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Kanada: Rechtsquellen

Kanada ist als Mitglied des britischen Commonwealth ein souveräner Bundesstaat, bestehend aus zehn Provinzen und drei Territorien.

Von Jan Sebisch, Verena della Vedova, Alexander von Hopffgarten

Die Provinzen verfügen - ähnlich wie die amerikanischen Bundesstaaten - über weitreichende Rechtsetzungs- und Selbstverwaltungsbefugnisse. Der Bund ist nur auf den Sachgebieten zuständig, die nicht ausdrücklich der Kompetenz der Provinzparlamente zugewiesen sind. Die drei Territorien (Northwest Territories, Yukon Territory, Nunavut) unterstehen der Verwaltung des Bundes, die jeweils durch einen Commissioner und durch ein gewähltes Gremium (Council oder Assembly) ausgeübt wird. Das Gerichtssystem ist zweigeteilt. Es existieren Gerichte auf der Bundes- und Provinzebene.

Die wichtigsten Rechtsquellen auf der Ebene des Bundes sind die Verfassung (Constitution Act 1867/Canada Act 1982), Gesetze (statutes) und das Fallrecht (case law), das durch Rechtsprechung der Bundes- und Provinzgerichte entwickelt wird. Auf Provinzebene dominieren ebenfalls Gesetze und das Fallrecht. Lediglich die Provinz Quebec ist stärker am europäischen Zivilrechtssystem orientiert. 

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