Energieeffizienz im Gebäudebau in der Tschechischen Republik

Aufschwung im tschechischen Energieeffizienzsektor wird sich fortsetzen

In Tschechien ist bislang nicht einmal die Hälfte des Gebäudebestandes energetisch saniert. Bei Neubauten werden die Anforderungen an einen niedrigen Energieverbrauch auf Grund von EU-Vorgaben ständig verschärft. Das bietet ein großes Potenzial für Technologien und Dienstleistungen zur Steigerung der Effizienz im Baubereich. Für die Finanzierung stehen umfangreiche Förderprogramme der EU bereit. Vorreiter bei der Modernisierung der Gebäude soll die öffentliche Hand sein.

17.11.2016

Tschechische Republik will Stromverbrauch bis 2030 um rund 20% senken

Energieeffizienz im Gebäudebau ist in Tschechien ein starker Wachstumsmarkt, wie die aktuellen Statistiken zeigen. Die Produktion von Dämmstoffen wie Styropor erreichte 2015 ein Rekordhoch, die Zahl der als nachhaltig zertifizierten Häuser stieg um die Hälfte und per Energiespar-Contracting wurden 1.000 Objekte energetisch saniert.

Der Aufschwung wird sich fortsetzen, denn die Tschechische Republik hat sich verpflichtet, den Energieendverbrauch bis 2020 um rund 50 Petajoule (PJ) zu senken. Nach einer Studie des Beratungsunternehmens Porsenna entfällt ein Drittel des gesamten Energiebedarfs im Land auf den Gebäudesektor - rund 360 PJ (Zahlen für 2011). Davon wiederum werden etwa 230 PJ im Wohnungswesen eingesetzt.

Bis 2030 könnten laut Porsenna etwa 32 PJ eingespart werden, wenn Tschechien seine laufenden Förderprogramme zur Erhöhung der Energieeffizienz auf dem derzeitigen Niveau fortsetzt. Technisch sei sogar ein Einsparpotenzial von 70 PJ möglich.

Gemäß EU-Richtlinie 2012/27/EU zur Energieeffizienz hat Tschechien eine langfristige Strategie zur Sanierung des nationalen Gebäudebestandes entwickelt. Sie wurde 2014 zusammen mit dem Nationalen Aktionsplan für Energieeffizienz veröffentlicht. Bei der Zielumsetzung setzt Prag vor allem auf EU-Fonds, um für Hauseigentümer finanzielle Anreize für Investitionen in Energiespartechnologien zu setzen.


Strategische Ziele

Tschechische Republik

2010

2014

2020

2030

Endenergieverbrauch der privaten Haushalte (in Mio. t Rohöleinheiten)

6,6646

5,6691

6,2261

6,0034

Anteil am Endenergieverbrauch des Landes (in %)

26,8

24,6

22,5

21,5

Stromverbrauch der Privathaushalte (in 1.000 t Rohöleinheiten)

1.292,2

1.214,5

1.230,8

1.264,4

Strompreis für Haushalt mittlerer Größe in Euro je kWh

0,1345

0,1283

k.A.

k.A.

Zielstellungen zur Reduktion Stromverbrauch (in %) *)

-

-

+5,4

+19,8

Zielstellungen zur Reduktion Endenergieverbrauch für Wärme (in %) *)

-

-

-2,8

-6,3

*) gegenüber 2010 laut optimistischem Szenario
Quellen: Eurostat, Staatliche Energiekonzeption der Tschechischen Republik (Ministerium für Industrie und Handel 2014, genehmigt 2015)


Vorreiter bei der Sanierung des Gebäudebestandes könnte die öffentliche Hand werden. Die EU-Richtlinie zur Energieeffizienz (2012/27/EU) verpflichtet Tschechien, jährlich mindestens 3% der Gesamtfläche der Gebäude in Eigentum der Zentralregierung energetisch zu sanieren. Für 322 Gebäude wurde bereits ein Renovierungsplan erstellt, der im Zeitraum 2016 bis 2020 umgesetzt werden soll. Hierbei rechnet die Regierung mit Investitionskosten von 2,9 Mrd. Tschechischen Kronen (Kc; rund 107 Mio. Euro, Wechselkurs am 5.9.16: 1 Euro = 27,02 Kc).


Text: Gerit Schulze

17.11.2016

Großteil der tschechischen Wohngebäude muss energetisch saniert werden

Laut Aktionsplan für Energieeffizienz gibt es in Tschechien 1,77 Mio. Wohnhäuser, davon rund 1,5 Mio. Eigenheime und 211.000 Mehrfamilienhäuser. Das Regionalministerium schätzt das Durchschnittsalter der Mehrfamilienhäuser auf rund 52 Jahre, der Einfamilienhäuser auf 49 Jahre. Damit ist der Gebäudebestand etwas älter als im EU-Durchschnitt.

Drei Viertel aller Wohngebäude wurden vor 1990 gebaut, als Energieeffizienz nur eine untergeordnete Rolle spielte. Bis 2014 sollen 25% der Eigenheime und 40% der Mehrfamilienhäuser energetisch saniert worden sein. Allerdings bezog sich das in der Regel nur auf die Wärmedämmung der Fassade und den Austausch der Fenster.


Altersstruktur der Gebäude (Anteile in %)

Baujahr

Wohngebäude (bewohnt)

Öffentliche Gebäude

bis 1919

13,0

k.A.

1920 bis 1990

62,5

k.A.

1991 bis 2011

22,5

k.A.

unbekannt

2,0

k.A.

Insgesamt (Anzahl)

1.772.909

600.567

Quellen: Tschechisches Statistikamt - Zensus 2011, Fachverband Sance pro budovy 2014


Im Nichtwohnungssektor ist die Datenlage schwieriger. Dem Aktionsplan für Energieeffizienz zufolge gibt es über 600.000 Gebäude im Land, die nicht als ständiger Wohnsitz genutzt werden. Dazu gehören etwa 280.000 Wochenend- und Ferienhäuser, 90.000 Garagen sowie mehr als 78.000 öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäuser, Kindergärten, Sportstätten oder Forschungszentren. Die gesamte Gebäudefläche im Nichtwohnungssektor wird auf über 260 Mio. qm geschätzt, wovon etwa die Hälfte beheizt wird.

Wohnungsbau weit entfernt von früheren Volumina

Zu sozialistischen Zeiten wurden auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik jährlich bis zu 100.000 Wohnungen fertiggestellt. Dieses Niveau wird inzwischen bei weitem nicht mehr erreicht. Auf dem Höhepunkt des Wirtschaftsbooms nach dem EU-Beitritt wurden pro Jahr maximal rund 40.000 Wohneinheiten übergeben. Inzwischen liegt der Wert bei unter 25.000.


Vorgesehene Modernisierung und Neubau von Gebäuden (Anzahl und Wert der erteilten Baugenehmigungen in Mio. Euro) *)

Jahr

Neubau

Modernisierung

Wohngebäude

Nichtwohngebäude

Wohngebäude

 

Nichtwohngebäude

 

Anzahl

Wert

Anzahl

Wert

Anzahl

Wert

Anzahl

Wert

2014

11.929

2.009

6.180

1.345

16.198

777

11.347

1.276

2015

12.926

2.208

5.893

1.371

15.960

782

10.896

1.512

1. Hj. 2016

6.861

1.070

3.159

993

8.632

381

5.779

988

*) Wechselkurs 2014: 1 Euro = 27,533 Kc, 2015 = 27,283 Kc, 1. Halbjahr 2016 = 27,039 Kc
Quellen: Tschechisches Statistikamt, Tschechische Nationalbank


Seit 1.1.16 sollen alle neuen öffentlichen Gebäude mit mehr als 1.500 qm Fläche dem Standard eines Niedrigenergiehauses („Fast-Nullenergiehaus“) entsprechen. Der Großteil des Energiebedarfs soll aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Ab 2020 müssen alle neuen Gebäude Niedrigenergiestandards einhalten.


Zeitplan für die Verpflichtung, ausschließlich Niedrigenergiehäuser zu bauen *)

Gesamte energiebezogene Fläche des Gebäudes

Öffentliche Gebäude

Sonstige Gebäude

Mehr als 1.500 qm

1.1.16

1.1.18

Mehr als 350 qm

1.1.17

1.1.19

Weniger als 350 qm

1.1.18

1.1.20

*) definiert als „Gebäude mit fast Nullenergieverbrauch“, das heißt Gebäude mit sehr niedrigem Energieverbrauch, der zu einem großen Teil aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt wird
Quelle: Gesetz über die Energiewirtschaft 406/2000


Eine konkrete Definition des maximalen Energieverbrauchs in verschiedenen Gebäudetypen gibt es bislang nicht. Bei Neubauten von Wohngebäuden, Hotels oder Produktionsgebäuden findet die Verordnung 78/2013 über den Energieverbrauch von Gebäuden Anwendung. Sie legt fest, dass der Wärmekoeffizient neuer Gebäude höchstens 80% des Referenzwertes ähnlicher bestehender Gebäude betragen darf. Bei „Fast-Nullenergiehäusern“ liegt der Höchswert bei 70%.


Energetische Anforderungen an Bauteile im Neubau (Stand 2016) *)

Bauteil

U (max) Anforderung

U Passivhaus empfohlen

Außenwand

0,30

0,18 – 0,12

Dach bis 45 Grad Neigung / über 45 Grad

0,24 / 0,30

0,15 – 0,10 / 0,18 – 0,12

Bodenplatte ohne Erdeinfluss / mit Erdeinfluss

0,45 / 0,85

0,22 – 0,15 /

0,45 – 0,30

Fenster im beheizten Raum

1,50

0,80 – 0,60

Dachfenster im beheizten Raum / im temperierten Raum

1,40 / 2,6

0,9 / 1,40

Türen und Tore im beheizten Raum

1,7

0,90

*) U = Wärmedurchgangskoeffizient (Watt pro qm und Kelvin; W/K qm), Reduktionskoeffizient des durchschnittlichen Wärmedurchgangskoeffizienten für Neubau 0,8 und für Gebäude mit fast Nullenergieverbrauch 0,7 des Referenzwertes
Quelle: Technische Norm CSN 73 0540-2:2011, Portal TZB-info


Die Regierung hat für ihre Strategie zur Sanierung des nationalen Gebäudebestandes das Einsparpotenzial durchrechnen lassen. So könnte bei einer durchschnittlichen energetischen Sanierung der Wohngebäude allein der Aufwand für Heizung um 45% gesenkt werden. Zusammen mit Warmwasseraufbereitung und Beleuchtung läge der Einspareffekt jährlich bei über 92 PJ. Bei einer Renovierung aller Wohngebäude nach Passivhausstandard könnte der Energieverbrauch sogar um 155 PJ sinken.
Die Investitionen dafür sind enorm. Wie der Fachverband Sance pro budovy im Auftrag der Regierung ermittelt hat, kostet allein die Standardmodernisierung der äußeren Hülle aller bislang nicht sanierten Wohngebäude 915 Mrd. Kc (34 Mrd. Euro). Weitere 218 Mrd. Kc (8 Mrd. Euro) müssen in Heizungs-, Lüftungs-, Mess- und Regeltechnik fließen. 

Außerhalb des Wohnungssektors gibt es ähnlich viel Potenzial. Die Gebäude des Dienstleistungssektors und der Landwirtschaft verbrauchen pro Jahr 124 PJ Energie. Davon entfallen 85% auf Wärmeerzeugung, 7% auf Beleuchtung und 6% auf die Warmwasseraufbereitung. Etwa 55 PJ Verbrauch könnten jährlich durch Investitionen in effizientere Gebäude eingespart werden. Sance pro budovy erwartet mindestens 400 Mrd. Kc (fast 15 Mrd. Euro) Investitionsaufwand.


Text: Gerit Schulze

17.11.2016

Staatliche Förderung in Tschechien setzt auf Zuschüsse der EU

In Tschechien gibt es eine Reihe staatlicher und europäischer Förderprogramme, die Hauseigentümer motivieren sollen, die Energieeffizienz ihrer Gebäude zu erhöhen. Wichtigste Finanzquelle sind in der Regel die Operationellen Programme der aktuellen EU-Förderperiode, aus deren Budgets Ministerien und Regionalverwaltungen dann konkrete Förderprojekte bestreiten.

OP Zivotni prostredi (Umwelt)

Den größten Akzent auf Energieeffizienzmaßnahmen legt das EU-geförderte Operationelle Programm Umwelt. In der Prioritätsachse 2 ist als Ziel 1 festgelegt, die Emissionen aus lokalen Heizungsanlagen zu senken. Dazu gehört in erster Linie der Austausch alter Festbrennstoffkessel durch modernere Heizungsanlagen. Speziell gefördert werden dabei auch kombinierte Systeme unter Einsatz von erneuerbaren Energiequellen. Die Bezirksverwaltungen (kraj) sollen dafür Beihilfeprogramme erstellen, für die sie Förderung aus diesem EU-Programm erhalten.

Weitere Zuschüsse gibt es über die Prioritätsachse 5, spezifisches Ziel 1. Hier ist vorgesehen, den Energieverbrauch öffentlicher Gebäude zu senken und möglichst erneuerbare Energiequellen einzusetzen. Dafür will die EU über 500 Mio. Euro bereitstellen. Neben Wärmedämmung gibt es Zuschüsse für Wärmerückgewinnung und Nutzung von Abwärme, für Solarkollektoren, den Einsatz von Biomasse oder Wärmepumpen. Ausdrücklich sollen Projekte mit einer langen Amortisationsdauer gefördert werden. Bei Vorhaben mit schnelleren Investitionsrückflüssen - etwa dem Austausch von Heizkesseln oder der Regeltechnik - wird auf Instrumente wie das Energiespar-Contracting (EPC) verwiesen.

Für Neubauprojekte im öffentlichen Sektor ist das spezifische Ziel 2 der Prioritätsachse 5 bestimmt. Von Seiten der EU stehen dafür 20 Mio. Euro bereit. Bis 2023 sollen 216.000 qm Gebäudefläche nach Passivhausstandard errichtet werden.

OP Podnikani a inovace pro konkurenceschopnost (Unternehmen und Innovationen für Wettbewerbsfähigkeit / OPPIK)

Dieses ebenfalls EU-geförderte Programm soll die Konkurrenzfähigkeit der tschechischen Unternehmen stärken. Dazu gehört eine effizientere Nutzung von Energie (Prioritätsachse 3). Konkret werden Energiesparmaßnahmen an Industriegebäuden und anderen kommerziellen Immobilien der Unternehmen gefördert, etwa Wärmedämmung, Fensteraustausch, Erneuerung der Belüftungs- und Heiztechnik, Technologien zur Energierückgewinnung (Rekuperation) und zur Nutzung von Abwärme. Die ersten Aufrufe zum Einreichen von Anträgen werden im November 2016 veröffentlicht.

Integrovany regionalni operacni program (Integriertes regionales Operationelles Programm, IROP)

In diesem EU-Programm ist als spezifisches Ziel 2.5 die Senkung der Energieintensität im Wohnungssektor genannt. Dafür stehen im aktuellen Förderzeitraum 623 Mio. Euro Finanzmittel aus Brüssel zur Verfügung. Gefördert werden die Fassaden- und Dachsanierung sowie die Erneuerung der Heizungs- und Warmwasserversorgung, einschließlich Kesselersatz und Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Die Gebäude müssen mindestens vier Wohneinheiten haben und dürfen sich nicht in Prag befinden. Seit Juli 2016 läuft eine zweite Förderrunde für dieses Unterprogramm. Anträge werden bis November 2017 entgegen genommen.

OP Praha - pol rustu CR (Prag - Wachstumspol der Tschechischen Republik)

Dieses EU-Programm ist nur für Projekte in der Hauptstadt Prag vorgesehen. Es besteht aus vier Achsen, von denen sich die zweite mit Energieeinsparung und einer Optimierung des öffentlichen Verkehrs befasst. Städtische Einrichtungen und kommunale Betriebe können dafür Förderung beantragen. Unter anderem wird die Umwandlung von städtischen Gebäuden mit hohem Energieverbrauch in Niedrigenergiehäuser finanziell unterstützt. Dabei sollen ausdrücklich intelligente Steuerungssysteme zur Überwachung und Regelung der Haustechnik zum Einsatz kommen. Die EU übernimmt 50% der Kosten.

Nova zelena usporam (Neues Grünes Licht für Einsparungen)

Dieses Programm wird vom Staatlichen tschechischen Umweltfonds SFZP organisiert. Es finanziert sich über Verkaufserlöse für Emissionsrechte. Bis 2021 stehen 27 Mrd. Kc zur Verfügung. Bis Mitte Juni 2016 waren rund 5.200 Anträge für eine Fördersumme von 1 Mrd. Kc eingereicht worden.

Dank „Nova zelena usporam“ bekommen Eigenheimbesitzer Mittel für die energetische Sanierung ihrer Immobilien. Dazu gehören zum Beispiel Fassadendämmung, Beseitigung von Wärmebrücken, Fenster- und Türenaustausch, Keller- und Fußbodendämmung. Möglich ist ebenso eine Kombination mit solarthermischen Anlagen oder kleinen Photovoltaik-Modulen zur Stromerzeugung für den Eigenbedarf. Häuslebauer können bis zu 450.000 Kc Zuschüsse beantragen, wenn sie ein Passivhaus unter Nutzung erneuerbarer Energiequellen errichten. In Mehrfamilienhäusern gibt es Finanzhilfen für die Fassadensanierung, den Austausch von Heizkesseln und den Einbau von Solartechnologie. Es ist geplant, das Programm künftig auf öffentliche Gebäude auszuweiten.

Kotlikove dotace (Heizkessel-Subvention)

In Kombination mit dem Programm „Nova zelena usporam“ wurde im Herbst 2015 die Subvention neuer Heizkessel gestartet. Denn schon ab 2022 dürfen in Tschechien auf Betreiben der EU keine Kessel der Emissionsklassen 1 und 2 mehr verwendet werden. Experten schätzen, dass derzeit noch etwa 500.000 solcher Heizanlagen in den Häusern installiert sind. Das Umweltministerium stellt daher 9 Mrd. Kc (330 Mio. Euro) aus dem EU-Programm „Umwelt“ bereit, um die Modernisierung der Heizungsanlagen voranzutreiben. Bis 2020 sollen damit mindestens 80.000 Kessel ersetzt werden. Je Förderantrag können maximal 150.000 Kc (5.500 Euro) geltend gemacht werden. Neben den Heizkesseln sind Kosten für Installation, Mess- und Regeltechnik, Gasleitungen und Honorare für Energiegutachter zuschussfähig. Beim Einsatz von Biomassekesseln und Wärmepumpen beträgt die Förderquote 80%, bei Gas-Brennwertkesseln 75% und bei Kohlekesseln 70%.

Efekt

Das Ministerium für Industrie und Handel (MPO) will mit dem Programm „Efekt“ die Öffentlichkeit über die Vorteile von Energieeinsparungen aufklären. Städte und Gemeinden bekommen finanzielle Unterstützung bei der Einführung eines Energiemanagements und bei EPC-Projekten (Energy Performance Contracting). Außerdem werden kleinere Pilotvorhaben zur Energieeffizienz gefördert. Das Budget für 2016 beträgt 80 Mio. Kc.

Program150

Über „Program150“ vergibt der staatliche Wohnungsbaufonds SFRB zinsgünstige Kredite an junge Familien mit Wohneigentum. Die Mittel können unter anderem für die Installation von Solarpanelen, Wärmepumpen oder neuer Belüftungstechnik aber auch für die Sanierung der Gebäudehülle verwendet werden. Maximale Kredithöhe sind 150.000 Kc.

Jessica

Die EU-Initiative „Joint European Support for Sustainable Investment in City Areas” (Jessica) wird in Tschechien vom Wohnungsbaufonds SFRB verwaltet. In einer Pilotphase standen 550 Mio. Kc für die Renovierung des Gemeinschaftseigentums von Mehrfamilienhäusern sowie von Sozialwohnungen zur Verfügung, die bereits verteilt wurden. Das Geld wird über langfristige Kredite mit einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren mit festem Zinssatz vergeben. Eine Aufstockung und Fortführung des Programms ist geplant.

Panel 2013+

Ziel dieses Programms ist die Sanierung von Mehrfamilienhäusern, unabhängig von der Bauweise (Plattenbau, Ziegelbauweise). Hauseigentümer und Wohnungsbaugenossenschaften bekommen zinsgünstige und langfristig laufende Kredite zur Modernisierung der Objekte. Förderfähig sind unter anderem Wärmedämmung, Dachisolierung, neue Heizungsregler und der Einbau von Verbrauchszählern. Im Jahr 2015 wurden 120 Förderanträge für mehr als 500 Mio. Kc gestellt. Das Budget für 2016 sieht Ausgaben von 600 Mio. Kc vor.

Programy Pro obce (Programme für die Gemeinden)

Der Staatliche Wohnungsbaufonds SFRB unterstützt Gemeinden mit diesem Programm bei der Sanierung des Wohnhausbestandes. Es handelt sich um Kredite mit 3% Verzinsung und 10 Jahren Laufzeit. Mindestens ein Fünftel der Gesamtförderung muss an private Hauseigentümer gehen. Ansonsten können Wohngebäude in kommunalem Eigentum saniert werden. Die maximale Förderung beträgt 50% der berechtigten Kosten. Förderfähig sind Maßnahmen wie Wärmedämmung, Fensteraustausch, Solaranlagen oder Wärmepumpen sowie die gesamte technische Infrastruktur.

Die Exportinitiative Energie des BMWi unterstützt deutsche Anbieter nachhaltiger Energielösungen aus den Bereichen Energieeffizienz oder erneuerbare Energien, intelligente Netze und Speicher auf dem Weg in neue Auslandsmärkte.


Text: Gerit Schulze

17.11.2016

Energieaudits und -ausweise für tschechische Gebäude Pflicht

Energieaudit

Unternehmen und Haushalte, die einen jährlichen Energiebedarf von mindestens 35.000 GJ (9.722 MWh) haben, müssen ein Energieaudit durchlaufen. Es ist für alle Gebäude und Fabrikobjekte vorgeschrieben, die jeweils mehr als 700 GJ (194 MWh) Energie pro Jahr verbrauchen.

Das Audit ist alle vier Jahre zu erneuern und ist von einem akkreditierten Spezialisten durchzuführen. Diese müssen eine entsprechende Ausbildung vorweisen und über mehrjährige Berufserfahrung verfügen. Die genauen Anforderungen sind im Gesetz 406/2000 geregelt. Tschechiens Ministerium für Industrie und Handel ist für die inländischen Akkreditierungen zuständig und führt diese in einer auch auf Englisch einsehbaren Liste. In anderen EU-Mitgliedsländern akkreditierte Fachleute können ebenfalls das Audit erstellen.

Der Verband APES setzt sich dafür ein, dass auch der Beruf des Energiedienstleisters stärker reglementiert wird. Bislang müssen Energy Service Companies (ESCo) nicht zertifiziert werden“, erklärt APES-Vizepräsident Radim Kohoutek. Das führe dazu, dass einige schwarze Schafe am Markt unterwegs seien und das Image der gesamten Branche gefährdeten. Daher strebt der Verband eine Zertifizierung analog den Energieauditoren an. „Es muss noch geklärt werden, wer das Zertifizierungsorgan sein soll und wie das Verfahren abläuft“, so Kohoutek, der als Verkaufsdirektor beim Prager Energiedienstleister Amper Savings tätig ist.

Energieausweis für Gebäude

Bei Neubauten oder größeren Umbauten müssen sich Bauherren oder Eigentümer einen Energieausweis für das Gebäude beschaffen. Dieser Ausweis muss auch beim Verkauf von Immobilien vorgelegt werden. Seit 1.1.16 gilt die Pflicht außerdem bei allen Neuvermietungen.

Ein Energieausweis ist nach Erstellung zehn Jahre lang gültig, solange an dem Gebäude keine erheblichen baulichen Veränderungen durchgeführt wurden. Nur anerkannte Energiespezialisten dürfen das Dokument erstellen (siehe Abschnitt „Energieaudit“).

Der Ausweis enthält Angaben zum gesamten Energieverbrauch des Hauses, aber auch zu den einzelnen Verbrauchspositionen wie Heizung, Beleuchtung oder Belüftung. Er ordnet das Gebäude in eine Kategorie von A (außerordentlich sparsam) bis G (außerordentlich unwirtschaftlich) ein.

Green Building-Zertifizierung

Eine immer wichtigere Rolle spielen Zertifikate für nachhaltiges Bauen (Green Building). Laut tschechischem Green Building Council CZGBC waren bis Ende 2015 im Land 87 Gebäude zertifiziert - fast dreimal so viel wie zwei Jahre zuvor. Nur ein Gebäude ist dabei nach dem deutschen Standard DGNB zertifiziert. Führendes Bewertungssystem ist die ursprünglich aus dem Vereinigten Königreich stammende BREEAM-Methode. Den in den USA entwickelten LEED-Standard hat ein Drittel aller zertifizierten Gebäude. Etwa 60% der zertifizierten Fläche entfallen auf Büros, 22% auf Einzelhandelsflächen und 13% auf Logistikimmobilien (2015).

Zwei Drittel der tschechischen Green Buildings stehen in Prag. Laut CZGBC-Geschäftsführerin Simona Kalvoda gibt es aber einen starken Trend in die Regionen. „Außerdem steigt das Interesse der Projektentwickler, auch Wohngebäude nachhaltig zu bauen und zertifizieren zu lassen.“ Sie wollen damit laut Kalvoda zum Trendsetter werden und reagieren auf geänderte Kundenwünsche.

European Energy Manager

Die Tschechische Republik ist eines von zwölf EU-Ländern, in denen der berufsbegleitende Weiterbildungskurs European EnergyManager (EUREM) angeboten wird. Er dauert etwa ein halbes Jahr und wird von der Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (AHK Tschechien) durchgeführt. Zielgruppe sind Unternehmen, die Reserven in ihrem Energiemanagement aufdecken und gleichzeitig die Qualifikation ihrer Führungskräfte in diesem Bereich stärken wollen. Die Schulung richtet sich an Produktionsleiter, Energieverantwortliche, Energieberater, aber auch an Bauingenieure, Architekten und Wirtschaftsberater. Seit 2008 haben rund 110 Absolventen die EUREM-Kurse erfolgreich abgeschlossen.


Text: Gerit Schulze

17.11.2016

Deutsche Unternehmen und Handwerker brauchen in Tschechien gute Kontakte vor Ort

Für kleinere deutsche Baufirmen und Handwerksunternehmen ist es nicht einfach, bei der energetischen Gebäudesanierung in Tschechien zum Zuge zu kommen. Da bei öffentlichen Ausschreiben in der Regel einzig der Preis entscheidet, dürften deutsche Anbieter nur bei komplizierten technologischen Lösungen Chancen haben, bei denen die Lohnkosten nicht zu sehr ins Gewicht fallen.

Das gilt zum Beispiel bei Sanierungen im Rahmen eines Energy Performance Contracting (EPC). Dabei plant und finanziert ein Dienstleister Effizienzmaßnahmen an Gebäuden und erhält dafür als Gegenleistung einen Teil der gesparten Energiekosten. Solche Projekte sind meist langfristiger über einen Zeitraum von zehn Jahren angelegt und umfassen häufig einen ganzheitlichen Ansatz für die Erneuerung der Haustechnik wie Heizungs- und Lüftungsanlagen. 

In den Staats- und Gebietsverwaltungen ist für solche EPC-Projekte viel Überzeugungsarbeit nötig, sagt Radim Kohoutek vom Verband APES. Für die Behörden sei es einfacher, Fördermittel für die Fassaden- oder Dachsanierung zu beantragen, anstatt komplexe und langlaufende Verträge für ein Energiespar-Contracting zu machen.

Es lohnt sich aber, den Blick nicht nur auf die Hauptstadt Prag zu richten, sondern auch in die Regionen des Landes zu gehen. Beispielsweise ist der Bezirk Pardubice führend bei EPC-Lösungen zur Sanierung öffentlicher Gebäude. Laut Kohoutek wurden dort bereits Krankenhäuser, Schulen, Altersheime und andere Objekte auf diese Weise energetisch saniert.

Netzwerk persönlicher Kontakte ist nützlich

Um in Tschechien ins Geschäft zu kommen, ist auf jeden Fall ein enges Netzwerk an Kontakten zu potenziellen Auftraggebern nützlich. Eine wichtige Zielgruppe sind dabei die vielen deutschen Investoren vor Ort, die bei der Modernisierung ihrer Firmengebäude und Fabrikhallen häufig auf vertraute Unternehmen aus ihren Heimatregionen setzen. Ein interessanter Kundenkreis ist außerdem die Schwerindustrie, die auf Dampf oder Hitze für Produktionsprozesse angewiesen ist und daher ein großes Energiesparpotential bietet. Regionale Schwerpunkte sind hier der Bezirk Mährisch-Schlesien und Südmähren.

Beim Aufbau des Netzwerkes helfen Mitgliedschaften in wichtigen Verbänden wie dem tschechischen Green Building Council CZGBC, der Allianz Sance pro budovy (Chance für Gebäude) oder dem Passivhausverband (siehe Abschnitt Messen und Internetadressen). Dort sind häufig auch wichtige Developer und große Baufirmen organisiert, die als potenzielle Auftraggeber in Frage kommen.

Außerdem empfiehlt es sich, die Ergebnisse der Ausschreibungen für EU-Mittel im Bereich Energieeffizienz zu verfolgen. Die Mittelempfänger wie Gemeinden, Ministerien, Eigentümer- oder Wohnungsbaugenossenschaften werden nach erfolgreicher Antragstellung in Excel-Tabellen veröffentlicht, inklusive einer Projektbeschreibung. Eventuell könnte sich eine Kontaktaufnahme lohnen (Portal Strukturalni-fondy.cz, Abschnitt „Seznam prijemcu“).

Grundsätzlich sind tschechische Kunden zwar sehr preissensitiv. Das gilt aber vor allem bei Endverbrauchern. Im Unternehmenssektor sind nach Einschätzung von Marktkennern überwiegend Qualität und Lebensdauer die wichtigsten Kaufkriterien. Das gilt auch für Energiespartechnologien, etwa im Heizungs- oder Lüftungsbereich. „Ziel ist sicherlich nicht, das billigste Produkt zu nehmen und sich dann mit Reklamationen herumzuschlagen“, meint Branchenexperte Radim Kohoutek vom Verband APES. Asiatische Anbieter haben bislang kaum nennenswerte Marktanteile, auch wenn sie bereits Qualität und Leistung bieten können. Deutsche Hersteller sind bei Heizkesseln und Klimatechnik führend, bekommen aber zunehmend den Wettbewerb durch tschechische, slowakische oder polnische Produzenten zu spüren.

Deutsche Hersteller produzieren Heiztechnik auch in Tschechien 

Wie deutsche Handwerksfirmen berichten, ist die zeitnahe Versorgung mit Materialien, Geräten und Einzelteilen vor Ort überhaupt kein Problem. Die meisten deutschen Hersteller und viele große Händler liefern nach Tschechien. Einige haben sogar Produktionskapazitäten vor Ort. Bosch Thermotechnik zum Beispiel fertigt Festbrennstoffkessel in Mährisch-Schlesien.

Gerade der Markt für Heizkessel wird durch Förderprogramme angetrieben. Laut Nora Houstava, Sales Director bei Bosch Termotechnika in Prag, wird am häufigsten mit Gas betriebene Heiztechnik nachgefragt vor Festbrennstoffen. Hohe Zuwachsraten verzeichnet Bosch bei Wärmepumpen.

Um bei der staatlichen Förderung im Rahmen von Förderprogrammen wie „Nova zelena usporam“ berücksichtigt zu werden, müssen zum Beispiel die Heizgeräte die Anforderungen der EU-Ökodesign-Richtlinie erfüllen. Hersteller von entsprechender Technologie sollten ihre Modelle beim Staatlichen Umweltfonds (SFZP) in eine entsprechende Liste eintragen lassen.

Grundsätzlich ist zu erwarten, dass der tschechische Markt für Energieeffizienztechnologie durch die verschärften Anforderungen bei Neubauten stark wächst. Komplettlösungen sind vor allem von öffentlichen Auftraggebern gefragt. Sie lassen in der Regel der beauftragten Energy service company (ESCO) freie Hand, um ein Vorhaben abzuwickeln. „Kunden aus der Privatwirtschaft wollen oft mit einem kleinen Pilotprojekt starten - etwa die Lichttechnik in einer Werkhalle optimieren“, berichtet Marktkenner Kohoutek. „Je nach Erfolg und Einsparpotenzial entscheiden sie dann, ob sie Folgeaufträge platzieren.“

17.11.2016

Tschechische Republik: Gesetzliche Grundlagen

Kernstück des europäischen Rechtsrahmens bei der Energieeffizienz von Gebäuden ist die Europäische Richtlinie 2010/31/EU über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden. Ziel dieser Richtlinie ist die Senkung des Energieverbrauchs von Gebäuden bei gleichzeitiger Stärkung der Energienutzung aus erneuerbaren Quellen, um hierdurch auch den internationalen Verpflichtungen wie dem Kyoto-Protokoll zum Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen nachzukommen.

Die Richtlinie gibt dabei selbst vor, wie diese Vorhaben umzusetzen sind. Einer dieser Eckpunkte ist dabei ein gemeinsamer allgemeiner Rahmen für eine Methode zur Berechnung der integrierten Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und Gebäudeteilen. Die Richtlinie sieht darüber hinaus auch vor, dass seitens der zuständigen Behörden unentgeltliche oder subventionierte technische Hilfe und Beratung oder direkte Zuschüsse angeboten werden können, die zur Erhöhung der Energieeffizienz zu bauender beziehungsweise bereits bestehender Gebäude beitragen können. Behörden oder andere Institutionen, die diese finanziellen Maßnahmen anbieten, können ihren Einsatz an die Empfehlungen der Ausweise über die Gesamtenergieeffizienz knüpfen.

Tschechien hat die europäischen Vorgaben zur Energieeffizienz in dem Energieeffizienzgesetz (Zakon o hospodareni energii, Nr. 406/2000 Sb.) umgesetzt. Zu den wichtigsten Zielen, die das tschechische Gesetz vorgibt, gehören: ab dem 1.1.18 müssen Neubauten mit mehr als 1.500 qm Nutzfläche dem Standard eines Nullenergiehauses entsprechen, ab dem 1.1.20 gelten diese Vorgaben für alle Gebäude. Bereits seit dem 1.1.16 müssen bei Verkauf oder Vermietung von Gebäudeflächen jedweder Art Energieausweise vorgelegt werden. Diese werden von sogenannten Energiefachberatern ausgestellt (siehe Abschnitt 4).

Bei der Berechnungsmethode der Gesamtenergieeffizienz wurde mit der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 244/2012 vom 16.1.12 ein Rahmen für eine Vergleichsmethode zur Berechnung kostenoptimaler Niveaus von Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz geschaffen.


Text: Roland Fedorczyk und Gerit Schulze

17.11.2016

Tschechische Republik: Wichtige Messen und Internetadressen

Messen/Institutionen

Ministerium für Industrie und Handel – zuständig für Bauwesen, Energiesektor, OP PIK

www.mpo.cz

Umweltministerium – zuständig für OP Umwelt

www.mzp.cz

Ministerium für lokale Entwicklung – zuständig für IROP

www.mmr.cz

Staatsfonds zur Wohnungsbauentwicklung – zuständig für staatliche Förderprogramme

www.sfrb.cz

Verzeichnis der Energiespezialisten mit Genehmigung für Energieaudits

www.mpo-enex.cz/experti/ExpertListEng.aspx

Operationelles Programm Unternehmen und Innovationen für Wettbewerbsfähigkeit (fördert Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz)

www.oppik.cz

Operationelles Programm Umwelt(fördert Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz)

www.opzp.cz

Integriertes regionales Operationelles Programm (fördert Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz)

www.strukturalni-fondy.cz/cs/Microsites/IROP/Uvodni-strana

Operationelles Programm Prag –Wachstumspol der Tschechischen Republik (fördert Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz)

www.oppraha.cz

Förderprogramm Neues grünes Licht für Einsparungen

www.novazelenausporam.cz

Fachverband für Energieeffizienz im Gebäudebau

www.sanceprobudovy.cz

Fachverband für Passivhäuser

www.pasivnidomy.cz

Tschechischer Green Building Council

www.czgbc.org

Verband der energetischen Dienstleister

www.apes.cz

Verband der Energieauditoren

www.aea.cz

Verband der Energiespezialisten

www.asociacees.cz

Stavebni veletrhy -Internationale Baumesse für Gebäudetechnik Brno (25. bis 29.4.17)

www.bvv.cz/stavebni-veletrhy-brno

FOR PASIV -  Internationale Messe für Niedrigenergie- und Passivhäuser - (9. bis 11.2.17)

http://forpasiv.cz

FOR HABITAT - internationale Messe für Wohnen, Renovieren und Umbau (23. bis 26.3.17)

http://forhabitat.cz

FOR ARCH – internationale Baumesse,

http://forarch.cz

FOR THERM – Messe für alternative Heizenergiequellen (19. bis 23.9.17)

http://for-therm.cz

Text: Gerit Schulze

Suche verfeinern

Trends

Funktionen