Wirtschaftsstandort | Kirgisistan

Kirgisistans Wirtschaft wächst – Chancen wachsen mit

In Kirgisistan werden große Infrastrukturprojekte umgesetzt und das verarbeitende Gewerbe ausgebaut. Das Investitionsklima des Landes ist aber noch nicht perfekt.

Von Viktor Ebel | Bischkek

Kirgisistan ist eine Gebirgsrepublik in Zentralasien, deren mehrheitlich junge Bevölkerung von 7,3 Millionen Menschen stark wächst. In den vergangenen Jahren boomte die Wirtschaft in dem Land, das weiterhin abhängig ist von Goldexporten und Rücküberweisungen von Arbeitsmigranten.

Die deutschen Ausfuhren nach Kirgisistan erhöhten sich zwischen 2020 und 2025 nahezu um das Elffache. Ein Großteil dieser Entwicklung dürfte aber auf Reexporte nach Russland zurückgehen. Diese Sondereffekte sind eine Folge des Ukrainekrieges und könnten bald auslaufen. Neue Wachstumsimpulse zeichnen sich aber bereits ab.

  • Die kirgisische Wirtschaft ist stark vom Dienstleistungen geprägt. Bischkek ist das wichtigste Wirtschaftszentrum. Baugewerbe und Nahrungsmittelindustrie sorgen für neue Impulse.

    Die gute wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre hat Kirgisistans fiskalische Verfassung gefestigt. Die Regierung nutzt die Mehreinnahmen des Staatshaushalts, um in strategische Infrastrukturprojekte wie neue Eisenbahntrassen, Überlandstraßen und Flughäfen zu investieren. Damit legt Bischkek den Grundstein für ein Wirtschaftsmodell, in dem das Land verstärkt von seiner geografischen Lage entlang der neuen Seidenstraße profitieren soll. Perspektivreiche Branchen sind der Güterverkehr, der Tourismus und die Bauwirtschaft.

    Auch im verarbeitenden Gewerbe wird verstärkt versucht, mehr Wertschöpfung zu generieren und dringend benötigte Arbeitsplätze zu schaffen. Die Rahmenbedingungen machen es Investoren aber nicht immer leicht. Unter anderem sind Stromausfälle im Winter keine Seltenheit. Verschlissene Technik, ein langsamer Ausbau und ein zu starker Fokus auf Wasserkraft haben die Versorgungssicherheit erodieren lassen. Mit einer 2025 gestarteten Offensive mit neuen Wind- und Solarparks steuert die Regierung gegen. Investoren winken hier Vorzugsbedingungen.

    0,9 Mio.

    Menschen lebten 2025 in Zypern.

    Quelle: Eurostat 2026

    38,7 Mrd.

    US-Dollar betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025 laut Schätzung.

    Quelle: IWF 2026

    42.410

    US-Dollar machte das BIP pro Kopf damit 2025 aus.

    Quelle: IWF 2026

    Rang 72

    belegte Zypern 2025 unter den deutschen Exportzielen.

    Quelle: Destatis 2026

    Rang 49

    nimmt Zypern im Corruption Perceptions Index 2025 ein (unter 182 Ländern).

    Quelle: Transparency International 2026

    0,6 %

    betrug die Analphabetenquote im Jahr 2021.

    Quelle: CIA 2025

    Ausführliche Informationen zur Wirtschaft finden Sie in den Wirtschaftsdaten kompakt.

    Kirgisistans Wirtschaft stellt sich breiter auf

    Die kirgisische Wirtschaft beeindruckte in den vergangenen Jahren mit teilweise zweistelligen Wachstumsraten, getrieben vor allem durch einen Bauboom und wachsenden Konsum. Für deutsche Unternehmen entsteht hier ein zunehmend interessanter Markt, der Chancen in mehreren Sektoren wie Logistik, Fachkräfte, Ernährungsindustrie und Erneuerbare Energien bietet.

    Eduard Kinsbruner Delegierter der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien

    SWOT-Analyse Kirgisistan

    S

    Stärken Strengths

    • Großes Potenzial für erneuerbare Energien
    • Nennenswerte Vorkommen an mineralischen Rohstoffen
    • Erhebliches touristisches Potenzial
    • Geografische Lage als Drehscheibe für regionalen Handel
    • Junge Bevölkerung und kostengünstige Arbeitskräfte
    W

    Schwächen Weaknesses

    • Kaum diversifizierte Wirtschaft
    • Starke regionale Unterschiede
    • Unsicheres Investitionsklima
    • Deutliche Auslandsverschuldung
    • Mangel an qualifizierten Arbeitskräften
    O

    Chancen Opportunities

    • International finanzierte Entwicklungsprojekte
    • Diversifizierung des verarbeitenden Gewerbes
    • Zunehmende Kooperation mit Nachbarländern
    • Allgemein hoher Modernisierungsbedarf
    • Ausbau der Verkehrsinfrastruktur
    T

    Risiken Threats

    • Politische Instabilität und ethnische Konflikte
    • Proteste der Bevölkerung gegen ausländisches Engagement
    • Korruption und Rechtsunsicherheit
    • Anhaltende Abwanderung von Fachkräften
    • Sekundärsanktionen infolge des Ukrainekriegs

    Dienstleistungen und Handel dominieren die kirgisische Wirtschaft

    Kirgisistan, ein gebirgiges Land an der historischen Seidenstraße, ist stark vom Dienstleistungssektor geprägt, der über die Hälfte des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ausmacht. Die wichtigste Sparte ist der Handel, der in der kirgisischen Statistik mit der Reparatur von Fahrzeugen zusammengefasst ist, und 2025 einen Anteil von 17,8 Prozent am BIP erreichte. Kirgisistan ist ein wichtiger Umschlagplatz für Autos aus Europa und Asien, die anschließend in Staaten der Ex-Sowjetunion, darunter vor allem Russland, weiterverkauft werden. Zugute kommt Kirgisistan dabei seine Mitgliedschaft in der Eurasischen Wirtschaftsunion. Der 2015 gegründeten Zollunion gehören unter anderem auch der nördliche Nachbar Kasachstan sowie Russland an.

    Das Land profitiert zudem von einer günstigen geografischen Lage im Herzen Zentralasiens und einer Grenze zu China. Neue Transportkorridore wie die im Bau befindliche Eisenbahnstrecke China-Usbekistan-Kirgisistan dürften das Potenzial für Handel und Logistik in den nächsten Jahren weiter steigern. Diese strategischen Investitionsprojekte, aber auch der durch Urbanisierung und Bevölkerungswachstum getriebene Wohnungsbau, lassen das Baugewerbe florieren. Es wächst seit Jahren überdurchschnittlich und entwickelt sich zu einer wichtigen Stütze der Wirtschaft, mit zuletzt 8,3 Prozent Anteil am BIP. Die Regierung prognostiziert, dass der Anteil bis 2030 auf 11,5 Prozent steigen wird.

    Wachstumsimpulse wie dieser sind wichtig für Kirgisistan, da sie neue qualifizierte Arbeitsplätze schaffen. Nach wie vor ist rund ein Viertel der Bevölkerung von Armut betroffen. Viele Familien sind angewiesen auf Rücküberweisungen von Arbeitsmigranten aus dem Ausland, die hauptsächlich in Russland arbeiten. Der Anteil dieser Rücküberweisungen am BIP geht zwar seit Jahren zurück, doch 2025 lag er der kirgisischen Nationalbank zufolge weiterhin bei rund 13 Prozent. Von den in Kirgisistan beschäftigten Menschen arbeitet die große Mehrheit laut kirgisischem Statistikkomitee im Dienstleistungssektor, allen voran im Bildungswesen, der Gesundheitswirtschaft und im öffentlichen Dienst.

    Metallurgie und Nahrungsmittelindustrie sind zentrale Säulen des verarbeitenden Gewerbes

    Die verarbeitende Industrie in Kirgisistan ist schwach ausgeprägt. Ihr Beitrag zum BIP betrug in den letzten zehn Jahren im Schnitt 13,7 Prozent und erreichte diesen Wert auch 2025. Fast zwei Drittel des wertmäßigen Ausstoßes des verarbeitenden Gewerbes entfallen auf die Metallurgie. Die Branche hat in den vergangenen drei Jahren kein Wachstum verzeichnet. Anders sieht es bei der Lebensmittelindustrie und der Baustoffproduktion aus, welche im verarbeitenden Gewerbe auf Platz zwei und drei stehen. Beide erhöhen ihren Ausstoß seit Jahren, zuletzt betrug das reale Wachstum 2025 jeweils über 30 Prozent. Die gesteigerte Baustoffproduktion ist auf den im Land herrschenden Bauboom zurückzuführen.

    Bei der Lebensmittelindustrie hingegen greifen Initiativen der Regierung zum Ausbau des verarbeitenden Gewerbes. Hierzu zählen verbesserte Lager- und Transportmöglichkeiten, akkreditierte Zertifizierungsstellen sowie Anreize für die Investition in moderne Verarbeitungs- und Verpackungsanlagen. Internationale Beobachter wie die Weltbank und das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen sehen in der Nahrungsmittelbranche eine Möglichkeit für Kirgisistan, seine bisher schwach ausgeprägte Industrie breiter aufzustellen.

    In den nächsten Jahren rechnet die kirgisische Regierung mit der Eröffnung zahlreicher neuer Betriebe, in denen Fleisch, Milch, Obst und Gemüse verarbeitet werden sollen.  Mit Nahrungsmitteln und Getränken will das Land auch seine Exporte diversifizieren. Kirgisistans mit Abstand wichtigstes Ausfuhrgut ist Gold, das regelmäßig für ein Drittel und mehr der Ausfuhren steht. Das macht das Land anfällig für Produktions- und Preisschwankungen.

    Bedeutung der Wirtschaftszweige in KirgisistanAnteile in Prozent

    Sektoren

    Anteil am BIP 2025

    Anteil an den Beschäftigten 2024

    Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

    8,0

    1,5

    Bergbau (inklusive Öl- und Gasförderung)

    2,1

    2,1

    Verarbeitendes Gewerbe

    13,7

    7,6

    Energieversorgung 

    1,7

    3,1

    Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen 

    0,2

    1,8

    Baugewerbe

    8,7

    3,1

    Dienstleistungen

    51,2

    80,8

    Nettogütersteuern

    14,4

    --

    Quelle: Nationales Statistikkomitee Kirgisistans 2026

    In der Hauptstadt spielt sich das wirtschaftliche Leben ab

    Kirgisistans Hauptstadt Bischkek trägt rund die Hälfte zum landesweiten BIP bei. Die Dienstleistungs- und Handelsmetropole ist vom wirtschaftlich starken Gebiet Tschui umschlossen. Die größten Wirtschaftszentren im Süden des Landes sind die Städte Osch und Dschalal-Abad in den gleichnamigen, landwirtschaftlich geprägten Gebieten. Sie grenzen an Usbekistan und dürften in Zukunft von der Lage entlang der Eisenbahnstrecke China-Kirgisistan-Usbekistan profitieren. Die Region Issyk-Kul ist das touristische Zentrum des Landes und verzeichnet dank seiner Bergkulisse und dem gleichnamigen Hochgebirgssee steigende Besucherzahlen. Aktuell wird hier ein neues Skigebiet gebaut, das das größte seiner Art in Zentralasien werden könnte.

    Eckdaten der Regionen in KirgisistanAngaben für das Jahr 2024

    Gebiet

    Anteil am BIP (in %) 1)

    BIP pro Kopf (in US$) 2)

    Bevölkerung (in Mio.) 3)

    Stadt Bischkek

    47,0

    6.508

    1,3

    Gebiet Dschalal-Abad

    13,0

    1.364

    1,4

    Gebiet Tschui

    10,1

    2.439

    1,0

    Gebiet Issyk-Kul

    8,4

    2.806

    0,5

    Gebiet Osch

    6,7

    870

    1,4

    Stadt Osch

    5,6

    2.179

    0,5

    Gebiet Talas

    3,4

    2.221

    0,3

    Gebiet Batken

    3,1

    970

    0,6

    Gebiet Naryn

    2,6

    1.492

    0,3

    1 Abweichung durch Rundungsdifferenzen; 2) Umrechung zum jahresdurchschnittlichen Wechselkurs der Nationalbank Kirgisistans für 2024: 1 US$ = 87,38 Kirgisistan-Som; 3 am 1. Januar 2025.Quelle: Nationales Statistikkomitee Kirgisistans 2026

  • Die Verstaatlichung der Goldmine Kumtor hat dem Investitionsklima in Kirgisistans Bergbau geschadet. Andere Branchen ziehen weiterhin Investitionen an.

    Die in Kirgisistan registrierten Bruttozuflüsse an ausländischen Direktinvestitionen betrugen in den vergangenen Jahren im Schnitt rund 1 Milliarde US-Dollar (US$) jährlich. Im Jahr 2021 übernahm die kirgisische Regierung die Kontrolle über die wichtigste Goldmine des Landes Kumtor. 

    Das hat die Reputation des Landes bei Geschäftsleuten nachhaltig geschädigt. Die ausländischen Direktinvestitionen in den Bergbau, der zwischenzeitlich die Hälfte des gesamten Engagements des Auslands in Kirgisistan auf sich vereint hatte, sind seitdem stark zurückgegangen.

    Ausländisches Kapital fließt in verarbeitende Industrie und Dienstleistungssektor

    Spitzenreiter ist nun das verarbeitende Gewerbe, auf das ein Drittel der ausländischen Direktinvestitionen entfallen, gefolgt vom Handel und dem Finanzsektor. Rund 70 Prozent des gesamten ausländischen Engagements im Land entfielen 2024 auf reinvestierte Gewinne, der Rest verteilte sich in etwa zu gleichen Teilen auf Eigenkapital und Kredite. Die meisten Investitionen stammen aus China, Russland und Kasachstan. Mit diesen Ländern ist Kirgisistan wirtschaftlich besonders eng verflochten: Von hier bezieht die kleine Gebirgsrepublik die meisten ihrer Importe.

    Die aus Deutschland stammenden Direktinvestitionen summierten sich 2024 kirgisischen Angaben zufolge auf 23 Millionen US$. Neben Luxemburg und Zypern, wo besonders attraktive steuerliche Rahmenbedingungen für internationale Konzerne herrschen, war war Deutschland somit innerhalb der EU das wichtigste Herkunftsland. Wie auch bei der Wirtschaftsleistung dominiert bei den ausländischen Direktinvestitionen die Hauptstadt Bischkek, die 2024 über die Hälfte der Zuflüsse anzog. Danach folgten das sie umgebende Gebiet Tschui und das südliche Gebiet Dschalal-Abad.

    Deutsche Unternehmen produzieren bislang kaum in Kirgisistan

    Der wichtigste deutsche Investor in Kirgisistan ist das Unternehmen Interglass. Die Firma produziert bereits seit mehreren Jahren Flachglas in Tokmok im Gebiet Tschui. Fresenius Medical Care hat im Jahr 2017 mit der kirgisischen Regierung ein Abkommen über den Bau und Betrieb von Dialyseeinrichtungen im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft geschlossen. Dafür hat das Unternehmen mehr als 10 Millionen US$ investiert.

    Die kirgisische Regierung wirbt regelmäßig um mehr Engagement deutscher Firmen, beispielsweise bei regelmäßig stattfindenden bilateralen Wirtschaftstagen. In den letzten Jahren wurden neben Produktionsanlagen für Beton und Gipskarton auch zwei Solarparks gemeinsam mit deutschen Investoren angekündigt. Ein nachweislicher Fortschritt bei den Projekten geht aus Medienberichten jedoch nicht hervor.

    Beobachter vor Ort äußern Zweifel an ihrer Realisierung, zu groß seien die Probleme mit dem Investitionsklima und der Rechtssicherheit. Dafür spricht auch das schlechte Abschneiden Kirgisistans in Rankings wie dem Corruption Perception Index. Im Gespräch mit Germany Trade & Invest erklärte ein Vertreter der deutschen Minderheit im Land zwar, dass sich eine Plattform zur Vernetzung und Problemlösung für deutsche Unternehmen im Aufbau befindet. Mittelfristig wird Kirgisistan für deutsche Firmen dennoch eher als Absatzmarkt, statt als Produktionsstandort relevant sein.

    Größte deutsche Investoren in KirgisistanStand: Januar 2026

    Unternehmen

    Branche

    Status
    InterglassGlasindustrie (Flach-, Bau- und Sicherheitsglas)aktiv
    Fresenius Medical CareGesundheitswirtschaft (Dialyseeinrichtungen)aktiv
    AB Progressio/LTI ReEnergy CleanTech DevelopmentErneuerbare Energien (schwimmendes Solarkraftwerk)Investitionsabkommen unterschrieben
    Nisbau AnlagentechnikBaustoffindustrie (Betonproduktion)Absichtserklärung unterschrieben
    GrenzebachBaustoffindustrie (Gipskarton- und Trockenbaumischungen)Absichtserklärung unterschrieben
    Quelle: Recherchen von Germany Trade & Invest 2026

    Präferenzregelung für mehrere Branchen

    Die kirgisische Regierung hat ihre Steuergesetzgebung 2019 angepasst, um Investitionen in die Industrie zu fördern. In der Resolution Nr. 193 definiert sie bevorzugte Siedlungen, in denen Unternehmen von bestimmten Steuerarten wie etwa Grund-, Gewinn- oder Umsatzsteuer befreit werden. Dort können Investoren eine Investitionsvereinbarung für die Dauer von fünf Jahren abschließen, mit der Option auf Verlängerung.

    Bevorzugte Siedlungen sind diverse ländliche Regionen sowie alle Städte im Land, mit Ausnahme von Bischkek und Osch. Um die Präferenzbedingungen in Anspruch zu nehmen, müssen Unternehmen unter anderem in einem der folgenden Bereiche tätig sein:

    • Leicht- und Lebensmittelindustrie,
    • Energiewirtschaft,
    • Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse,
    • Montageproduktion,
    • Fertigung mit dem Schwerpunkt Export, wobei ein Exportanteil von mindestens 50 Prozent innerhalb von sechs Monaten nach Produktionsstart erzielt werden muss.

    Sonderwirtschaftszonen gewähren Steuer- und Zollbefreiung

    Verschiedene Vergünstigungen winken zudem in den derzeit fünf freien Wirtschaftszonen (FWZ):

    • FWZ Bischkek,
    • FWZ Maimak,
    • FWZ Naryn,
    • FWZ Leilek,
    • FWZ Karakol.

    In diesen Zonen sind die Produktion von Leichtindustriewaren, Lebensmitteln, Konsumgütern, Baumaterialien sowie die Erbringung von Dienstleistungen förderfähig. Die Tätigkeiten sind dabei von allen Steuer- und Zollzahlungen befreit. Um jedoch dort tätig sein zu dürfen, müssen Wirtschaftsakteure eine Gebühr in Höhe von 0,5 bis 2,0 Prozent des Erlöses aus dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen entrichten.

    Neue Sonderinvestitionszone am Issyk-Kul-See geplant

    Im Juli 2025 unterschrieb der kirgisische Präsident Sadyr Dschaparow das Gesetz zur Gründung der Sonderinvestitionszone Tamchy am Issyk-Kul-See. Der Zone soll eine eigene Investitionsgerichtsbarkeit zugestanden werden, womit internationale Schlichtung nach englischem Recht möglich wäre.

    Mit der Sonderinvestitionszone will die Regierung die Rahmenbedingungen verbessern und mehr internationale Investitionen anziehen. Der Fokus soll auf modernen Technologien, Finanzen und Dienstleistungen liegen. Ein Zeitplan für die Umsetzung ist noch nicht bekannt.

    Germany Trade & Invest stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nicht tarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

  • BezeichnungAnmerkung
    Germany Trade & InvestAußenhandelsinformationen für die deutsche Exportwirtschaft, auch Hinweise zu Ausschreibungen
    AHK Zentralasien (Delegation der  Deutschen Wirtschaft für Zentralasien)Anlaufstelle für deutsche Unternehmen
    Partnering in Business with GermanyFörderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie 
    Investmentportal KirgisistansAgentur zur Förderung ausländischer Investitionen in vorrangigen Wirtschaftszweigen
    Chamber of Commerce and IndustryIndustrie- und Handelskammer
    Nationales Statistisches KommiteeBüro für nationale Statistik
    Volksrat der Deutschen der Kirgisischen RepublikÖffentlicher Verein, eines der Ziele ist die Entwicklung der Unternehmertums