Wirtschaftsstandort | Brasilien

Größte Volkswirtschaft Lateinamerikas bleibt Top-Investitionsziel

Mit seinem robusten Binnenmarkt, dem wachsenden Dienstleistungssektor und Chancen bei grüner Energie bleibt Brasilien ein attraktiver Investitionsstandort.

Von Dennis Barbosa | São Paulo

Mit über 200 Millionen Einwohnern ist Brasilien der größte Markt Lateinamerikas und ein wichtiger Handelspartner Deutschlands. Im Jahr 2024 wird das Land laut Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf Platz 8 der größten Volkswirtschaften weltweit aufsteigen. Ausländische Investoren setzen auf das Potenzial des BRICS- und Mercosur-Staats: Im Jahr 2023 war Brasilien der fünftgrößte Empfänger ausländischer Direktinvestitionen weltweit.

Kernsektoren der brasilianischen Wirtschaft sind die Landwirtschaft, die Nahrungsmittelindustrie, der Bergbau sowie der Automobil- und Maschinenbau. Eine wichtige Zukunftsbranche sind die erneuerbaren Energien, dank dem enormen Potenzial an Wasser-, Wind-, Solarkraft und Biomasse. Deutschland war 2023 das drittwichtigste Lieferland Brasiliens.

  • Ein großer Binnenmarkt mit steigendem Konsum und zahlreiche natürliche Ressourcen machen das Land attraktiv für Investitionen.

    Brasilien ist der größte Staat Lateinamerikas und das fünftgrößte Flächenland weltweit. Das Land verfügt über ein erhebliches wirtschaftliches Potenzial, dank seiner vielseitigen Wirtschaftsstruktur, dem großen Binnenmarkt, der breiten industriellen Basis sowie enormen Bodenschätzen und Naturressourcen. Gemeinsam mit Argentinien, Bolivien, Paraguay und Uruguay bildet Brasilien die Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur.

    203,1 Mio.

    Personen lebten 2022 im Land.

    Quelle: Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE) 2023

    2.174 Mrd.

    US-Dollar betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023.

    Quelle: IWF 2024

    10.642

    US-Dollar machte das BIP pro Kopf damit 2023 laut Schätzung des IWF aus.

    Quelle: IWF 2024

    Rang 23

    belegte das Land 2023 unter den deutschen Exportzielen.

    Quelle: Destatis 2024

    Rang 104

    nimmt das Land im Corruption Perceptions Index 2023 ein (unter 180 Ländern).

    Quelle: Transparency International 2024

    7 %

    betrug die Analphabetenquote im Jahr 2022.

    Quelle: IBGE 2023

    Ausführliche Informationen zur Wirtschaft finden Sie in den Wirtschaftsdaten kompakt Brasilien.

    SWOT-Analyse Brasilien

    S

    Stärken Strengths

    • Größter Binnenmarkt in Lateinamerika
    • Reichhaltige und vielfältige natürliche Ressourcen
    • Starke Position in der landwirtschaftlichen Produktion
    • Stabiles und liquides Bankensystem
    W

    Schwächen Weaknesses

    • Hohe Korruption und ineffiziente Bürokratie erschweren Geschäftstätigkeit
    • Fehlende Planungssicherheit für Investitionen mangels langfristiger Strategien und konsistenter Vorgaben aus der Politik
    • Signifikante Defizite in der Infrastruktur, die wirtschaftliches Wachstum behindern
    • Relativ hohe Steuerlast
    O

    Chancen Opportunities

    • Gute Voraussetzungen für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien
    • Geplante umfangreiche Investitionen in die Verbesserung der Infrastruktur
    • Ausgezeichnete Voraussetzungen für die Entwicklung einer Wasserstoffwirtschaft
    • Privatisierungen und Infrastrukturkonzessionen stimulieren neue private Investitionen
    T

    Risiken Threats

    • Politische Instabilität durch eine starke gesellschaftliche Polarisierung
    • Soziale Ungleichheit und hohe Kriminalitätsrate beeinträchtigen die Lebensqualität
    • Starke Abhängigkeit von Rohstoffexporten macht die Wirtschaft anfällig
    • Erhebliche negative Folgen des Klimawandels für Umwelt und Wirtschaft

    Anhaltendes Wachstum im Dienstleistungssektor

    Der Dienstleistungssektor ist der größte Sektor der brasilianischen Wirtschaft. Er steht für zwei Drittel des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die weiteren Aussichten für den Wirtschaftszweig sind positiv: Der robuste Arbeitsmarkt, steigende Einkommen, höhere staatliche Transferzahlungen und die Erhöhung des Mindestlohns kurbeln die Nachfrage nach Dienstleistungen an. Für positive Impulse sorgen auch Investitionen in die Digitalisierung wie der Ausbau von 5G-Netzen, der stabile Finanzsektor und die lebendige Start-up-Szene.

    Ein Hemmfaktor für den Konsum und die Investitionen sind die hohen Kreditzinsen. Zwar hat die Zentralbank im August 2023 einen Zinssenkungszyklus eingeleitet. Seitdem ist der Leitzins von 13,75 auf 10,5 Prozent gesunken. Im August hat die Nationalbank den Leitzins aber auf 10,75 Prozent angehoben. Es ist damit zu rechnen, dass der Zinssatz für eine längere Zeit auf einem hohen Niveau bleibt, da das Wirtschaftswachstum die Markterwartungen übertroffen hat und Inflationsdruck Besorgnis hervorruft.

    Industrie im Wandel: Reindustrialisierung und Nachhaltigkeit als neue Treiber

    Brasilien verfügt über eine breite industrielle Basis. Zu den Kernsektoren zählen der Bergbau, die Bauindustrie, die Lebensmittelproduktion, die Metallurgie, die Herstellung von Erdölderivaten und Biokraftstoffen sowie die Chemieindustrie. Allerdings ist der Anteil der Industrie am BIP in den vergangenen Jahrzehnten gesunken. Doch nun hofft Brasilien auf eine grüne Reindustrialisierung dank der günstigen und reichlich vorhandenen Energie aus Wasser-, Wind- und Solarkraft sowie Biomasse. Das Stichwort lautet Powershoring.

    Beschleunigen soll diese Entwicklung das im Januar 2024 gestartete Programm Nova Indústria Brasil. Hierfür stellt die Regierung bis 2026 bis zu 60 Milliarden US-Dollar (US$) bereit. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der brasilianischen Industrie durch Investitionen in neue Technologien, Digitalisierung und die Förderung von Forschung und Entwicklung zu steigern.

    Allerdings sieht sich die brasilianische Industrie auch zunehmendem Wettbewerbsdruck aus China ausgesetzt. Besonders betroffen sind die Stahlindustrie, die Automobilindustrie sowie der Bereich Maschinen und Ausrüstungen.

    Wachstumschancen bei grüner Energie

    Der Energiesektor Brasiliens zeigt ein starkes Wachstumspotenzial, insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien. Das Land setzt weiter auf Wasserkraft, die über die Hälfte der Energieversorgung ausmacht. Doch der Anteil von Wind- und Solarenergie steigt. Besonders der Ausbau der Solarenergie schreitet schnell voran. Herausforderungen bestehen jedoch in der Modernisierung des Stromnetzes und der Integration erneuerbarer Energiequellen.

    Agrarriese mit globaler Reichweite

    Brasilien zählt zu den größten Agrarproduzenten und -exporteuren weltweit und spielt eine entscheidende Rolle in der globalen Versorgung mit Lebensmitteln. Das Land ist der weltweit größte Produzent und Exporteur von Kaffee, Orangensaft und Sojabohnen sowie der größte Exporteur von Zucker. Zudem ist es der zweitgrößte Exporteur von Fleisch und Schlachtnebenerzeugnissen.

    Dank eines effizienten und modernen Agrarsektors, geprägt von großen Agrarkonzernen und technologisch fortschrittlichen Betrieben, konnte das Ernteaufkommen in den letzten Jahrzehnten erheblich gesteigert werden. Die Landwirtschaft ist auch ein wichtiger Devisenbringer für das Land.

    Die Auswirkungen des Klimawandels, wie extreme Wetterereignisse und Veränderungen in den Niederschlagsmustern, stellen langfristige Risiken dar, die bewältigt werden müssen.

     

    Bedeutung der Wirtschaftszweige in Brasilien Anteile in Prozent

    Sektoren

    Anteil am Bruttoinlandsprodukt 2023

    Anteil an den Beschäftigten 2023

    Landwirtschaft

    7,1

    3,9

    Bergbau

    4,2

    0,6

    Verarbeitendes Gewerbe

    15,3

    17,2

    Energieversorgung, Wasser- und Abfallwirtschaft

    2,6

    1,2

    Baugewerbe

    3,5

    6,0

    Dienstleistungen

    67,4

    48,6

    Quelle: Brasilianisches Statistikamt IBGE 2024

    Südosten und Süden sind die treibenden Kräfte

    Brasiliens attraktivste Investitionsstandorte befinden sich seit langem im Südosten des Landes, insbesondere in den Bundesstaaten São Paulo, Rio de Janeiro und Minas Gerais. Diese Regionen sind das Herzstück der brasilianischen Industrie und bieten eine gut entwickelte Infrastruktur sowie Zugang zu einem großen Markt. Der Süden Brasiliens, mit den Bundesstaaten Paraná, Santa Catarina und Rio Grande do Sul, ist ebenfalls ein wichtiges Wirtschaftszentrum.

    Südosten und Süden: Wirtschaftsmotoren Brasiliens
    Region    Wichtige Sektoren
    São Paulo    Finanzdienstleistungen, internationale Unternehmen, Automobilindustrie
    Rio de Janeiro    Öl- und Gasindustrie
    Minas Gerais    Bergbau, Stahlproduktion
    ParanáAgrarwirtschaft, Fleischproduktion
    Santa CatarinaFleischproduktion, Metall- und Maschinenbau, Textilindustrie
    Rio Grande do SulAgrarwirtschaft, Fleischproduktion, Automobilindustrie

    Nordosten Brasiliens wird wichtiger

    Die brasilianische Regierung fördert aktiv Investitionen in den weniger entwickelten Norden und Nordosten des Landes. Die natürlichen Bedingungen im Nordosten sind ideal für die Erzeugung von Wind- und Solarenergie. Tagsüber dominiert die Solarenergie, während nachts stärkere Winde wehen und somit die Energieerzeugung ergänzen. Das bietet ein großes Potenzial für die Produktion von grünem Wasserstoff – und die Chance für einen Strukturwandel, der die Region attraktiver für Investoren macht.

    Eckdaten zu den wichtigsten Regionen Brasiliens

    Bundesstaat

    Anteil am BIP (2021 in %)

    BIP pro Kopf (2021 in US$) *)

    Bevölkerung (2022 in Mio.)

    São Paulo

    30,2

    10.807

    44,4

    Rio de Janeiro

    10,5

    10.076

    16,0 

    Minas Gerais

    9,5

    7.424

    20,5

    Rio Grande do Sul

    6,5

    9.396

    10,9

    Paraná

    6,1

    8.790 

    11,4

    * umgerechnet zum durchschnittlichen Jahreswechselkurs 2021: 1 US$ = 5,395 R$.Quelle: IBGE 2023

    Von Dennis Barbosa | São Paulo

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  • Infrastruktur, Industrie, Bergbau und grüne Energie Brasilien lockt viele ausländische Investoren an. Deutsche Firmen prägen die Industrie des Landes mit.

    Seit über einem Jahrzehnt gehört Brasilien durchgehend zu den zehn größten Empfängern ausländischer Direktinvestitionen (FDI) weltweit. Im Jahr 2023 belegte es den fünften Platz, so der aktuelle Bericht der UNCTAD. Allerdings ging der Zufluss 2023 auf 66 Milliarden US-Dollar (US$) zurück. Im Jahr 2022 hatte er noch bei 73 Milliarden US$ gelegen.

    Auch 2024 bleiben die Investitionen auf hohem Niveau: Für das 1. Halbjahr 2024 meldet die brasilianische Regierung 188 FDI-Ankündigungen im Wert von insgesamt 28,5 Milliarden US$. Die wichtigsten Sektoren mit Projektankündigungen internationaler Unternehmen waren:

    • Automobilindustrie: 14,2 Milliarden US$
    • Papierherstellung: 4,6 Milliarden  US$
    • Stromerzeugung aus Biomasse: 1,4 Milliarden US$
    • Datenverarbeitung und Hosting-Dienste: 1,3 Milliarden US$

    In den letzten Jahren flossen die meisten ausländischen Investitionen in traditionelle Sektoren, allen voran den Ölsektor und den Bergbau. Aktuelle Daten deuten jedoch auf eine neue Investitionswelle hin, die vor allem durch die weltweite Dekarbonisierungsagenda angetrieben wird. In dieser Hinsicht bietet die Tatsache, dass Brasilien bereits mehr als 90 Prozent seiner elektrischen Energie aus erneuerbaren Quellen bezieht, einen Weg für Unternehmen, ihre Emissionen zu reduzieren.

    Standortmängel treiben Geschäftskosten in die Höhe

    Doch birgt das Engagement in Brasilien Herausforderungen für ausländische Investoren. Hierzu zählen neben der relativ niedrigen Produktivität die unzureichende Infrastruktur, strikte Arbeitsgesetze sowie komplexe steuerliche und regulatorische Anforderungen, die die Geschäftskosten in Brasilien erhöhen und als "Custo Brasil" bekannt sind.

    Ausländische Investoren genießen in den meisten Wirtschaftssektoren die gleichen rechtlichen Bedingungen wie einheimische Unternehmen. Es gibt jedoch Einschränkungen in Bereichen wie Gesundheit, Massenmedien, Telekommunikation, Luftfahrt, Landbesitz und Schifffahrt. 

    Wirtschaftsreformen erleichtern Investitionen

    In den vergangenen Jahren hat Brasilien wichtige Wirtschaftsreformen durchgeführt, darunter in Bezug auf den Arbeitsmarkt, die Fiskalpolitik und das Rentensystem. Ein wichtiger Baustein zur Förderung ausländischer Investitionen war das Programm für Investitionspartnerschaften (PPI). Seit seiner Einführung im Jahr 2016 hat das PPI über 200 Projekte in den Bereichen PPP (öffentlich-private Partnerschaften) und Konzessionen ermöglicht, viele davon unter Beteiligung internationaler Unternehmen.

    Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Ende 2023 beschlossene Steuerreform, die in den kommenden Jahren umgesetzt wird und zu einer Vereinfachung des komplexen Steuersystems führen soll.

    Deutsche Unternehmen prägen Brasiliens Industrie

    Firmen aus Deutschland zählen zu den wichtigsten Investoren in Brasilien. Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen blicken auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurück, die vor rund 200 Jahren mit der deutschen Einwanderung begann. Einige der größten deutschen Unternehmen, wie Hamburg Süd, Siemens und Bayer, sind bereits seit über einem Jahrhundert im Land tätig.

    Deutsche Unternehmen haben maßgeblich zum Aufbau der brasilianischen Industrie beigetragen und spielen in verschiedenen Sektoren eine strategische Rolle. Ein bedeutender Meilenstein in der Entwicklung der brasilianischen Automobilindustrie war die Errichtung von Montagewerken durch Mercedes-Benz im Jahr 1955 und Volkswagen im Jahr 1959. Diese Investitionen legten den Grundstein für das starke Wachstum dieses Sektors.

    Heute sind etwa 1.600 Unternehmen mit deutschem Kapital in Brasilien aktiv und erwirtschaften rund 10 Prozent der industriellen Wertschöpfung, so der Bundesverband der Deutschen Industrie.

     

    Deutsche Unternehmen zählen zu den größten Firmen in BrasilienRanking der 1.000 größten Unternehmen Brasiliens 2023

    Unternehmen

    Branche

    Nettoumsatz (in Mio. US$) *)

    Rangstelle

    VolkswagenKfz-Industrie

    6.967

    38

    BASFChemieindustrie

    4.117

    63

    Volkswagen Lkw und BusseKfz-Industrie

     2.495

    92

    ZFKfz-Industrie

    1.498

    164

    BoschAutomobil- und Industrietechnik

    1.335

    189

    * umgerechnet zum durchschnittlichen Jahreswechselkurs 2023: 1 US$ = 4,9950 R$.Quelle: Wirtschaftszeitung "Valor" 2024

    EU-Mercosur-Abkommen weiter auf Eis

    Ein wichtiger Faktor für die Stärkung des bilateralen Handels ist das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur. Das Abkommen würde nicht nur die Handelsbeziehungen festigen, sondern auch helfen, die Konkurrenz aus China in Schach zu halten, da chinesische Produkte zunehmend auf dem Vormarsch sind, nicht zuletzt auf dem Automarkt.

    Doch obwohl sich Präsident Lula da Silva im Herbst 2024 optimistisch über einen zeitnahen Abschluss äußerte, sind die Mitgliedstaaten der EU weiter uneinig. Besonders in Frankreich stößt das Abkommen auf Ablehnung. Ein Abschluss ist damit 25 Jahre nach Aufnahme der Verhandlungen weiter ungewiss.

    Förderung kommt von verschiedenen Regierungsebenen

    Ausländische Unternehmen, die in Brasilien investieren möchten, können von einer Vielzahl steuerlicher Anreize profitieren, die die brasilianische Regierung auf kommunaler, staatlicher und föderaler Ebene gewährt. Um in den Genuss der Vergünstigungen zu kommen, müssen die Unternehmen vor der Umsetzung der Projekte Anträge stellen, die das Mindestinvestitionsvolumen, die Schaffung von Arbeitsplätzen und weitere relevante Informationen enthalten.

    Das Außenministerium und die Agentur für Export- und Investitionsförderung (Apex-Brasil) fördern brasilianische Produkte und Dienstleistungen im Ausland und ziehen ausländische Investitionen in strategische Sektoren der brasilianischen Wirtschaft an. Apex-Brasil unterstützt internationale Investoren bei Fragen wie der Gründung oder Erweiterung von Niederlassungen in Brasilien, der Bildung von Partnerschaften mit brasilianischen Unternehmen oder der Kapitalbeschaffung über Fonds und Direktinvestitionen.

    Neben den nationalen Anreizen gibt es auch regionale Investitionsförderer. In São Paulo ist InvestSP die zentrale Anlaufstelle für Investoren, die in den Staat investieren möchten. Ein Beispiel auf kommunaler Ebene ist InvestRio, das Investoren bei der Identifizierung von Investitionsmöglichkeiten in der Stadt Rio de Janeiro unterstützt.

    Auch Freihandelszonen wie die Freihandelszone von Manaus bieten attraktive Bedingungen, wie Steuererleichterungen und Zollerleichterungen, um Investitionen in strategische Sektoren zu fördern.

    Germany Trade & Invest stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nicht tarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.
     

    Von Dennis Barbosa | São Paulo

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  • BezeichnungAnmerkung
    Germany Trade & Invest

    Außenhandelsinformationen für die deutsche Exportwirtschaft

    AHK Brasilien

    Anlaufstelle für deutsche Unternehmen in São Paulo, Rio de Janeiro und Porto Alegre

    ApexBrasilianische Agentur für Export- und Investitionsförderung