Ungarn: Wichtigster Exportpartner ist Deutschland
Ungarn ist ein wichtiger Automobilstandort und Top-Zulieferer für die europäische Kfz-Industrie. Treffen US-Zölle europäische Autoexporte, hat auch Ungarn ein Problem.
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Ungarn ist ein wichtiger Automobilstandort und Top-Zulieferer für die europäische Kfz-Industrie. Treffen US-Zölle europäische Autoexporte, hat auch Ungarn ein Problem.
Dem britischen Premierminister Keir Starmer ist der große Coup gelungen. Die USA und das Vereinigte Königreich haben sich auf ein Joint Statement zur Handelspartnerschaft geeinigt.
Mit den USA besteht ein Handelsdefizit. Indirekte Abhängigkeiten sind jedoch bedeutend.
Norwegen weist eine ausgeglichene Handelsbilanz mit den USA auf, nimmt man die Ölexporte aus der Kalkulation raus.
Die USA sind der wichtigste Exportmarkt für italienische Maschinen, Pharma und Medizintechnik. Viele Kfz-Zulieferer wären indirekt von neuen US-Zöllen betroffen.
Gut ein Viertel aller griechischen Exporte in die USA sind Feta, Oliven oder Früchte. Die USA sind fünftwichtigster Exportpartner.
US-Unternehmen machten aus Irland einen High-Tech-Produktionshub. Heute sind die USA mit der Top-Exportmarkt der Insel, woraus allerdings auch eine große Abhängigkeit resultiert.
In der Slowakei gefertigte SUV sind in den USA beliebt. Bis zu 15.000 Arbeitsplätze in der Automobilindustrie sind durch höhere Zölle in Gefahr.
Spezialisierte Industriezweige haben hohe US-Handelsüberschüsse. Die starke Stellung im Fahrzeug- und Flugzeugbau als Zulieferer für europäische Produzenten birgt weitere Risiken.
Für Frankreich ist der US-Markt zwar nicht so wichtig wie für andere europäische Exportnationen. Einzelne Branchen wären durch hohe Zusatzzölle dennoch stark betroffen.