Wirtschaftsstandort | Algerien

Algerien will für ausländische Investoren attraktiver werden

Algeriens Wirtschaftsmodell fußt auf der Förderung von Energierohstoffen. Die Regierung unternimmt Schritte, um ausländische Investoren auch für andere Branchen zu gewinnen.

Von Verena Matschoß, Friedrich Henle | Tunis

Algerien ist das flächenmäßig größte Land Afrikas und nach Ägypten die zweitgrößte Volkswirtschaft Nordafrikas. Als bedeutender Rohstoffexporteur profitiert das Land von der gestiegenen Gasnachfrage in Europa, bleibt jedoch anfällig für Schwankungen auf den Rohstoffmärkten. Mit rund 47 Millionen Einwohnern verfügt Algerien zudem über einen attraktiven und wachsenden Absatzmarkt.

Im regionalen Vergleich bewerten Unternehmen den Wirtschaftsstandort Algerien jedoch häufig als anspruchsvoll. Ausschlaggebend hierfür sind insbesondere eine komplexe und oft schwerfällige Verwaltung sowie sich regelmäßig ändernde gesetzliche Rahmenbedingungen.

  • Der Öl- und Gassektor dominiert weiterhin die Wirtschaft Algeriens. Die angestrebte Diversifizierung verläuft schleppend.

    Der Förderung und Weiterverarbeitung von Öl und Gas steht in Algerien für rund ein Drittel der Wertschöpfung, etwa die Hälfte der Staatseinnahmen und 90 Prozent der Exporte. Die staatlich forcierte, wirtschaftliche Diversifizierung kommt nur langsam voran. Ausländische Unternehmen finden jedoch in verschiedenen Branchen Geschäftschancen, wenn sie sich auf das lokale Geschäftsumfeld einstellen. Die Regierung hat sogenannte strategische Sektoren definiert, in denen eine Mehrheitsbeteiligung eines algerischen Unternehmens Pflicht ist. Dazu gehören unter anderem die Verteidigungsindustrie, der Rohstoffsektor, ein Großteil der Pharmabranche und der Transportbereich. In Bergbauminen darf seit August 2025 ein ausländisches Unternehmen 80 Prozent des Kapitals halten. 

    Mittel- und langfristig dürfte Algerien ein wichtiger Öl- und Gaslieferant des nahe gelegenen Europa bleiben. In Zukunft könnten erneuerbare Energien beziehungsweise grüner Wasserstoff eine größere Rolle einnehmen. Eine Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Algerien die eingeleiteten Maßnahmen konsequent weiter verfolgt.

     

    47 Mio.

    Personen lebten 2025 im Land.

    Quelle: UN 2025

    288 Mrd.

    US-Dollar betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025 laut Prognosen.

    Quelle: IWF 2025

    6.095

    US-Dollar machte das BIP pro Kopf damit 2025 aus.

    Quelle: IWF 2025

    19 %

    betrug die Analphabetenquote im Jahr 2018.

    Quelle: Weltbank 2025

    Rang 57

    belegte das Land 2025 unter den deutschen Exportzielen.

    Quelle: Destatis 2026

    Rang 107

    nimmt das Land im Corruption Perceptions Index 2024 ein (unter 180 Ländern).

    Quelle: Transparency International 2025

    Ausführliche Informationen zur Wirtschaft finden Sie in den Wirtschaftsdaten kompakt.

    Ausdauer zahlt sich aus

    Deutsche Unternehmen haben im Jahr 2025 Waren im Wert von 2,1 Milliarden Euro nach Algerien exportiert. Das ist genauso viel wie nach Tunesien, aber nur gut die Hälfte der deutschen Ausfuhren nach Marokko. Wie aus Unternehmenskreisen zu hören ist, gibt es immer wieder Schwierigkeiten beim Erhalt von Importgenehmigungen. Deutsche Firmenvertreter betonen, wie wichtig langfristig angelegte Beziehungen zu Geschäftspartnern vor Ort sind, weisen aber auch auf die zunehmende Preiskonkurrenz durch Anbieter aus China, der Türkei oder den Golfstaaten hin.

    Algerien ist ein interessanter Markt mit einer wachsenden Bevölkerung, riesigen Ressourcen im Rohstoffbereich und großem Potenzial bei erneuerbaren Energien. Erfolgschancen steigen, wenn Unternehmen ein qualitativ hochwertiges Produkt und eine gute Dienstleistung dazu anbieten. Bürokratische Herausforderungen sind vorhanden, mit entsprechender Vorbereitung und lokaler Expertise aber zu lösen.

    Hans-Christian Specht Geschäftsführender Gesellschafter, Ipsen Logistics GmbH

    SWOT-Analyse Algerien

    S

    Stärken Strengths

    • Großer Binnenmarkt mit rund 47 Millionen Einwohnern
    • Ergiebige Rohstoffvorkommen (Öl, Gas, Phosphat, Eisenerz)
    • Geografische Nähe zu Europa
    • Geringe Außenverschuldung
    W

    Schwächen Weaknesses

    • Hohe Abhängigkeit von Öl- und Gasexporten sowie von Nahrungsmittel- und Ausrüstungsgüterimporten
    • Schwach diversifizierte Industrie, relativ kleiner Privatsektor
    • Politische Intervention, schwerfällige Verwaltung
    • Hohe Jugendarbeitslosigkeit
    O

    Chancen Opportunities

    • Verbesserte Investitionsbedingungen für ausländische Unternehmen
    • Erschließung neuer Öl- und Gasfelder öffnet deutschen Technologieanbietern neue Lieferchancen
    • Nutzen des großen Potenzials von erneuerbaren Energien
    • Diversifizierung der Wirtschaft
    T

    Risiken Threats

    • Sinkende Weltmarktpreise für Rohstoffe
    • Staatliches Defizit durch geringere Exporteinnahmen bei Öl und Gas
    • Zum Teil fragile Sicherheitslage
    • Wieder aufflammende Demonstrationen

    Sektoren: Öl und Gas dominieren die Wirtschaft

    Die Förderung von Öl und Gas bestimmt das Wirtschaftsmodell Algeriens. Aktuell profitiert das Land von der Nachfrage aus Europa. Investoren ziehen deshalb ein Engagement im Öl- und Gasbereich wieder stärker in Erwägung. Ihnen kommt eine günstigere Gesetzgebung seit dem Jahr 2019 zu Gute, die die Steuerlast reduziert hat. Der staatliche Sonatrach-Konzern schloss mehrere Abkommen mit ausländischen Energiekonzernen ab. Investitionen in die Erschließung neuer Öl- und Gasfelder sind ohnehin nötig, um die Förderung auf dem aktuellen Niveau zu halten oder auszubauen.

    Auf der anderen Seite zeigt sich auch immer wieder die Kehrseite der Rohstoffmedaille: Rückgänge des Weltmarktpreises für Öl und Gas führen zu Einnahmeverlusten und Verzögerungen bei staatlich finanzierten Vorhaben. Vor solchen externen Schocks ist die bislang wenig diversifizierte, algerische Wirtschaft weiterhin nicht gefeit.

    Erneuerbare Energien 

    Algerien hat sich seit Langem auf die Fahnen geschrieben, die lokale Produktion in verschiedenen Sektoren zu steigern beziehungsweise aufzubauen. Dieses Vorhaben kommt aber nur in kleinen Schritten voran.

    Relativ wenig ausgeschöpft ist beispielsweise das große Potenzial an erneuerbaren Energien. Nach einer langsamen Entwicklung in den letzten Jahren scheint sich das Blatt nun etwas zu wenden. Der staatliche Strom- und Gasversorger Sonelgaz hat im März 2024 Verträge mit Ausschreibungsgewinnern zum Aufbau von Solarkraftkapazitäten über 3 Gigawatt abgeschlossen. Zum Zuge kommen mehrheitlich chinesische Unternehmen. Im Bereich grüner Wasserstoff werden erste Pilotanlagen geplant. Die deutsch-algerische Energiepartnerschaft ist in diesem Bereich ebenfalls aktiv.

    Fahrzeuge "made in Algeria"

    Die Produktion abseits des Rohstoffsektors spielt weiterhin eine vergleichsweise geringe Rolle. Im Jahr 2024 belief sich der Anteil des verarbeitenden Gewerbes an der Bruttowertschöpfung auf rund 10 Prozent. Die Hälfte davon entfielen allerdings auf Raffinerietätigkeiten. 

    Der Automobilsektor könnte die Branche sein, in der sich in den nächsten Jahren vermehrt Chancen für ausländische Unternehmen bieten. Die Regierung möchte die lokale Produktion ankurbeln und hat Ende 2022 die Kfz-Montage im Land wieder erlaubt. Im Dezember 2023 eröffnete die Stellantis-Gruppe eine Montage für Autos der Marke Fiat im Regierungsbezirk (Wilaya) Oran. Eine Produktion von Opel-Fahrzeugen könnte folgen. Weitere Autokonzerne aus Europa und China haben Projekte angekündigt. Die Hersteller haben die Auflage, die lokale Wertschöpfungsquote sukzessive zu erhöhen.

    Lokal hergestellte Lebens- und Arzneimittel für eine wachsende Bevölkerung

    Auch im Nahrungsmittelbereich bestehen durch eine Politik der Importsubstitution gute Lieferchancen für Ausrüstungsgüter. Ein anderer Treiber ist der stetig wachsende Absatzmarkt durch die Bevölkerungszunahme. Unternehmen haben diverse Neuvorhaben im Nahrungsmittelsektor angekündigt. Ausländische Maschinenbauer können davon profitieren, wenn sie sich auf das lokale Geschäftsumfeld einstellen. Auch in der Pharmabranche steigt die lokale Produktion und die Partnerschaft mit ausländischen Unternehmen. In allen Branchen sind staatliche Unternehmen und Aufträge von großer Bedeutung. 

    Bedeutung der Wirtschaftszweige in Algerien Anteile in Prozent

    Sektoren

    Anteil an der Bruttowertschöpfung 2024

    Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

    14,7

    Bergbau (inklusive Öl- und Gasförderung)

    12,8

    Verarbeitendes Gewerbe

    10,2

    Energieversorgung

    1,3

    Baugewerbe

    14,0

    Dienstleistungen

    47,2

    Quelle: Office National des Statistiques (ONS) 2025

    Regionen: Konzentration auf die Mittelmeerküste

    Die wirtschaftliche Aktivität und die Bevölkerung Algeriens konzentrieren sich sehr stark auf den Norden entlang des Mittelmeers. Dort liegt das fruchtbare, gemäßigte Küstengebiet, in dem fast alle großen Städte wie Algier, Oran oder Annaba liegen. Rund 90 Prozent der Bevölkerung lebt im nördlichen Teil Algeriens und der Großteil der Investitionsprojekte konzentriert sich auf die 20 nördlichen Gebiete. 

    Die wichtige Öl- und Gasförderung findet hauptsächlich in den südlichen Landesteilen ("Grand Sud" genannt) statt, die geografisch von der Sahara bestimmt sind. Im Südosten sticht hier die Region um die Stadt Hassi Messaoud für die Ölförderung hervor. Neue Gasvorkommen werden vor allem im Südwesten des Landes erschlossen. Die wirtschaftliche Entwicklung des "Grand Sud" unterstützt die Regierung durch spezielle Förderprogramme.

    Von Verena Matschoß, Friedrich Henle | Tunis

  • Algerien möchte mehr ausländische Investitionen anziehen. Neue Investitionsgesetze und die Abschaffung des Joint Venture-Zwangs sind wichtige Signale.

    Große Projekte, beispielsweise im Infrastrukturbau oder im Öl- und Gassektor, haben in Algerien zu zahlreichen Beteiligungen ausländischer Firmen geführt. Als Pluspunkte werden eine gute Infrastruktur und günstige - da subventionierte - Preise für Strom und Gas gesehen. Die Regierung hat mit den Finanzgesetzen im Jahr 2020 den Joint Venture-Zwang in nicht strategischen Sektoren aufgehoben und damit einen wichtigen Kritikpunkt ausländischer Investoren aufgegriffen.

    Nachholbedarf an ausländischen Direktinvestitionen

    Investitionen aus der EU spielen eine wichtige Rolle in Algerien. Der Bestand der Direktinvestitionen aus der EU betrug laut Europäischer Kommission im Jahr 2023 rund 15 Milliarden Euro. Im Öl- und Gassektor gilt die italienische Eni als größte Investorin. Insbesondere chinesische und türkische Investitionen haben in Algerien zuletzt stark zugenommen. 

    Die algerische Regierung begrüßt öffentlich ausländische Direktinvestitionen. Die Realität sieht aber anders aus: Aufgrund bestehender Beschränkungen für Ausfuhren und Investitionen leitete die EU Kommission im Juni 2024 ein Streitbeilegungsverfahren gegen Algerien ein. Nach Ansicht der EU komme Algerien mit den Handelsbeschränkungen nicht seinen Verpflichtungen zur Liberalisierung des Handels im Rahmen des gemeinsamen Assoziierungsabkommens nach. 

    Die Bedeutung von FDI für die nationale Volkswirtschaft ist im Ergebnis geringer als in anderen Ländern der Region: Ende 2024 machten diese laut Statistiken der UNCTAD in Algerien einen Anteil von 14,5 Prozent des BIP aus, in Marokko von 39,6 Prozent und in Tunesien von 77,1 Prozent. Ein im Regionalvergleich schwierigeres Geschäftsklima und ein sich änderndes regulatorisches Umfeld waren für Unternehmen bisher ein Hindernis für ein größeres Engagement im Land.

    Seit Amtsantritt des Präsidenten Abdelmadjid Tebboune im Jahr 2019 sind aber Schritte unternommen worden, um das Land für ausländische Unternehmen attraktiver zu gestalten. Dazu zählen die Abschaffung des Joint Venture-Zwangs in nicht strategischen Sektoren, eine für ausländische Unternehmen attraktivere Gesetzgebung im Öl- und Gassektor sowie ein neues Investitionsgesetz im Jahr 2022 mit neuen Förderregimen.

    Algerien verfolgt weiterhin eine Politik der Importsubstitution, um die Entwicklung der lokalen Industrie zu fördern. Das führt bisweilen zu regulatorischer Unsicherheit, Versorgungsengpässen, höheren Preisen und einer begrenzten Auswahl an Konsumgütern.

    Als Investitionsstandort hat Algerien für deutsche Unternehmen noch nicht die Bedeutung erlangt, die beispielsweise die diversifizierteren Volkswirtschaften Tunesien, Ägypten oder Marokko aufweisen. Dennoch sind etliche deutsche Unternehmen in verschiedenen Branchen vor Ort aktiv, teilweise schon seit vielen Jahren. Die Deutsche Bundesbank gibt an, dass Ende 2023 insgesamt 28 deutsche Unternehmen in Algerien investiert hatten. Diese Unternehmen erzielten einen Jahresumsatz von zusammen 900 Millionen Euro und beschäftigen etwa 4.000 Angestellte.

    Auswahl großer deutscher Investoren in Algerien

    Unternehmen

    Branche

    Anzahl Mitarbeitende

    HenkelKonsumgüter

    516

    LindeChemie

    406

    KnaufBaustoffe

    350

    SiemensAutomatisierung, Energietechnik

    300

    LiebherrBaumaschinen

    177

    BayerAgrarchemie, Pharma

    100

    Quelle: Unternehmensangaben 2026

    Investitionsförderung: Vorteile für Großprojekte und Vorhaben in Strukturförderregionen

    Der algerische Staat gewährt Investitionsprojekten finanzielle Unterstützung, in erster Linie durch Steuererleichterungen oder Rabatte auf die Sozialversicherungsabgaben. Das im Juli 2022 veröffentlichte, neue Investitionsgesetz hat die Förderinstrumente neu strukturiert und förderfähige Investitionen in drei Anwendungsfälle eingeteilt:

    • Sektorförderung: Bergbau, Landwirtschaft, Nahrungsmittelindustrie, Pharma, Petrochemie, Tourismus, erneuerbare Energien, IKT
    • Regionalförderung: Regionen "Hauts Plateaux" (Regierungsbezirke südlich der Mittelmeerregion) und "Grand Sud" (algerisches Sahara-Gebiet) sowie weitere Gebiete, die durch Verordnung als förderfähig festgelegt sind
    • Strukturförderung: Großprojekte mit mindestens 500 neuen Arbeitsplätzen und einer Investitionssumme von umgerechnet mindestens 68 Millionen Euro

    Unternehmen profitieren unter anderem von der Befreiung von Einfuhrzöllen und der Mehrwertsteuer auf Investitionsgüter, die für die Projektrealisierung notwendig sind - je nach Anwendungsfall über drei oder fünf Jahre. Hinzu kommen die Befreiung von der Grundsteuer über einen Zeitraum von zehn Jahren. In der Betriebsphase sind Investoren von der Körperschaftssteuer und der Gewerbesteuer befreit - je nach Anwendungsfall und Projekt über drei bis zehn Jahre. Vorhaben, die in die Kategorien Regionalförderung oder Strukturförderung fallen, profitieren automatisch von längeren Förderzeiträumen.

    Ansprechpartner für Investoren ist die im Jahr 2022 gegründete Investitionsförderagentur AAPI (Agence Algérienne de Promotion de l’Investissement). Sie bietet Beratung an, begleitet Investoren bei Behördengängen und überprüft die projektspezifischen Voraussetzungen für die Investitionsförderung. Für den Markteintritt in Algerien steht deutschen Unternehmen auch die Deutsch-Algerische Industrie- und Handelskammer (AHK Algerien) zur Seite.

    Zusätzlich zu den beschriebenen finanziellen beziehungsweise steuerlichen Anreizen offerieren staatliche Fonds Finanzierungsmittel in Form von Krediten, Beteiligungen oder Garantien, so beispielsweise der Fonds National d' Investissement für kleine und mittlere Unternehmen oder der Algerian Startup Fund für Neugründungen.

    Internationale Geberinstitutionen spielen für die Finanzierung von Projekten in Algerien dagegen bisher keine Rolle. Gleichwohl hat das Land erfolgreich eine Mitgliedschaft in der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) beantragt. Mit deren Finanzierungsangeboten sollen der Privatsektor gestärkt und Arbeitsplätze geschaffen werden.

    Germany Trade & Invest stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nicht tarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

    Von Verena Matschoß, Friedrich Henle | Tunis

  • BezeichnungAnmerkung
    Deutsch-Algerische Industrie- und Handelskammer (AHK Algerien)Anlaufstelle für deutsche Unternehmen
    AAPI - Agence Algérienne de
    Promotion de l'Investissement
    Algerische Investitionsförderagentur
    Ministère de l'IndustrieIndustrieministerium