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EU-Freihandelsabkommen: Neue Exportmärkte jenseits von USA und China
Die USA setzen auf „America First“, China schränkt den Zugang zu kritischen Rohstoffen ein. Für viele exportorientierte deutsche Mittelständler wird das Geschäft in ihren wichtigsten Absatzmärkten damit unsicherer. Die Europäische Union reagiert mit einer Freihandelsoffensive: Neue EU-Freihandelsabkommen sollen Zölle senken, Marktzugang erleichtern – und deutschen Unternehmen zusätzliche Exportmärkte jenseits von USA und China eröffnen.
20.07.2026
Autos und Bier: Damit verbindet man Deutschland in Indien. So gründete Christian Klemenz nach seiner Rückkehr aus dem Auslandssemester in Ahmedabad im Jahr 2012 die Marke St. Erhard, ein Bamberger Exportbier für Indien. Nur blieb der Durchbruch aus – das klassische Kellerbier wird bis heute vor allem in Deutschland verkauft. Jetzt ergeben sich für Klemenz neue Chancen. Denn im Januar 2026 einigten sich die EU und Indien auf ein Freihandelsabkommen. Es würde unter anderem die Zölle auf alkoholische Getränke senken, von 110 auf 50 Prozent. „Wir könnten unseren indischen Kunden das Bier dann bis zu 30 Prozent günstiger anbieten und unsere Wettbewerbsfähigkeit erhöhen“, sagt Klemenz.
Bis es so weit ist, wird es eine Weile dauern, das Abkommen muss erst noch ratifiziert werden. Doch es geht voran: Europa baut sich Stück für Stück ein neues Freihandelssystem auf, viele Abkommen sind aktuell auf der Zielgeraden. Das ist essenziell. Denn der freie Welthandel aus dem Zeitalter der Globalisierung ist nicht mehr, seit US-Präsident Donald Trump 2017 zum ersten Mal seine „America First“-Agenda ausgerufen hat.
Freihandelsabkommen: Der rechtliche Hintergrund
Freihandelsabkommen liegen im Trend. Sie eröffnen neue Absatzmärkte und Lieferbeziehungen. Voraus gehen den Abkommen Verfahren, die sich je nach Art des Abkommens voneinander unterscheiden. Von Achim Kampf, Bereichsleitung Zoll
Was sind Freihandelsabkommen?
Freihandelsabkommen räumen Hindernisse im Wirtschaftsverkehr zwischen den vertragsschließenden Parteien aus dem Weg. Klassische Abkommen bauen in erster Linie Zölle ab, moderne Abkommen betreffen auch andere Themen, etwa Dienstleistungen, oder öffentliche Aufträge.
Warum dauert es so lange, bis die Abkommen in Kraft treten?
Ist ein Abkommen ausverhandelt kann sich die Anwendung seiner Regeln verzögern. Dies hängt mit der Zuständigkeit für den Abschluss solcher Abkommen zusammen. Hier ist zu unterscheiden zwischen Abkommen, für die ausschließlich die EU zuständig ist („EU-only“) und sogenannten „gemischten Abkommen“, denen auch die nationalen Parlamente der EU-Mitgliedstaaten zustimmen müssen.
Wie lässt sich der Prozess beschleunigen?
Um die handelspolitischen Teile möglichst schnell anwenden zu können, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder wird das Abkommen in einen handelspolitischen „EU-only“-Teil und einen weiteren Teil des ursprünglichen Gesamtabkommens aufgeteilt. Oder der handelspolitische Teil ist vorläufig anwendbar. Die rechtliche Grundlage dafür liefert die Wiener Vertragsrechtskonvention in Verbindung mit dem jeweils unterzeichneten Text des Abkommens. Im Falle von Mercosur wurde der handelspolitische Teil des gesamten Abkommens zusätzlich in einem Interimshandelsabkommen zusammengefasst, dessen Regelungen seinerseits seit dem 1. Mai 2026 vorläufig (also vor Inkrafttreten des Abkommens) anwendbar sind.
Welche Rolle werden Freihandelsabkommen in Zukunft spielen?
Die Zahl der von der EU abgeschlossenen Freihandelsabkommen hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Besonders bedeutsam mit Blick auf das Handelsvolumen ist das auch öffentlich diskutierte EU-Mercosur-Abkommen. Freihandelsabkommen werden in einer künftigen Weltordnung eine größere Rolle spielen als bereits jetzt. Die EU führt deshalb Verhandlungen, die teilweise bereits abgeschlossen sind, wie das EU-Freihandelsabkommen mit Indien oder das jüngst unterzeichnete revidierte Abkommen mit Mexiko.
Die Kosten-Nutzen-Rechnung: Wem nützen EU-Freihandelsabkommen?
Wie viel aber bringen diese Abkommen unterm Strich? Das Muster ist recht eindeutig. Wo EU-Freihandelsabkommen greifen, wachsen Exporte robuster. Die EU-Kommission verweist auf ihren jüngsten Umsetzungsbericht, der 2024 die Ausfuhren der EU in ihre 76 Präferenzhandelspartner mit 1,4 Prozent wachsen sieht, doppelt so stark wie die Exporte in Länder ohne Abkommen, die nur um 0,7 Prozent zulegten. Als greifbares Beispiel gilt Kanada. Das EU-Kanada-Abkommen CETA wird seit 2017 vorläufig angewandt. Die EU-Exporte nach Kanada stiegen seither um 51 Prozent, während die Ausfuhren in den Rest der Welt im selben Zeitraum nur um 20 Prozent zulegten.
Die Deloitte-Studie „Supply Chain Pulse Check 2026" macht die mögliche Verschiebung konkret. In einem quantitativen Handelsmodell haben die Analysten simuliert, wohin sich deutsche Industrieexporte bis 2035 verschieben, wenn die 2025 verhängten Zölle greifen und gleichzeitig neue EU-Freihandelsabkommen mit Indonesien, Indien, den Mercosur-Staaten und Australien wirken. Das Ergebnis: Die deutschen Exporte in die USA schrumpfen um durchschnittlich 1,5 Prozent pro Jahr, nach China sogar um 1,7 Prozent – doch andere Regionen bieten Chancen für den deutschen Mittelstand. Europa bleibt stabil, die zehn wichtigsten Absatzmärkte dort könnten 2035 mit 417 Milliarden Euro fast doppelt so viel Volumen bieten wie USA, China und alle weiteren Top-10-Märkte in Asien und Amerika zusammen. Die eigentlichen Wachstumstreiber aber liegen woanders: Indonesien, Indien, Brasilien und Australien versprechen als neue Exportmärkte für deutsche Unternehmen Exportzuwächse zwischen rund vier und fünf Prozent pro Jahr, getrieben durch sinkende Zölle und besseren Marktzugang. Auch Malaysia und Vietnam profitieren von geplanten ASEAN-Abkommen, unter den großen Märkten in Nahost und Afrika zeigt Ägypten das höchste Potenzial.
GRIMME erschließt Brasilien mit Service und Vertrieb vor Ort
GRIMME mit Stammsitz im niedersächsischen Damme liefert Kartoffel-, Gemüse- und Rübentechnik in 120 Länder und sieht in Brasilien einen wachsenden Markt. Dort bauen Landwirte auf rund 120.000 Hektar Kartoffeln an, dazu kommen Zwiebeln und Möhren. Arbeitskräftemangel und dynamische Landwirtschaft erhöhen die Nachfrage nach effizienter Technik. Seit Anfang 2026 betreut ein neues Vertriebsbüro in São Paulo Kunden und Händler mit Schulungen, Service und Ersatzteilen. Ein EU-Mercosur-Abkommen könnte Zölle senken, Zulassungen vereinfachen und den Zugang zu importierter Spezialtechnik beschleunigen.
Protektionismus in USA und China: Warum Europa neue Exportmärkte braucht
Wendepunkt für die neue, europäische Handelspolitik war die erste Amtszeit von US-Präsident Donald Trump. Der versprach 2017 in seiner Antrittsrede, die US-Grenzen zu schützen und davor, dass „andere Länder unsere Produkte herstellen, unsere Unternehmen übernehmen und unsere Arbeitsplätze vernichten“. Die „America First“-Politik war eine Absage an Freihandel und Multilateralismus. Und auch das demokratische Zwischenspiel unter Joe Biden hat diese Wende kaum zurückgedreht. In der zweiten Amtszeit des MAGA-Präsidenten (Make America Great Again) folgte 2025 der Zoll-Hammer aus Washington. Betroffen waren auch Schlüsselindustrien, auf deren Importe die USA zusätzliche Zölle verhängten und damit deutsche Hersteller und Zulieferer im US-Geschäft direkt unter Druck setzten. Mit Folgen: Der deutsche Exportüberschuss im Warenhandel mit den USA ist im ersten Quartal 2026 deutlich geschrumpft, von 17,8 auf 12,4 Milliarden Euro, ein Minus von 30,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Doch das schwächelnde US-Geschäft ist nicht die einzige offene Flanke. Auch die Exportabhängigkeit von China führt zu kritischen Engpässen. China errichtet immer neue Bollwerke gegen ausländische Unternehmen, vor allem über Exportbeschränkungen für kritische Mineralien. So verhängte Peking 2025 mehrere Ausfuhrkontrollen für Seltene Erden und andere Schlüsselrohstoffe, die in Energie, Elektronik sowie Luft und Raumfahrt und Verteidigung gebraucht werden. Die chinesische Regierung sitzt dabei am längeren Hebel, weil rund 60 Prozent des weltweiten Abbaus und 92 Prozent der weltweiten Produktion Seltener Erden in der Volksrepublik verortet sind. Die Folgen sind konkret spürbar: Die Beschränkungen führten zu Störungen in strategischen Branchen, zeitweise mussten etwa Automobilhersteller in Europa ihre Tätigkeit aussetzen, weil Alternativen kurzfristig fehlen.
Hundegger hofft in Australien auf den Turbo
Hundegger ist ein Hersteller von CNC-gesteuerten Abbundmaschinen für den Holzbau mit Stammsitz im Allgäu. In Australien ist das Unternehmen seit vielen Jahren aktiv und betreut Kunden über ein Netzwerk aus Vertrieb und Service. Wenn Einfuhrzölle sinken oder ganz entfallen, werden die Anlagen dort preislich attraktiver. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig würde ein Abbau bürokratischer Hürden den Marktzugang erleichtern, weil es schneller geht, Güter einzuführen. Gerade bei Maschinen, Ersatzteilen und Service ist das entscheidend, weil schnellere Abwicklung Lieferzeiten und Stillstandsrisiken reduziert. Hinzu kommt mehr Planungs- und Rechtssicherheit etwa bei technischen Standards, Investitionen und dem Schutz geistigen Eigentums.
Indien, Mercosur, Indonesien, Australien: Wo EU-Freihandelsabkommen neue Märkte eröffnen
Während die bisherigen großen Exportmärkte zu unsicherem Terrain werden und der Protektionismus zunimmt, können bilaterale Freihandelsabkommen für Entlastung sorgen. Allerdings öffnen solche Abkommen Märkte in beide Richtungen. Sie schaffen zwar Exportchancen durch weniger Zölle und Hürden, erhöhen aber zugleich den Wettbewerbsdruck im EU‑Markt. Das kann Preisdruck und Importkonkurrenz erhöhen, besonders in standardisierbaren Produktsegmenten. Genau deshalb lohnt sich ein nüchterner Blick: Wo entsteht echter Marktzugang, wo vor allem zusätzlicher Wettbewerb, und wo beides zugleich?
Zudem wirkt die Strategie nicht unmittelbar: Oft wird jahrelang, mitunter sogar jahrzehntelang, verhandelt. Umso auffälliger ist, dass es zuletzt Schlag auf Schlag ging. Seit dem 1. Mai 2026 können die EU-Mitgliedstaaten das Abkommen mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay vorläufig anwenden. Auf die Einigung mit Indonesien im September 2025 folgten Anfang 2026 politische Einigungen mit Indien und Australien. Mit der endgültigen Ratifizierung rechnen die Deutschen Auslandshandelskammern (AHK) in Jakarta, Mumbai und Sydney allerdings erst Anfang 2027. Parallel will die EU den Binnenmarkt stärker integrieren und ihre Außenwirtschaft breiter aufstellen. Sie verfügt bereits über mehr als 40 Handelsabkommen mit über 70 Staaten und Regionen und verhandelt derzeit unter anderem mit Malaysia, den Philippinen und Thailand sowie mit den Vereinigten Arabischen Emiraten.
MULTIVAC baut Indien-Engagement mit IT-Zentrum und Netzwerkarbeit aus
Die im bayerischen Wolfertschwenden ansässige MULTIVAC Group ist ein global agierender Anbieter von Verarbeitungs- und Verpackungslösungen für Lebensmittel, Medizingüter und Pharmazeutika. Indien ist für das Unternehmen ein strategischer Wachstumsmarkt, es ist dort seit 2009 mit einer Vertriebs- und Serviceorganisation und seit 2024 mit einem Produktionsstandort vertreten. 2025 wurde zudem ein Global Capability Center für IT-Support und Softwareentwicklung in Hyderabad eröffnet, das bis 2027 auf rund 50 Mitarbeitende wachsen soll. Zusätzlich unterstützt MULTIVAC den Ausbau des Indien-Netzwerks von Deutschland aus: Im Mai 2026 organisierte das Unternehmen den German Indian Business Summit, eine Veranstaltung der German-Indian Foundation, die Mittelständlern den Markteintritt erleichtern soll. Von dem Freihandelsabkommen erhofft man sich Rückenwind, etwa durch niedrigere Zölle und besseren Investitionsschutz.
Exportstrategie für den Mittelstand: In vier Schritten zu neuen Zielmärkten
Für deutsche Unternehmen heißt das zuerst: Wachstum wird planbarer, wenn man Exportstrategien diversifiziert und sich nicht mehr auf zwei Märkte beschränkt. Natürlich, die USA und China bleiben wichtig, aber sie werden schwieriger zu kalkulieren. Wer jetzt alternative Absatzmärkte sucht, sollte deshalb nicht einfach "ein Land ersetzen”, sondern ein Portfolio aufbauen, das Risiken streut und gleichzeitig zur eigenen Produktlogik passt. EU-Freihandelsabkommen können dabei helfen, weil sie Zölle senken, Verfahren vereinheitlichen und Rechtsunsicherheit reduzieren – aber sie sind keine Absatzgarantie.
Aus der Deloitte-Studie „Supply Chain Pulse Check 2026” lassen sich vier Schritte für deutsche Unternehmen ableiten, mit denen sich neue Exportmärkte erschließen lassen:
Risk-Monitoring durchführen
Strukturiertes Risk-Monitoring für die wichtigsten Zielmärkte: Zölle, Normen, Zertifizierungen, Exportkontrollen, Zahlungs- und Sanktionsrisiken laufend beobachten.Zielmärkte priorisieren
Zwei bis drei Märkte auswählen, die Wachstumspotenzial und realistische Eintrittspfade bieten – etwa über bestehende Kunden, lokale Partner oder Branchencluster.Marktmodus klären
Früh abklären, ob man nur exportiert oder eine lokale Wertschöpfung (Service, Montage, Fertigung) aufbaut. Oft hängen Marktzugang, Lieferzeiten und öffentliche Ausschreibungen an lokaler Präsenz.„Compliance by design“ verankern
Prozesse so gestalten, dass Ursprung, Dokumentation und Produktstandards von Anfang an kompatibel mit den Regelungen der Freihandelsabkommen sind – nur so lassen sich Präferenzzölle und Vereinfachungen der Abkommen tatsächlich nutzen.
Letztlich entscheidet das Operative: Vertrieb und Service müssen mitwachsen, weil in vielen Märkten After-Sales, Ersatzteile und Reaktionszeit stärker zählen als der reine Produktpreis. Geschwindigkeit ist ein Vorteil, aber nur mit Disziplin. Wer auf die falschen Partner setzt, Geschäftspartner durch kulturelle Missverständnisse verärgert oder unterschätzt, welche Qualitätsanforderungen die neuen Märkte haben, scheitert.
Unternehmen sollten genau prüfen, welche EU-Freihandelsabkommen ihre aktuellen und geplanten Exportmärkte betreffen – und wo sich neue Chancen auftun.
“Anpassungsfähigkeit ist meiner Meinung nach die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg in Indien.”
Drei Fragen an Florian Wenke, GTAI-Korrespondent in Mumbai.
Was verändert das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien?
Europa und Indien werden sich dadurch wirtschaftlich weiter annähern. Die Einfuhrzölle für viele Güter wie Maschinen und Autos werden zudem spürbar sinken. Die Zollsenkungen sind besonders für Exporte nach Indien relevant, denn Indien senkt seine Zölle von einem höheren Level als die EU. Zollverfahren werden außerdem einfacher. Und: die Mobilität von Fachkräften zwischen beiden Wirtschaftsräumen wird zunehmen. Vor allem die Entsendung von Spezialistinnen und Spezialisten für konkrete Projekte – etwa im IT-Bereich – wird erleichtert.
Ist Indien zu Recht das „zweite China"? Oder ist dieser Vergleich irreführend?
Für viele ist der Vergleich aufgrund der Größe der Bevölkerung naheliegend. Da hört die Ähnlichkeit aber auch wieder auf: Als föderale und heterogene Demokratie funktioniert Indien ganz anders als China. Die indische Wirtschaft ist zudem überwiegend durch freies Unternehmertum gekennzeichnet. Auch die wirtschaftliche Entwicklung verläuft anders: Dieses spektakuläre zweistellige Wachstum, das China einst über mehrere Jahre hinweg lieferte, ist für Indien zumindest in der aktuellen Lage der Weltwirtschaft unwahrscheinlich. Das Land wird eher graduell wachsen.
Wie gelingt ein erfolgreicher Einstieg in den indischen Markt?
Man sollte die Komplexität des Markts nicht unterschätzen. Manche Unternehmen glauben, dass das Geschäft vor Ort ein Selbstläufer wird, wenn das eigene Produkt nur gut genug ist. Es spielen aber auch Dinge wie Preis, Marketing und die Verhandlungsführung eine wichtige Rolle. Man muss sich intensiv auf das Land vorbereiten. Anpassungsfähigkeit ist die wichtigste Voraussetzung: Wer in Indien wie ein indisches Unternehmen agiert, ist erfolgreich im Markt.