,1

    4,0

    Bergbau 

    0,2

    k.A.

    Verarbeitendes Gewerbe

    31,2

    12,0

    Energieversorgung 

    1,0

    k.A.

    Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen 

    0,4

    k.A.

    Baugewerbe

    2,7

    6,3

    Information - und Kommunikationswesen

    20,9

    6,5

    1 vorläufig; 2 1. Quartal 2024Quelle: Central Statistics Office 2026

    Dezentrale Wirtschaftscluster werden weiter ausgebaut

    Irlands Wirtschaft ist stark regional konzentriert, wobei sich mehrere Zentren mit klaren Spezialisierungen herausgebildet haben. Die Greater Dublin Area fungiert als nationales Powerhouse und bündelt Digital‑ und Finanzaktivitäten. Sie beherbergt die europäischen Hauptquartiere von globalen Tech‑Konzerne und profitiert von einem hochqualifizierten Arbeitsmarkt sowie einer dichten Forschungs‑ und Start‑up‑Landschaft.

    Cork bildet das industrielle Gegengewicht im Süden des Landes. Hier konzentrieren sich die Standorte großer Pharma‑ und Chemieunternehmen wie Eli Lilly, Novo Nordisk and Pfizer. Zugleich ist die Region ein traditionsreicher Standort der Lebensmittelverarbeitung. Galway an der Westküste gilt als Herz des irischen Medizintechnik‑Clusters und verbindet forschungsintensive Biomedizin mit einer dynamischen Gründerszene. 

    Limerick und die Shannon‑Region wiederum sind durch Ingenieurwesen, Elektronik und die Luftfahrt geprägt. Entlang der Westküste entwickeln sich zudem Energie- und Wasserstoffprojekte, die durch Irlands große Windressourcen begünstigt werden.

    Der starken räumlichen Konzentration von Bevölkerung, Verkehr, Jobs und Investitionen im Großraum Dublin soll mithilfe des im April 2025 verabschiedeten "National Planning Frameworks" bis 2040 entgegengewirkt werden. Die irische Regierung setzt mit dieser Strategie auf mehr Wohnungsbau außerhalb Dublins entlang bestehender Verkehrskorridore, höhere Flächeneffizienz, Dekarbonisierung für mehr nachhaltige Entwicklung und einen besseren Ausbau digitaler Infrastruktur. Ergänzend fördern regionale Anreize Unternehmensansiedlungen außerhalb Dublins. Beispielsweise eröffnete 2024 das AIM Centre in Sligo, welches lokale Unternehmen bei der Digitalisierung helfen soll. Durch Fördermittel in Höhe von 5,4 Millionen Euro wurde das Unternehmen bei der Renovierung und dem Einzug in ein denkmalgeschütztes Gebäude unterstützt.

    Eckdaten der wichtigsten Regionen in IrlandVorläufige Daten im Jahr 2023

    Gebiet

    Anteil am BIP (in %)

    BIP pro Kopf (in Euro )

    Bevölkerung (in Mio.)

    Northern & Western

    8,2

    45.409

    k.A.

     Border

    2,6

    30.621

    0,4

     West

    5,7

    58.133

    0,5

    Eastern & Midland

    57,1

    110.637

    k.A.

     Dublin

    48,7

    165.405

    1,5

     Mid East

    6,2

    39.524

    0,8

     Midland

    2,2

    33.935

    0,3

    Southern

    34,7

    101.575

    k.A.

     Mid West

    6,5

    64.496

    0,5

     South East

    4,0

    43.500

    0,5

     South West

    24,2

    162.832

    0,8

    Staat

    100,0

    96.292

    5,3

    Quelle: Central Statistics Office 2026

    Leonie Schneiderhöhn

    Von Leonie Schneiderhöhn | Bonn

  • Die globalen Handelsunsicherheiten haben auch Irland getroffen. Nun verzeichnet die lokale Investitionsförderagentur eine Kehrtwende.

    IDA Irland hat 2025 mehr als 320 Investitionsprojekte freigegeben, 38 Prozent mehr als 2024. Das hat die staatliche Investitionsförderagentur Irlands in ihrem Jahresresümee im Dezember 2025 bekanntgegeben. Ein neuer Rekord seit Aufzeichnungsbeginn der Agentur. Damit sollen in den nächsten Jahren rund 15.300 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. 

    Laut dem EY Attractiveness Survey 2025 ist der Anstieg von Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) besonders stark. Im Jahr 2024 machten sie ein Viertel aller verzeichneten Investitionsprojekte aus. Im Jahr zuvor waren es noch rund 18 Prozent. Gleichzeitig bleibt das Land in Schlüsselbranchen wie Pharma, Life Sciences und Finanzdienstleistungen gut positioniert: es zählt europaweit zu den Top 5 in der Pharmaindustrie sowie zu den Top 10 im Finanzsektor, gemessen an der Projektanzahl. 

    Zudem waren laut des EY Surveys 57 Prozent der 2024 angekündigten Projekte neue Investitionsprojekte (2023: 41 Prozent), was auf eine solide Erstinvestitionsbasis hinweist. Getragen wird diese Entwicklung von einem gut aufgestellten Innovationsökosystem und einer hoch bewerteten Talentbasis. Letztere wird von internationalen Unternehmen als besonders innovativ (94 Prozent), autonom (88 Prozent) und problemlösungsstark (87 Prozent) eingeschätzt. Peter Burke, irischer Minister für Unternehmen, Tourismus und Arbeit, sagt:

    "Mit Blick nach vorn sorgt Irlands stabiles Unternehmensökosystem – unterstützt durch staatliche Maßnahmen und einen erstklassigen Talentpool – dafür, dass das Land in einem herausfordernden globalen Umfeld wettbewerbsfähig bleibt."

    Zuletzt leichter Attraktivitätsrückfall

    Aus dem EY Attractiveness Survey 2025 geht ebenfalls hervor, dass Irland im Jahr 2024 nur noch Platz 17 von 45 europäischen Standorten für ausländische Direktinvestitionen (FDI) belegte. Im Jahr 2021 lag es noch auf Rang 10. EY führt diesen deutlichen Rückfall auf mehrere Faktoren zurück, darunter globale Unsicherheiten, sinkende US‑Investitionen sowie verstärkten internationalen Wettbewerb.

    Ein Grund für diese Entwicklung der Direktinvestitionen sind die steigenden Arbeitskosten. Im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich lagen die Arbeitskosten je geleisteter Stunde für Irland im Jahr 2024 bei 42,50 Euro. Damit erreicht das Land den achten Platz im europäischen Vergleich, direkt hinter Deutschland (43,40 Euro). Im Vorjahresvergleich sind die Arbeitskosten in Irland um 5,8 Prozent teurer geworden. 

    Zudem sind die Mietpreise in Irland stark gestiegen. Laut einer Studie des Deutsche Bank Research Institutes aus dem Jahr 2025 kostete eine Drei-Zimmer-Wohnung im Dubliner Stadtzentrum in 2020 noch durchschnittlich 3.011 Euro. Im Jahr 2025 belief sich der Preis für dasselbe Objekt auf 3.731 Euro, was einem Anstieg von rund 24 Prozent entspricht. Zur Mietpreisteuerung kommt noch hinzu, dass es nicht genug Wohnraum für die in den letzten Jahren überproportional gestiegene Bevölkerungszahl gibt. Mit ihrer Fünf-Jahres-Strategie "Delivering Homes, Building Communities" (Teil des National Planning Frameworks) will die irische Regierung dagegen ankämpfen. Bis 2030 sollen fast 400.000 Wohnungen gebaut werden und Investitionen in Höhe von 50 Milliarden Euro in den schnelleren Ausbau von Infrastruktur fließen.

    USA bleiben weiter wichtigster Investor

    Traditionell kommt der höchste Anteil am Bestand von ausländischen Direktinvestitionen aus den USA (2024: 35,7 Prozent): Seit Anfang der 2000er-Jahre ist das Land wichtigster Investor auf der grünen Insel. Dies spiegelt den hohen Stellenwert und auch die Abhängigkeit Irlands von dem Land wider. Investitionen aus den USA haben 2024 im Vorjahresvergleich um 106 Milliarden Euro abgenommen, wie das irische Statistikamt CSO anführt, was in der aktuell sehr volatilen US-Handelspolitik begründet liegt. Dieser zufolge soll wieder mehr in den USA produziert werden, was schwerwiegende Folgen für die irische Wirtschaft haben könnte. Die Volatilität erschwert zudem die Planungssicherheit der Unternehmen.

    Mit weitem Abstand in Bezug auf den FDI-Bestand in 2024 folgen die Niederlande (14,4 Prozent) und danach die Schweiz (7,7 Prozent) sowie Luxemburg (5,5 Prozent). Deutschland liegt noch hinter anderen europäischen Ländern mit einem Bestandsanteil von etwa 1 Prozent.

    Mit rund 732 Milliarden Euro flossen laut CSO im Jahr 2024 die höchsten FDI-Summen in den Dienstleistungssektor. Danach folgen Investitionen in Finanzaktivitäten mit 345 Milliarden Euro und in den IKT-Bereich in Höhe von 175 Milliarden Euro. 

    Im Jahr 2024 waren in Irland rund 90 deutsche Firmen tätig. Sie beschäftigten ungefähr 15.000 Arbeitskräfte, vorwiegend in den Bereichen Technologie, Pharma, Medizintechnik und Finanzdienstleistungen. Wichtige Neuansiedlungen und Expansionen deutscher Firmen seit 2024 umfassen vor allem Pharma- und Medizintechnikprojekte, große Einzelhandels-/Logistikinvestitionen sowie Finanzbeteiligungen an irischer Infrastruktur. Immer mehr deutsche Mittelständler nutzen Irland als Sprungbrett auf den Weltmarkt für neue Chancen innerhalb der EU nach dem Brexit.

     

    Auswahl größter deutscher Investoren in Irland 2024in Milliarden Euro

    Unternehmen

    Branche

    Volumen in Mrd. Euro 1) 

    Siemens IrelandInfrastruktur, Transport , Gesundheitstechnologie

    78,9 2) 

    BASF IrelandChemie

    65,3

    Bayer IrelandChemie

    46,6

    Boehringer Ingelheim IrelandPharma

    26,8

    RWE Renewables Ireland Energie

    24,4

    Aldi Stores (Ireland) Einzelhandel

    0,4 in Irland

    Lidl IrelandEinzelhandel

    0,2 in Irland

    1 Globaler Umsatz, soweit nicht anders angegeben; 2 Geschäftsjahr endend 30. September 2025.Quelle: Recherchen von Germany Trade & Invest 2026

    Investitionsförderung: Zahlreiche Vergünstigungen verfügbar

    Irland bietet ausländischen Investoren weiterhin investorenfreundliche Konditionen: darunter niedrige Steuern (Körperschaftsteuer 12,5 Prozent für Unternehmen mit einem Umsatz von weniger als 750 Millionen Euro), Steuervergünstigungen (zum Beispiel 30 Prozent Forschungs- und Entwicklungs-Steuergutschrift, „Knowledge Development Box“ mit 10 Prozent Steuer auf Gewinne aus geistigem Eigentum) sowie zinsgünstige Darlehen und beschleunigte Abschreibungen für Investitionen. Diese nationalen Anreize werden durch regionale Förderprogramme ergänzt, die je nach Standort zusätzliche Zuschüsse oder Vorteile gewähren.

    Germany Trade & Invest stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nicht tarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

    Leonie Schneiderhöhn

    Von Leonie Schneiderhöhn | Bonn

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    BezeichnungAnmerkung
    Germany Trade & InvestAußenhandelsinformationen für die deutsche Exportwirtschaft
    Deutsch-Irische Industrie- und Handelskammer (AHK)Anlaufstelle für deutsche Unternehmen
    IDA IrelandStaatliche Investitionsförderagentur Irlands
    Department of Enterprise, Trade and EmploymentMinisterium für Unternehmen, Handel und Beschäftigung
    IbecIrlands größter Wirtschafts‑ und Arbeitgeberverband