Energie: Kernkraft soll in Südkorea an Bedeutung gewinnen
Die Regierung unter Präsident Yoon setzt neue Schwerpunkte in der Energiepolitik. Sie will Kernenergie länger nutzen und neue Reaktoren bauen. Kohle dürfte an Bedeutung verlieren.
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Die Regierung unter Präsident Yoon setzt neue Schwerpunkte in der Energiepolitik. Sie will Kernenergie länger nutzen und neue Reaktoren bauen. Kohle dürfte an Bedeutung verlieren.
Beim Klimaschutz setzt sich die Regierung seit 2020 hohe Ziele. Gleichzeitig fürchtet das Land um die Wettbewerbsfähigkeit seiner äußerst energieintensiven Industrie.
Südkorea hat Klimaziele auch in einem speziellen Gesetz festgeschrieben. Wichtig ist daneben vor allem der national festgelegte Beitrag zum Klimaschutz bei den Vereinten Nationen.
Das verarbeitende Gewerbe ist der Kern der Wettbewerbsfähigkeit Südkoreas. Daher plant die Regierung dort niedrigere Vorgaben zur Reduktion der Emissionen als in anderen Bereichen.
Israel braucht für sein Klimaprogramm mehr Entscheidungsträger sowie Ingenieure und Techniker. Allerdings studieren viele potenzielle Klima-Fachkräfte lieber Hightech-Fächer.
Das Reduktionsziel für Treibhausgase in der Industrie ist in Gefahr. Erneuerbare Energien spielen im verarbeitenden Gewerbe keine Rolle.
Israel importiert immer mehr vollelektrische Pkw. Wie schnell deren Zahl steigen kann, hängt auch von der Ladeinfrastruktur ab. Die U-Bahn wird ein großer Hit, aber erst nach 2030.
Nachhaltiges Bauen ist endlich Pflicht. Deren Durchsetzung kann für mehr Energiedisziplin in Gebäuden sorgen. Gasheizungen spielen keine Rolle.
Für 2030 hat die Regierung ehrgeizige Ziele gesetzt. Allerdings werden diese verpasst, wenn das Land keine entschlossenen Maßnahmen ergreift – und selbst dann wird es knapp.
Zur Erreichung der klimapolitischen Ziele werden massive Investitionen benötigt. Die dafür erforderlichen Anlagen und Ausrüstungen stammen größtenteils aus dem Ausland.