Sie sind ein ausländisches Unternehmen, das in Deutschland investieren möchte?

Branche kompakt | Mexiko | Maschinenbau

Ungewisse Zeiten für Mexikos Maschinenbau

Die Investitionen in Maschinen sind durch den Zollkonflikt mit den USA deutlich geschwächt. Erst Klarheit über die Zukunft des Handelsabkommens USMCA dürfte die Marktlage verbessern.

Von Edwin Schuh | Mexiko-Stadt

Ausblick des Maschinenbaus in Mexiko

Bewertung:

  • Rückgang der Bruttoanlageinvestitionen in Maschinen verschlechtert die Geschäftslage.
  • Zollkonflikt mit den USA und Ungewissheit über Freihandelsabkommen USMCA belasten mittelfristige Aussichten des Maschinenbaus.
  • Deutsche Hersteller haben einen Anteil von rund 7 Prozent an den Maschinenimporten Mexikos und erweiterten zuletzt ihre Produktionskapazitäten im Land.
  • Komplexere Maschinen werden meist importiert.

Anmerkung: Einschätzung des Autors für die kommenden zwölf Monate auf Grundlage von prognostiziertem Umsatz- und Produktionswachstum, Investitionen, Beschäftigungsstand, Auftragseingängen, Konjunkturindizes etc.; Einschätzungen sind subjektiv und ohne Gewähr; Stand: November 2025

  • Der Maschinenbau in Mexiko ist vom Zollkonflikt mit den USA und der Unsicherheit über das USMCA-Abkommen betroffen. Lokale Investitionen sinken, Produktion könnte verlagert werden.

    Die Herstellung von Maschinen und Anlagen war 2024 in Mexiko deutlich rückläufig, mit einem Minus von real 4,7 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte in diesem Zeitraum hingegen um 1,5 Prozent zu. Der Abschwung im Maschinenbau dürfte sich mittelfristig aufgrund des Zollkonfliktes mit dem Nachbarland USA fortsetzen. Seit März 2025 gilt für Waren, die nicht USMCA-konform sind, beim Import in die USA ein Zollsatz von 25 Prozent.

    Zollkonflikt sorgt für Zurückhaltung bei Investitionen

    Das mexikanische Geschäftsmodell mit einer Industrieproduktion, die auf die USA ausgerichtet ist, wird durch die wechselhafte US-Zollpolitik erschüttert. Es steht viel auf dem Spiel, da mittlerweile rund 80 Prozent der mexikanischen Warenausfuhren in die USA gehen. Zudem soll im Juli 2026 das nordamerikanische Handelsabkommen USMCA (United States-Mexico-Canada-Agreement) revidiert werden, wie es vertraglich vorgesehen ist. Die USA dürften dabei weitere Vorteile für sich herausholen wollen, zum Nachteil Mexikos und Kanadas. Dementsprechend sind Unternehmen in Mexiko schon jetzt zurückhaltend: Die Investitionen in Maschinen und Anlagen gingen zwischen Januar und Juli 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,1 Prozent zurück, so das mexikanische Statistikamt INEGI. Die lokale Maschinenbauproduktion leidet unter diesem Trend.

    316 Unternehmen

    sind in Mexiko in der Herstellung von Maschinen und Anlagen tätig.

    Um die Rückschläge durch die US-Zollpolitik auszugleichen, setzt die Regierung auf ein neues Programm, den Plan México. Dadurch sollen nationale Produktionsanteile erhöht, Importe ersetzt und Schlüsselbereiche gefördert werden. Schwerpunktbranchen sind Automotive und Elektromobilität, Halbleiter, Arzneimittel und Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Agrarindustrie, Textil, Chemie und Petrochemie, Konsumgüter.

    Künstliche Intelligenz kurbelt Nachfrage nach Kühltechnik an

    Der Münchner Anbieter von Kühlsystemen, Güntner, profitiert von einer boomenden Nachfrage in den USA für den Aufbau von Rechenzentren für künstliche Intelligenz, so Michael Schmid. Er leitet von Mexiko-Stadt aus den gesamten Vertrieb in Lateinamerika (ohne Brasilien). "Um den steigenden Bedarf zu decken, haben wir kürzlich unser fünftes Werk in Mexiko eröffnet", berichtet Schmid. Es befindet sich in Apodaca nahe der nördlichen Industriemetropole Monterrey, wie auch die weiteren Produktionsstätten von Güntner.

    Die von der aktuellen US-Regierung eingeführten Zölle belaufen sich für die Kühltechnik von Günter auf 10 Prozent, berichtet der Manager. "Hinzu kommen etwa 7 bis 8 Prozent Zoll auf die Aluminium- und Kupferanteile, diese Berechnung ist jedoch sehr komplex", sagt Schmid im Gespräch mit Germany Trade & Invest (GTAI). Das Unternehmen überlegt aufgrund der Zölle, zukünftig auch in den USA zu produzieren.

    Auch Mexiko rückt in den Fokus für den Bau von Rechenzentren. Das Zentrum hierfür ist der strategisch günstig gelegene Bundesstaat Querétaro, mit einer bereits installierten Rechenkapazität von rund 200 Megawatt. Nach Schätzung der Mexican Data Center Association (MEXDC) könnte das Land bis 2030 über eine Rechenleistung von rund 1.500 Megawatt verfügen, davon allein 1.120  Megawatt in Querétaro.

    Mexiko importiert fast 90 Prozent der Verpackungsmaschinen

    Nach Angaben des nordamerikanischen Verbands der Verpackungsindustrie PMMI (The Association for Packaging and Processing Technologies) überstieg der Absatz von Verpackungsmaschinen in Mexiko 2023 zum ersten Mal die Marke von 1 Milliarde US$. Nach einem Plus von insgesamt 55 Prozent innerhalb von zwei Jahren wurden demnach Verpackungsmaschinen im Wert von 1,1 Milliarden US-Dollar (US$) verkauft, so PMMI. Neuere Angaben liegen noch nicht vor.

    Rund 88 Prozent des Bedarfs an Verpackungsmaschinen deckt Mexiko durch Importe, die sich 2023 auf 997 Millionen US$ beliefen. Deutschland, Italien und die USA sind die wichtigsten Lieferanten. Die übrigen 12 Prozent bedienen lokale Hersteller, die meist technologisch einfachere Produkte anbieten. Von den Einfuhren von Verpackungsmaschinen waren 2023 laut dem Verband der Verpackungsindustrie rund 27 Prozent für den Nahrungsmittelsektor bestimmt und 24 Prozent für die Getränkeherstellung.

    Bedarf an Bau- und Landmaschinen steigt

    Bau, Bergbau- und Landmaschinen machen etwa ein Drittel der lokalen Produktion aus. Der Absatz von Landmaschinen soll in Mexiko bis 2028 jährlich im Schnitt um 4,4 Prozent zulegen, so der Marktforscher Mordor Intelligence. Neben den Branchenführern John Deere, CNH Industrial, AGCO Corporation, Kubota und KUHN sind auch die deutschen Hersteller CLAAS, Lemken, Grimme, Kemper, Fliegl und Müthing in Mexiko über den Vertriebspartner Ansamex vertreten. 

    Die Flaute, die der Tiefbau 2024 und im laufenden Jahr 2025 durchläuft, dürfte nicht lange andauern, da die Regierung Sheinbaum neue Infrastrukturprojekte auf den Weg bringt. Im Infrastruktursektor werden in Mexiko unter anderem Baumaschinen, Tunnelbohrmaschinen, Portaldrehkrane, Pumpen und Generatoren benötigt. Vieles davon wird aus dem Ausland importiert, da die heimische Kapitalgüterindustrie schwach ausgeprägt ist. Für den Straßenbau werden insbesondere Mobil- und Drehkrane, Frontlader, mobile Plattformen und Verkehrsleittechnik gebraucht. Frontlader und einfache Verkehrsleittechnik werden teilweise lokal hergestellt, während Kranausrüstung mit hoher Kapazität ausschließlich importiert wird. 

    Von Edwin Schuh | Mexiko-Stadt

  • Deutsche Maschinenbauer haben ihre Vertriebs- und Produktionskapazitäten in Mexiko zuletzt ausgebaut. Seit dem Zollkonflikt mit den USA kommen jedoch kaum neue Projekte hinzu.

    Die Produktion von Maschinen und Anlagen hat in Mexiko eine relativ geringe Bedeutung, mit einem Anteil von unter 1 Prozent am BIP. Insgesamt lag der Produktionswert des Maschinenbaus 2024 bei rund 15,9 Milliarden US-Dollar (US$). Dies berücksichtigt die Sparten nach untenstehender Tabelle. Rund ein Viertel der Produktion entfällt auf die Kategorie Klimaanlagen, Heizungen und Kühltechnik. Ein Fünftel kommt jeweils auf Bau-, Bergbaumaschinen und Landmaschinen sowie Motoren, Triebwerke und Geräte zur Kraftübertragung.

    Lokale Produktion von Maschinen ist überschaubar

    Die große Mehrheit der verkauften Maschinen wird aus dem Ausland importiert, dies gilt insbesondere für komplexere Maschinen. Die lokale Produktion beschränkt sich häufig auf die Montage importierter Bauteile. Lokal hergestellt wird in den meisten Fällen auch durch ausländische Unternehmen. Die ausländischen Direktinvestitionen im Bereich "Herstellung von Maschinen und Anlagen" lagen im 1. Halbjahr 2025 bei 301,6 Millionen US$ und entsprachen damit knapp 1 Prozent der gesamten ausländischen Direktinvestitionen nach Mexiko.

    Das Statistikamt INEGI zählte in seiner monatlichen Umfrage des verarbeitenden Gewerbes (Encuesta Mensual de la Industria Manufacturera) im August 2025 landesweit 316 Unternehmen, die in der Herstellung von Maschinen und Anlagen tätig sind. In dem Bereich waren rund 131.000 Personen beschäftigt. Zum Vergleich: In der Automobilindustrie arbeiteten zu dem Zeitpunkt knapp 840.000 Menschen.

    Produktion in den verschiedenen Maschinenbausparten in MexikoIn Milliarden US-Dollar, Veränderung und Marktanteil in Prozent

    Sparte

    2024

    Veränderung 2024/23 (real)

    Marktanteil (2024)

    Bau- und Bergbaumaschinen, Landmaschinen (NAICS 3331)

    3,51

    -2,9

    22,1

    Maschinen für das verarbeitende Gewerbe (NAICS 3332)

    1,06

    6,8

    6,7

    Maschinen für den Dienstleistungssektor (NAICS 3333)

    0,50

    8,2

    3,1

    Klimaanlagen, Heizungen, Kühltechnik (NAICS 3334)

    3,97

    4,9

    25,0

    Maschinen für die Metallverarbeitung (NAICS 3335)

    0,17

    1,9

    1,1

    Motoren, Triebwerke und Geräte zur Kraftübertragung (NAICS 3336)

    3,46

    -8,3

    21,8

    Maschinen und Anlagen für sonstige nicht wirtschaftszweigspezifische Zwecke (NAICS 3339)

    3,24

    -0,1

    20,4

    Klassifizierung nach North American Industry Classification System (NAICS); Umrechnung mit durchschnittlichem Wechselkurs für 2024 (1 US$ = 18,30 mex$); Veränderung auf mex$-Basis.Quelle: INEGI 2025

    Kaum Maschinenbauer unter den größten Unternehmen Mexikos

    Im Ranking der 500 größten Unternehmen Mexikos der Wirtschaftszeitschrift Expansión werden für 2024 vier Maschinenbaufirmen aufgelistet: Mit einem Umsatz von 491,8 Millionen (US$) steht der Pumpenhersteller Ruhrpumpen - ein mexikanisches Unternehmen mit deutschen Wurzeln - an erster Stelle. Es verfügt über ein Produktionszentrum im nördlichen Bundesstaat Nuevo León, fertigt aber auch in zahlreichen anderen Ländern, darunter auch in Deutschland. Neben dem Wassersektor ist der Bereich Öl & Gas ein wichtiger Kunde von Ruhrpumpen in Mexiko.

    An zweiter Stelle im Expansión-Ranking steht mit einem Umsatz von 409,8 Millionen US$ der US-amerikanische Hersteller von Eisenbahnwagons Greenbrier. Das Unternehmen unterhält zwei Produktionsstandorte in den Bundesstaaten Hidalgo und Tlaxcala. Als drittgrößter Maschinenbauer wird der schwedische Hersteller von Bergbaumaschinen Epiroc mit einem Umsatz 2024 von 245,5 Millionen US$ aufgeführt. An vierter Stelle kommt das lokale Unternehmen Grupo Hi-Tec (Umsatz 173,6 Millionen US$), das computergesteuerte Werkzeugmaschinen (CNC-Maschinen) verschiedener internationaler Hersteller in Mexiko vertreibt.

    In der Kategorie Materialien und Werkzeuge steht im Ranking zudem der schwedische Hersteller Sandvik, der Bergbaumaschinen, Metallbearbeitungsmaschinen und Werkzeugmaschinen anbietet. Sandvik erzielte 2024 in Mexiko einen Umsatz in Höhe von 486,4 Millionen US$.

    Deutsche Maschinenbauer produzieren in Mexiko

    Als wichtiger internationaler Produktionsstandort zieht Mexiko auch deutsche Maschinenbauer an. Viele Firmen sind mit Produktionen oder Vertriebsniederlassungen präsent. Seit 2010 betreibt beispielsweise Liebherr in Monterrey eine Produktionsstätte für Großwälzlager und Zahnkränze, die unter anderem in Windkrafträder eingebaut werden. Ebenfalls in Monterrey stellt das Unternehmen Güntner Luftkühler für den industriellen Gebrauch her. Ende 2024 eröffnete Güntner dort eine fünfte Produktionshalle. Die Bosch-Tochter BSH Hausgeräte produziert seit 2024 in Monterrey Kühlschränke für den US-Markt. 

    Siemens betreibt in Mexiko aktuell fünf Werke und fertigt unter anderem Spannungsschalter für die Stromverteilung. Zuletzt eröffnete Siemens 2024 im zentralmexikanischen Querétaro ein Werk mit 400 Angestellten. Bosch Rexroth nahm 2023 ein neues Werk für Hydraulikpumpen, Motoren und Ventile in Querétaro in Betrieb.

    Der deutsche Anbieter von Spanntechnik, Greiftechnik und Automatisierungstechnik SCHUNK eröffnete Mitte 2024 in Querétaro einen neuen Standort mit Montage- und Fertigungskapazitäten sowie einem Applikationszentrum (CoLab). Nun könne man "regionalen und lokalen Kunden spezifische Lösungen mit besonders kurzen Lieferzeiten bieten", so SCHUNK in einer Pressemitteilung.

    Bereits seit 2006 unterhält das Unternehmen eine Vertriebsniederlassung in Querétaro. Etwa 65 Prozent der Verkäufe gehen in Mexiko an den Automobilsektor, der Rest an die Metallverarbeitung. Der neue Standort in Querétaro ist die dritte Produktionsanlage von SCHUNK außerhalb Europas, neben den USA und China. 

    Vertriebsniederlassungen haben in Mexiko unter anderem Multivac (Verpackungsmaschinen), Heidelberg, Koenig & Bauer (beide Druckmaschinen) sowie Herrenknecht und Kaeser Kompressoren (Baumaschinen).

    Zahlreiche deutsche Anbieter von Automatisierungstechnik vertreten

    Weitere deutsche Firmen aus dem Bereich Automatisierung und Werkzeugmaschinen, die in Mexiko aktiv sind, sind: Hermle, Haimer, Zoller, Klingelnberg, Schmalz, Zimmer, Hainbuch, ZwickRoell und EMAG. Die EMAG-Gruppe eröffnete Mitte 2024 ein Montagewerk für Maschinen in Querétaro. 

    Neben den erwähnten Mittelständlern sind auch die deutschen beziehungsweise ehemals deutschen Branchengrößen Festo und KUKA in Mexiko vertreten. Festo hat im Norden von Mexiko-Stadt eine Produktionsstätte sowie landesweit zehn eigene Vertriebsbüros. Aktuell errichtet Festo für rund 100 Millionen US$ ein neues Werk für Automatisierungslösungen im nördlichen Bundesstaat Nuevo León, das 1.500 Personen beschäftigen soll. KUKA hingegen betreibt im Ort Toluca westlich von Mexiko-Stadt eine Produktionsstätte und hat eine weitere Niederlassung in San Luis Potosí.

    Von Edwin Schuh | Mexiko-Stadt

  • Die Einfuhr von Maschinen nach Mexiko ist in den vergangenen Jahren komplexer geworden. Gleichzeitig fallen beim Export von Maschinen von Mexiko in die USA neue Zölle an.

    Generell wird für den Import von Maschinen in Mexiko keine spezielle Lizenz benötigt und das Importverfahren verläuft nach den allgemein geltenden Regeln ab. Unternehmen berichten jedoch seit rund drei Jahren von größeren Schwierigkeiten bei der Zertifizierung von Produkten. Wenn früher nur ein Zertifikat für eine Maschine verlangt wurde, müssen inzwischen auch einzelne Teile (Touchscreen, Steuerungsgerät etc.) zertifiziert werden.

    Regeln im Außenhandel werden komplexer

    Zudem müssen Unternehmen, die Maschinen importieren wollen, die mit dem Sicherheitssektor in Verbindung gebracht werden können, gesondert bei der Steuerbehörde SAT registriert sein (Padrón de Importadores con Sectores Específicos). Beispiele sind Maschinen mit integriertem Laser oder Infrarotkameras.

    Beim Export von in Mexiko hergestellten Maschinen in die USA gilt seit Anfang 2025 ein Zusatzzoll in Höhe von 25 Prozent (International Emergency Economic Powers Act, IEEPA), falls das Produkt nicht unter das Handelsabkommen USMCA (United States-Mexico-Canada-Agreement) fällt. USMCA-konforme Waren gehen weiterhin zollfrei über die Grenze, hier kann jedoch anteilig ein Zoll auf den Stahl-, Aluminium- und Kupfergehalt einer Maschine anfallen. Über den aktuellen Stand der US-Zölle informieren wir auf der GTAI-Sonderseite Handelspolitik unter Trump.

    Verschiedene Stellen führen Zertifizierungen durch

    Für Normen und Standards ist in Mexiko die Behörde SINEC (Sistema Integral de Normas y Evaluación de la Conformidad) zuständig, welche dem Wirtschaftsministerium Secretaría de Economía untersteht. Das mexikanische Recht unterscheidet zwischen folgenden Normen:

    • Normas Oficiales Mexicanas (NOM) sind technische Regulierungen, die von der Regierung erlassen werden und von Unternehmen eingehalten werden müssen.
    • Normas Mexicanas (NMX) sind freiwillige Standards, die von anerkannten nationalen Organisationen erlassen werden.
    • Für die Sicherheit von Maschinen gilt die Norm NOM-004-STPS-1999 des Arbeitsministeriums STPS ("Secretaría del Trabajo y Previsión Social"). Es existiert ein Gesetzesvorschlag für eine neue Norm (PROY-NOM-004-STPS-2020), die bald in Kraft treten soll. Bei deren Ausgestaltung haben von deutscher Seite her die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sowie das Unternehmen TÜV Rheinland mitgewirkt.
    • Die Normen schieben die Verantwortlichkeit für die Sicherheit nicht auf den Hersteller von Maschinen, sondern auf den Anwender.

    Zertifizierungen führen unter anderem die folgenden Stellen durch: Normalización y Certificación (NYCE, gehört zur globalen QIMA Group), Asociación de Normalización y Certificación, A.C. (ANCE) und Instituto Mexicano de Estandarización y Evaluación de la Conformidad (IMEEC).

    Germany Trade & Invest stellt ausführliche Informationen zum Wirtschafts- und Steuerrecht sowie zu Einfuhrregelungen, Zöllen und nicht tarifären Handelshemmnissen zur Verfügung.

    Von Edwin Schuh | Mexiko-Stadt

  • Bezeichnung

    Anmerkungen

    Germany Trade & Invest

    Außenhandelsinformationen für die deutsche Exportwirtschaft

    AHK Mexiko

    Anlaufstelle für deutsche Unternehmen

    Secretaría de Economía (SE)

    Mexikanisches Wirtschaftsministerium
    CIDESIForschungsinstitut für Ingenieurwesen und industrielle Entwicklung

    Concamin

    Mexikanischer Industrie-Dachverband
    Asociación Mexicana de Distribuidores de Maquinaria (AMDM)Verband der Maschinenhändler
    Cámara Mexicana de la Industria de la Construcción (CMIC)Mexikanische Baukammer

    A3 México

    Branchenverband der Automatisierung; gehört zum nordamerikanischen Verband Association for Advancing Automation (A3)

    Asociación para Tecnología, Manufactura y Soluciones (ATMS)

    Branchenverband für Produktionstechnologien

    Expo Pack

    Messe für Verpackungstechnologie; 02.-05. Juni 2026 in Mexiko-Stadt

    Industrial Transformation Mexico (ITM) 

    Fachmesse für Industrie 4.0; organisiert von der Hannover Messe; 14.-16. Oktober 2026 in Guadalajara
    ExpomaqFachmesse für Metallverarbeitung; organisiert vom Verband AMDM; 02.-04. Juni 2026 in León
    PlastimagenFachmesse für Plastikverarbeitung; 10.-13. November 2026 in Mexiko-Stadt
    Expo PlasticosFachmesse für Plastikverarbeitung; 24.-26. März 2026 in Guadalajara

    Von Edwin Schuh | Mexiko-Stadt

nach oben
Feedback
Anmeldung

Bitte melden Sie sich auf dieser Seite mit Ihren Zugangsdaten an. Sollten Sie noch kein Benutzerkonto haben, so gelangen Sie über den Button "Neuen Account erstellen" zur kostenlosen Registrierung.