Wirtschaftsstandort | Ungarn

Ungarn punktet bei Großinvestoren

Der Automobilstandort rüstet auf Elektromobilität um. Das Investitionsumfeld lockt große Industrieansiedlungen an, etwa aus Asien. Deutsche Mittelständler werden indes zögerlicher.

Von Kirsten Grieß | Budapest

Ungarn erlebte nach 1989 eine beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung. Ausländische Direktinvestitionen, insbesondere aus Deutschland, sorgten für Dynamik. Das Land ist seit 2004 EU-Mitglied und gehört zu den größten Nettoempfängern von EU-Mitteln. Letztere stellen einen bedeutenden Teil des ungarischen Staatshaushalts.

Aktuell leidet die ungarische Wirtschaft stark unter den Folgen von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die Wirtschaftsleistung ging 2023 zurück. Unter Investoren verliert der Standort mit Blick auf Rechtssicherheit an Attraktivität. In der EU wirkt die ungarische Regierung wegen ihrer nachgiebigen Haltung gegenüber Russland zunehmend isoliert. Es bleibt offen, ob Ungarns EU-Ratspräsidentschaft im 2. Halbjahr 2024 eine Chance zur erneuten Annäherung bietet.

  • Knapp drei Viertel der industriellen Produktion wird exportiert. Tragende Säule der Wirtschaft ist die Automobilindustrie. Ungarn entwickelt sich zur Hochburg für Elektromobilität.

    Ungarn war 2022 mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von knapp 170 Milliarden Euro nach Polen und Tschechien Nummer 3 unter den Visegrád-Staaten. Mit einem BIP pro Kopf von 17.440 Euro lag Ungarn in etwa gleichauf mit Polen. Das sind in Kaufkraftparitäten 76 Prozent des EU-Durchschnitts, was Rang 21 der 27 EU-Mitglieder entspricht. 

    Der Dienstleistungssektor ist der größte Wirtschaftszweig in Ungarn. Seit Jahren wächst allerdings der Anteil der Industrie an der Bruttowertschöpfung. Der Beitrag der Landwirtschaft sinkt stetig, obgleich die Agrarleistung ebenso wie der Lebensmittelsektor nach wie vor ein wichtiger Treiber des Wirtschaftswachstums ist. 

    Ausgeprägter Fachkräftemangel belastet viele Unternehmen und droht, die industriepolitischen Ambitionen der Regierung auszubremsen. Die Energiewende kommt nur schleppend voran. 

    Nach wie vor sind 20 Milliarden Euro an EU-Mitteln blockiert, da Ungarn aus Sicht der EU die attestierten Mängel bei der Rechtsstaatlichkeit nicht ausreichend beseitigt hat. Große Summen sind für die Steigerung der Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien vorgesehen. Die Freigabe einer ersten Tranche von 10 Milliarden Euro durch die Europäische Kommission Ende 2023 lässt das Europaparlament juristisch prüfen. 

    9,6 Mio.

    Personen lebten 2024 im Land.

    Quelle: Eurostat 2026

    206 Mrd.

    Euro betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025.

    Quelle: Eurostat 2026

    21.550

    Euro machte das BIP pro Kopf damit 2024 aus.

    Quelle: Eurostat 2026

    Rang 13

    belegte das Land 2024 unter den deutschen Exportzielen.

    Quelle: Destatis 2026

    Rang 82

    nimmt das Land im Corruption Perceptions Index 2024 ein (unter 180 Ländern).

    Quelle: Transparency International 2026

    0,9 %

    betrug die Analphabetenquote im Jahr 2021.

    Quelle: Weltbank 2026

    Ausführliche Informationen zur Wirtschaft in Ungarn finden Sie in den Wirtschaftsdaten kompakt.

    Die deutsch-ungarische Erfolgsstory trübt sich ein

    Die deutsch-ungarischen Wirtschaftsbeziehungen haben sich seit Beginn der 1990er Jahre rasant entwickelt. Zu ihrem dreißigjährigen Jubiläum 2023 zählte die Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer (DUIHK) mehr als 900 Mitgliedsunternehmen. Rund 2.400 deutsche Investoren sind in Ungarn aktiv. Sie tragen rund ein Sechstel zum ungarischen BIP bei. Nach ungarischen Statistiken arbeiten rund 300.000 Ungarn für deutsche Unternehmen. 

    Die Regierungspolitik Viktor Orbáns belastet inzwischen das bilaterale Verhältnis. Kurzfristige Entscheidungen etwa bei der Einführung von Preisdeckeln oder Sondersteuern verunsichern Investoren. Die ungarische Wirtschaft rutschte 2023 in die Rezession. Bei der letzten Konjunkturumfrage der DUIHK Ende vergangenen Jahres lagen die Geschäftserwartungen der befragten Mitgliedsunternehmen deutlich im Minus. Erstmals seit zehn Jahren wollen mehr Unternehmen Investitionsausgaben reduzieren statt erhöhen.  

    SWOT-Analyse Ungarn

    S

    Stärken Strengths

    • Nähe zu Deutschland

    • Niedrige Steuersätze

    • Flexibler Arbeitsmarkt

    • Gute Infrastruktur

    • EU-Mitgliedschaft

    W

    Schwächen Weaknesses

    • Hohes Haushaltsdefizit

    • Wenig diversifizierte Industrie 

    • Fachkräftemangel

    • Korruptionsgefahren bei öffentlichen Aufträgen

    • Abhängigkeit von Energieimporten

    O

    Chancen Opportunities

    • Günstiges Umfeld für Großinvestitionen

    • Strategischer Fokus auf Elektromobilität

    • Großer Nachholbedarf bei Energieeffizienz

    • Ausbau des Transport- und Logistiksektors

    • Aussicht auf EU-Fördermittel

    T

    Risiken Threats

    • Vertrauensverlust durch staatliche Eingriffe

    • Starke Exportabhängigkeit

    • Wechselkursschwankungen

    • Schwaches Bildungssystem

    • Abhängigkeit von EU-Mitteln

     

    Mit Elektromobilität in die Zukunft

    Ungarns industrielle Produktion wird vom Fahrzeugbau dominiert. Der Anteil der Automobilindustrie am Gesamtumsatz des produzierenden Gewerbes lag 2022 bei 24 Prozent. Rund 91 Prozent der hergestellten Fahrzeuge und Fahrzeugteile wurden exportiert. Audi, Mercedes und Stellantis fertigen Pkw in Győr, Kecskemét und Szentgotthárd, ein BMW-Werk ist in Debrecen im Bau. Um die Automobilhersteller ist eine leistungsfähige Zulieferindustrie herangewachsen, auch zahlreiche Mittelständler produzieren Fahrzeugteile im Land.

    "Der Standort Ungarn ist für thyssenkrupp aufgrund der aufgebauten Kompetenz in Software- und Hardwareentwicklung für den Automobilbereich einzigartig."

    Marc de Bastos Eckstein General Manager, thyssenkrupp Components Technology Hungary

    Zuletzt kündigte der chinesische Autobauer BYD an, sein erstes Werk für Elektroautos auf europäischem Boden in der südungarischen Stadt Szeged anzusiedeln. Die Großinvestition erfolgt im Rahmen der ungarischen Regierungsstrategie, die Elektromobilität gezielt zu fördern und eine entsprechende Zulieferindustrie aufzubauen. Dazu gehört auch die Batterie- und Batteriezellenproduktion. Ungarn liegt nach Ansiedlungen aus Südkorea, Japan und China weltweit auf Platz 4 der Batterieproduzenten, Platz 2 ist anvisiert. 

    Neue Chancen im Abfallrecycling 

    Mit dem Hochlaufen der Elektromobilität wird Batterierecycling in Ungarn relevant. Die EU schreibt seit 2023 eine Rücknahmepflicht und Mindestrecyclinganforderungen für Hersteller vor. Der südkoreanische Batteriehersteller SK Innovation und die slowenische Andrada Gruppe kündigten erste Recyclingwerke an.

    Traditionelle Industrien werden modernisiert

    Wichtige Branchen sind in Ungarn traditionell die Nahrungsmittelindustrie, die Medizintechnik und die Arzneimittelbranche. In diesen Industriezweigen will die Regierung Produktionskapazitäten aufbauen und stärken. Für die stark modernisierungsbedürftige Lebensmittelverarbeitung hat die Regierung 2024 ein eigenes Investitionsprogramm geplant. An weitere Branchen richtet sich das staatliche Kreditprogramm Baross Gábor. Adressiert werden damit unter anderen Unternehmen der Pharmaindustrie, des Tourismus und Gastgewerbes, Logistiker und Automobilzulieferer. In beiden Programmen stehen Anlageinvestitionen im Vordergrund. 

    Bedeutung der Wirtschaftszweige in Ungarn (Anteile in Prozent)

    Sektoren

    Anteil an der Bruttowertschöpfung 2022

    Anteil an den Beschäftigten 2022

    Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

    3,8

    2,3

    Bergbau (inklusive Öl- und Gasförderung)

    0,5

    0,1

    Verarbeitendes Gewerbe

    20,2

    20,3

    Energieversorgung (inklusive  Wasserversorgung)

    1,8

    1,8

    Baugewerbe

    6,3

    6,2

    Dienstleistungen

    67,3

    69,2

    Quelle: KSH Statistikamt Ungarn 2023

    Industriezentren geraten an Wachstumsgrenzen

    Unangefochtenes Wirtschaftszentrum Ungarns ist Budapest. An dem ursprünglich auch bedeutendstem Industriestandort schrumpft der Anteil des produzierenden Gewerbes an der Wirtschaftsleistung aber seit Jahren. Im Vergleich zu anderen Regionen ist der Dienstleistungssektor in der Hauptstadt überdurchschnittlich stark, vor allem im Tourismus und Gastgewerbe, im Bankensektor und bei unternehmensnahen Dienstleistungen. Budapest ist auch wichtigster Wissenschaftsstandort und Logistikhub des Landes. Das wirtschaftliche Gefälle zu benachbarten Regionen ist hoch. 

    Wichtigstes Industriezentrum in Nordwestungarn ist die Stadt Győr. Initialzündung für die Entwicklung der Region gab die Ansiedlung von Audi im Jahr 1993. Inzwischen ist Audi Hungaria laut Unternehmensangaben mit knapp 12.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber Ungarns. Győr profitierte bei der Entwicklung vor allem von der Grenznähe zu Österreich im Städtedreieck Wien-Budapest-Bratislava. 

    Die nördliche Tiefebene rund um die Stadt Debrecen hat sich zum zweiten großen Automobilzentrum entwickelt. BMW realisiert hier seine iFACTORY. Auch die Megafabrik des chinesischen Batterieherstellers CATL entsteht in Debrecen. Die Standorte Győr und Debrecen geraten allerdings an ihre Wachstumsgrenzen: Gewerbliche Flächen, Arbeitskräfte und Wohnraum werden knapp. Als neue aufstrebende Region fördert die Regierung inzwischen den unterentwickelten Süden. Das BYD-Werk entsteht in Szeged, am Dreiländereck mit Serbien und Rumänien.

    Von Kirsten Grieß | Budapest

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  • Niedrige Steuern und großzügige Zuschüsse machen Ungarn für industrielle Ansiedlungen attraktiv. Hohe Energiekosten und knappe Arbeitskräfte sind wichtige Standortnachteile. 

    Trotz schwacher Konjunktur in Europa brechen die Nachrichten von ausländischen Großinvestitionen in Ungarn nicht ab. Ein besonderer Mix aus Standortfaktoren macht Ungarn selbst in Krisenzeiten attraktiv: Die Körperschaftsteuer liegt bei 9 Prozent, der Arbeitgeberanteil der Sozialabgaben bei 13 Prozent. Das durchschnittliche Lohnniveau erreicht nur etwas mehr als ein Drittel des EU-Durchschnitts. Die EU-Mitgliedschaft macht den Standort nicht nur für europäische Unternehmen attraktiv, Drittstaaten eröffnet Ungarn den Zugang zum EU-Binnenmarkt. Die zentrale Lage in Mittelosteuropa und die gute Verkehrsinfrastruktur sind weitere Stärken.

    Deutsche Investoren schätzen am Standort Ungarn vor allem die qualifizierten Fachkräfte, das Marktvolumen und besondere Investitionsanreize. Kostenvorteile und die staatliche Förderpolitik bieten ein günstiges Investitionsumfeld. Für Handelsunternehmen ist die Kundennähe in Ungarn ein wichtiger Pluspunkt.

    Größte deutsche Investoren in Ungarn (Stand: Januar 2023)

    Unternehmen

    Branche

    Umsatz 2022 in Mio. Euro

    Audi HungariaAutomobilindustrie

    8.515

    Mercedes-Benz Manufacturing HungaryAutomobilindustrie

    4.015

    Lidl MagyarórszagEinzelhandel

    2.485 *)

    Bosch ElektronikaAutomobilzulieferer 

    1.841

    Magyar TelekomTelekommunikation

    1.630

    * 2023, keine Angaben zu 2021 und 2022 verfügbar.Quelle: EMIS (ISI Emerging Markets Group Company) 2023

    Lösung für den Arbeitskräftemangel nicht in Sicht

    Es gibt aber auch Nachteile, die je nach Branche stärker ins Gewicht fallen. So subventioniert Ungarn zwar die Energiekosten privater Haushalte, für die Wirtschaft lagen die Energiepreise indes 2023 europaweit an der Spitze. Das belastet die Industrie und ist für deutsche Investoren ein Standortrisiko. 

    Die hohe Beschäftigungsquote hat außerdem zur Folge, dass in wirtschaftlich starken Regionen Arbeitskräfte knapp werden. Durch ihre erfolgreiche Ansiedlungspolitik schaffte die Regierung zuletzt jährlich über 50.000 zusätzliche Arbeitsplätze. Es ist absehbar, dass sich der Arbeitskräftebedarf ohne Fachkräfteeinwanderung nicht mehr decken lässt. 

    Weite Teile der ungarischen Bevölkerung lehnen Einwanderung ab. In einem neuen Gastarbeitergesetz verschärfte die ungarische Regierung Ende 2023 die Beschäftigungsbedingungen für Nicht-EU-Ausländer. Anfang 2024 legte das ungarische Wirtschaftsministerium außerdem eine Höchstzahl von 65.000 jährlich zu vergebenden Arbeitsvisa fest, rund 300 Berufe wurden im gleichen Zug von der Visavergabe ausgeschlossen. Führende deutsche Unternehmen im Land begegnen dem Fachkräftemangel, indem sie enge Kooperationen mit lokalen Bildungseinrichtungen aufbauen. 

    Rechtsunsicherheit durch staatliche Eingriffe

    Seit Anfang 2020 regiert Viktor Orbán Ungarn per Dekret. Der zunächst aufgrund der Coronapandemie verhängte Notstand wurde 2022 wegen des Ukrainekriegs verlängert. Der Notstand erlaubt es Orbán, geltende Gesetze aufzuheben und Zwangsmaßnahmen mit Verordnungen durchzusetzen. Das nutzte die ungarische Regierung, etwa um Preisdeckel für Lebensmittel festzulegen. Auch sektorale Sondersteuern für Unternehmen wurden so auf den Weg gebracht. Sondersteuern gelten unter anderem für den Einzelhandel, Telekommunikationsunternehmen, Arzneimittelhersteller und Banken. Betroffen sind vorrangig ausländische Unternehmen, was bei Investoren zu erheblicher Verunsicherung führt. 

    Die Europäische Kommission macht die Auszahlung von EU-Mitteln von Verbesserungen der Rechtsstaatlichkeit, der öffentlichen Auftragsvergabe und der Transparenz bei der Verwendung von EU-Geldern abhängig. Nichtregierungsorganisationen kritisieren die weit verbreitete Korruption in Ungarn.

    Jährlich neue FDI-Rekorde

    Laut UNCTAD erreichte der Wert ausländischer Direktinvestitionen (FDI) in Ungarn 2022 umgerechnet knapp 100 Milliarden Euro. Für 2023 meldete die staatliche Investitionsförderagentur HIPA einen Rekordzufluss an FDI von 13 Milliarden Euro. 

    Deutschland ist der größte Investor und wichtigste Handelspartner Ungarns. Das Gewicht asiatischer Investitionen nimmt seit einigen Jahren allerdings merklich zu. Nach China und Südkorea lag Deutschland 2023 nur auf Platz 3 der jährlichen Nettozuflüsse. Als Zielmarkt für deutsche Exporte belegte Ungarn 2022 Rang 13.

    "Ungarn ist zur Begegnungsstätte von Investoren aus Ost und West geworden."

    István Joó CEO, Hungarian Investment Promotion Agency (HIPA)

    Investitionsförderung: Großprojekte, groß bezuschusst

    Die ungarische Regierung setzt auf aktive Industriepolitik und lässt sich das auch etwas kosten. Ausländische Großinvestitionen ab einer Investitionssumme von 5 Millionen Euro können über Regierungsbeschlüsse individuell gefördert werden. Das umfasst Barzuschüsse von bis zu 50 Prozent der Investitionssumme, Steuerreduzierungen und Ausbildungsunterstützung. Außerdem verpflichtet sich die Regierung, für Großinvestitionen die erforderliche Infrastruktur bereitzustellen.

    Die Förderintensität ist regional gestaffelt. Im Sommer 2023 wurde die entsprechende Regierungsverordnung zuletzt angepasst. In bestimmten Regionen sind bereits Investitionen von 3 Millionen Euro förderfähig, außerdem wurde der Höchstsatz auf 60 Prozent der Investitionssumme angehoben. Neu ist auch, dass Projekte im Komitat Pest, dem Umland der Hauptstadt Budapest, ebenfalls förderfähig sind. Die Förderquote beträgt dort 50 Prozent der Investitionssumme. Bei kleinen und mittleren Unternehmen kann die maximale Fördersumme unabhängig vom Basiswert um bis zu 20 Prozent überschritten werden.  

    Ansprechpartner für Investitionsvorhaben ist die Hungarian Investment Promotion Agency (HIPA). Die nationale Investitionsförderagentur gehört zum Geschäftsbereich des Ministeriums für Auswärtiges und Außenhandel. An erster Stelle berät sie potenzielle Investoren zur Standortauswahl, zu Fördermöglichkeiten und Steuervergünstigungen. HIPA agiert als wichtige Schnittstelle zwischen Investoren, zuständigen Ministerien, staatlichen Behörden und örtlichen Verwaltungen. Unterstützung beim Markteintritt in Ungarn bietet auch die Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer (AHK Ungarn).

    Die GTAI stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nichttarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

    Von Kirsten Grieß | Budapest

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  • BezeichnungAnmerkung
    Germany Trade & InvestAußenhandelsinformationen für die deutsche Exportwirtschaft
    Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer (AHK Ungarn)Anlaufstelle für deutsche Unternehmen
    Hungarian Investment Promotion Agency (HIPA)Betreuung ausländischer Investoren, Unterstützung bei der Ansiedlung und bei den Genehmigungsprozeduren 
    Deutsche Botschaft BudapestDiplomatische Vertretung Deutschlands in Ungarn