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Im US-Bausektor bleiben die Aussichten durchwachsen

Mit Ausnahme der Datencentersparte verharrt der Hochbau in einer Rezession. Der Tiefbau wächst jenseits des Strom- und Wassersektors kaum noch.

Roland Rohde

Von Roland Rohde | Washington, D.C.

Ausblick der Bauwirtschaft in den USA 

Bewertung:

  • US-Konjunktur bleibt auf Wachstumskurs. 
  • Im Hochbau kommt erst 2027/28 die Wende. 
  • Impulse aus den großen Konjunkturprogrammen werden schwächer.
  • Zölle belasten das Einfuhrgeschäft.
  • Stromkosten und -engpässe treiben Nachfrage nach Energieeffizienz.

Anmerkung: Einschätzung des Autors für die kommenden zwölf Monate auf Grundlage von prognostiziertem Umsatz- und Produktionswachstum, Investitionen, Beschäftigungsstand, Auftragseingängen, Konjunkturindizes etc.; Einschätzungen sind subjektiv und ohne Gewähr; Stand: August 2026

  • Der Wohnungs- und Fabrikbau sowie die Bürosparte sind auf absehbare Zeit die großen Sorgenkinder. Der boomende Datencenterbau erfordert über 100 neue Großkraftwerke.

    Die US-Wirtschaft bleibt trotz Handelskonflikt und Irankrieg auf Wachstumskurs. So soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2026 und 2027 um jeweils rund 2 Prozent zulegen. Unter der Oberfläche zeigen sich jedoch deutliche Risse. Riesige Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) treiben nahezu im Alleingang die Konjunktur an und überdecken die Krisen in zahlreichen anderen Branchen. 

    Der Bausektor ist bereits 2025 in eine Rezession gerutscht. Vor allem der private Wohnungsbau verzeichnete starke Rückgänge. Die Haushalte hielten sich angesichts hoher Zinsen und der Sorge um den Arbeitsplatz mit dem Kauf neuer Eigenheime zurück. So befanden sich im Juni 2026 rund 20 Prozent weniger Häuser und Wohnungen im Bau als zwei Jahre zuvor, berichtet das nationale Statistikamt. Die seit Ende Februar 2026 in Folge des Iran-Krieges steigenden Hypothekenzinsen könnten den Abwärtstrend vorübergehend zusätzlich verstärken. 

    Wohnungsneubau verharrt in der Krise

    Vor allem das Neubaugeschäft schwächelt. So sank der Wert der entsprechenden Wohnbauleistungen 2025 um nominal knapp 3 Prozent. Unter Berücksichtigung der Inflation ergab sich damit ein realer Rückgang von rund 5,5 Prozent. Für 2026 erwartet der FMI North American Engineering and Construction Outlook erneut ein nominales Minus von rund 3 Prozent, was angesichts der steigenden Inflation zu einem realen Rückgang um 6,5 Prozent führen dürfte. 

    Erst 2029 soll das Neubaugeschäft wieder das wertmäßige Niveau von 2024 erreichen beziehungsweise knapp übersteigen. Dies gilt jedoch nur nominal. Statt neu zu bauen, investieren viele Haushalte verstärkt in die Modernisierung bestehender Immobilien. So stieg der Wert der erbrachten Renovierungsleistungen 2025 nominal um 3,5 Prozent und soll 2026 laut Prognosen von FMI auf 5 Prozent ansteigen.

    Marktvolumen der Bauwirtschaft in den USA Erbrachte Bauleistungen in Milliarden US-Dollar, Veränderung in Prozent

    Kennziffer

    2024

    2025

    1. Halbjahr 2026

    Veränderung 1. Hj. 2026/1. Hj. 2025

    Wert der Bauleistungen insgesamt, davon

    2.240,4

    2.244,0

    1.046,9

    -3,5

    Wohnungsbau

    945,1

    936,1

    436,4

    -3,2

      öffentlich

    11,4

    12,7

    5,9

    -2,2

      privat

    933,7

    923,4

    430,4

    -3,3

    Wirtschaftsbau

    772,6

    763,8

    351,2

    -11,7

    Infrastrukturbau

    522,7

    544,1

    259,4

    2,1

      öffentlich

    323,0

    338,7

    158,9

    1,8

      privat

    199,7

    205,4

    100,5

    2,7

    Quelle: Nationales Statistikamt 2026

    Wirtschaftsbau wartet auf Trendwende

    Für deutsche Unternehmen spielt der private Wohnungsbau keine große Rolle. Hier entstehen vor allem Einfamilienhäuser aus Pressholz. Die technische Ausstattung ist vergleichsweise einfach. Wesentlich mehr Absatzpotenzial verspricht der gewerbliche Hochbau. Doch auch hier herrscht - zumindest in der Gesamtbetrachtung - Flaute. Die entsprechenden nominalen Bauleistungen stagnierten 2025 und gingen im 1. Halbjahr 2026 sogar zweistellig zurück, so die nationale Statistikbehörde.

    Die Gründe sind vielschichtig. Die Trump-Administration hat die Mittel für Gesundheit und Bildung gekürzt. Auch der Einzelhandel zeigt sich - trotz eines immer noch lebhaften Konsums - von der zurückhaltenden Seite. Dadurch werden weniger öffentliche Einrichtungen neu gebaut oder Investitionen verschoben. Gleichzeitig wird in Metropolen wie New York zunehmend Bürofläche in Wohnungen umgewandelt. 

    Die stärksten negativen Impulse kommen aber aus dem verarbeitenden Gewerbe, das zwischen 2021 und 2024 seine Bauleistungen verdreifacht hatte. Der Handelskonflikt beendete den Aufwärtstrend jedoch schlagartig. Die Zölle führen zu erheblichen Kostensteigerungen. Infolgedessen sinken Investitionen und Beschäftigung. 

    Um 20 %

    wächst der Bau von Datencentern pro Jahr.

    Bereits 2025 schrumpften die Bauleistungen der produzierenden Industrie um 12 Prozent. Bis 2027 erwartet FMI einen weiteren Rückgang von insgesamt 18 Prozent. Erst 2028 soll sich der Abwärtstrend umkehren. Damit bestätigten die Consultants die Einschätzung vieler Ökonomen: Die US-Zölle führen in der Gesamtbetrachtung nicht zu einer Reindustrialisierung der USA, sondern bewirken das Gegenteil.

    Ein Lichtblick: boomender Datencenterbau 

    Immerhin gibt es einen großen Lichtblick im Wirtschaftsbau: Im ganzen Land entstehen neue Datencenter. Der FMI geht mittelfristig von einer jährlichen Steigerung der Bauleistungen von 20 Prozent pro Jahr aus. Diese Vorhersage könnte sich sogar als zu konservativ erweisen. Bislang hat der Datencenter-Boom noch jede Prognose deutlich übertroffen. 

    Prognose zum US-HochbauErbrachten Bauleistungen (in Milliarden US-Dollar*), Veränderung in Prozent)
     

    2025

    2026

    2027

    2028

    2029

    2030

    Veränderung 2030/25

    Wohnungsbau, davon

    936,1

    940,0

    948,6

    980,9

    1.030,0

    1.090,9

    16,5

      Neubau Wohnungen und Häuser

    551,7

    536,0

    532,4

    550,1

    580,4

    616,5

    11,8

    Wirtschaftsbau, davon

    763,8

    720,0

    732,5

    779,4

    838,5

    893,6

    17,0

    Gesundheit und Bildung

    217,9

    216,0

    220,7

    229,7

    239,4

    249,6

    14,5

    Produzierendes Gewerbe

    215,0

    177,6

    176,6

    190,6

    210,9

    230,2

    7,1

    Handel und Lager

    129,2

    122,6

    122,5

    128,0

    137,0

    147,5

    14,2

    Hotels und Unterhaltung

    74,6

    73,1

    73,6

    77,2

    82,7

    87,1

    16,8

    Büros

    71,8

    64,1

    60,3

    60,6

    61,3

    63,6

    -11,4

    Datencenter

    49,7

    60,4

    72,3

    86,8

    99,6

    108,6

    118,5

    *Ab 2026 PrognoseQuelle: Nationales Statistikamt, FMI; 2026

    Wichtige Konjunkturprogramme laufen aus oder wurden vorzeitig beendet

    Auch im Tiefbau schwächt sich die Dynamik ab. Die großen, unter der Biden-Administration initiierten Konjunkturprogramme laufen aus oder wurden gekürzt. So beendete der One Big Beautiful Bill Act (OBBBA) zahlreiche Förderungen des Inflation Reduction Act (IRA). Der Infrastruktur Investment and Jobs Act (IIJA) verteilt nur noch bis Ende 2026 Mittel. 

    Prognosen zum US-Tiefbauin Milliarden US-Dollar*), Veränderung in Prozent
    Sparte

    2025

    2026

    2027

    2028

    2029

    2030

    Veränderung 2030/25 

    Energie

    172,2

    175,8

    190,0

    216,5

    245,7

    274,0

    59,1

    Straßen und Brücken

    146,7

    149,1

    151,6

    157,9

    165,2

    172,4

    17,5

    Wasser, Abfall und Umwelt

    102,7

    105,8

    111,4

    118,1

    126,6

    136,6

    33,0

    Schiene und öffentlicher Verkehr

    71,5

    72,3

    73,7

    78,1

    85,2

    91,8

    28,4

    Kommunikations-Infrastruktur

    28,4

    29,2

    30,0

    30,8

    31,2

    32,0

    12,7

    *Ab 2026 PrognoseQuelle: Nationales Statistikamt, FMI; 2026

    Die staatlichen Ausgaben für Straßen und Brücken wachsen daher langsamer. Im Abfall- und Wasserbereich ist das Auslaufen der Bundesmittel hingegen weniger stark zu spüren, da hier rund 90 Prozent der Investitionen von den Kommunen oder Bundesstaaten getätigt werden. Im Schienenverkehr gibt es interessante Hochgeschwindigkeitsprojekte in Kalifornien und Texas. Insgesamt bleibt die Anzahl der Vorhaben aber sehr überschaubar.

    Im Tiefbau wachsen die Energie- und Wassersparte kräftig

    Das größte Wachstumspotenzial bietet der Energiesektor. Laut dem Electric Power Research Institute soll sich der Anteil der Rechenzentren am nationalen Stromverbrauch zwischen 2025 und 2030 je nach Szenario verdoppeln bis verdreifachen. Entsprechend werden die nationalen Kapazitäten zur Stromerzeugung und -verteilung deutlich ausgebaut. Die Energy Information Agency kommt zwischen 2025 und 2032 auf einen Zuwachs von 410 Gigawatt. Das entspricht der Leistung von mehr als 100 Großkraftwerken.

    Der Ausbau der erneuerbaren Energien setzt sich auch unter der Trump-Administration fort, allerdings mit deutlich geringerem Tempo. Die Behörden haben an verschiedenen Stellen Solar- und Windkraftprojekte ausgebremst. Besonders starken Gegenwind gibt es bei Offshore-Projekten. Teilweise bietet der Staat Investoren finanzielle Anreize, auf bereits genehmigte Projekte zu verzichten. Auch die deutsche RWE erhielt laut Pressmeldungen vom August 2026 eine Milliardenzahlung. Im Gegenzug soll die Kernkraft ausgebaut werden. Insbesondere Technologieunternehmen setzen dabei auf Fusionskraftwerke. 

    Ausgewählte Großprojekte der Bauwirtschaft in den USAin Milliarden US-Dollar
    Akteur/Projekt

    Investitionssumme

    ProjektstandAnmerkungen
    KI-Park in Portsmouth, Ohio

    500

    In Planung10-Gigawatt-Datencenter. Gemeinsames Projekt von OpenAI, Softbank, Nvidia und dem Bundesenergieministerium
    California High Speed Rail

    128

    Teilstrecke im Bau; Teilinbetriebnahme nach 2030Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke zwischen San Francisco und Los Angeles
    Investmentplan Amtrak

    50

    Bis 2031

    u.a. Erneuerung 40% der Zugflotte, Renovierung von Brücken

     

    Texas Highspeed Rail

    40

    In Planung; Realisierung nicht sicherBau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Dallas und Houston
    Modernisierung LAX Airport

    30

    Im Bau: Teilinbetriebnahme ab 2028Modernisierung und Erweiterung des Flughafens in Los Angeles, einschl. Bau einer Bahnstrecke in die Innenstadt
    JFK Airport Redevelopment

    19

    Teilweise im Bau; Inbetriebnahme um 2030Erweiterung und Modernisierung des Flughafens in New York City
    Bundeskredit für den Bau neuer Kernkraftwerke

    17,5

    In Planung; Inbetriebnahme bis 2038Bau von bis zu zehn Reaktorblöcken
    Gateway Hudson Tunnel Project

    16

    teilweise im Bau; Inbetriebnahme 2035Tunnel zwischen New York City und New Jersey
    The Hudson Yard Phase 2

    12

    teilweise im BauStädtebauprojekt in New York City (Manhattan)
    Quelle: Pressemeldungen, Unternehmensangabe, Recherchen von Germany Trade & Invest, 2026

    Roland Rohde

    Von Roland Rohde | Washington, D.C.

  • Vom Wohnungsbau gehen wenig Impulse aus. Doch steigende Strompreise und strengere Auflagen der Bundesstaaten und Kommunen treiben die gewerbliche Nachfrage.

    Gemessen an den Bauleistungen macht der Wohnungsbau die mit weitem Abstand größte Sparte des Bausektors aus. Dominierend sind Einfamilienhäuser, sowohl im Neubau als auch bei Renovierungen. Technisch gesehen handelt es sich um relativ einfache Konstruktionen. Die Baumaterialien bestehen überwiegend aus gepressten Holzplatten. Stein dient lediglich als Fassadenmaterial. Entsprechend fällt die Wärmedämmung häufig gering aus.

    Diese Bauweise bleibt auch in Regionen mit extremen Temperaturen oder hoher Naturkatastrophengefahr weit verbreitet. Die meisten Häuser verfügen über eine integrierte Klima- und Heizungsanlage. Verbreitet sind Luft-Wärmepumpen. Im Winter sorgt Gas für Wärme und im Sommer Strom für Kälte. Erdwärmepumpen spielen dagegen in den Vereinigten Staaten bisher nur eine untergeordnete Rolle. Ein grundlegender Wandel bei den Bau- und Heizstandards zeichnet sich derzeit nicht ab.

    Stromintensive Datencenter müssen effizienter werden

    Allerdings bekommt das Thema Energieeffizienz durch einen Megatrend Rückenwind: Die großen Technologieunternehmen investieren Milliardenbeträge in den Bau von Datencentern. Diese Anlagen verursachen einen hohen Stromverbrauch und erzeugen erhebliche Abwärme. Nur durch zusätzliche Energiesparmaßnahmen lässt sich der immer größer werdende Stromengpass bewältigen. Davon können deutsche Unternehmen profitieren, die im Bereich Energieeffizienz über umfangreiches Know-how verfügen. 

    Auf der gesetzgeberischen Seite gibt es nur wenige Vorgaben für private Bauherren. Die existierenden Standards wurden unter der Trump-Administration weitgehend zurückgenommen. So wurde der 2021 erlassene International Energy Conservation Code für mit staatlichen Mitteln oder Krediten geförderte Neubauten 2026 außer Kraft gesetzt. Damit kehren die Vereinigten Staaten auf Bundesebene zu Standards zurück, wie sie seit 2006 beziehungsweise 2009 galten. 

    Washington setzt auf Deregulierung und kürzt Förderungen 

    Ebenso wurden entsprechende Auflagen für Elektrohaushaltsgeräte abgeschafft. Davon sind auch Klima- und Heizungsanlagen betroffen. Darüber hinaus wurden Vorgaben für öffentliche Gebäude außer Kraft gesetzt. Entsprechende Neubauten sollten ursprünglich bis 2030 klimaneutral sein. Schließlich beendete der One Big Beautiful Bill Act (OBBBA) Subventionen aus dem Inflation Reduction Act (IRA) für Investitionen in Energieeffizienz.

    Allerdings sind die Vereinigten Staaten stark föderal organisiert. Die Bundesstaaten verfügen in diesem Bereich über weitreichende Kompetenzen. Daher können auf dieser Ebene deutlich strengere Vorschriften und Standards für Klimaschutz und Nachhaltigkeit gelten. 

    Bundesstaaten und Städte verschärfen Standards 

    Vorreiter ist Kalifornien. Dort traten Anfang 2026 verschärfte Baustandards bezüglich Energieeffizienz in Kraft. Die Vorgaben sind verbindlich und sollen weiter verschärft werden. Für Anfang 2029 sind bereits neue Standards vorgesehen und veröffentlicht. Das erhöht die Planbarkeit für die Marktteilnehmer.

    Weitere Bundesstaaten mit strengen Vorgaben sind unter anderem Massachusetts, New York, Washington und Oregon. Darüber hinaus können auch einzelne Städte und Gemeinden Vorgaben für Energieeffizienz und Klimaneutralität verfolgen. Beispiele hierfür sind Austin, Boston, Chicago, Denver oder Philadelphia. Häufig gelten diese Vorgaben für gewerbliche Gebäude oder für Gebäude ab einer bestimmten Größe.

    Daraus ergibt sich ein Flickenteppich unterschiedlicher Standards, der Auswirkungen auf den gesamten Markt hat. Für Anbieter von Dämmstoffen, Bauteilen oder Klimatechnik lohnt es sich oft nicht, eine breite Produktpalette für unterschiedliche Anforderungen vorzuhalten. Stattdessen etablieren sich am Markt schrittweise höhere Mindeststandards. Die lokalen Vorgaben tragen somit dazu bei, dass sich das allgemeine Standardniveau erhöht.

    Stromkostenanstieg erhöht Investitionsbereitschaft

    Das größte Absatzpotenzial bietet das Großgewerbe, nicht nur weil dort oft strengere Vorgaben gelten als im privaten Wohnungsbau. Dort trifft man auch auf eine größere Investitionskraft und -bereitschaft. Ausgaben für Energieeffizienz können erhebliche Kostenvorteile bringen, zumal die Strompreise infolge des Datencenterbooms deutlich steigen. 

    Das zeigt sich auch im größten Stromnetz des Landes: PJM Interconnection versorgt 13 Bundesstaaten und rund 67 Millionen Menschen mit Elektrizität vom Mittleren Westen bis zur Atlantikküste. Nach Angaben des Netzbetreibers lagen die Großmarktpreise für Strom im 1. Quartal 2026 um rund drei Viertel über dem Vorjahresniveau. Viele produzierende Unternehmen kritisieren diese Entwicklung. Der Stahlhersteller Metallus aus Ohio berichtete im Juli 2026 auf X, dass seine aktuelle Stromrechnung um 70 Prozent gegenüber 2024 gestiegen sei.

    Roland Rohde

    Von Roland Rohde | Washington, D.C.

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  • Der boomende Datencenterbau hat die Branche ordentlich aufgemischt. Spezialanbieter konnten innerhalb kürzester Zeit zu größeren Unternehmen heranwachsen. 

    Laut dem Bureau of Economic Analysis erwirtschaftete der US-Bausektor 2025 einen Umsatz von rund 2,5 Billionen US-Dollar (US$). Sein Anteil an der Entstehung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) lag bei gut 4 Prozent. Die Branche beschäftigte im Juni 2026 mehr als 8,3 Millionen Menschen. Das geht aus den Zahlen des Bureau of Labor Statistics hervor. Im Verhältnis zu allen Beschäftigten lag die Quote bei 5 Prozent. 

    Insgesamt sind in den USA rund 160.000 Baufirmen registriert. Die 400 größten General-Bauunternehmen erzielten 2025 laut Engineering News Record (ENR) einen Umsatz von mehr als 670 Milliarden US$. Das entspricht einer Steigerung von fast 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

    Rund 95 Prozent ihres Geschäftes generierten die Unternehmen im Inland. Insgesamt erzielten 2025 nur 68 Firmen Umsätze im Ausland. Bei Firmen mit einem Jahresumsatz von weniger als 400 Millionen US$ lag die Quote sogar bei 0 Prozent. Vom Auslandsumsatz entfielen wiederum 40 Prozent auf das Nachbarland Kanada.

    Bauleistungen für die IKT-Branche wachsen rasant

    Das Geschäft mit Datencentern treibt die Branche an. Insgesamt hat sich der mit Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) erzielte Umsatz der Baubranche zwischen 2023 und 2025 nahezu verdreifacht. Die IKT-Branche rückte damit auf der Liste der wichtigsten Umsatzbringer von Rang sechs auf den zweiten Platz vor, so ENR. Darüber hinaus generieren der Öl- und Gassektor sowie die Energiesparte wachsende Umsatzvolumina. 

    Umsatz der größten Branchenunternehmen 2025in Milliarden US-Dollar, Anteil am Branchenumsatz in Prozent*)
    Sparte

    Wert

    Anteil

    Allgemeiner Hochbau

    387,8

    42,6

    IKT

    126,2

    13,8

    Industrie

    97,8

    10,7

    Verkehr

    95,7

    10,5

    Energie

    81,1

    8,9

    Öl/Gas

    53,1

    5,8

    Wasser und Abfall (allgemein)

    40,0

    4,4

    Andere

    29,6

    3,2

    Insgesamt

    911,3

    100,0

    * Umsatz der 400 größten General-Branchenunternehmen und der 600 größten Spezialanbieter.Quelle: ENR 2026

    Große Unternehmen wachsen kräftig

    In allen genannten Wachstumssparten sind umfangreiche technische Spezialkenntnisse von großer Bedeutung. Davon profitieren vor allem große Generalbauunternehmen und spezialisierte Mittelständler. Im IKT-Bereich und im Energiesektor lag der Marktanteil der 20 größten Anbieter 2025 bei jeweils über 80 Prozent, im Öl- und Gasgeschäft sogar bei nahezu 100 Prozent. 

    Der Branchenprimus Turner Construction verbuchte 2025 ein Umsatzplus von 40 Prozent. Zugleich kam es in der Rangliste der größten Bauunternehmen zu deutlichen Verschiebungen. Mittelständische Unternehmen, die auf den Bau von Datencentern spezialisiert sind, stiegen zu führenden Marktteilnehmern auf. 

     

    Führende Bauunternehmen in den USAInlandsumsatz in Milliarden US-Dollar
     2025Schwerpunkte
    Turner Construction26,2Hochbau (v. a. Gesundheit und Büros), Telekommunikation, Datenzentren
    Bechtel16,5Öl/Gas, Energie, Sondermüll
    The Whiting-Turner Contracting14,7Hochbau, Telekommunikation, Datenzentren
    STO Building Group14,3Hochbau, Telekommunikation, Datenzentren
    Mastec14,1Energie, Öl/Gas
    DPR Construction13,9Hochbau, Telekommunikation, Datencenter
    Kiewitt13,9Energie, Verkehr, Wasser
    HITT Contraction13,0Telekommunikation, Datencenter, 
    Hensel Phelps10,8Hochbau, öffentlicher Verkehr (insbesondere Flughäfen)
    Quelle: ENR - Top 400 Contractors 2026

    Auch das Baunebengewerbe floriert

    Im Baunebengewerbe konnten die 600 größten Firmen ihren Umsatz 2025 ebenfalls um 12 Prozent auf 240 Milliarden US$ steigern, berichtet ENR. Gegenüber 2020 ergab sich ein nominaler Zuwachs von zwei Dritteln. Die meisten Firmen haben sich auf die elektrische und mechanische Ausstattung von Gebäuden spezialisiert.

    Die größten Unternehmen im BaunebengewerbeSpartenumsatz in Milliarden US-Dollar
    Unternehmen2024Schwerpunkte
    Quanta18,9Elektrotechnik; Wasser, Gastechnik- und Stromtechnik; Wände und Decken
    Emcor12,2Gebäudeausstattung (Hardware, Elektrik, Feuerschutztechnik)
    Rosendin Electric3,7Elektrische Gebäudeausstattung
    API Group3,5Feuerschutztechnik
    Myr Group3,4Elektrische Gebäudeausstattung
    Pike Corporation2,7Wasser-, Gas- und Stromtechnik
    Performance Contracting2,4Wände und Decken
    Keller North Amercia1,6Fundament
    Tecta America1,5Dächer
    Quelle: ENR Top 600, 2025

    Konzerne mit breiter Wertschöpfungskette

    Großunternehmen bieten oft eine komplett integrierte Wertschöpfungskette an. Dazu gehören die Produktion, der Handel und der Transport von Baumaterialien sowie die architektonische und ingenieurtechnische Planung und Ausführung von Bauprojekten. Der Marktführer Turner dominiert laut ENR unter anderem die Segmente Bürogebäude, Gesundheit und Bildung. Daneben hat sich das Unternehmen auf den Bau von Rechenzentren spezialisiert. 

    Bechtel konzentriert sich vor allem auf Kraftwerke sowie petrochemische Anlagen und ist führend im Bereich Sondermüllentsorgung. MasTech ist dominierend im Kraftwerks- und Leitungsbau. Kiewit wiederum spielt im Bahnsektor und im Hafengeschäft eine bedeutende Rolle. Daneben ist die Firma im Öl- und Gassektor, bei Pipelines und Offshore-Projekten führend. Hensel Phelps zählt zu den wichtigsten Unternehmen beim Bau und der Modernisierung von Flughäfen. 

    Daneben gibt es eine Reihe mittelgroßer und größerer Unternehmen, die Marktführer in bestimmten Sparten sind: Garney Construction im Wasser- und Abfallsektor, Gilbane im Bildungsbereich, Suffolk bei Hotels und Messehallen sowie Aecom bei Sportstätten und Stadien. Beim Bau von industriellen Großanlagen sind Hoffmann und DPR wichtige Bauausführer. Im Bau von Nahrungsmittel- und Getränkefabriken nimmt Gray Construction eine führende Stellung ein. Autofabriken werden hingegen vor allem von Walbridge und Barton Mallow errichtet.

    Die USA sind bei Gebäude- und Stromtechnik auf Einfuhren angewiesen

    Für deutsche Bauunternehmen bieten vor allem der Wirtschaftsbau und Teile des Tiefbaus interessante Zuliefermöglichkeiten. Die USA importieren einen erheblichen Teil ihres Bedarfs an Gebäudetechnik. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach Klimatechnik, der durch den Neubau von Halbleiterfabriken und Datencentern zusätzlich steigt. In der Chipfertigung wird Reinlufttechnik benötigt und Rechenzentren müssen aufwändig heruntergekühlt werden. 

    Ebenso wächst die Nachfrage nach Schalt- und Stromverteilungstechnik. Deutsche Anbieter haben insbesondere bei Mittelspannungstechnik einen Wettbewerbsvorsprung. Der Datencenterbau führt auch zu einer entsprechenden Steigerung der Nachfrage nach Lagerfläche sowie Lagertechnik und -automation. Die derzeit schwächere Nachfrage nach Aufzugstechnik dürfte erst mit der Erholung der allgemeinen Baukonjunktur wieder anziehen.

    Hohe Importquote bei Aluminium und Spezialstählen

    Die USA müssen ebenfalls moderne Baumaterialien im Ausland einkaufen. Im Stahlsektor können einheimische Firmen zwar gut 80 Prozent des Inlandsbedarfs abdecken. Bei Spezialstahl fällt dieser Anteil jedoch deutlich geringer aus. Bei Aluminium liegt der Durchschnittswert bei lediglich 40 Prozent. Jedoch ist die Baubranche ein eher kleines Nachfragesegment für Aluminiumprodukte.

    Im Zementbereich können US-Firmen nahezu 80 Prozent des einheimischen Bedarfs decken. Insgesamt gab es 2025 knapp 100 Zementwerke, wobei vier Bundesstaaten (Texas, Missouri, Kalifornien und Florida) für nahezu die Hälfte des Branchenausstoßes verantwortlich waren. Die Produktion ging zwischen 2024 und 2025 im Zuge der nachlassenden Baukonjunktur zurück, berichtet der US Geological Survey. Auch die entsprechenden Einfuhren gaben nach. 

    Indikatoren zum Zementmarkt in den USA In Millionen Tonnen
     

    2023

    2024

    2025

    Produktion von Zement

    89,7

    85,0

    84,0

    Import von Zement

    25,0

    23,7

    23,0

    Inlandsverbrauch von Zement

    113,0

    110,0

    110,0

    Nettoeinfuhrquote (in Prozent)

    22,0

    22,0

    21,0

    Produktion von Klinker

    76,8

    72,0

    69,0

    Import von Klinker

    0,9

    0,7

    0,7

    Wertmäßige Zementproduktion (in Mrd. US$)

    13,6

    13,6

    13,4

    2025: SchätzungQuelle: U.S. Geological Survey 2026

     

    Roland Rohde

    Von Roland Rohde | Washington, D.C.

  • Die Handelspolitik, der Fachkräftemangel und umfangreiche Marktzutrittsbarrieren belasten das Geschäft. Immerhin werden die Zölle überwiegend an die US-Kunden weitergereicht.

    Die Rahmenbedingungen für ausländische Unternehmen haben sich unter der Trump-Administration spürbar verschlechtert. Besonders belastend ist die geringe Vorhersehbarkeit der Handelspolitik. Immer wieder ist mit der Einführung neuer und der Annullierung bestehender Zölle nach entsprechenden Gerichtsurteilen zu rechnen. 

    Die Zölle führen nicht nur zu einer direkten finanziellen Belastung, sondern wirken auch indirekt kostentreibend. Zu nennen sind insbesondere die Abgaben auf Aluminium, Kupfer und Stahl sowie zahlreiche daraus hergestellte Produkte. Sie generieren einen erheblichen bürokratischen Mehraufwand, insbesondere für die Anbieter von Anlagegütern. Große Maschinen bestehen aus Tausenden von Einzelteilen und für jede Schraube müssen Herkunft, Metallgehalt und Preis ermittelt werden. 

    Die Zollsituation hat sich etwas beruhigt 

    Insgesamt scheint sich die Lage an der "Zollfront" 2026 zu stabilisieren. Die effektive Zollbelastung hat sich aus europäischer Sicht nicht wesentlich verändert. Anbieter und Kunden haben die Zölle inzwischen weitgehend eingepreist. Zudem zeigt sich, dass deutsche Unternehmen einen Großteil der zusätzlichen Kosten an ihre US-Kunden weitergeben können. 

    Laut einer Umfrage der deutsch-amerikanischen Handelskammern (AHK) von Anfang 2026 liegt die Quote im Durchschnitt bei über 70 Prozent. Zwischen den einzelnen Branchen und Sparten kann es aber erhebliche Unterschiede geben. Grundsätzlich gilt: Je weniger einheimische Konkurrenten vorhanden sind, desto stärker ist die Verhandlungsposition ausländischer Anbieter. In zahlreichen Sparten des Maschinenbaus gibt es beispielsweise nur wenige US-Hersteller. Einige deutsche Anbieter können die Zollkosten daher vollständig weiterreichen.

    Arbeitsvisa sind schwieriger zu erlangen oder zu verlängern

    Auch die Erlangung von Arbeitsvisa für Ausländer ist deutlich schwieriger und langwieriger geworden. In den USA tätige "Expatriates" berichten übereinstimmend, dass selbst bei der Verlängerung langjähriger Aufenthaltstitel vermehrt Schwierigkeiten auftreten. Darüber hinaus verschärft die restriktivere US-Einwanderungspolitik den Fachkräftemangel im technisch-industriellen Bereich. Das wiederum erschwert Investitionen in Fertigungs- oder Servicekapazitäten vor Ort.

    Beim Markteintritt sehen sich deutsche Firmen durch Bestimmungen zu Mindeststandards bei der lokalen oder regionalen Wertschöpfung sowie der Förderung ausschließlich lokaler Unternehmen vor schwierige Herausforderungen gestellt. Hinzu kommen teilweise Anforderungen an die Beschäftigung lokaler Arbeitskräfte. Der Fachkräftemangel erschwert die Umsetzung solcher Vorgaben zusätzlich. 

    Local content-Vorschriften kaum zu überblicken

    Vorgaben für lokale Wertschöpfungsanteile sind im Geschäft mit öffentlichen oder staatlich geförderten Projekten weit verbreitet. Sie gelten einerseits auf Bundesebene auf Basis der großen Konjunkturprogramme, des Inflation Reduction Act (IRA) und des Infrastructure Investment and Jobs Act (IIJA). Für diese Anforderungen bestehen allerdings Ausnahmeregelungen, wenn nicht genügend einheimische Anbieter verfügbar sind. Das "Made in America Office" erteilt dann entsprechende Genehmigungen.

    Die Impulse aus den beiden Programmen werden schwächer. Förderungen des IRA für erneuerbare Energie oder Energieeffizienz wurden teilweise durch den One Big Beautiful Bill Act (OBBBA) vorzeitig beendet. Immerhin gelten - etwa bei Solar- und Windkraft - relativ großzügige Karenzzeiten. Der IIJA läuft Ende 2026 offiziell aus. 

    Darüber hinaus bestehen auf Ebene der Bundesstaaten und der Kommunen noch eigene domestic-content-Anforderungen. Dadurch entsteht ein komplexes Geflecht unterschiedlicher Vorschriften und Quoten. Hinzu kommen branchenspezifische Handelshemmnisse. So darf das Material für den Schienenwegebau des staatlichen Bahnkonzerns AMTRAK ab einem Projektwert von 1 Million US-Dollar (US$) nur von inländischen Herstellern bezogen werden. Gleiches gilt für Projekte im Rahmen des Clean Water Act. Ähnliche Vorschriften erlassen die US-Bundesstaaten sowie Kommunen bei Bauausschreibungen.

    Chancen im Prinzip nur im Zulieferbereich oder in Nischen

    Bei öffentlichen Projekten werden nationale Unternehmen per Gesetz und Vergabepraxis bevorzugt. Es ist für internationale Firmen nur sehr schwer möglich, den Zuschlag für ein Gesamtvorhaben zu erhalten. Dies ist meist nur als Joint-Venture-Partner oder durch die Übernahme einer US-Gesellschaft möglich. Letztendlich liegen die Chancen für deutsche Unternehmen im Spezial- und Zulieferbereich sowie überall dort, wo lokale Anbieter nicht über ausreichende Expertise verfügen.

    Das trifft im Infrastrukturbereich vor allem auf den Bahnsektor zu. Die USA verfügen bislang nur über begrenzte Erfahrung im Hochgeschwindigkeitsbereich, da die ersten Projekte erst Ende des Jahrzehnts in Betrieb gehen werden. Aus deutscher Sicht könnte zudem von Vorteil sein, dass chinesische Anbieter aufgrund von Sicherheitsbedenken nur begrenzte Marktchancen haben. Vergleichbare Möglichkeiten ergeben sich unter anderem bei Häfen und Airports.

    Grundsätzlich empfiehlt sich ein zurückhaltender Umgang mit dem Label "Made in Germany". Dagegen wirkt "Made in America"  häufig absatzfördernd. Der Motorsägehersteller Stihl beispielsweise hat es nach eigenen Angaben durch ein gezieltes Marketing erreicht, dass seine Marke in den USA vielfach als heimisch wahrgenommen wird. Für deutsche Firmen kann daher das Motto "German Engineered Manufactured in America" an Bedeutung gewinnen.

    Tipps für den Markteinstieg

    • Markteinstieg in den Wirtschaftszentren an der Ost- und Westküste oder bei den Great Lakes (Chicago).
    • Kapazitäten vor Ort oder Kooperation mit US-Partnern erhöhen Geschäftschancen.
    • Einheimische Vertriebskräfte verstehen die US-Kundschaft besser.
    • "Designed in Germany - Made in America" fördert den Verkauf.
    • Schneller Service ist besonders wichtig.

       

     

    Roland Rohde

    Von Roland Rohde | Washington, D.C.

  • Bezeichnung

    Anmerkungen

    Deutsch-Amerikanische Handelskammern (AHK USA)Anlaufstellen für deutsche Unternehmen in den USA
    U.S. Department of Housing and Urban DevelopmentBundesministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung
    Database of State Incentives for Renewables & Efficiency (DSIRE)Überblick über Förderprogramme im Bereich Energieeffizienz
    U.S. Census BureauStatistisches Bundesamt
    North American Engineering & Construction Outlook | FMI CorpVierteljährlich aktualisierte Prognose zum US-Bausektor
    National Association of Home Builders (NAHB)Bundesverband für Wohnungsbau
    Association of Equipment Manufacturers (AEM)Herstellerverband für Bau- und Bergbaumaschinen
    Associated Builders and Contractors, Inc. (ABC)Vereinigung der Bau- und Subunternehmer
    Portland Cement AssociationVerband für Zementhersteller
    U.S. Green Building Council (USGB)Bundesvereinigung für grüne Gebäude
    American Road & Transportation Builders Association (ARTBA)Bundesverband für Verkehrswegebau
    Engineering News Record (ENR)Fachzeitschrift, monatlich
    CONEXPO-CON/AGGFührende internationale Baumaschinenmesse, alle drei Jahre, nächster Termin 13. bis 17. März 2029 in Las Vegas
    NAHB International Builders’ ShowInternationale Fachmesse, jährlich, 2. bis 4. Februar 2027 in Las Vegas
    ICUEE - The International Construction and Utility Equipment ExpoInternationale Fachmesse, jährlich, nächster Termin: 5. bis 10. Oktober 2027 in Louisville, Kentucky