Chinas wachsender Wirtschaftsabdruck in Lateinamerika
Durch Handel und Investitionen festigt China seine wirtschaftliche Präsenz in Lateinamerika. Dabei verdrängt es zunehmend etablierte Anbieter, auch deutsche. (Stand: 21.8.2026)
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Durch Handel und Investitionen festigt China seine wirtschaftliche Präsenz in Lateinamerika. Dabei verdrängt es zunehmend etablierte Anbieter, auch deutsche. (Stand: 21.8.2026)
Selbst dem rohstoffreichen Malaysia machen die steigenden Öl- und Gaspreise zu schaffen. Der Druck auf Unternehmen und Verbraucher dürfte im 2. Halbjahr 2026 weiter zunehmen.
Deutsche Firmen in Südostasien testen neue Strategien, um sich gegenüber der enorm zunehmenden Konkurrenz zu behaupten. Die Ansätze sind völlig unterschiedlich.
Lateinamerika wird zunehmend zum Schauplatz der Rivalität zwischen den USA und China. Für Deutschland und Europa wäre dies der Moment, sich als neutraler Partner anzubieten.
Steuersenkungen, schnellere Genehmigungsverfahren und mehr Rechtssicherheit sollen Investitionen ankurbeln. Rückenwind kommt von der globalen Nachfrage nach Kupfer und Lithium.
Fachkräfte bleiben knapp. Neue Industrieprojekte und strengere Gastarbeiterregeln erschweren die Personalgewinnung. Doch Kostenvorteile machen den Standort attraktiv.
Das Lohnwachstum verliert an Tempo. Mindestlohn und Arbeitskosten steigen dennoch kräftig. Im EU-Vergleich bleibt Ungarn weiter ein Niedriglohnstandort.
Die arbeitsrechtlichen Bestimmungen sind im Arbeitsgesetzbuch (ArbGB) geregelt. Grundsätzlich werden Arbeitsverhältnisse unbefristet in Vollzeitbeschäftigung vereinbart.
In Ungarn fehlen Fachkräfte. Der demografische Wandel und Bildungsdefizite verknappen das Angebot. Neue Gastarbeiterregeln bremsen die Rekrutierung aus Drittstaaten.
Die Industrie sucht Personal, doch Ungarns Arbeitsmarkt bleibt angespannt. WHC-Chef Viktor Göltl über Demografie, EU-Mittel und Gastarbeiterregeln.