Konjunkturentwicklung

Wirtschaftlicher Motor

Deutschland ist der größte Markt in Europa: 16 Prozent der EU-Bevölkerung erwirtschaften 21 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in der EU. Die deutsche Wirtschaft ist stark entwickelt und hoch diversifiziert. Der Dienstleistungssektor und das verarbeitende Gewerbe stellen jeweils einen wesentlichen Pfeiler dar.

 

BIP
(in Mrd. EUR)

BIP-Anteil (EU-28)

Bevölkerung

(in Mio.)

Bevölkerungsanteil (EU-28)

Deutschland

   3.263   

21%

82,5

16%

Vereinigtes Königreich

2.324

15%

65,8

13%

Frankreich

2.288

15%

67,0

13%

Italien

1.716

11%

60,6

12%

Spanien

1.163

8%

46,5

9%

Niederlande

    733 

5%

17,1

3%

Polen

   466  

3%

38,0

7%

Tschechische Republik

192

1%

10,6

2%

USA

14.950

 

 327,5

 

EU-28

 15.324

511,2

Anmerkung: Bezugsjahr 2017
Quellen: Eurostat, Statistisches Bundesamt, US Census Bureau, NBS of China, Statistics Bureau Japan 2018 (Daten für die USA beziehen sich auf 2016)

 

Krisenfester Standort

Nach zwei schwächeren Jahren des Wachstums erholte sich die die deutsche Volkswirtschaft wieder im Jahr 2014. Seitdem befindet sich die deutsche Wirtschaft in einem gemäßigten, aber soliden Aufschwung. In ihrer aktuellen Projektion sagt die Bundesregierung einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,4 % für das Jahr 2017 voraus. 

Entwicklung der deutschen Konjunktur* 

 

2015

2016

2017*

BIP

 1,7

 1,9

 1,4

Inlandsnachfrage

 2,0

 2,1

 1,4

Importe (Waren und Dienstleistungen)

 5,5

 3,8

 3,8

Exporte (Waren und Dienstleistungen)

 5,2

 2,7

 2,8

Bruttoanlageinvestitionen

 1,7

 2,2

 1,7

*PrognoseQuelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (2016)

Global Player

Die deutsche Exportwirtschaft präsentiert sich stärker denn je. Sie ist eine wichtige Säule der deutschen Volkswirtschaft. Deutschland exportiert weltweit nach China und den USA die drittmeisten Waren. Die Exportzahlen übertrafen 2015 nochmals das Niveau der Rekordjahre zuvor. Die Nachfrage nach Exportprodukten ist nach wie vor hoch. So beliefen sich die Importe im Jahr 2016 auf 955 Milliarden Euro und die Exporte übertrafen die 1,2 Billionen Euro-Marke.

Stark gefragt sind im Ausland vor allem Produkte der chemischen Industrie, der Autobranche und aus dem Maschinen- und Anlagenbau. Zu den wichtigsten Handelspartnern zählen europäische Länder wie Frankreich, das Vereinigte Königreich, Italien und die Niederlande neben den USA, China, Russland und Japan. 59 Prozent der Exporte gehen in die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, davon 62 Prozent in die Länder der Eurozone. Zweitwichtigster regionaler Absatzmarkt deutscher Güter war im Jahr 2016 Asien mit einem Anteil von rund 17 Prozent vor Amerika mit einem Anteil von rund 12 Prozent.

Diagramm: Entwicklung der Warenexporte
Diagramm: Entwicklung der Warenexporte | © World Trade organization 2016
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