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US-Datenschutz 2026: Neue Gesetze und strengere Haftung

Zum Jahresbeginn 2026 verschärft sich der US-Datenschutz deutlich: Einzelstaatliche Datenschutzgesetze treten in Kraft und die Durchsetzung wird spürbar strenger.

Von Jan Sebisch | Bonn

Zum 1. Januar 2026 ist der Flickenteppich des US-Datenschutzrechts gewachsen: Mit dem Indiana Consumer Data Protection Act, dem Kentucky Consumer Data Protection Act und dem Rhode Island Data Transparency and Privacy Protection Act traten drei weitere Datenschutzgesetze in Kraft. 

Damit gelten nun in 20 US-Bundesstaaten umfassende Datenschutzgesetze, die mehr als 50 Prozent der US-Bevölkerung (ca. 184 Millionen Menschen) betreffen. Die Gesetze gewähren Betroffenen unter anderem Auskunfts-, Lösch- und Berichtigungsrechte sowie Widerspruchsrechte gegen Datenverkauf und zielgerichtete Werbung.

2026 verschärft sich zudem die Durchsetzung: In mehreren Staaten - darunter Kalifornien und Colorado - entfallen Nachbesserungsfristen, sodass Bußgelder sofort verhängt werden können.

Zudem rücken sensible Daten und der Schutz Minderjähriger stärker in den Fokus: Änderungen in Oregon und Connecticut untersagen sowohl den Verkauf präziser Geolokalisierungsdaten sowie Daten von unter 16-Jährigen ohne ausdrückliche Einwilligung.

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