Neue Seidenstraße

Eisenbahnschienen | © GettyImages/Jose A. Bernat Bacete

Neue Seidenstraße

Chinas massives Investitionsprogramm

Chinas neue Seidenstraße

Schon vor mehr als 2.000 Jahren wurden Waren über die antike Seidenstraße zwischen China und Europa gehandelt. Heute sollen diese Transportrouten wiederbelebt werden. Das Konzept der Chinesen („Belt and Road Initiative“ – BRI) sieht eine riesige Wirtschaftszone zwischen Asien und Europa vor. Mehr als 60 Staaten in Asien, Afrika und Europa und damit fast zwei Drittel der Weltbevölkerung sind hieran beteiligt.

Der Plan besteht aus zwei Haupttransportrouten von China nach Europa: Zum einen dem Seidenstraßen-Wirtschaftsgürtel („Belt“) über den Landweg; zum anderen die maritime Seidenstraße des 21. Jahrhunderts („Road“) über den Seeweg. Genau wie bei der traditionellen Seidenstraße handelt es sich um ein Netzwerk von Routen, über das Waren per Straße, Eisenbahn oder Schiff zwischen Asien, Afrika und Europa transportiert werden können.

Hierfür werden Gelder vor allem für den Ausbau der Transport- und Energieinfrastruktur bereitgestellt – die chinesische Regierung spricht bereits von 900 Milliarden US-Dollar für Projekte in Detailplanung oder Umsetzung. Auch für deutsche Firmen bieten sich hieraus kurz- bis langfristig Chancen für eine Beteiligung.


China präsentiert Liste mit Kooperationsprojekten entlang der Seidenstraße (25.04.2019)

Beijing/Kairo/Accra (GTAI) - China hat eine kurze Liste mit Projekten in Afrika herausgegeben, für die ausländische Partner gesucht werden. De facto sind die Möglichkeiten aber begrenzt. ...weiterlesen


Chinas neue Seidenstraße - eine Zwischenbilanz (25.04.2019)

Beijing (GTAI) - Die 2013 von China ins Leben gerufene Belt and Road Initiative (BRI) hat inzwischen fast weltweite Dimensionen angenommen. Zugleich ist bei vielen Beteiligten Ernüchterung eingetreten. ...weiterlesen

China setzt weiter auf Freihandelsabkommen (08.03.2019)

Beijing (GTAI) - China baut sein Netzwerk internationaler Verflechtungen in Form von Freihandels- und Investitionsschutzabkommen aus. Dabei stehen die Interessen der eigenen Industrie im Vordergrund. ...weiterlesen


VR China - Internationales Handelsgericht mit Fokus auf die Seidenstraße eingerichtet (17.08.2018)

(GTAI) Das Oberste Volksgericht (Supreme People's Court of China (SPC)) hat am 29. Juni 2018 ein Internationales Handelsgericht (China International Commercial Court (CICC)) eingerichtet, um über internationale Handelsfälle zu entscheiden. Das Gericht hat zunächst zwei Standorte in Shenzhen und Xian und untersteht der vierten Zivilabteilung des Obersten Volksgerichtes. ...weiterlesen


Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank will Profil schärfen (19.07.2018)

GTAI (Bonn) - Die 2016 auf chinesische Initiative hin gegründete Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) hielt Ende Juni 2018 in Mumbai ihre dritte Jahrestagung ab. Sie bekennt sich zu schlanken Strukturen und Nachhaltigkeitskriterien. Bisher konzentriert sich die Bank auf Ko-Finanzierungen mit anderen Gebern für Projekte der öffentlichen Hand in asiatischen Schwellenländern. Künftig will sie mehr eigene Projekte entwickeln und diese auch gemeinsam mit dem Privatsektor finanzieren. ...weiterlesen


Chinas Seidenstraßeninitiative darf keine Einbahnstraße bleiben (18.10.2017)

Beijing (GTAI) - Hinter der neuen Seidenstraßeninitiative der chinesischen Regierung steckt nicht nur die Idee, China via moderner Infrastruktur und Wirtschaftskorridoren besser mit Europa, Zentral-, Süd- und Südostasien sowie mit Ostafrika zu verknüpfen. Darüber hinaus geht es um geopolitischen Einfluss, dessen Ehrgeiz sich mittlerweile bis nach Süd- und Westafrika, Südamerika und in den Pazifikraum erstreckt. Damit könnte die Initiative zum wichtigen Impulsgeber der künftigen Globalisierung werden. ...weiterlesen




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