Europa

Europa ist für deutsche Unternehmen der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt weltweit. Nahezu 70 Prozent aller deutschen Warenausfuhren gingen 2025 in die 42 Länder der Region. Nicht nur geografische, sondern auch kulturelle Nähe, vor allem aber der EU-Binnenmarkt beziehungsweise umfangreiche Handelsabkommen fördern den regen Austausch.  

Die Europäische Union und ihre Nachbarschaft

Rund 680 Millionen Menschen leben im Wirtschaftsraum Europa, der aus der Europäischen Union mit ihren 27 Mitgliedstaaten sowie den derzeitigen EU-Beitrittskandidaten Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Georgien, Moldau, Ukraine, der Türkei sowie dem potenziellen Beitrittskandidaten Kosovo besteht. Hinzu kommen das Vereinigte Königreich, Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz, sowie das zu Dänemark gehörende, aber autonome Grönland. Gemeinsam formen diese Länder einen der größten und konsumstärksten Märkte weltweit. Nahezu ein Viertel des weltweiten Bruttoinlandsproduktes wird hier erwirtschaftet.  

Die regionale Wirtschaft in Europa ist breit aufgestellt. Neben der Automobilindustrie und ihren Zulieferern zählen auch Energieunternehmen, Maschinenbau, Gesundheitswirtschaft, Bauwirtschaft, Chemie sowie die Agrar- und Lebensmittelverarbeitung zu den starken Branchen. Unternehmen aus diesen Bereichen profitieren vom hohen Know-how vor Ort. Enge Kooperationen mit europäischen Forschungseinrichtungen und der unkomplizierte Zugang zu gut ausgebildeten Fachkräften schaffen wertvolle Voraussetzungen für deutsche Firmen, um erfolgreich und profitabel zu wirtschaften. Zudem eröffnen sich in der Region interessante Möglichkeiten für das Nearshoring und die Diversifizierung von Lieferketten.

Auch in Zukunft wird der europäische Markt für den Erfolg deutscher Unternehmen entscheidend sein. Digitalisierung, künstliche Intelligenz, knapper werdende Ressourcen und der Klimawandel stellen die Unternehmen vor neue Herausforderungen und verlangen nach neuen Geschäftsmodellen. Dabei erhalten Firmen Unterstützung durch Förderprogramme der EU für Innovation und Nachhaltigkeit. Der Kontinent ist im Wandel – und mit dem technologischen Umbruch winken neue Geschäftschancen direkt vor der Haustür. 

Unser Informationsangebot zu Europa

Aktuelle Beiträge zu Europa

Die neuesten Europaberichte aus den Bereichen Wirtschaftsumfeld, Branchen, Recht & Zoll sowie Ausschreibungen & Projekte. 

  1. 25.09.2026 Arbeitsmarkt | Portugal
    Rekordbeschäftigung erschwert Suche nach Fachkräften in Portugal

    Das Lohnniveau in Portugal fällt im europäischen Vergleich niedriger aus. Die Tendenz zeigt jedoch nach oben, auch wegen des zunehmenden Fachkräftemangels.

  2. 24.09.2026 Markets | Südeuropa | Klimatechnik
    Hitzeanpassung in Südeuropa: Hohe Nachfrage nach Kälte-, Klima- und Dämmtechnik

    Nicht nur Deutschland hat in diesem Jahr historische Hitzewellen erlebt, auch in Ländern rund um das Mittelmeer ist das Thema seit Jahren Alltag. Anbieter von Klimatechnik, Begrünungen und Gebäudekühlung sollten diese Märkte im Blick haben.

  3. 21.09.2026 Wirtschaftsumfeld | Entwicklungsländer | Eventankündigung
    Präsenzveranstaltung: EU Somalia Business Forum

    Am 5. und 6. Oktober findet in Mogadischu ein von der EU-Kommission organisiertes Wirtschaftsforum statt.

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  1. 29.09.2026 Branche kompakt | Niederlande | Chemische Industrie
    Niederländische Chemieindustrie steckt in einer Transformation

    Der Chemiesektor leidet nicht nur unter einer zwischenzeitlichen Konjunkturschwäche. Vor allem die hohen Kosten führen zu einer Konsolidierung und einem strukturellen Umbruch.

  2. 28.09.2026 Branchen | EU | Künstliche Intelligenz
    Europa rüstet sich für den globalen KI-Wettlauf

    Die EU drückt aufs Tempo, um den Rückstand bei künstlicher Intelligenz aufzuholen. Bis Jahresende entscheidet Brüssel, wo in Europa sieben große KI-Fabriken entstehen.

  3. 22.09.2026 Branchen | Tschechische Republik | Grüne Energie
    Ansturm auf Biomethanförderung in Tschechien

    In Tschechien stehen Investoren Schlange, um neue Biogasanlagen bauen zu können. Grund ist ein Förderprogramm der EU-Kommission im Volumen von 3,7 Milliarden Euro.

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  1. 30.09.2026 Projektmeldung Bulgarien Finanzwesen
    Förderung der grenzüberschreitenden Entwicklung von Finanzmärkten

    Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) unterstützt ein regionales Finanzsektorprojekt in Südosteuropa.

  2. 29.09.2026 Ausschreibungsmeldung Spanien Öffentliche Verwaltung und Regierung
    Consulting, Handel, Digitalisierung und Cybersicherheit (Mittelmeerraum)

    Vorgesehen:

    • Consultingleistungen in den Bereichen Handel und Beschäftigung, Telekommunikations- und Digitalregulierung, digitale Kompetenzen sowie Cybersicherheit, inkl. institutionellem Kapazitätsaufbau, politischem Dialog, Analysen, Schulungen und Workshops, Qualitätssicherung, Wissensmanagement, Monitoring und Berichterstattung, im Rahmen des GIZ-Programms „UfM Hub for Jobs, Trade and Investment II“ zur Förderung der regionalen wirtschaftlichen Integration, der Beschäftigung, der Investitionen und der digitalen Transformation in den Ländern der südlichen EU-Nachbarschaft
  3. 28.09.2026 Projektmeldung Rumänien Energie
    Bau eines Solarparks in Brasov

    Der Investor Econergy entwickelt im Kreis Brașov das Energieprojekt Părău 2, das einen Solarpark mit 342 MW Leistung und einen Batteriespeicher mit 150 MW umfasst.

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  1. 29.09.2026 EU Customs & Trade News EU Zolltarif, Einfuhrzoll
    Schutzmaßnahmen Stahl - die EU ändert die Maßnahmen

    Update: Angaben zu Schmelz- und Gießland sind ab 1. Oktober 2026 verpflichtend. Die EU-Kommission hat die Codierungen für die Zollanmeldung bekannt gegeben. 

  2. 28.09.2026 EU Customs & Trade News EU Antidumping, Antisubvention
    Antidumping - Kabel und Seile aus Stahldraht

    Die Europäische Kommission leitet ein Antidumpingverfahren ein. Betroffen sind Einfuhren mit Ursprung in Indien, Thailand und der Türkei.
     

  3. 28.09.2026 EU Customs & Trade News EU Antidumping, Antisubvention
    Antidumping - Pekingente mit Ursprung in China

    Die Europäische Kommission ordnet die zollamtliche Erfassung der betroffenen Einfuhren an. 

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