Unternehmenslandschaft

Wichtiges Standbein: Das verarbeitende Gewerbe

Deutsche Unternehmen machen fast 10 Prozent des verarbeitenden Gewerbes in der EU aus und erzeugen innerhalb der Branche 30 Prozent der Bruttowertschöpfung. In Deutschland stemmen sie mehr als ein Fünftel der gesamten Bruttowertschöpfung – einer der höchsten Werte im EU-Vergleich. Daher wählen immer mehr ausländische Unternehmen Deutschland als zentralen Standort für ihre Produktionsstätten und profitieren von den hervorragenden geschäftlichen Rahmenbedingungen und der hohen Produktivität.

Balkendiagramm: Anteil an der EU-Bruttowertschöpfung des Verarbeitenden Gewerbes
Balkendiagramm: Anteil an der EU-Bruttowertschöpfung des Verarbeitenden Gewerbes | © Eurostat 2017
Balkendiagramm: Produktivitätsniveau des verarbeitenden Gewerbes
Balkendiagramm: Produktivitätsniveau des verarbeitenden Gewerbes | © IW Köln 2017

Anmerkung: Bezugsjahr 2014 (Deutschland = 100, Produktivität auf Basis der Bruttowertschöpfung zu Herstellungskosten je geleistete Stunde gemessen auf Kaufkraftparitäten-Basis)

Starkes Fundament: Kleine und mittlere Unternehmen

Treibende Kraft des deutschen Exportgeschäfts sind die innovationsstarken kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Sie machen 99,6 Prozent aller Firmen aus mit knapp 60 Prozent aller Beschäftigten. Viele der KMU haben sich Marktnischen gesucht und sind jetzt Weltmarktführer auf ihrem Gebiet.

Gemeinsam mit international führenden Unternehmen wie Bayer, BASF, Daimler, Volkswagen und Siemens – um nur einige zu nennen – bilden sie das Fundament der Industrie in Deutschland.

Unternehmenslandschaft in Deutschland

 

Insgesamt

KMU

KMU-Anteil

Unternehmensbestand (2015)*

3,47 Mio.

3,45 Mio.

99,6%

Umsatz der Unternehmen (2015)

6.332 Mrd. EUR

2.217 Mrd. EUR

35%

Beschäftigte (2015)

28,82 Mio.

16,85 Mio.

58,5%

Nettowertschöpfung (2015)**

 

 

54,9%

Anmerkung: Alle Angaben beziehen sich auf die gewerbliche Wirtschaft und die freien Berufe (WZ A-N.P-S der Wirtschaftszweigsystematik WZ 2008). Ausnahmen sind gekennzeichnet.
* Schätzung des IfM Bonn. Nur Unternehmen mit mehr als 17.500 Euro steuerpflichtigem Jahresumsatz oder mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Alle Wirtschaftszweige der gewerblichen Wirtschaft und freien Berufe ohne Land- und Forstwirtschaft; Fischerei und Fischzucht, d.h. WZ B-Nl,P-S der WZ 2008. Basisdaten: Zahlen des Unternehmensregisters 2010. Abgrenzung der KMU nach Merkmal "Beschäftigtenzahl" und "Umsatzgröße".
** Schätzung des IfM Bonn. Basisdaten: Umsatzsteuerstatistik. Abgrenzung der KMU nach Merkmal "Umsatzgröße".

Quelle: Ifm Bonn (2017)

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